Öffentlichkeit

Visualisierungen & Daten zur Bundestagswahl 2013

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Berlin-Wahlkarte – B. Morgenpost (siehe auch making-of)


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Wie wäre die Wahl ausgegangen, wenn… – Datenlese/SpOn

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Atlas der Nichtwähler 2009 und 2013 – mappable.info

datenhelfer
Diverse Projekte der Wahl-Daten-Helfer

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Wählerwanderung – süddeutsche.de

kantine
Wahlkantine – Teil 1 – Teil 2 – Teil 3 auf Zeit Online

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Wahlergebnisse kartiert – süddeutsche.de

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Live-Koalitionsrechner – Zeit Online

wanderungWählerwanderung 2005/2009 und 2009/2013 – Zeit Online

wahlland
Wahlland 2009 & 2013 – Ähnlichkeiten im Wahlverhalten – Zeit Online (making-of)

vis4
Analyzing bias in election polls – vis4.net (in deutscher Sprache hier)

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Wahl-Apparat – Überarbeitung des Wahl-o-mats – OpenDataCity

bio
Biografien der Kabinette – Zeit Online

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quantikative.de – Wahl-o-mat visualisiert

wahlodata
wahl-o-data – „Echtzeit-Tweets und Wahlergebnisse“

browser
Wahl-Programm-Browser – Vergleich Parteipositionen – Spiegel Online

zeitmaschine
Wahl-Zeitmaschine – Spiegel Online

wackel
Wackel-Wahlkreise – Spiegel Online

hochburgen
Hochburgen der Parteien – Spiegel-Online

twitter
Twitter-Monitor zur Wahl – Zeit Online

wahlatlas
wahlatlas.net – diverse Daten/Zahlen zur Wahl kartiert

barometer
Umfrage-Barometer – Spiegel Online

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Wahlkreis-Atlas – süddeutsche.de

trendmonitor
Wahlumfragen-Trendmonitor – süddeutsche.de

wahlportal
wahlportal2013.de – – Passauer Neue Presse

wahllistik
Wahlistik – Koalitionsmöglichkeiten – Zeit Online

wahlthesen
Wahl-Thesentest – süddeutsche.de

 

—– DATEN etc. —–

wahldatenhelfer.de – Hackday „rund um offene Wahldaten“

Karten-Daten: shapefiles der Wahlkreise etc –  bundeswahlleiter.de

Strukturdaten für die Wahlkreise – bundeswahlleiter.de

btw13.js – Wahlergebnisse in Javascript – pudo.org

—–

zuerst erschienen auf datenjournalist.de

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9 Kommentare
  1. Auch interessant wenn man mal die Wahlbeteiligung in die Wahlergebnisse mit einrechnet. So kommt CDU/CSU nicht mehr auf 41.3 % sondern nur noch auf 29.7 %.

    CDU+CSU 29.7 %
    SPD 18.4 %
    Linke 6.1 %
    Grüne 6.0 %
    Sonstige 11.2 %
    Nichtwähler 28.5 %
    *Angaben ohne Gewähr

    Um einen SpOn Artikel aufzugreifen und es noch spitzer zu formulieren: 39.7 % der Wahlberechtigen sind mit ihrer Stimme bzw, Enthaltung nicht im neuen Bundestag vertreten.

  2. Urnengang 2013 – was begraben wurde

    Der Urnengang zur Bundestagswahl 2013 ist Geschichte. Das Volk hat vermeintlich gesprochen. Das Ergebnis stand vorher fest. » Big-Data wirft seine Schatten voraus. Mitten in Berlin habe ich mir am Wahlsonntag das Theaterspektakel angesehen. Die Inszenierung war Profis überlassen. Hunderte Medienaufgebote umlagerten den Reichstag. Widerständler wurden in respektvolle Entfernung zum Machtzentrum abgedrängt.

    War es der Souverän, der die Volksvertreter – oder richtig benannt – die Lobbyisten in ihren Sattel hob? Sicher – 71,5% der wahlberechtigten Menschen haben ihren Stimmzettel abgegeben. Was die vermeintlichen Volksvertreter, die auf den Zetteln zur Wahl standen, aus ihrem neuen Gewicht künftig machen, wird den Wählern aber versagt bleiben zu bestimmen. So gesehen, gibt es eine klare Antwort zur Frage, wer der Souverän ist.

    Nicht das Volk wird weitere Geschicke dieses Landes lenken. Dessen waren sich auch überwiegend die mehr als ein Viertel des wahlberechtigten Nichtwähler bewusst. Dieser erhebliche Teil des Volkes wird aber übergangen. Könnte man ihn auch übergehen, wenn die Nichtwähler die überwältigende Mehrheit der Wahlberechtigten ausmachen würden?

    Der Inhaber der Staatsgewalt – der Souverän – ist hierzulande eben nicht das Staatsvolk. Es hat auf die weiteren Geschicke mangels nicht vorhandener oder funktionierender Werkzeuge für echte Basisdemokratie keinen Einfluss. Es hat keinen Einfluss beispielsweise auf eine Verhinderung rechtswidriger NSA-Aktivitäten.

