Wie Yasni mit Drohungen gegen Kritik vorgeht

Ich will es vorweg sagen: Ich kann in dieser Angelegenheit nicht objektiv berichten. Ich halte Dienste wie Yasni und 123People für so etwas wie eine juckende, eitrige Krätze für Suchmaschinen. Andauernd sind sie unter den Top 10, wenn man eine Person googlet.

Wenn sie dann wenigstens noch einen Mehrwert bieten würden! Die automatischen Datensammelalgorithmen sind dermaßen schlecht, dass sie den Jabber-Account von Adrian Lamo für meine Emailadresse halten, nur weil ich vor ein paar Tagen mal über die Lamo/Manning-Chatlogs geschrieben habe. Das ist künstliche Intelligenz auf 80er-Jahre-Niveau! Mir ist absolut unbegreiflich, warum Google nichts gegen diesen SEO-Spam unternimmt, der doch eindeutig sogar noch unpassendere Ergebnisse liefert als eine Google-Suche nach einem falschen Namen.

Und weil die Ergebnisse von Yasni so dermaßen falsch sind, zwingen sie einen geradezu, sich auch noch dort anzumelden, um wenigstens ein bisschen Sinn in das Chaos zu bringen, weil man es ja nicht abschalten kann! Genau über diesen Punkt hat sich Sascha Krähenbühl geärgert, und sich mal ein bisschen mit Yasni und 123People auseinander gesetzt: Ist Yasni illegal?

Der Zwangzigjährige kommt zu dem juristisch sicherlich nicht ganz so fundierten Fazit:

Yasni kann nicht garantieren, dass die gefundene Daten im Internet dauerhaft zugänglich sind, deshalb bewegen sich Personensuchmaschinen generell im “Graubereich”. Wer also Lust (und Zeit) hat, kann mit einer (indexierten) Seite solchen Anbieter einen Streich spielen. (Inhalt erzeugen, löschen und verklagen)

So weit, so gut. Nicht allerdings für Yasni, denn der Artikel tauchte wohl recht weit oben in den Google-Suchergebnissen zu Yasni auf. Aber auch da kennen sich die inhaltsleeren Suchmaschinenoptimierer aus: Unliebsamer Inhalt muss weg, also

bekam ich per E-Mail Post von Yasni (E-Mail von Yasni: Behauptungen sachlich falsch). In dieser E-Mail wurde mir mitgeteilt, dass die Firma gerichtlich gegen mich vorgehe, insofern ich den Artikel nicht lösche bzw. gewisse Stellen entferne.

Fairerweise muss man anmerken, dass der Artikel zu diesem Zeitpunkt noch einen anderen Titel hatte, in dem das Wort “Schutzgelderpressung” vorkam, was wohl darauf anspielte, dass Yasni ein Schandfleck in jeder Google-Suche ist, den die betroffene Person nur durch Kooperation oder Bezahlung in seinem Ausmaß mindern, aber nie komplett loswerden kann.

Die Email des Social Media & PR Managers Florian Schütz liest sich sehr amüsant:

Ihr [sic!] Behauptung, was Yasni mache sei “mehrfach illegal” ist also ebenso falsch und von verschiedenen Gerichten bestätigt worden.

Merke: Die Geschäftspraxis von Yasni reicht also immerhin aus, dass Gerichte Klagen dagegen zulassen.
Weiter geht es ganz köstlich mit

Auch ein “Profil” gibt es bei Yasni nicht. Es gibt Suchergebnisseiten zu Namen sowie Exposés, die Nutzer selbst zu Ihrem Namen angelegt und mit Informationen zum eigenen Angebot befüllt haben. Das automatische Erstellen von “Profilen” ist in Europa per Gesetz verboten!

Interessant. Das Profil zu meinem Namen trägt den Titel “Linus Neumann – Info zur Person mit Bilder, News & Links” und die Überschrift “Linus Neumann im Internet”, hat einen statischen Link und wird automatisch generiert und aktualisiert. Aber es ist ja kein Profil, denn es heißt nicht so.

