Stellenausschreibung: Digitale Gesellschaft e. V. sucht Geschäftsführer/in

Der Digitale Gesellschaft e. V. will seine internen Strukturen verbessern und ausbauen. Dazu sucht er eine/n Geschäftsführer/in in Teilzeit, die/der den Verein in organisatorischen Aufgaben unterstützt. Die Stellenausschreibung gibt’s im Blog der DigiGes als PDF oder als Text nach dem Klick:

Der Digitale Gesellschaft e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt und zunächst befristet für 1 Jahr eine/n

Geschäftsführer/in (50%)

Die neugeschaffene Stelle umfasst

  • die Koordination der Vereinsarbeit,
  • die Vertretung des Vereins in Gremien, auf Veranstaltungen und gegenüber den Medien,
  • die Erarbeitung von Anträgen,
  • die Übersicht über Vereinsinfrastrukturen,
  • die inhaltliche Erarbeitung zeitgemäßer Internetpolitik aus Nutzerperspektive.

Der oder die Geschäftsführer/in arbeitet grundsätzlich der Mitgliederversammlung sowie im Tagesgeschäft dem Vorstand des Vereins zu. Eine Erweiterung der Beschäftigtenzahl des Vereins sowie eine Aufstockung des Umfangs der hier beschriebenen Stelle werden mittelfristig angestrebt.

Von Bewerberinnen und Bewerbern wird ein abgeschlossenes Studium, vorzugsweise im Bereich der Rechts-, Wirtschafts-, Politik-, Sozial- oder Kommunikationswissenschaften erwartet. Berufserfahrungen, insbesondere im Bereich politischer Nichtregierungsorganisationen, im Verbraucherschutz, in der Öffentlichkeitsarbeit und/oder politischen Institutionen sind von Vorteil.

Gute Englischkenntnisse werden vorausgesetzt, weitere Kenntnisse moderner EU-Amtssprachen sind darüber hinaus von Vorteil.

Der Digitale Gesellschaft e.V. hat sich der gerechten und demokratischen Teilhabe aller Menschen am digitalen und vernetzten Zeitalter verschrieben. Er vertritt die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher sowie der Bürgerinnen und Bürger. Zu seinen Zielen gehören die Förderung von Verbraucherberatung und Verbraucherschutz, die Förderung des demokratischen Staatswesens im digitalen Zeitalter, die Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung, insbesondere auf den Gebieten Informatik, Kommunikationswissenschaften sowie Demokratie und Recht. Er ist selbstlos tätig, verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke und hat seinen Sitz in Berlin. Der Digitale Gesellschaft e.V. ist Mitglied im Zusammenschluss europäischer Nutzerorganisationen European Digital Rights (EDRi).

Wir bieten eine Stelle im Umfang von 20 Stunden/Woche in einem angenehmen Umfeld im politischen Berlin, die viel Gestaltungsspielraum und Raum für Engagement und Weiterentwicklung bietet.

Bewerbungen mit Gehaltsvorstellung und Rückfragen bitten wir bis einschließlich 31.08.2012 an lavinia@digitalegesellschaft.de zu richten bzw. per Post an Digitale Gesellschaft e.V., z. Hd. Lavinia Steiner persönlich, Schönhauser Allee 6-7, 10119 Berlin.

Mehr Zeit für kritische Berichterstattung

Ihr kennt es: Zum Jahresende stehen wir traditionell vor einer sehr großen Finanzierungslücke und auch wenn die Planung und Umsetzung unseres Spendenendspurts viel Spaß macht, bindet es doch sehr viele Ressourcen; Ressourcen, die an anderer Stelle für unsere wichtige Arbeit fehlen. Um Euch also weniger mit Spendenaufrufen auf die Nerven zu gehen und mehr Recherchen und Hintergründe bieten zu können, brauchen wir Eure regelmäßige Unterstützung.

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10 Ergänzungen

  1. hach, wie ich es liebe, wenn in deutschen stellenausschreibungen die gehaltsvorstellungen an die bewerber delegiert werden. gibts bei euch keine finanzplanung mit festem posten für gehälter / aufwandsentschädigungen, und zwar bevor die stelle besetzt ist?

    trotz aller ehrenwerter ziele steh ich nicht so auf lohndrückerei durch die hintertür.

    1. Es mag damit zu tun haben, dass wir nicht in einer Planwirtschaft leben.
      Ich denke schon, dass es keinen überfordert seinen Marktwert freier zu verhandeln und nicht nach Listeneintrag nur ein Einkommen zu erlangen…
      Ich fasse einfach nicht, dass dies hier kritisiert wird. Das ist kein Pöst chen zur Ruhe bis zur Rente mit vertraglicher Mittagspause, oder etwa doch?
      Vermutlich sogar mit Vertrauensarbeit – stelle dir das mal vor – es gibt evtl noch nichteinmal eine Stechuhr – so etwas verrücktes aber auch…;)

      1. Ich denke, die Gehaltsvorstellungen des Bewerbers abzufragen ist in Deutschland eben einfach Standard und wird in Stellenausschreibungen fast immer ohne Hintergedanken reingeschrieben. Wenn ich keine Lust darauf habe, meine Gehaltsvorstellung anzugeben oder mir eben einfach nicht vorstellen kann, was man bei so einem Verein verdienen kann, dann lässt man es eben in seiner Bewerbung weg. Hab ich selbst auch schon mehrfach getan – so was Verrücktes aber auch …. ;-D

  2. Immer wieder faszinierend das man der Meinung ist das nur Studierte in der Lage sind einen solchen Posten auszuführen, ich nehme an das Menschen, welche diesen Bildungsweg nicht eingeschritten haben wohl als einfach nur zu dumm angesehen werden, immer wieder enttäuschend so etwas zu lesen.
    Aber dieser Fehler wird ja fortlaufend in unserer Gesellschaft gemacht, hat man nicht Abschluss XYZ, dann ist man auf keinen Fall fü diesen Job geeignet, dabei ist das, gelinde gesagt, nicht richtig.

  3. Kümmert der/die sich dann auch um Spendenquittungen? Ich höre nämlich nichts, weder auf meine E-Mail noch auf meinen Anruf auf den AB. Das macht mich langsam sauer.

    Klaus

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