EVE Online- Ein Spiel zwischen den Welten

SWR2-Wissen hat ein halbstündiges Feature über die Weltraum-Simulation und MMORPG EVE Online, „Ein Spiel zwischen den Welten“, gesendet.

Das Spiel EVE berührt virtuelle und tatsächliche Wirklichkeit: Religionswissenschaftler beobachten, welche Formen Trauer annimmt, und Humangenetiker lassen sich vom Spiel helfen.

Hier gibt es das Transcript und hier die MP3.

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7 Ergänzungen

  1. Also ich finde, es ist ein Spiel oder es ist Krieg. Auch wenn Krieg Spass macht, bleibt es Krieg. Das zu simulieren, mag Sinn machen. Doch es wird noch lange nicht zum Spiel deshalb.

    1. Selbstverständlich ist ein Spiel ein Spiel. CCP stellt Spiele her, keine Kriege.

      Eine Grundlage unterhaltsamer Fiktion ist der Konflikt, in welcher Ausprägung auch immer. Vom inneren Konflikt eines Einzelnen bis hin zum Krieg zwischen Welten. Sollen wir deshalb alle Dramen abschaffen, weil sie unangenehme Aspekte des Daseins in eine unterhaltsame Form bringen?

    2. Früher trugen wir Seeschlachten bei dem Spiel „Schiffeversenken“ aus,
      Eroberten die Welt bei dem Spiel Risiko, ließen Stöcke aufeinander krachen, wie einst die Ritter Ihre Schwerter. Beim Karneval stellen wir den Konflikt zwischen Cowoboys und Indianern nach…
      Früher spielten wir mit den Kindern aus unserer Nachbarschaft, heute mit Menschen aus der ganzen Welt.
      Unsere Spielwiese ist einer ganzen Welt gewichen, die nur durch unsere Rechenkraft und die Phantasie der designer (und Mitspieler) begrenzt wird.
      Und ja, es gibt auch Spiele, auf deren Leinwand Kriege dargestellt werden, bei denen es darum geht die Spielfigur eines anderen Spielers zu töten.
      Diese Idee ist nicht neu. Schon bei „Mensch-ärger-dich-nicht“ war das teil de Spiels, andere Spielfiguren zu „schlagen“ und damit bis auf weiteres aus dem Spiel zu nehmen.
      Nur bewegen sich Computerspiele auf einem anderen Abstarktions level.

      Tl;dr Realer Krieg und Krieg in virtuellen Welten sind nicht zu vergleichen.

  2. „Das Spiel ist das einzige, was Männer wirklich ernst nehmen. Deshalb sind Spielregeln älter als alle Gesetze der Welt.“ – Peter Bamm

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