Besonders frech schreibt Florian Schütz von Yasni dann noch

Ich betone vor allem, dass es bei Yasni nicht möglich ist, unliebsame Informationen gegen Bezahlung löschen zu lassen. Ein solches Vorgehen ginge in Richtung Zensur und würde die Idee einer Suchmaschine ad absurdum führen.

Nota bene: Der Satz findet sich in einer Einschüchterungs-Mail, deren Empfänger gezwungen werden soll, Inhalte zu löschen.

Die einzige Hoffnung bleibt wohl, dass Google in seinem konsequenten Vorgehen gegen SEO-Spammer irgendwann auch mal Yasni aus seinem Index entfernt. Im Interesse der Nutzer und Betroffenen wäre das auf jeden Fall.

Update: Es gibt auch einen längeren brandeins-Artikel über Yasni: Die Menschenfischer – Ein Firmenbesuch.

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33 Kommentare

  1. Erstellt am 29. Juli 2011 um 15:05 | Permanent-Link

    Google-Operatoren helfen für den Heimgebrauch:

    -site:yasni.de -site:123people.de -site:123people.at -site:yasni.at -site:yasni.ch -site:stayfriends.de

    - muss jetzt nur noch jemand in ein greasemonkey script oder ein firefox add-on etc. einbauen

  2. Tom
    Erstellt am 29. Juli 2011 um 15:58 | Permanent-Link

    Gibts nicht irgendein tolles Plugin, dass Suchergebnisse von bestimmten Anbietern ausblendet? Irgendwas Greasemonkey-artiges?

  3. Erstellt am 29. Juli 2011 um 16:00 | Permanent-Link

    Für Benutzer von Chrome empfehle ich die Erweiterung “Personal Blocklist” von Google. Damit erhält man hinter seinen Suchergebnissen bei Google einen Link, über den man Suchergebnisse von bestimmten Domains blockieren kann. Funktioniert aber wohl nur, wenn man bei Google angemeldet ist.

    • Erstellt am 10. August 2011 um 15:42 | Permanent-Link

      Danke für den Tip. Zu der Einschränkung “Funktioniert aber wohl nur, wenn man bei Google angemeldet ist”: Das stimmt zwar, aber man kann jederzeit auf eine anonyme Suche umschalten oder zwei Browser verwenden. Wenn man Leute sucht, nimmt man dann eben Chrome mit Anmeldung. Das gute daran ist: Google wird so aufmerksam auf Sites, die von vielen Leuten geblockt werden. Das ist also quasi eine Abstimmung mit den Füßen, ähm, mit der linken Maustaste gegen diese Nervensägen. Wer von vielen geblockt wird, dürfte in den Rankings nach unten rutschen.

  4. Jason
    Erstellt am 29. Juli 2011 um 16:02 | Permanent-Link

    Feine Geschäftspraktiken, die man im Hause Yasni pflegt. Deren Dreck braucht das Netz nicht. An dem Tag, an dem sie aus Google fliegen, tanze ich vor Freude im Dreieck!

  5. Andreas Breitbach
    Erstellt am 29. Juli 2011 um 17:22 | Permanent-Link

    https://ixquick.com/ und es ist Ruhe.
    Oder: Wenn Google sich einen Sch… um die Qualität seiner Suchergebnisse kümmert, kümmer dich einen Sch… um Google.

  6. Erstellt am 29. Juli 2011 um 18:23 | Permanent-Link

    Immerhin waren sie so fair eine Mail zu schreiben und nicht gleich eine Abmahnung zu verschicken. Da gibt es noch schlimmere. Ich finde allerdings auch, dass Google den Kram mal rausschmeißen sollte.

    • fancyPT
      Erstellt am 29. Juli 2011 um 19:18 | Permanent-Link

      Genau das ging mir auch durch den Kopf. Alles andere habe ich drüben geschrieben. Der (neue) Beitrag des Autors ist leider nicht sehr fundiert und macht eine Menge Drohgebärden anhand spekulativer Rechtsinterpretation. Dass die Geschäftsmodelle bestenfalls nervig und schlechtestens nicht koscher sind, ist uns doch hier allen klar. Aber der Autor wäre mit einem kurzen Kommentar sicher besser beraten gewesen.

