Welche DSLR?

Ich brauche mal eine ordentliche Kamera für gute Fotos. Allerdings habe ich nicht soviel Ahnung von aktueller Fototechnik und fühle mich leicht erschlagen vom Angebot und den üblichen Glaubenskriegen zwischen den einzelnen Marken. Nachdem ich viele Testberichte gelesen habe, bin ich genauso schlau wie vorher. Nur beim Preis hab ich konkrete Vorstellungen: Ein mittlerer dreistelliger Betrag ist OK. Da bleiben also die Einsteiger-DSLR-Modelle übrig.

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Die Hauptanwendung wird sicherlich das fotografieren in geschlossenen Räumen sein. Also Portraits von Vortragenden auf Veranstaltungen, dazu Ausstellungen und dergleichen. Die Kamera, bzw. Objektive sollte dementsprechend dafür sehr gut geeignet sein und schöne Bilder in dunklen Räumen machen. Bildstabilisierung ist wichtig. HD-Video ist natürlich auch nett. Eingebautes WLAN wäre prima, aber das scheint noch Zukunftsmusik zu sein. Und nun? Nimmt man Canon oder Nikon. Eine andere Marke? Ist die Canon EOS 500D sinnvoller oder die Nikon D5000, bzw Nikon D90? Oder doch eine Bridge? Oder vielleicht ein etwas älteres Modell, was günstig zu bekommen ist?

Welche Kamera würdet Ihr mir empfehlen? Und vor allem: Welche passenden Objektive sind gut und günstig, um in Räumen mit schlechten Lichtverhältnissen schöne Fotos zu machen?

90 Kommentare
  1. Nach ein paar Jahren DSLR bin ich wieder auf Kompakt Prosumer umgestiegen. Der Grund: Sie sind einfach zu klobig und oft nimmt man sie dann doch nicht mit. Und die beste Kamera ist eine, die immer dabei hat. War zwar nicht die Frage jetzt aber vielleicht ne Anregung. Die Kompakten mit großer Linse sind inzwischen auch richtig gut und viel einfach mitzunehmen.

    1. @Jan: An das Argument hatte ich auch schon gedacht. Zum Mitnehmen in der Hosentasche hab ich eine günstige Digitalkamera. Für Schnappschüsse ist die ok, hätte aber gerne noch eine Ergänzung.

  2. Bei DSLR gilt immer eines: das Objektiv macht die Musik! Unter Umständen ist es cleverer in einen gebrauchten Body der letzten Saison zu investieren, dafür aber Geld für ein, zwei ordentliche Optiken auszugeben.

    Die Kameras der jeweiligen Hersteller nehmen sich mittlerweile rein gar nichts (gilt für Kleinbildformat). Hier gilt aber: Objektive für Nikon extrem teuer! Die wollen richtig Geld. Bei Canon sind die Kit-Objektive eher nicht zu gebrauchen, darauf direkt verzichten und ein anderes Objektiv dazu kaufen (Sigma/Tamron bieten sehr gute Optiken an). Bei Pentax ist wiederum im Vergleich zum Canon-Kit-Objektiv das sogar ein recht gutes. Die neue Pentax K7 habe ich zwar selbst noch nicht, durfte sie aber im Frühjahr testen und ich bin sehr angetan von der Film-Funktion vor allem von der Tonaufnahme sofern eingebaut (mit ext. Mikro geht es natürlich noch viel besser.)

    Beispielfilm Demo/Netzwersperren

    Ansonsten schicke mir ne Mail, dann schicke ich Dir meine Telefonnummer – das ist telefonisch besser zu beraten.

    1. Moin.

      Wie creezy schon sagte: Bei den namhaften Herstellern (Canon, Nikon, Pentax, Olympus etc.) kannst du nix falsch machen, die sind alle topp.
      Für nen mittleren dreistelligen Betrag wirst du allerdings keine aktuelle Kamera UND ein gutes Objektiv kriegen. Daher, und da dein Anwendungszweck ja recht begrenzt ist, würde ich dir tatsächlich zu ner Bridgekamera raten. Da sind Objektiv und Bildprozessor optimal aufeinander abgestimmt => Bildqualität: super, künstlerische Freiheit: sehr begrenzt (da Objektiv fest verbaut).
      Nicht vergessen sollte man aber auch das Handling und die Menüführung. Leih dir doch in deinem Bekanntenkreis einfach mal ein paar Dinger aus und lauf mal zwei drei Tage damit durch die Gegend und knips drauf los.

      Ne konkrete Bridge kann ich dir jetzt zwar auch nicht empfehlen aber siehe oben.

