Die Berliner Zeitung berichtet über „Notebook-Kontrolle bei Einreise in die USA“.
Die amerikanischen Zoll- und Einwanderungsbeamten dürfen Notebooks und andere elektronische Datenträger ohne Angabe von Gründen untersuchen und beschlagnahmen. Dies ergibt sich aus einem Report des Congressional Research Service (CRS) an den US-Kongress. Demnach sind Grenz- und Einreisekontrollen von den Grundrechten ausgenommen. Durchsuchungen und Beschlagnahmungen benötigen somit keines besonderen Verdachts oder einer Begründung. Dies bestätigt auch Lynn Hollinger vom Department of Homeland Security. Erst auf dem Treffen von Managern des Vereins Corporate Travel Executives (CTE) wurde dies erstmals publik. Die Geschäftsleute fürchten nicht nur den Verlust wichtiger Daten, sondern vor allem gezielte Wirtschaftsspionage.
In dem Artikel wird davor gewarnt, ohne Verschlüsselung der eigenen Daten in die USA einzureisen.