In eigener Sache

Transparenzbericht: Unsere Einnahmen und Ausgaben im September 2017

Als von Leserinnen und Lesern finanziertes Medium setzen wir uns nicht nur für Transparenz ein, sondern wir sind auch transparent. Wir geben Euch deshalb Einblicke in unsere Einnahmen und Ausgaben im September 2017. Wir haben etwas Plus gemacht. Danke!

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Als fast ausschließlich über freiwillige Spenden der Leserinnen und Leser finanziertes Medium stehen wir dafür, größtmögliche Transparenz über Einnahmen und Ausgaben zu schaffen. Und so haben wir für den vergangenen Monat wieder unsere Einnahmen und Ausgaben transparent für Euch aufbereitet.

Wir finanzieren uns zu fast 100 % aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

Leichtes Plus dank unbezahltem Urlaub

Im September haben wir 31.183 Euro Einnahmen gehabt. Davon entfielen 30.440 Euro auf freiwillige Spenden und/oder Daueraufträge. Durch Werbung und Vorträge haben wir 643 Euro zusätzlich eingenommen, dazu kommen noch 100 Euro durch Geldauflagen, die durch ein freundliches Gericht zu unseren Gunsten verhängt wurden.

Die Ausgaben betrugen im September 29.583 Euro. Davon entfielt das meiste mit 25.765 Euro auf Personalkosten, die auch im September etwas niedriger als sonst ausfielen: Eine Person aus unserer Redaktion nahm, wie schon im August, unbezahlten Urlaub und wurde aus dem Personal herausgerechnet. Die Büromiete kostete erneut 2.940 Euro, für Infrastruktur und Bürobedarf zahlten wir 515 Euro und für Gebühren 363 Euro.

Im September haben wir damit 1.600 Euro Plus gemacht und nach sommerbedingten Minus-Monaten unser monatliches Spendenziel von 31.299 Euro fast erreicht. Das klappte diesmal dank des unbezahlten Urlaubs einer Person. Sonst betragen unsere monatlichen Personalkosten 27.655 Euro für zehn Personen auf 7,2 Stellen verteilt und bis zu drei Praktikanten, die jeweils mit 450 Euro vergütet werden.

Weiterhin alles im Plan

Wir planen für dieses Jahr bisher mit einem Haushalt von mindestens 375.589 Euro, um den laufenden Betrieb auf dem derzeitigen Stand zu finanzieren. Bis zur Ausfinanzierung fehlen uns dafür noch 94.535 Euro. Und wir haben noch die traditionell Spenden-starke Weihnachtszeit vor uns. Wir liegen also gut im Plan. Wobei wir glücklich sind, eine so treue Leserschaft wie Euch hinter uns zu haben, die uns nicht nur im November und Dezember unterstützt.

Alle Einnahmen, die über diese Planungen hinausgehen, können wir in den Ausbau unseres Angebotes, mehr Recherchen und mehr Qualität investieren. Es gibt eine Vielzahl an netzpolitischen Themen, die zukünftig relevanter werden und in die wir gern mehr Zeit investieren würden. Um weiterhin kritisch der Politik mit unserer Kompetenz auf die Finger schauen und komplexe Fragestellungen von Zukunftsdebatten für Euch und andere aufbereiten zu können.

Danke für Eure Unterstützung!

Wir sagen noch einmal allen vielen Dank für die Unterstützung! Denn diese ermöglicht uns, mit viel Energie, Spaß und ausdauernder Motivation Themen zu bearbeiten, die wichtig für die digitale Zukunft sind.

Wenn Ihr uns unterstützen wollt, findet Ihr hier alle Möglichkeiten. Am besten ist ein Dauerauftrag, der uns ermöglicht, langfristig zu planen:

Inhaber: netzpolitik.org e. V.
IBAN: DE62430609671149278400
BIC: GENODEM1GLS
Zweck: Spende netzpolitik.org

Wir freuen uns auch über Spenden via Bitcoin oder Paypal.

In diesem Jahr haben wir bereits unsere Einnahmen und Ausgaben in den Monaten Januar, Februar, März und April, Mai, Juni, Juli und August offengelegt.

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
Ein Kommentar
  1. Ich verstehe, dass ihr eine Finanzierung braucht.

    Ich würde euch aus dem Ausland gerne über Patreon unterstützen, welches sich aus meiner Sicht dort durchsetzt, wo früher eine Finanzirung über flattr versucht wurde. Es gibt inzwischen einige Content-Creator in Deutschland, die sich dadurch gut finanzieren. (StayForever um mal ein Beispiel zu benennen: https://www.patreon.com/stayforever)
    Ich weiss, dass ihr Bedenken dagegen habt, ob ihr als Verein darüber finanziert werden dürft, diese Bedenken sollten aber mit der gleichen Argumentation wie bei flattr lösbar sein.

    Lieber Gruss

    Jan

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