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Online-Realnamenzwang, nächste Runde

von carsten raddatz um 10:49 am 24.8.2007|

Schlechte Nachrichten für Anonymität im chinesischen Intranet. Statt erzwungener Realnamen werden nun die Provider gezwungen sicherzustellen, dass ihre User erkennbar sind. Wir hatte bereits im Mai darauf hingewiesen.

Boingboing und die Reporter ohne Grenzen haben das Thema schon aufgegriffen: Government gets blog service providers to sign “self-discipline” pact to end anonymous blogging.

ISC secretary-general Huang Chengqing was clear yesterday when he said: “Blog service providers who allow the use of pseudonyms may be more attractive to bloggers, but they will be punished by the government if they fail to screen illegal information.”

Wenn diese Information “klar” ist, dann scheint anonymes Bloggen noch toleriert, aber zu Wirkungslosigkeit verdammt zu sein. Bleibt wohl nur die Flucht in die Literatur. Aber bitte nicht zu ausgeprägt, denn ein Spruch wie “Heaven eliminate the CCP” bringen einen schnell in die Psychiatrie, wie He Weihua (贺伟华) geschehen) Oder belanglose bürgerpflichtenfreie Unterhaltung. Oder besser TOR benutzen, das scheint die klare Alternative zu sein.

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