  3. Ich würde ja – mit Canon kenn ich mich nicht aus, zugegeben – eine D3000 (oder D60 gebraucht?) mit Kitobjektiv nehmen, damit noch genug Geld für Aufsteckblitz (SB-600?) und eventuell von der Kitscherbe unterschiedliches Objektiv (falls irgendwann benötigt) übrig bleibt. Das wäre so mein Low-Cost Indoor-Vorschlag.

  4. Ich würde für geschlossene Räume die Bridge-Option-Streichen. Ob Nikon oder Canon – das ist ehrlich gesagt für allermeisten Aufnahmesituationen wurscht. Zum Objektiv: Das Nikon Kit-Zoom DX 18-105 VR ist brauchbar, wirst du wohl brauchen, wenn du auf Veranstaltungen an die Gesichter ranwillst. Ansonsten großartiges 50mm für Nikon: Tokina Marco 35 F2,8 DX. Das kannst du auch an der D5000 nutzen – das Objektiv hat einen integrierten AF-Motor. Das ist ein wesentlicher Unterschied zwischen D5000 und D90 – bei Objektive ohne eingebauten AF-Motor hast du an der D90 AF, an der D5000 nicht. Also besser vorher überlegen, welche Objektive dazu kommen. Ansonsten: D5000 reicht völlig.

  5. wichtiger als die eigentliche kamera scheint mir in deinem fall die frage nach dem richtigen objektiv.
    ich persönlich benutze eine nikon d40 und bin damit sehr zufrieden. allerdings sind meine anforderungen etwas anders – ich fotografiere viel draussen und bei tageslicht.

    ich bin kein absoluter experte aber ich würde evtl. noch mal überlegen, ob du dir nicht ein etwas günstigeres kameragehäuse kaufst, um dafür beim objektiv etwas mehr ausgeben zu können.

  6. Was mit Schokolade und was zum spielen!
    Das könnte schwer werden, zum einen preislich und zum anderen wegen den Anforderungen.
    gute Bilder in Innenräumen brauchen entweder Lichtstarke Optiken (=teuer, egal welche Marke) oder Blitz (auch teuer, denn der integrierte ist nicht viel besser als der einer Kompakten).

    Da ich selbst Canon-Jünger bin wäre der Vorschlag eine 500D, ein 35mm f/2 (~250€), 50mm 1.8 (Joghurtbecher, ~100€) und/oder ein 85/1.8 (~350€).

    Das typische 18-200 und Blitz würde ich nicht empfehlen, da ist das Geld viel besser in einer guten Kompakten/Bridgekamera angelegt.
    Andere Marken kann ich nicht/schlecht beurteilen aber ich bin sicher, dass da noch genug Vorschläge kommen.

  7. Ich suche auch gerade und habe mich bei Freunden erkundigt, die selber Hobbyfotografen sind.

    Sie haben mir zur Canon EOS500D geraten, Nikon ist doch recht teuer im Vergleich. Früher habe ich immer von einer F4 oder F5 geträumt. ;-)

    Auf jeden Fall sollte die Kamera einen Schuh für einen externen Blitz haben, eingebauter Blitz taugt nix!

    Halte uns mal auf dem Laufenden, bitte!

  8. Mein Tipp:

    -Sony Alpha 700, gutes 2.8er Objektiv dazu (meinetwegen auch gebraucht von Minolta)

    -Pentax K7

    Vorteil beider: Semiprofessionell, schnell, die Pentax ist neuer, aber auch teuerer, beide sind keine Canon und keine Nikon, diese sprengen (ambitionierte Modelle) deinen Preisrahmen ^^ oder sind aus Plastik (genannte Canon 500D z.B.)

    am besten dslr-forum.de anmeldung gönnen und sich in das Thema einlesen.

    UNd ganz WICHTIG, testen testen testen! In RL in die Hand nehmen, Schließlich willst du jahrelang Freude damit haben :) Man kauft keine KLamera nach Punkten in einem Test!

  9. Bei Nikon oder Canon kannst Du meiner Erfahrung nach nicht viel falsch machen. Die DSLRs von denen kann man eigentlich fast unebesehen kaufen.

    Ich würde an Deiner Stelle im Zweifelsfall lieber beim Body sparen und in ein gutes Objektiv investieren; die sind erfahrungsgemäß wesentlich langlebiger.

    Schau Dir vielleicht mal die Nikon D40 an (Vorgängermodell der D5000) … die ist gerade bei wenig Licht klasse, da sie extrem wenig rauscht, und günstig zu haben.

    Was Tests angeht hat mir http://www.kenrockwell.com anfangs sehr geholfen; ist aber nicht umunstritten der Herr… ;)

  10. Ich würde wohl schauen, dass du eine günstige 500D bekommst (oder wenn du auf Video verzichten kannst eine 40D) und dann dazu ein 50/1.8 von Canon. Damit bist du in Innenräumen auch bei schlechtem Licht ganz gut ausgestattet.
    Wenn es etwas mehr sein darf, dann halt ein 50/1.4 oder einen Blitz (430EXII).