      > zwingen sie einen geradezu, sich auch noch dort anzumelden, um wenigstens ein bisschen Sinn in das Chaos zu bringen, weil man es ja nicht abschalten kann!

      Sorry, aber eben nicht! Denn gezielte Nicht-/Desinformation ist doch das wirksamste Mittel gegen die fremdbestimmte Personalisierung des Netzes. Sollen die doch glauben, dass ich in Leipzig (und gleichzeitig in Berlin und Bonn) in die Schulde gegangen bin, auf Partnerseite x angemeldet bin und drei Geschwister habe. Das letzte was ich mache, denen noch die Datenbank zu pflegen!

      • Achim Gruber
        Erstellt am 31. Juli 2011 um 00:58 | Permanent-Link

        Genau – ueber sich selbst falsche Datenspuren im Internet zu verteilen ist sowohl ein schoener Sport als auch die einzig gangbare Selbstverteidigung gegen die immer schlimmer werdende Profilbauer…

    • Erstellt am 30. Juli 2011 um 18:18 | Permanent-Link

      Fair?

      Wohl eher der Tatsache geschuldet, dass der betreffende Blogger in der Schweiz daheim ist …

      • Autolykos
        Erstellt am 1. August 2011 um 11:21 | Permanent-Link

        Tja, wenn man seine Meinungsfreiheit ausüben will, ohne Angst zu haben ruiniert zu werden, muß man in der Schweiz wohnen. Unser Grundgesetz ist inzwischen ungefähr so wasserdicht wie ein Sieb.

  7. Erstellt am 29. Juli 2011 um 18:58 | Permanent-Link

    Im englischsprachigen Google gibt es seit einiger Zeit die Möglichkeit Domänen zu blockieren.

  8. Erstellt am 29. Juli 2011 um 19:03 | Permanent-Link

    Kann man bei Google nicht Webseiten irgendwie melden?

  9. Haselnusstafel
    Erstellt am 29. Juli 2011 um 19:18 | Permanent-Link

    Danke, dass das mal gesagt wurde!

  10. Dirk
    Erstellt am 29. Juli 2011 um 19:33 | Permanent-Link

    Mich wundert, dass noch niemand auf die unsägliche Darstellung fremder Websites bei Yasi hingewiesen hat: diese werden in einem Frame unterlegt mit eigener Werbung angezeigt.

    Eine Zusammenfassung was man gegen Yasni technisch machen kann findet sich übrigens hier:
    Nutzung der Daten durch Yasni verhindern

  11. hmilz
    Erstellt am 30. Juli 2011 um 10:21 | Permanent-Link

    @Dirk: Das hilft aber nur bei Daten, die Du auf Deiner eigenen Webseite liegen hast, nicht gegen Daten, die bsp. auf Facebook et al. herumliegen (OK, welche das sind, kann man zu einem gewissen Grad selbst bestimmen), und Angaben, die _andere_ über Dich machen, möglicherweise ohne dass Du davon überhaupt weißt, und es schützt Dich auch nicht davor, dass jemand anderes unter Deinem Namen ein “Profil” (auch wenn sie es nicht so nennen) auf yasni oder 123people anlegt. Authentifizieren muss man sich dafür dort nämlich nicht, und als der echte N.N. ist man auf den guten Willen der Betreiber angewiesen, um irgendwelchen Dreck wieder löschen zu lassen, Stichwort: Cyber-Mobbing. Ging mir mal so und kostete mich ziemlich viel Zeit und Energie, das wieder loszuwerden.

    • Dirk
      Erstellt am 30. Juli 2011 um 18:03 | Permanent-Link

      Die meisten der von Dir geschilderten Probleme sind aber nicht durch Yasni verursacht. Die sind ein grundsätzliches Problem und lassen sich ebenso gut auf Google & Co. übertragen.

      Bei Daten von der eigenen Website ist dies anders: Yasni untergräbt hier den Sinn der robots.txt-Datei, indem es seinen eigenen Index (der auf dem Ergebnissen anderer Suchmaschinen besteht) komplett wieder für andere Suchmaschinen lesbar macht. Seriöse Meta-Suchmaschinen machen so etwas nicht.

