2010
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: „Gottes Werk und Googles Beitrag“: Diskussion über Leistungsschutzrechte
: „Gottes Werk und Googles Beitrag“: Diskussion über Leistungsschutzrechte Gestern hatte die Heinrich-Böll-Stiftung zu einer Veranstaltung unter dem Titel „Gottes Werk und Googles Beitrag“ geladen. Um den „Teufel“ Google ging es bei der Diskussion um Leistungsschutzrechte für Verlage allerdings nur selten.
Christoph Keese, der oberste Öffentlichkeitsarbeiter beim Axel-Springer-Verlag, hatte sichtlich Mühe zu erklären, was sich die Verlage unter einem Leistungsschutzrecht vorstellen. -
: Update zum Datenleck bei Ruf-Jugendreisen
: Update zum Datenleck bei Ruf-Jugendreisen Die Firma Ruf hat sich jetzt öffentlich zu ihrem Datenleck geäussert und sich bei unserer Quelle für die Informationen zur Sicherung der Daten bedankt: RUF verbessert Sicherheitsstandards. Etwas dumm gelaufen ist wohl der Hinweis, dass davon natürlich keine sensitiven Daten betroffen waren*:
Betroffen waren lediglich die Profildaten der Community-Nutzer, die weder Anschrift, Telefonnummer, Reisedaten oder Kontoverbindungen enthalten. -
: Firefox 3.6
: Firefox 3.6 Passend zu den aktuellen Sicherheitswarnungen des BSI rund um den Internet Explorer ist Firefox 3.6 erschienen. Im Mozilla-Blog gibt es Infos zu den Neuerungen.
Personas: Personalize the look of your Firefox by selecting new themes called Personas in a single click and without a restart.
Plugin Updater: To keep you safe from potential security vulnerabilities, Firefox will now detect out of date plugins
Stability improvements: Firefox 3. -
: EU-Regierungen wollen SWIFT-Abkommen am Parlament vorbei umsetzen
: EU-Regierungen wollen SWIFT-Abkommen am Parlament vorbei umsetzen Bei der gestrigen Sitzung des Europaparlaments zum SWIFT-Abkommen kam es zum Eklat: Offensichtlich hat die spanische Ratspräsidentschaft gegenüber den Abgeordneten gelogen, um die Abstimmung des Parlaments über den Austausch von Finanztransaktionsdaten mit den USA zu verzögern. Das schreibt Jan Philipp Albrecht, MEP für die deutschen Grünen.
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: eGovernment in Entwicklungsländern: Das Technology for Transparency Network
: eGovernment in Entwicklungsländern: Das Technology for Transparency Network Gestern ist das Technology for Transparency Network gestartet. Das Projekt des Global Voices Online-Arms Rising Voices will hochkarätige Fallstudien über eGovernment-Projekte aus Ländern abseits von Westeuropa und Nordamerika vorlegen.
Den Anfang machen drei Projekte aus der MENA-Region, Südamerika und Ostafrika. -
: Zukünftige EU-Innenkommissarin begrüßt SWIFT-Abkommen
: Zukünftige EU-Innenkommissarin begrüßt SWIFT-Abkommen Die designierte Innenkommissarin der EU Cecilia Malmström hat in ihrer Anhörung vor dem Europaparlament angekündigt, bestehende Datensammlungen überprüfen zu wollen. Das berichtet Heise:
Das betreffe Sammlungen von Daten innerhalb der EU wie das Schengen-Informationssystem SIS und Datenströme, die auf der Basis von Abkommen mit Drittländern wie Flugpassagierdaten gesammelt oder ausgetauscht werden. -
: Warum ist Sherlock Holmes nicht gemeinfrei?
: Warum ist Sherlock Holmes nicht gemeinfrei? Gerade gibt es mal wieder eine Kino-Verfilmung der Sherlock-Holmes-Romane. Der Detektiv ist 123 Jahre alt, sein Schöpfer Arthur Conan Doyle starb 1930. Da dürfte man eigentlich meinen, dass der Charakter mittlerweile die Gemeinfreiheit erreicht hat. Dem ist aber nicht so – die New York Times hat mal aufgeschrieben, warum die Erben des Autors weiterhin gutes Geld an der Lizenzierung verdienen:
At his age, Holmes would logically seem to have entered the public domain. -
: Six degrees of separation
: Six degrees of separation Wie groß ist die Welt und was haben der Schauspieler Kevin Bacon, Genforschung und das Web gemeinsam? In einer interessanten 47-minütigen Dokumentation zeigt BBC2 die revolutionären Erkenntnisse der Netzforschung rund um das „Kleine-Welt-Phänomen“:
Inhalt von www.viddler.com anzeigen Hier klicken, um den Inhalt von www. -
: EU-Parlament fordert Nachbesserungen beim SWIFT-Abkommen
: EU-Parlament fordert Nachbesserungen beim SWIFT-Abkommen Der Präsident des Europaparlaments Jerzy Buzek verlangt von der spanischen EU-Präsidentschaft Informationen über das sogenannte „SWIFT-Abkommen“ zum Austausch von Finanztransaktionsdaten zwischen der EU und den USA. Insbesondere die liberale Fraktion fordert Nachbesserung und droht damit, die Verhandlungen über eine endgültige Regelung scheitern zu lassen.
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: Im Protokoll verfangen
: Im Protokoll verfangen Gestern war ich zum Datenschutzdialog beim Innenminister Thomas de Maizière geladen. Und noch einige Menschen mehr: zwei Professoren, Andy Müller-Maguhn vom Chaos Computer Club, Patrick Breyer vom AK Vorrat, der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar und dann noch diverse Institutionen- und Verbandsvertreter.