    Am Ende steht nur die Frage: Was wurde mit diesem Urnengang erreicht – oder, was wurde begraben? Ich meinerseits hoffe, dass Menschen mehr und mehr ihren Irrglauben begraben auf mögliche demokratische Wahlen innerhalb dieses Parteiensystems einer Scheindemokratie.

    Diese Form der Wahlen – völlig egal mit welchen Parteien – führt nur zu einem Ergebnis: Die Bundestagswahl bestimmt personell die Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Wie deren Wirken für oder gegen das Volk in der nächsten Wahlperiode aussieht, ist völlig unerheblich und steht ganz am Ende der volksnahen Wunschliste.

    Diese Abgeordneten werden in der kommenden Wahlperiode nur eine Funktion erfüllen – als Lobbyisten die Interessen eines vor ihnen stehenden elitären und parallelen Machtsystems von Interessenkomplexen fortführen, das immer mehr in Richtung neu-feudaler Machtordnung im Totalitarismus driftet. Nur darauf werden sie noch getrimmt. Den Amtseid, den sie leisten werden, gibt es nur als verlogene Zugabe für das Volk und zur Verschleierung wahrer Funktionen.

    Stelle Dir vor – es wird zu spät sein, wenn die Menschen aufwachen.

    Stell Dir vor, dann wird der Totale Staat endgültig alle Zügel in der Hand haben.

    Stell Dir vor, dann benötigt diese einzemmentierte Machtstruktur des Totalitarismus auch den Wähler nicht mehr.

    Stell Dir vor, dann tritt der neu-feudale wahre Souverän im Totalen Staat wie Phönig aus der Asche endgültig aus dem Schatten vor das Volk – mit Zucker und Peitsche in den Händen – ähnlich einem Monarch.

    Derweil verschleiern nach der Wahl gegenüber dem Volk mediale Fakten die Tatsachen, um was es wirklich im Konzert der Mächtigen geht. Diskussionen leiten geschickt daran vorbei, was faul im Staate ist – u. a. Diskussionen zu prozentualer Stimmverteilung, Sitzverteilungen, Gewinn- und Verlustrechnungen, Was-Wäre-Wenn-Rechnungen, Koalitionsrechner, etc..

    Die gewählten Lobbyisten reiben sich die Händen – auch die sonstigen im Bundestag übrig gebliebenen Fraktionen sind letztlich zufrieden. Sie sind drin. Ihr Geschäft als Opportunisten haben sie gegenüber dem eigenen Wähler glänzend verschleiert. Glänzend werden sie sich weiterhin der jeweiligen Lage anpassen und glänzend mit sonstigen Privilegien und Verdienstmöglichkeiten kalkulierte eigene Vorteil daraus ziehen.

    Die Gewählten müssen nur eins – als Lobbyist ihren Job machen. Dazu gehört auch, bereits wenige Minuten nach der Wahl in Koalitionsverhandlungen ihre Wahlversprechungen ad acta zu legen. Wahlversprechen waren Werkzeug auf dem Weg zur Wahl. Bei der Umsetzung ganz eigener Visionen sind sie Ballast, den man ablegt.

    Das Resümee dieser Wahl? Der wirkliche Souverän Deutschlands hat nicht nur das eigene Volk mal wieder missbraucht, er frustriert nicht nur wiederholt den eigenen Wähler, er frustriert nicht nur erneut eine mögliche wahre Demokratie – ja, er frustriert zunehmend die Masse der Menschen in Europa und ebenfalls die gesamte unterdrückte Welt.

    Dieser Souverän ist eben nicht diese Merkel-Republik, der selbst ein Gregor Gysi brav gratuliert. Medien möchten es uns Glauben machen. Das wäre aber zu einfach. Das wäre auch noch greifbar. Dieser Souverän ist den meisten Menschen aber noch nicht aus dem Schatten vor die Augen getreten.

    Stell Dir vor – er wird es irgendwann tun, wenn nicht …

    Es bleibt eine lohnenswerte Aufgabe, eine Situation herbeizuführen, in der die Nichtwähler die überwältigende Mehrheit der Wahlberechtigten ausmachen. Wählen wir die Nicht-Wahl, wählen wir womöglich einen friedlichen Weg für eine Neue Moderne. Damit das Volk wahrhaftig der Souverän werden kann, muss es in seiner Mehrheit zuallererst die Wahl jeglicher wählbarer Lobbyisten, die in allen Parteien im gesamten Spektrum lauern, verweigern. Das bleibt unsere einzige Chance. Nur dann – nach massiven Wahlboykott – wählen die Menschen die Chance zur Entfaltung von Kräften für eine neue wirkliche Direkt- und Basis-Demokratie.

    Reichstag

    Arbeiten wir hier daran, Aktivitäten der Lobbyisten aller politischen Lager und ihrer Auftraggeber Stück für Stück und beweiskräftig offen zu legen, so arbeiten wir daran, das Bewusstsein für notwendigen, künftigen Wahlboykott und das Bewusstsein für eine notwendige Neue Modern zu steigern.

  3. Super Beitrag muss ich zugeben.
    Wer noch mehr Daten zu den Wahlen haben möchte:
    http://www.deutschland123.de/
    Hier kann man sich wirklich alle wichtigen statistischen Daten holen und dies in extrem übersichtlicher Form.
    Die Seite arbeitet auch mit selbigem Bundesamt zusammen.
    Gruß Dennis

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