Öffentlicher Raum im Internet

Der Elektrische Reporter erklärte vergangene Woche das Problem der privatisierten Öffentlichkeiten: Öffentlicher Raum im Internet.

Das Forum Romanum, der römische Marktplatz, war im alten Rom das Zentrum des wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Lebens. Im 21ten Jahrhundert sind Firmen wie Facebook und Twitter auf dem besten Wege, eine ähnliche Position einzunehmen. Ob allerdings nach Gewinn strebende Unternehmen die richtigen Anbieter solch eines Forums sind, daran zweifeln viele.

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Eine Ergänzung

  1. Wenn doch fast alle Politiker, Verbände und sogar der CCC, Facebook/Google+ nutzt, dann kann das ja nicht schlimm sein.
    Wenn auch andere tolle und dufte Typen Facebook/Google+ nutzen, dann kann das nicht schlimm sein.
    Wenn ich, einzelner kleiner Mensch, auch mal Facebook nutze dann kann das ja nicht so schlimm sein.
    Wenn doch in jede Seite sowieso, praktisch und bequem auf Facebook/Google+ verlinkt wird, kann man ja auch nichts machen und das tut ja auch niemandem weh.

    Wenn die Enkel später fragen, warum habt ihr überhaupt erst so ein Datenbank Monster gefüttert, dann sagen wir Deutschen was wir immer sagen:
    „Das konnten wir doch nicht wissen, dass das so schlimm sein könnte, das haben alle gemacht, das war halt so …“

    Mit traditionellen Grüßen,
    yt

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