Demo-Party Revision: „Kunst und Schönheit“ mit dem Computer

Punkt fünf der Hacker-Ethik lautet: „Man kann mit einem Computer Kunst und Schönheit schaffen.“ Das wurde am Oster-Wochenende auf der Demo-Party Revision zelebriert. Die Demos und eine Dokumentation über die Szene sind jetzt online.

Wikipedia sagt zur Demoszene:

Die Demoszene entwickelte sich unter Anhängern der Computerszene in den 1980er-Jahren während der Blütezeit der 8-Bit-Systeme. Ihre Mitglieder, die häufig Demoszener oder einfach Szener genannt werden, erzeugen mit Computerprogrammen auf Rechnern so genannte Demos – Digitale Kunst, meist in Form von musikalisch unterlegten Echtzeit-Animationen.

Am Wochenende fand die Revision statt, hervorgegangen aus Breakpoint und mekka & symposium.

Dort lief am Freitag die ungarische Dokumentation über die Szene Moleman 2 – The Art of the Algorithms, die auch zum freien Download auf der Webseite steht:



Zwei beeindruckende Demos, die zeigen, was in 64 Kilobyte möglich ist, sind auch auf YouTube gelandet. Gaia Machina von Approximate:

F – Felix’s Workshop von Ctrl-Alt-Test:

Bei den Scene.org Awards finden sich weitere Hilights, wie Spin von Andromeda Software Development. Aber auch die Kategorien Oldschool, Amiga und C64 sind empfehlenswert.

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5 Ergänzungen

    1. Ich sehe keinen direkten Zusammenhang zwischen deinen Bemerkungen und dem Kommentar von Bloggerin: „Die Scene verbindet weltweit fremde Menschen miteinander…“: mag ja alles richtig sein, das hat Bloggerin ja überhaupt nicht bestritten, im Gegenteil: grade deshalb ja „Leider“ (oder mit anderen Worten auch: „Seufz“).

  1. Wow, zwei Kommentare, um den Höhepunkt unserer digitalen Gesellschaft zu feiern. Einmal substanzlos und einmal zusammenhangslos. Wobei der Zweite in ironischer Weise fehlende Zusammenhänge moniert…

    Der Sexismus Vorwurf interessiert mich aber. Ich habe mir einmal die ersten 15 Minuten des Videos angesehen. In den ersten 152 Sekunden sind tatsächlich 11 als Frau zu erkennende Personen zu sehen. Danach erst wieder bei Minute 13:30.

    Von diesen Darstellungen kann EINE als sexistisch gelten – bei 0:00:36 kann, unterstrichen durch die Aussage ‚YES‘ , eine sexuelle Willigkeit suggeriert werden. Da es eher ein Standbild ist, ist der Kontext nicht erkennbar, aber unterstellen wir hier einmal Sexismus.

    Ob die reine Darstellung von sexueller Willigkeit von Männern/Frauen als sexistisch zu bewerten ist oder ob da noch etwas mehr dazu gehört, ist eine andere Frage.

    Was ist mit dem Rest? Ist jede Darstellung einer Frau sexistisch? Oder nur wenn nicht durch absolut symmetrische Darstellungen von Männdern ausgeglichen? Da würde ich doch gerne einmal interessieren, welche konkreten Aspekte bei welchen Darstellungen hier als Sexismus einzuordnen sind und warum das jeweils so ist. Wo und warum ist die Abgrenzung zur Kunst?

    Wer anstatt qualifizierter Argumentation nur „Kackscheiße“ ruft, darf sich nicht wundern, wenn sich nichts ändert.

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