Was vom Tage übrig blieb: Liebe, Porno und Darknet-Fürsten

Kommerz schadet Podcasts, zwei Darknet-Händler werden gefasst, bevor sie ihre Kunden ums Geld bescheißen können. Und Pornhub will vielleicht Tumblr retten. Porn’s not dead. Die besten Reste des Tages.

Ok, wir geben es zu. Dieses Bild entstand schon um 17 Uhr.

Tausche Liebe gegen Geld (Zeit Online)
Leute machen Podcasts, weil sie Spaß daran haben. Sie erzählen zwei Stunden lang über Züge, Apfel-Computer oder Joggen, einfach so. Wirklich? Meike Laaff hat analysiert, wie sie die Podcast-Szene ändert, wenn Marktgrößen wie Audible oder Spotify anfangen, in die sympathischen Hörformate zu investieren.

Die Darknet-Fürsten aus Kleve und Bad Vilbel (Sueddeutsche.de)
Die Überschrift klingt wie eine Mischung aus Lokal-Reportage und Cyber. Ist es zwar nicht ganz, aber trotzdem interessant. Das BKA hat wohl gerade nochmal verhindert, dass sich zwei Betreiber eines Darknet-Handelsplatzes mit dem Geld ihrer Kunden aus dem Staub machen. Ob sie aber ein besseres Gefühl haben, wenn sie Polizeibesuch fürchten müssen? Eher unwahrscheinlich.

Pornhub Is „Extremely Interested“ In Acquiring Tumblr (Buzzfeed)
Erst machen sie Tumblr kaputt und dann wollen sie es loswerden: Verizon möchte die Blogging-Plattform verkaufen. Als sexuell explizite Inhalte verboten wurden, haben sich viele von der Plattform abgewandt. Jetzt überlegt offenbar Pornhub, Tumblr zu kaufen. Probleme mit nackter Haut dürfte es dann vermutlich nicht mehr geben.

Jeden Tag bleiben im Chat der Redaktion zahlreiche Links und Themen liegen. Doch die sind viel zu spannend, um sie nicht zu teilen. Deswegen gibt es jetzt die Rubrik „Was vom Tage übrig blieb“, in der die Redakteurinnen und Redakteure gemeinschaftlich solche Links kuratieren und sie unter der Woche um 18 Uhr samt einem aktuellen Ausblick aus unserem Büro veröffentlichen. Wir freuen uns über weitere spannende Links und kurze Beschreibungen der verlinkten Inhalte, die ihr unter dieser Sammlung ergänzen könnt.

Du möchtest mehr kritische Berichterstattung?

Unsere Arbeit bei netzpolitik.org wird fast ausschließlich durch freiwillige Spenden unserer Leserinnen und Leser finanziert. Das ermöglicht uns mit einer Redaktion von derzeit 15 Menschen viele wichtige Themen und Debatten einer digitalen Gesellschaft journalistisch zu bearbeiten. Mit Deiner Unterstützung können wir noch mehr aufklären, viel öfter investigativ recherchieren, mehr Hintergründe liefern - und noch stärker digitale Grundrechte verteidigen!

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

Eine Ergänzung

  1. Wer sich für das Thema Drogenumschlagplätze im Deep Web interessiert, dem kann ich den Podcast Darknet Diaries: Ep 24: Operation Bayonet empfehlen (https://darknetdiaries.com/episode/24/). Dort werden sehr detailliert die und hörenswert die Ermittlungstaktiken der Behörden geschildert und gezeigt, dass Tor grundsätzlich Sicherheit bietet – kleinste Fehler in der OpSec waren das Problem.

Ergänzung an Flo Ergänzung abbrechen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.