Ficken 2.0

Gleich einer der Höhepunkte beim Berliner Webmontag: FickenVZ.net. Da stellt sich die Frage, wieviel Satire dabei ist und falls nicht, wann die StudiVZ-Anwälte abmahnen. Aber einige sind gespannt und der Moderator freut sich schon.

Update: Scheint echt zu sein. Aber der Präsentator wollte es nicht zeigen. Soll (erstmal) Non-Profit (aus Studentenhand) sein, 20.000 Nutzer haben und ganze 15% sogar Frauenquote. Das bezweifelten aber einige, die mal Probe gespielt haben. Einige Features scheinen ja brauchbar zu sein. Da scheinen sich die drei Entwickler etwas Gedanken bei dem Themenkomplex und der Konkurrenz gemacht zu haben. Die PHP-Session auf den info-Seiten weisen nicht gerade auf eine vertrauenswürdige Plattform für diese mehr oder wenigen sensiblen Daten hin. Ist ja auch eher Hobby. Für Holtzbrinck war es wohl nichts, wie berichtet wurde. Allein schon der Name. Und der Zweck. Die Einzelheiten des Portals erschlossen sich den Zuschauern nicht wirklich dank einer nicht vorhandene Demonstration, aber trotzdem war es ein äusserst amüsanter Vortrag aus Zuschauersicht.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Aus der Reihe. Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

15 Kommentare

  1. Erstellt am 20. August 2007 um 17:32 | Permanent-Link

    Du Google-Schlampe! ;-)

  2. anon
    Erstellt am 20. August 2007 um 18:01 | Permanent-Link

    Naja, PennerVZ lebt ja auch schon längere Zeit. Nur auf das VZ wird wohl kein Gericht was entscheiden – obwohl….. ;-)

  3. Jefo
    Erstellt am 20. August 2007 um 22:29 | Permanent-Link

    Ausgerechnet die StudiVZ-Gauner (“Fakebook”)? Ne, wohl kaum. Ist jedenfalls ne gute Idee, nicht immer diese peinlichen Anmachversuche, sondern mal Klartext -.-

  4. Erstellt am 21. August 2007 um 01:59 | Permanent-Link

    “Für Holtzbrinck war es wohl nichts, wie berichtet wurde.”

    LOL. Kommt ja vielleicht noch, sobald das erfolgreich ist. ;) poppen.de ist so etwas ähnliches, ebenfalls ernstgemeint und auch schon voller Werbung. Und bevor jemand fragt: Ich bin über yigg.de auf poppen.de aufmerksam geworden. ;)

  5. Erstellt am 21. August 2007 um 08:35 | Permanent-Link

    Die meinen das wirklich ernst, oder? Ich dachte das wär ein Fake und hab mich (mit Fantasiedaten und XXX-Bildchen von irgendeiner CD) da mal angemeldet. Was sich mir danach präsentierte, hat mich dann aber doch etwas geschockt.

    Meine Güte, und wir wettern gegen Datenfreizügigkeit. Was soll man da noch sagen … ?

  6. kobalt
    Erstellt am 21. August 2007 um 09:27 | Permanent-Link

    Das weiß man wenigstens was einen erwartet. ;-)

  7. Erstellt am 22. August 2007 um 10:48 | Permanent-Link
  8. Erstellt am 22. August 2007 um 13:12 | Permanent-Link

    …und schon wieder so ein augenscheinlich heterozentriertes Webangebot. Wer auf gleichgeschlechtlichen Sex unter Männern steht hat mit gayromeo.com natürlich schon seit Jahren die Nase vorn. Bis fickenVZ einen so schönen aussagekräftigeren Alias bekommt wie “schwules Einwohnermeldeamt” vergehen wohl noch Jahre. ;-)

  9. fix
    Erstellt am 23. August 2007 um 08:32 | Permanent-Link

    mal schnell noch bisken werbung für gayromeo injebaut wa ;o

  10. Erstellt am 23. August 2007 um 22:46 | Permanent-Link

    Und blasen.VZ gibts auch schon. Aber das stammt ja auch von mir und bietet keine SN Funktionen, sondern zeigt einfach nur Bilder….
    Von Blasen, nicht vom Blasen….

  11. mulibubu
    Erstellt am 6. November 2007 um 13:52 | Permanent-Link

    9000 Euro für so einen in zehn Minuten zusammengehackten Klump? Aber wahrscheinlich verdienen sie damit noch viel mehr. Traurig.

  12. Erstellt am 6. November 2007 um 16:28 | Permanent-Link

    Ein Bekannter von mir hat sich EmoVZ gesichert, nachdem ich die Bezeichnung scherzhaft für MySpace benutzt hatte. Irgendwann haben sich die ganzen XyVZs hoffentlich abgenutzt, genau wie YouXyz, IXyz oder Xyzrr.

  13. augenbar
    Erstellt am 6. November 2007 um 21:01 | Permanent-Link

    Wenn man ganz unschuldig die Potsdamer Straße in Berlin entlanggeht trifft man auch Schilder, die bueroVZ.de und andere , ähnlich gestrickte Namen bewerben. Hat die Abkürzungsbildung schon jemand patentieren lassen?

  14. Erstellt am 9. Februar 2008 um 07:08 | Permanent-Link

    Ich staune ja immer wieder darüber, was dauernd ins Netz geht und dann so populär werden kann.

  15. Erstellt am 8. Juni 2011 um 08:39 | Permanent-Link

    Also wer ernsthaft eine Seite für Sex-Kontakte sucht der ist auf http://www.eromeet.com immer noch am Besten aufgehoben. ist aber nur meine Erfahrung. Zudem ist die Seite komplett kostenlos.

2 Trackbacks

  1. [...] geben die auf Speed-Datings gehen. Hat übrigens nichts mit Holtzbrinck zu tun und kommt via netzpolitik. [...]

  2. Von endlich wieder sex | NEON BLOG am 20. August 2007 um 22:57

    [...] [via] [...]

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Benötigte Felder sind mit * markiert

*
*

Du kannst diese HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Anzeige
Die von uns verfassten Inhalte stehen unter der Lizenz CC BY-NC-SA.
Netzpolitik.org nutzt Wordpress. Das Design ist ein Thematic-Kind von Linus Neumann.