  12. Ulf
    Erstellt am 30. Juli 2011 um 16:02 | Permanent-Link

    Jetzt habe ich immer noch nicht verstanden, warum eine Suchmaschine verantwortlich ist für Schrott, den man selber über sich ins Netz gestellt hat. Und ich habe auch nicht verstanden @ hmilz, warum eine Suchmaschine dafür verantwortlich ist, wenn anderswo Kriminelle unrichtige Daten einstellen oder sich als Dritte ausgeben. Vielleicht kann mir das mal einer erklären.

  13. Erstellt am 30. Juli 2011 um 17:22 | Permanent-Link

    Ich kann auch beweisen, dass 123people Sachen speichert.

    Sucht nach mir und es findet den Twitteraccount @mahrko86. Das war mal mein Account bis 2009 vielleicht. Dann habe ich ihn umbenannt in @mahrko , weils auch noch frei war.

    Allerdings gebe ich seit rund 2 Jahren nur noch “Marco B.” als Namen an, nicht weil ich mich verstecken will, einfach weil mit mein Google-Alert auf die Nerven ging und mir jeden dritten Tag einen Tweet von mir gemeldet hat…..

    Tjaa und was findet nun 123people? Eine über 2 Jahr alte Speicherung….

  14. Querulator
    Erstellt am 30. Juli 2011 um 17:23 | Permanent-Link

    “Ich halte Dienste wie Yasni und 123People für so etwas wie eine juckende, eitrige Krätze für Suchmaschinen.” Schönes oder besser: passendes Bild. – Leider!

  15. mustard
    Erstellt am 30. Juli 2011 um 19:27 | Permanent-Link

    Ich bin der erste, der in Jubel ausbricht, wenn yasni und nervtötende Konsorten endlich von der Bildfläche verschwinden.

    Aber zum konkreten Fall: Auch wenn die Überschrift dieses Beitrags von ‘Kritik’ an yasni spricht macht es für mich eher den Eindruck als ginge es um Verleumdung. Wenn Laien strafrechtliche Betrachtungen anstellen ist das Ergebnis leider oft falsch. Ein paar mal Salesch gucken reicht als Vorbildung halt nicht.

    Positiv ist es yasbi anzurechnen, das sie nicht kostenpflichtig abgemahnt haben. Das häte ich von einer Firma mit diesem Geschätskonzept nicht erwartet.

    Irgendwie ist für mich yasni der Sieger in dieser Angelegenheit.

    • Erstellt am 31. Juli 2011 um 00:23 | Permanent-Link

      Aber zum konkreten Fall: Auch wenn die Überschrift dieses Beitrags von ‘Kritik’ an yasni spricht macht es für mich eher den Eindruck als ginge es um Verleumdung. Wenn Laien strafrechtliche Betrachtungen anstellen ist das Ergebnis leider oft falsch. Ein paar mal Salesch gucken reicht als Vorbildung halt nicht.

      Bist Du Dir bewusst, dass Du einem Blogger jene Meinungsfreiheit absprichst, die Du selbst mit Deinem Kommentar nutzt?

      Positiv ist es yasbi anzurechnen, das sie nicht kostenpflichtig abgemahnt haben. Das häte ich von einer Firma mit diesem Geschätskonzept nicht erwartet.

      Ich nehme an, Dir ist bewusst, dass der betreffende Blogger in der Schweiz daheim ist, was kostenpflichtige Abmahnungen erschwert?

      • BR
        Erstellt am 19. Januar 2012 um 13:42 | Permanent-Link

        In der Schweiz gibt es keine kostenpflichtigen Abmahnungen, solche aus Deutschland werde nicht vollstreckt da es sich ja nicht um Urteile sondern aus CH-Sicht lediglich um ein Schreiben einer Anwaltskanzlei handelt.
        Als Jurist bin ich der Meinung, dass Yasni gegen geltendes Recht verstösst und somit illegal handelt. Dass dies unbewusst geschieht, kann wohl ausgeschlossen werden. Das Vorgehen von Yasni und Co stellt m.E. eine grobe Verletzung von Persönlichkeitsrechten dar, ist datenschutzrechtlich äusserst bedenklich. Das Geschäftsmodell an sich erntet bei mir nur Verachtung.