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: FBI fragte jahrelang illegal Kommunikationsdaten ab
: FBI fragte jahrelang illegal Kommunikationsdaten ab Die Washington Post berichtet darüber, dass das FBI über vier Jahre hinweg in mehr als 2000 Fällen das Telefongeheimnis gebrochen hat. Um an Listen mit Anrufen zu kommen, spiegelten die Beamten gegenüber Telekommunikationsunternehmen regelmäßig nicht bestehende terroristische Gefahr im Verzug vor:
FBI officials told The Post that their own review has found that about half of the 4,400 toll records collected in emergency situations or with after-the-fact approvals were done in technical violation of the law. -
: Datenleck bei Ruf-Jugendreisen
: Datenleck bei Ruf-Jugendreisen Die Firma Ruf ist nach eigenen Angaben die Nummer 1 unter den deutschen Jugendreisen-Veranstalter. Auf ruf-jugendreisen.de gibt es eine dazu gehörige Community, in der sich die meist Jugendlichen Kunden vor und nach den Reisen austauschen können. Vor einer Woche erhielten wir detaillierte Informationen, wonach es in der Community zahlreiche kritische Sicherheitslücken gibt.
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: monitor: Wissen ist Macht – Die Datenkrake ELENA
: monitor: Wissen ist Macht – Die Datenkrake ELENA Das ARD-Magazin monitor berichtete am 7. Januar 2010 über das neue Verfahren zum elektronischen Einkommensnachweis namens „ELENA“, gemäß dem seit dem 1. Januar 2010 höchstsensible Daten von rund 40 Millionen Arbeitnehmern von den Arbeitgebern übermittelt und zentral erfasst werden müssen. Das Video ist beim WDR noch online, aber auch bei YouTube eingestellt:
Inhalt von YouTube anzeigen In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. -
: Zwei Petitionen zum „ELENA“-Verfahren veröffentlicht
: Zwei Petitionen zum „ELENA“-Verfahren veröffentlicht Im Online-Petitionssystem des Deutschen Bundestags sind seit Kurzem zwei Petitionen veröffentlicht, die sich mit dem „ELENA“-Verfahren beschäftigen. Die erste fordert die komplette Aufhebung des Verfahrens nach den Regeln des SGB IV (§§ 95 ff.) :
Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Vorratsspeicherung gemäß dem 6. -
: Die „Selbstdisziplin“ der chinesischen Zensoren
: Die „Selbstdisziplin“ der chinesischen Zensoren Rebecca MacKinnon hat einen interessanten Artikel darüber verfasst, wie die chinesische Regierung die Verantwortung für die Internetzensur in weiten Teilen auf die Privatwirtschaft ablädt. „Selbstdisziplin“ heißt das dort:
In China, all Internet and mobile companies are held responsible for everything their users post, transmit, or search for. -
: Feedback zur Datenschutz-Dialogveranstaltung
: Feedback zur Datenschutz-Dialogveranstaltung Heute fand in Berlin die erste vom Bundesinnenministerium organisierte Dialogveranstaltung “Perspektiven deutscher Netzpolitik” mit dem Themenschwerpunkt „Datenschutz und Datensicherheit“ statt.
Vorbemerkung: Grundsätzlich ist die Bereitschaft des Bundesinnenministers zu begrüßen, sich in einen Dialog mit Vertretern der Internet-Community und den in diesem Kontext zuständigen staatlichen Stellen zu den “Perspektiven deutscher Netzpolitik” und speziell mit den Fragen von “Datenschutz und Datensicherheit im Internet” zu begeben. -
: Die Türkei sperrt derzeit 3700 Webseiten
: Die Türkei sperrt derzeit 3700 Webseiten Die OSZE hat einen Report zur Internetzensur in der Türkei vorgelegt. Darin wird das sog. „Internet-Gesetz“ als unbrauchbar kritisiert, weil es zur Übersperrung führe und gegen tatsächlich unerwünschte Inhalte nicht effektiv sei. Das sagte der OSZE-Beauftragte für Pressefreiheit, Miklos Haraszti:
At present, 3,700 Internet sites are blocked in Turkey, including YouTube, GeoCities, and Google sites. -
: China beginnt mit SMS-Überwachung
: China beginnt mit SMS-Überwachung Die beiden größten Mobilfunkanbieter Chinas haben begonnen, die Kurznachrichten ihrer Kunden zu überwachen und Accounts zu sperren, von denen SMS mit beanstandeten Inhalten versendet wurden. Das berichtet Telegraph.co.uk.
China Mobile gab gegenüber den Shanghaier Global Times an, damit auf Forderungen der Polizei zu reagieren, „illegale“ SMS zu melden. -
: Berliner Senat verweigert vollständige Evaluierung der Videoüberwachung
: Berliner Senat verweigert vollständige Evaluierung der Videoüberwachung Die Humanistische Union (HU) kritisiert in einer Pressemeldung die nach ihrer Ansicht unzureichende Evaluation der Videoüberwachung im öffentlichen Nahverkehr Berlins.
Wie jetzt bekannt wurde, lässt der Berliner Senat die gesetzlich vorgesehene Überprüfung der Videoüberwachung im öffentlichen Nahverkehr Berlins ins Leere laufen. -
: Italien: Video-Upload nur noch mit staatlicher Erlaubnis? (Update)
: Italien: Video-Upload nur noch mit staatlicher Erlaubnis? (Update) Per Dekret will die italienische Regierung Internetnutzer dazu verpflichten, vor dem Hochladen von Videos eine Erlaubnis von Kommunikationsministerium einzuholen. Über entsprechende Warnungen der Opposition berichtet The Industry Standard.
Bei dem Dekret handelt es sich um die Umsetzung einer EU-Direktive Product Placement.