Software-Harald gegen Goliath

Abgesehen von der etwas fehlerhaften Einführung bei Verwendung des Terminus “kostenlose Software” ist das FTD-Portrait über Harald Welte und seinem Projekt GPL-Violations mehr oder weniger gelungen: Software-Harald gegen Goliath.

Wer kostenlose Software für kommerzielle Zwecke verwendet, bekommmt es mit Harald Welte zu tun: Der freie Programmierer verklagt alle Unternehmen, die den Open-Source-Kodex verletzen. Das Prozessrisiko reißt eine große Lücke in die Bilanzen der Unternehmen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Deutschland, Freie Software und getagged , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

3 Kommentare

  1. Torsten
    Erstellt am 12. August 2008 um 16:08 | Permanent-Link

    Ich finde den Artikel irreführend. Leute, die OpenSource in großem Maße unerlaubt abkupfern sind für die FTD “jene, die eher großzügig mit freien Quelltexten umgehen”. Und dass eine Firma auch von Open-Source-Software leben kann, erscheint nach der Lektüre unmöglich, denn freie Software “vernichtet Bilanzwerte”.

  2. Erstellt am 13. August 2008 um 08:11 | Permanent-Link

    ich finde der artikel ist bullshit

    Harald schützt das “geistige eigentum” vor den bösen “kommerziellen interessen” damit sie “nichtmehr verwertbar” sind

    warum können solche meinstream-zeitungsmenschen nichtmal ein bisschen recherchieren oder sachen schreiben wovon sie ahnung haben?
    heise und co sollten einfach mal cc-gelicenste artikel schreiben, die könnten dann auch die ftd-schreiber kopieren (und lesen ;) )

  3. Mattias
    Erstellt am 15. August 2008 um 16:55 | Permanent-Link

    Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, ausführlich auf einzelne Punkte des Artikels einzugehen:

    http://blog.rootserverexperiment.de/2008/08/14/open-source-missverstaendnisse-in-der-ftd/

Ein Trackback

  1. [...] Erwähnung des FTD-Artikels bei Netzpolitik.org [...]

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