2010
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: Das Empire schlägt zurück – Assange und die verratene Freiheit
: Das Empire schlägt zurück – Assange und die verratene Freiheit Die Radiosendung hr2-Der Tag hat gestern eine Stunde lang über Wikileaks berichtet und mich auch dazu interviewt: Das Empire schlägt zurück – Assange und die verratene Freiheit.
Man darf in den USA Nazipropaganda verbreiten. Man darf den Koran verbrennen oder auch die Bibel. Man darf den Präsidenten mit dem Leibhaftigen vergleichen – oder auch mit Adolf Hitler. -
: Bill Kaulitz & Wolfgang Joop über das Internet
: Bill Kaulitz & Wolfgang Joop über das Internet „Schlimm.“
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: WikiRebels: Dokumentation über Wikileaks
: WikiRebels: Dokumentation über Wikileaks Über @chaosupdates twitterte mir hier gerade eine interessante Dokumentation über Wikileaks rein. Die Journalisten Bosse Lindquist und Jesper Huor haben Julian Assange (und sein Team) für 6 Monate begleitet – dieser Zeitraum endete wohl erst vor kurzem.
Das Video ist noch bis zum 13. Dezember unter diesem Link erhältlich, müsste also bis dahin mal von jemandem gesichert werden.
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: Anonymous: Erste Verhaftung in Holland
: Anonymous: Erste Verhaftung in Holland Wie nu.nl berichtet, wurde in Holland in der Mittwochnacht ein 16jähriger verhaftet, der sich an DDoS-Attacken auf MasterCard und Visa beteiligt hatte. Der Junge ‚ist geständig’.
Das ist dann wohl die berühmte Taktik des „In die Menge Schießens“, die ja auch beim Filesharing seit Jahren gut zieht. Juristisch interessant: Der ‚Schaden’, den ein einzelnes Mitglied des freiwilligen Botnetzes angerichtet haben soll, wird wohl schwer zu bemessen sein. -
: Wikileaks: Streitgespräch Leyendecker / Banse
: Wikileaks: Streitgespräch Leyendecker / Banse In den letzten Tagen war die Verwunderung groß, dass ausgerechnet der als investigativer Journalist geltende Hans Leyendecker (Süddeutsche Zeitung) sich gegen Wikileaks positionierte.
Für das Deutschlandradio Kultur debattierte er heute mit dem in der Netzgemeinde nicht unbekannten Philip Banse. -
: Wikileaks: UN-Kommissarin f. Menschenrechte positioniert sich
: Wikileaks: UN-Kommissarin f. Menschenrechte positioniert sich Navanethem Pillay, Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, schlug sich heute in einer Pressekonferenz auf die Seite von Wikileaks.
Ich bin besorgt über Berichte von Druck, der auf Firmen ausgeübt wurde, darunter Banken, Kreditkartenunternehmen und Internet Service Provider, um die Finanzströme zu Wikileaks zu unterbrechen, und das Hosting der Website zu unterbinden. -
: Live: JMStV-Debatte & ‑Entscheidung in Berlin (Update)
: Live: JMStV-Debatte & ‑Entscheidung in Berlin (Update) Hier gibt es Audio- und Videostreams aus dem Plenarsaal des Abgeordnetenhauses von Berlin. Außerdem gibt es noch einen komischen Ticker.
Update: Hier die Zusammenfassung von Alvar Freude: -
: Berlin: Netzpolitische Veranstaltungen der SPD
: Berlin: Netzpolitische Veranstaltungen der SPD Am Freitag findet von 14–20h der Open Media Kongress der SPD im Willy-Brandt-Haus statt.
anschließend Abschlussparty mit Bier & Brezeln
Es sind mit Daniel Dietrich, Robin Meyer-Lucht und Alvar Freude einige Speaker geladen, die man oft – aber immer wieder gerne hört. Anmeldung hier.
Am Samstag findet von 10–19h im Willy-Brandt-Haus ein Netzpolitisches Barcamp der SPD statt. -
: Damals: DDos als Aktionsform für Netzaktivisten?
: Damals: DDos als Aktionsform für Netzaktivisten? In den beiden Debatten, ob verteilte Denial-of-Service-Angriffe, also die abgesprochene Störung von Ressourcen durch eine gezielte Überlastung, eine für Netzaktivisten akzeptable Aktionsform sei, ging es gestern bei Netzpolitik.org hoch her. John F. Nebel (metronaut.de) verwies in seinem Beitrag u.a.
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: Aus Fehlern lernen: OpenLeaks
: Aus Fehlern lernen: OpenLeaks Wikileaks.org kann man ein paar Fehler nachsagen:
1. Das feste Verbinden mit einer Person, wodurch die Organisation sich angreifbar gemacht hat, und damit auch die Idee und die Ihalte
2. Überlastung durch Zentralität, die zu redaktioneller Auswahl zwang, womit eine politische Ausrichtung einher ging, Dinge unter den Tisch fielen
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: Dem Bundestag erklärt: Wikileaks und der strafrechtliche Schutz von Geheimnissen
: Dem Bundestag erklärt: Wikileaks und der strafrechtliche Schutz von Geheimnissen Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages erklärt heute: Der strafrechtliche Schutz von Geheimnissen. (PDF)
Fazit:
Ob im aktuellen Kontext der WikiLeaks-Veröffentlichungen auf das Handeln einzelner Personen deutsches Strafrecht anwendbar ist und ob sie sich nach einer der vorstehenden Vorschriften strafbar gemacht haben, bedarf jeweils einer Prüfung im Einzelfall. -
: Warum paypals „Einknicken“ (noch) kein Einknicken ist
: Warum paypals „Einknicken“ (noch) kein Einknicken ist Als Sieg der Wikileaks-Sympathisanten wird bezeichnet, dass paypal das eingefrorene Guthaben der Wau-Holland-Stiftung wieder freigegeben hat. Dabei wird übersehen, dass der Account der Stiftung weiterhin suspendiert bleibt. Paypal zahlt also nur das Guthaben aus, blockiert aber weiterhin den Einnahmekanal der gemeinnützigen Stiftung.