  11. Wenn du nicht DSLR und Austellungen geschrieben hättest, hätte ich TZ7 geschrieben: 25-300, HD-Video, IS. Aber der Blitz wird dafür zu mickerig sein.

  12. Das wichtigeste beim Kamerakauf ist die Kamera in die Hand zu nehmen. Nur wenn sie sich „gut anfühlt“ fotografiert man damit auch gut und gerne. Und dabei ist erst einmal egal ob es Nikon oder Canon ist.
    Viel Erfolg beim Kamerakauf!

  13. Bei Saturn gibt es zufällig gerade eine Canon EOS 450D incl. Tamron Objektiv für unter 500 € im Angebot. Ich persönlich finde die EOS 450D sehr gut, komme damit gut klar und kann sie (von meiner Warte aus) bedenkenlos weiterempfehlen.

  14. @Frank
    Nikon ist nicht wirklich teurer als Canon. Ok, ein wenig, aber nicht deutlich.

    Zum Thema: würde anstelle eines teuren Blitzes immer ein lichtstarkes Objektive bevorzugen. Macht das ganze für den nicht ganz so erfahrenen Fotografen aber auch anspruchsvoller.

    Ich habe selber die Nikon D90 und kann sie jedem DSLR interessierten bedenkenlos weiter empfehlen. Günstigste Festbrennweite welche Lichtstark ist ist die Nikon 50mm 1,8 für ca. 140€.

    Aber günstige Bodys mit der ein oder anderen guten Optik tun es genauso. Nur keine billigen Super-Zoom Objektive, dann kauf lieber eine Kompakt Prosumer Cam, da kommste besser weg mit.

  15. Hab die D5000 seit 2 Wochen hier und bisher ca. 200 Bilder gemacht.
    Hab das „Standard“ Kit mit AF-S Nikkor 18-55 f3.5-5.6 GII ED. Für meine Anwendungsverhältnisse völlig ausreichend. Für verstärkt Aufnahmen im Dunkel natürlich eher weniger geeignet.
    Iso geht per Boost auf 6400 (so nur 3200).
    Die Bildqualität bei der D5000 ist bei niedrigem Iso natürlich ein Traum in der Preisklasse, bei Iso3200 sind die Farben immer noch unglaublich knackig. Nur bei Iso6400 wirkt das Bild etwas flau.
    Für die D5000 spricht imho die gute Bildqualität und die umfangreichen Funktionen.
    Die Nikon braucht allerdings um voll aufzutrumpfen Nikkore mit AF und CPU. Das schränkt die Objektivpalette ein.
    Die Canon hat den höher auflösenden Monitor und bietet zusätzlich zur 720p24 Videofunktion der Nikon noch 1920p20 (was ich allerdings eher für einen Marketinggag halte bei 20fps)
    Auch hast du bei der Canon einen erweiterten Iso Bereich, also könnte das eher die Kamera deiner Wahl werden ;)

  16. Herrje ;)

    Die Markendiskussion kann dir als Neueinsteiger weitgehend egal sein, wenn du bisher keine noch Objektive besitzt, die du weiterverwenden möchtest.

    Generell sind die DSLRs der Markenhersteller alle auf einem Niveau, „schöne Bilder“ machen zu können. Nikon und Canon sind gesetzt, Olympus (z.B. die E420/E450) gilt als vergleichsweise günstiges Schnäppchen.

    Was die dunklen Räume (weite Entfernungen, sich bewegende Objekte in eben diesen) betrifft, braucht es halt lichtstarke Objektive und ein leistungsfähiges (externes) Blitzgerät. Das ist dann ein Bereich, wo die mitgelieferten Kit-Objektive und eingebauten Mini-Blitze regelmäßig (und schnell) an ihre Grenzen geraten.

    Die Frage ob Bridge oder DSLR ist in erster Linie eine Frage der Mobilität. Eine Bridge ist in der Regel deutlich kompakter, aber eben auch nicht so flexibel wie eine DSLR.

    Klar, mit entsprechend spezialisierten DSLRs kannst du im Zweifel mehr rausholen. Die Frage ist aber, ob du den Aufwand treiben möchtest oder vor Ort die Zeit für manuelles Feintuning an den Bildeinstellungen hast.

    Für die meisten Szenarien dürfte eine Bridge daher die bessere Wahl sein (deren Objektive natürlich nochmal deutlich mehr Licht benötigen, …).

    Alternativ solltest du dir vielleicht auch mal eine Canon G11 anschauen. Die ist wunderbar kompakt, aber immer noch ausreichend flexibel. Einen externen Blitz kann man bei Bedarf auch anstecken.