  16. Ulf
    Erstellt am 30. Juli 2011 um 19:39 | Permanent-Link

    Hier geht es nicht im Siege oder Niederlagen, sondern um die Gesetzeslage.

    Niemals um mehr oder weniger. Jede persönliche Note, jedes subjektives Betrachten ist abzuschalten.

  17. Stefan
    Erstellt am 31. Juli 2011 um 01:27 | Permanent-Link

    zum Thema Yasni gibt es einen interessanten Vorgang sowie ein Urteil vom Landgericht Berlin 27 O 69/09 – 30.06.2009

    das ganze Urteil als PDF : http://www.buskeismus.de/urteile/27O6909.pdf
    bei Buskeismus Lexicon : http://buskeismus-lexikon.de/index.php?title=27_O_69/09_-_30.06.2009_-_Yasni_gegen_Bellendorf&oldid=7276

    Yasni agiert als Suchmaschiene und chached gefundene Seiteninhalte. Seiten mit dem eigenen Namen im Title Tag sowie in den Metas kann man auch bei Yasni entfernen lassen, ein cleverer Anwalt ist da Vorrausetzung. Das von euch behandelte Thema ist eigentlich schon nicht mehr wirklich aktuell.

    Gruss aus Aachen

  18. Erstellt am 31. Juli 2011 um 10:42 | Permanent-Link

    … ich mag diese Personen Suchmaschinen genauso gerne wie besoffene Menschen: Also GAR NICHT.
    Diese Seiten sollten mal von google abgestraft werden und es dürfen sich ruhig Gruppen gegen solche Seiten bilden, denn schon die Aussage das man dort keine Profile hat ist mist. Ich bin dort auch zu finden, ich habe mich aber gar nicht eingetragen auf der Seite?! Komisch oder nicht.

  19. Erstellt am 31. Juli 2011 um 16:27 | Permanent-Link

    Grundsätzlich mag ich die Personensuchmaschinen nicht. Diese bieten keinen Mehrwert. Unter Umständen wird mit der Suche auf der Seite nach einem menschen genau eine Seite mit dem Namen des menschen erzeugt. ich meine ich hätte dies in einem älteren Artikel gelesen …

  20. icke
    Erstellt am 31. Juli 2011 um 16:44 | Permanent-Link

    Timo oben hat doch schon eine gute Lösung geschrieben.

    Womit finanzieren sich Yasni & Co. überhaupt?

    So wie ich das Geschäftsmodell verstehe geht es folgender Massen:

    1) Zeig Leuten, wie leicht sich Information über sie im Netz aggregieren lassen
    2) Weitere kommerzielle Dienste dazu für die panischen Ego-Googler anbieten.
    3) $$$ Profit $$$

    Am einfachsten ist wohl, man räumt so schnell wie möglich hinter sich selbst auf, postet nur sinnvolles und/oder postet Pseudonym. Niemals Geld an “Reputationsmanagementfirmen” zahlen.

    Aber wem sagt man das, in einer Zeit von Google “Plus” und facebook mit Realnamen Zwang?

  21. Erstellt am 1. August 2011 um 11:07 | Permanent-Link

    Und weil die Ergebnisse von Yasni so dermaßen falsch sind, zwingen sie einen geradezu, sich auch noch dort anzumelden, um wenigstens ein bisschen Sinn in das Chaos zu bringen, weil man es ja nicht abschalten kann!

    Im Gegenteil. Solange die Infos da drin über mich halbwegs falsch, hoffnungslos veraltet oder irreführend sind, finde ich es sogar gut. Da fasse ich nichts an. Wer da sucht, ist selber schuld.

  22. Anonymous
    Erstellt am 17. April 2012 um 16:49 | Permanent-Link

    Wie Yasni gegen Kritik vorgeht lässt sich wunderbar bei Wikipedia sehen: Dort editiert eine Support-Mitarbeiterin von Yasni Leipzig (Jenny Florstedt alias Tamarin) einfach alles unliebsame weg. Glückwunsch an Yasni zum Reputationsmanagement in eigener Sache.

