Facebook löscht Seite von Frauenberatungsorganisation

Facebook hat die Seite der Gruppe „Women on Web“ gesperrt. Die Organisation vermittelt Abtreibungspillen und Ärzte an Frauen in Ländern mit restriktiven Abtreibungsgesetzen. Facebook begründet den Schritt damit, dass die Seite zum Drogen- und Medikamentenkonsum auffordere, berichtet der Guardian.

Die Schwesterorganisation „Women on Waves“ schreibt dazu auf Facebook:

Women on Web bietet Tausenden von Frauen weltweit lebensrettende Informationen. Die Facebook-Seite veröffentlicht Nachrichten, wissenschaftliche Informationen und die Protokolle der Weltgesundheitsorganisation und Women on Web hat mehr als eine halbe Million E-Mails von Frauen beantwortet, die wissenschaftliche, genaue Informationen benötigen, die für ihre Gesundheit und ihr Leben wesentlich sind.

Die Organisation fordert von Facebook die Wiederherstellung der Seite.

Du möchtest mehr kritische Berichterstattung?

Unsere Arbeit bei netzpolitik.org wird fast ausschließlich durch freiwillige Spenden unserer Leserinnen und Leser finanziert. Das ermöglicht uns mit einer Redaktion von derzeit 15 Menschen viele wichtige Themen und Debatten einer digitalen Gesellschaft journalistisch zu bearbeiten. Mit Deiner Unterstützung können wir noch mehr aufklären, viel öfter investigativ recherchieren, mehr Hintergründe liefern - und noch stärker digitale Grundrechte verteidigen!

 

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

Eine Ergänzung

Ergänzung an Ex_Orbitant Ergänzung abbrechen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.