Going Dark: FBI gründet neues Zentrum zur Netz-Überwachung

Das amerikanische FBI hat eine neue Überwachungsbehörde gegründet, das „Domestic Communications Assistance Center“. Es soll neue Überwachungstechnologien entwickeln, unter anderem für Internet-, Funk- und VoIP-Technologien. Laut CNET ist es die technologische Komponente der „Going Dark“-Überwachungsinitiative.

Declan McCullagh berichtet auf CNET:

Der Aufgabenbereich des Domestic Communications Assistance Center (DCAC) ist breit gefächert und umfasst die ganze Bandbreits zwischen dem Abhören und Entschlüsseln von Skype-Gesprächen, über die Entwicklung neuer Abhör-Hardware bis hin zum Analysieren der Gigabyte an Daten, die ein Mobilfunk-Provider oder soziales Netzwerk den Behörden auf eine gerichtliche Anordnung aushändigen könnte. Außerdem soll es als eine Art Überwachungs-Help-Desk für staatliche, regionale und andere Bundespolizeien dienen.

Das ist ein Teil der „Going Dark“-Strategie. Angeblich kann das arme FBI nämlich nicht mit der technologischen Entwicklung mithalten und wird „blind“. Daher will das FBI, dass soziale Netzwerke sowie VoIP- und E-Mail-Anbieter Hintertüren einbauen, mit denen das FBI gleich automatischen Zugriff bekommt.

8 Kommentare
    • Publicviewer 23. Mai 2012 @ 16:01
  1. fritzdermeckerer 23. Mai 2012 @ 16:42
Unterstütze unsere Recherchen und Berichterstattung für Grundrechte und ein freies Internet durch eine Spende. Spenden