12 Trackbacks

  1. Über Yasni rege ich mich schon lange auf: Ich halte Dienste wie Yasni und 123People für so etwas wie eine juckende, eitrige Krätze für Suchmaschinen.

  2. Von Schein und Pein im Seo-Sein am 29. Juli 2011 um 15:23

    [...] aktuell: weil es zum Thema “Seo-Spam” passt: Netzpolitik: “Wie Yasni mit Drohungen gegen Kritik vorgeht“. Ich kann dem, was da gesagt wird, leider nur [...]

  3. Von Vorsprung durch readme! am 29. Juli 2011 um 15:29

    yasni etc. nicht ertragen müssen ist möglich!…

    Hier … dings … netzpolitik.org Artikelchen gelesen, mit diesem Profi-Posting Solidarität zum Ausdruck bringen und gleich mal Chrome Extension empfehlen … Achtung, jetzt: yasni und 123people sind bestimmt ganz tolle sinnstiftende Seiten – nur nich…

  4. [...] [Update]: “Wie Yasni mit Drohungen gegen Kritik vorgeht“ [...]

  5. Von Web 2.0, Social Media & Recht am 29. Juli 2011 um 16:45

    Personensuchmaschinen & Recht – Warum yasni, 123people & Co trotz bestehender Urteile ein Problem haben könnten…

    Vor kurzem hatte das LG Hamburg Unterlassungsansprüche zurückgewiesen, weil es in der Veröffentlichung von Fotos der Klägerin auf der Personensuchmaschine 123people keine Verletzung des Persönlichkeitsrechts gesehen hatte. Die Argumentation fußte im W…

  6. Von Wir sind im Garten am 30. Juli 2011 um 00:35

    Hortus laevus (56)…

    Kann man eigentlich einen Autor belangen, wenn man beim Lesen seiner Worte Kaffee in die Tastatur prustet? Beim Lesen der Auszüge aus einer Mail eines Yasni-Anwalts an einen Blogger ist mir das nämlich fast passiert….

  7. Von Der Ruhrpilot | Ruhrbarone am 30. Juli 2011 um 14:53

    [...] Internet: Wie Yasni mit Drohungen gegen Kritik vorgeht…Netzpolitik  [...]

  8. [...] persönliche finde dies mutig, denn er gibt nicht einfach so auf und mitlerweile bloggen auch Netzpolitik und viele andere Blogs über dieses Thema. Weitere Antworten gibt es auf saschak.ch nach zu lesen. [...]

  9. [...] Interessantes über Personensuchmaschinen (bisher nicht bewertet)  Loading … Publiziert am 31. Juli 2011 von Jan007 Offensichtlich sind die Personensuchmaschinen, deren Mehrwert von einigen Personen hinterfragt wird, um ihren eigenen Ruf sehr besorgt. GA_googleFillSlot("Freeweb24-200×200"); Sofern ein negativ wirkenden Artikel im Internet auftaucht, wird Zwecks Löschung gegen die Veröffentlichung des Artikels vorgegangen. -> Nachzulesen bei Netzpolitik.org [...]

  10. [...] Wie Yasni mit Drohungen gegen Kritik vorgeht (netzpolitik.org, Linus Neumann) Yasni, die Pestbeule in jedem Suchergebnis kann nicht mal mit Kritik umgehen und hat den Blogger Sascha Krähenbühl juristische Schritte angedroht. [...]

  11. Von Blogartikel Yasni: Medienwelt wird aufmerksam am 24. November 2011 um 18:39

    [...] netzpolitik.org hat den Artikel kurz, aber inhaltlich sehr gut zusammengefasst. [...]

  12. [...] vieler richtiger Suchmaschinen mit seltsam zusammenaggregiertem Datenmüll vollspamt. Linus nannte den “Dienst” vor einiger Zeit liebevoll eine “juckende, eitrige Krätze für Suchmaschinen”. Lustiger Weise behauptet [...]

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