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: Censilia-Kontaktliste mit praktischem Tool
: Censilia-Kontaktliste mit praktischem Tool Ralf hat uns schon wach gerüttelt: 2 Monate haben wir noch, um Netzsperren auf EU-Ebene zu verhindern. Und die Zeichen stehen auf Gegenwind: Die Justizminister haben sich schon geeinigt. (Hier noch einmal Richtlinienentwurf und Folgenabschätzung)
Mal wieder müssen wir also alle Register der Aufklärung ziehen. -
: Iran: Hossein Derakshan wurde auf Kaution entlassen
: Iran: Hossein Derakshan wurde auf Kaution entlassen Der iranische Blogger Hossein Derakshan (aka Hoder) wurde wohl im Iran nach 26 Monaten auf Kaution entlassen. Erst vor wenigen Monaten war er zu 19,5 Jahren Haft verurteilt worden. Hier gibt es bei Google-Translate eine iranische Meldung dazu. Auf Twitter wird von ihm nahestehenden Aktivisten Cyrus Farivar, einem Journalisten der Deutschen Welle berichtet, dass er schon bei seinen Eltern sei.
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: Sarah Palin beklagt Kreditkarten-Datenklau (oder so)
: Sarah Palin beklagt Kreditkarten-Datenklau (oder so) Laut ABCnews hat die Operation Payback irgendwie aus SarahPAC.com Palins Kreditkartendaten „herausgehackt“ oder irgendwie „kaputt gemacht“, ebenso wie die Seite selbst.
Kein Wunder, dass andere zu Assange’s Eskapaden schweigen. Das passiert also, wenn man von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch macht, und sich gegen seine (Assange’s) kranken, unamerikanischen Spionage-Bemühungen wendet. -
: Twitter löscht Anonymous (Update)
: Twitter löscht Anonymous (Update) Der Twitter-Account der Gruppe Anonymous, die zur Stunde DDoS-Attacken auf MasterCard & Visa orchestriert, wurde soeben von Twitter suspendiert. Nachdem in den letzten Tagen immer wieder (Zensur-)Vorwürfe gegen Twitter laut wurden, weil #Wikileaks wider Erwarten nicht in den Trending Topics war, wofür eine zumindest nachvollziehbare Erklärung gegeben wurde, dürfte die Debatte nun – zu Recht – wieder entflammen.
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: EC gibt 189 Millionen für unfreie Software aus
: EC gibt 189 Millionen für unfreie Software aus Die Europäische Kommission wird innerhalb der nächsten sechs Jahre 189 Millionen Euro für proprietäre Software ausgeben, in direktem Widerspruch zu ihren eigenen Entscheidungen und Richtlinien. Die Kommission kündigte letzte Woche einen auf sechs Jahre angelegten Rahmenvertrag (Sacha II) zum Kauf verschiedener, hauptsächlich proprietärer, Software und damit verbundener Dienstleistungen an.
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: USA: Lobbyarbeit für Visa & Mastercard in Russland
: USA: Lobbyarbeit für Visa & Mastercard in Russland Um negative Effekte geplanter neuer Gesetze auf Visa und MasterCard zu verhindern, haben die USA in Russland massive Lobbyarbeit geleistet. Das geht aus Depeschen hervor, die heute Nachmittag von Wikileaks freigegeben wurden.
[ So stelle ich mir einen wirksamen Gegenschlag vor ;-) ]
Details berichtet der Guardian:
The cable, dated 1 February 2010, states that the Obama administration took up the companies’ plight with senior Russian government officials. -
: Das Arsenal des digitalen zivilen Ungehorsams
: Das Arsenal des digitalen zivilen Ungehorsams Linus hat heute hier im Blog die DDos-Angriffe gegen US-Unternehmen kommentiert, die aktuell die Geschäftsbeziehungen zu Wikileaks reihenweise beenden. Ziel des Kommentares war, auch mal eine Diskussion anzustossen, ob solche Maßnahmen für digitalen Protest genutzt werden sollten. Eine (im Gegensatz zu den meisten Kommentaren im Originalpost) fundierte Gegen-Meinung dazu gibt es von John F.
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: Paypal erklärt sich (irgendwie)
: Paypal erklärt sich (irgendwie) Techcrunch berichtet, dass Paypal erklärt hat, warum man Wikileaks den Geldhahn zugedreht habe. Es gab wohl einen Brief des State Department an Wikileaks, dass die Veröffentlichung der US-Depeschen illegal seien. Das erklärt aber immer noch nicht, warum man das Paypal-Konto der deutschen gemeinnützigen Wau Holland Stiftung gesperrt hat.