Gläserner User: Wie Verlage ihre Leser ausspähen

NDR-Zapp

berichtete vergangene Woche über „Gläserner User: Wie Verlage ihre Leser ausspähen“.

Journalisten beschwören gern das Bild von der Datenkrake Google und Facebook. Im Digitalen aber spionieren Verlage selbst ihre Leser mit sogenannten Trackern aus.

Hier klicken, um den Inhalt von www.youtube.com anzuzeigen

Wir sind ja glücklich, hier weitgehend auf Tracking verzichten zu können, um Euch vor Ausspähung schützen zu bewahren. Das ist aber nur möglich durch Eure freiwillgen Abos bzw. Spenden, damit wir weiterhin unabhängig von diesen Werbeformen sein können.

Du möchtest mehr kritische Berichterstattung?

Unsere Arbeit bei netzpolitik.org wird fast ausschließlich durch freiwillige Spenden unserer Leserinnen und Leser finanziert. Das ermöglicht uns mit einer Redaktion von derzeit 15 Menschen viele wichtige Themen und Debatten einer digitalen Gesellschaft journalistisch zu bearbeiten. Mit Deiner Unterstützung können wir noch mehr aufklären, viel öfter investigativ recherchieren, mehr Hintergründe liefern - und noch stärker digitale Grundrechte verteidigen!

 

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

9 Ergänzungen

  1. „Wir sind ja glücklich, hier weitgehend auf Tracking verzichten zu können, um Euch vor Ausspähung schützen zu bewahren. “

    Wenn jemand es können sollte/müsste, komplett auf Tracking zu verzichten, dann netzpolitik. Vollhonk. echtma.

    Herr Beckedahl m)

      1. Schnittstelle bei den Webseiten definieren wo die Werbeindustrie ihre Anzeigen anliefern kann, die Werbung wird dann aber über den Server der Webseite ausgespielt. Fertig. Wieso sollte das nicht gehen?

      2. Unsere Anzeigen haben kein Tracking. Wir binden die Banner als Grafiken ein. Wir haben hier ein Zählpixel der VG Wort, was man unter Umständen als Tracking definieren könnte, außerdem binden wir mitunter Youtube-Videos wie hier als Service für die Leser ein, die wiederum leider Tracking enthalten.

      3. @Markus: Habt ihr Pläne langfristig unabhängiger von Youtube zu werden? Im leichtesten Fall könntet ihr einfach auf die Original Seiten verweisen, in diesem Fall z.B.:
        http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Glaeserner-User-Wie-Verlage-ihre-Leser-ausspaehen-,zapp7886.html

        (Ist natürlich nur sinnvoll, wenn die Videos auch dauerhaft auf der Original-Seite bleiben und nicht nur 7 Tage verfügbar sind…).
        Lassen sich die Videos von den jeweiligen Seiten nicht auch einfach hier einbinden? Oder wo sind da die Nachteile?

        Schon klar, dass es unsinnig ist, wenn ihr jetzt anfangt Videos von Dritten selbst zu hosten, nur weil ihr einen (kurzen) Bericht zu dem Video geschrieben habt, aber wenn der Macher das Video auch außerhalb von Youtube und co. anbietet, könntet ihr das doch auch nutzen.
        Für event. eigene Videos könntet ihr euch mal bei Gelegenheit Projekte wie z.B. MediaGoblin anschauen:
        http://mediagoblin.org/

        1. Danke für den Link. Ich war bei Zapp, hab den einzelnen Beitrag nicht gefunden und mich auf der Seite verloren. Dann hab ich aufgegeben, weil ich nicht mehr Zeit mit dem Suchen als mit dem Verbloggen verbringen wollte.

          Selbst hosten geht nicht wegen Urheberrecht und die Depublizierung erfordert es leider, auf andere Plattformen zurück zu greifen.

  2. Ausgerechnet golem wird als Positivbeispiel angeführt, dabei haben die Adsense, nuggad, doublclick, usw. drauf. Und gerade golem fordert seit langem schon mit moralischem Zeigefinger auf, dass man besser Adblocker und Trackingblocker deinstalliert. :-(

Ergänzung an ghh Ergänzung abbrechen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.