OER – Konferenz zu freien Bildungsmaterialien dieses Wochenende in Berlin

300px-OER_Programm_web-TitelDieses Wochenende findet in Berlin die OER (Open Educational Resources) Konferenz statt. Idee des ganzen ist, die verschiedensten Akteure aus dem Feld zusammenzubringen – ganz gleich, ob Akademikerin, Lehrerin, Aktivistin oder einfach nur interessierte Bürgerin. Veranstaltet und unterstützt wird das ganze durch die deutsche UNESCO-Kommission (Schirmherrschaft), mabb, creative commons, Co:llaboratory und werkstatt.bpb.de.

Zu den Themenbereichen gehören: OER in Gesellschaft, Politik und in anderen Ländern. OER in Praxis, Projekten und Forschung. Anleitungen, Tipps & Tricks zu OER. Natürlich auch Qualität und Zugänglichkeit von OER. Und letztlich die leidige Frage der Finanzierung und Rahmenbedingungen.

Hier gehts zum Livestream. Hier findet ihr das Programm.

Wir sind für euch vor Ort und werden ein bisschen berichten, was sich so tut.

 

Auf werkstatt.bpb.de wird es bald ein Protokoll / eine Nachlese zur Konferenz geben.

Diskussionsrunde: „Brauchen wir die Hochschule noch, wenn alle Bildung ‚open‘ ist?“

Mit Philipp Schmidt, Martin Lindner und Claudia Bremer.

Link zum Protokoll auf Etherpad.

Vortrag: CC, freies Wissen und kommerzielle Nutzung – Folgen, Risiken und Nebenwirkungen der Bedingung „nicht-kommerziell – NC“

Von Dr. Paul Klimpel (iRights.Lab)

Link zum Protokoll auf Etherpad.

SpeedLab: Erfahrungen verschiedener europäischer Projekte

Die Idee des SpeedLab ist es, im kurzen Austausch verschiedene Aspekte und Sichtweisen aus mehreren europäischen Ländern zu zeigen. So werden exemplarische Projekte aus Großbritannien, Deutschland, Polen, Niederlande, Norwegen und Belgien vorgestellt. Auffallend ist hier, dass die Verantwortlichen oft ähnliche Probleme haben: Unsicherheit der Professoren / Lehrer bzgl. Urheberrecht. Unbehagen das eigene Material zu veröffentlichen – da dann andere Lehrer / Professoren die Qualität sehen. Gerade bei Lehrern gibt es anscheinend oft auch den Unglauben, dass die eigenen Lehrmaterialien oder -ideen interessant genug „für die Öffentlichkeit“ seien.

Mehr Zeit für kritische Berichterstattung

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