    Von den HD-Videomöglichkeiten aktueller DSLRs halte ich nicht sonderlich viel. Filmlook hin oder her, da gibt es einfach noch zu viele Kinderkrankheiten. Sei es die Beschränkung der maximalen Aufnahmedauer pro Clip (wg. angeblicher Überhitzung!), die Interviews faktisch ausschließen. Oder sei es der Wobble-Effekt bei Bewegungen/bewegten Effekten …

    Dann lieber parallel eine Flip o.ä.

  17. Hey, die Kamera selber ist nicht so wichtig. Gerade bei den Einsteiger-Dingern sind die Unterschiede marginal. Das Bild macht eh der Fotograf.

    Wichtiger ist das Objektiv. Ich als alter Canon-Freund würde Dir einen Canon 500D Body, die hat eine recht agressive Rauschunterdrückung und das 17-50 / 2,8 von Tamron empfehlen. Das kommt auf ca. 900 bis 950€ raus.

    Du kannst natürlich auch Festbrennweiten nehmen, die von der Bildqualität und Lichtstärke her deutlich besser sind. Aber diese kosten recht viel außer dem 50 / 1,8. Das ist allerdings recht telig auf den APS-C-Sensor (ca. ein 85er)

    Da ist allerdings keine Bildstabiliserung dabei. (Die wird eh überschätzt)

    Wenn Du genaueres wissen möchtest, dann schreib mich doch per Email an und sag genauer worum es geht. Blogfotos (gab’s hier bisher kaum), Porträt, Reportage, Reise etc.

  18. Hey,

    die besseren Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen erreichst Du definitiv mit der Nikon D90/D5000. Die Haben dahingehend einfach den besseren Sensor.
    Die Canon 500D zieht hier aufgrund der höheren Auflösung den kürzeren. Grundsätzlich würde ich Dir hier zur D90 raten, welche ein etwas besseres Gehäuse als die D5000 hat.

    Wenn es ein „älteres“ guenstigeres Gehäuse sein darf, dann auch gerne die Canon EOS 450D. Diese würde ich trotz fehlender HD-Aufnahmefunktion jederzeit der D500 vorziehen. Bessere Aufnahmen bei weniger Licht.

    Noch eine Empfehlung, falls Du Dich für ein Bridge-Modell entscheiden solltest: Canon Powershot G11. Der neue Sensor ist wirklich fantastisch, die Rauschreduzierung hervorragend. Bei dem Preis möchte man allerdings schon fast wieder zur D-SLR greifen.

  19. Also ich fotografiere seit 10 Jahren Nikon (deshalb kann ich zu Canon usw. nichts sagen), zurzeit selbst mit der D300.

    Die D5000 hatte ich mir für meinen Cousin mal angeschaut und wahr ehrlich gesagt etwas enttäuscht, die umständlich es war, die Blende manuell festzulegen. Nikon ist hier nämlich von dem bewährten Konzept der zwei Drehräder vorne und hinten abgekommen – wer sich nicht schon daran gewöhnt hat, wird das vielleicht nicht vermissen. Die Fotos an sich sind aber ordentlich.

    Die D90 kenne ich von einem guten Freund der weitgehend zufrieden ist – die Filmfunktion nutzt er wegen der schlechten Tonqualität aber laum. Auch ist der Autofokus beim Filmen nicht mehr aktiv, also eine Nachführung bei einem sich bewegenden Motiv nur manuell möglich.

    Einen Tipp zu geben Maße ich mir mangels Vergleich bei anderen Marken nicht an, nur den Hinweis, dass ich lieber ein lichtstarkes Objektiv anstatt eines mit Bildstabilisator wählen würde – denn im Zweifelsfall bewegt sich der Redner ja und es nutzt dir gar nichts, wenn du die Kamera ruhig halten kannst und sich Motiv bewegt.

    Je nach, ob es eine große Halle ist oder eher ein kleiner Raum, wo man indirekt Blitzen kann ist das ja dann auch noch eine Option.

  20. @killhill

    „Also Portraits von Vortragenden auf Veranstaltungen, dazu Ausstellungen und dergleichen“

    Ohne Blitz auch mit lichtstarker Optik nur schwer.

  21. Ich empfehle die Olympus PEN E-P1. Ist so groß wie eine Kompaktkamera, aber ist eben doch DSR (die exakte Größe hängt natürlich vom verwendeten Objektiv und Blitz ab). Ist in etwa halb so schwer wie eine normale DSR und halb so groß. macht super Bilder, macht HD Videos, sieht richtig toll aus.
    Nachteile: recht teuer, kein externe Mikro möglich (daher hört man es leider, wenn man beim Filmen am Objektiv dreht).

  22. Ich kann die Canon EOS 450D nur empfehlen. Macht gute Bilder, keine Probleme. Ich denke mit der 500D kann man auch kaum was falsch machen.

    Gruß

  23. So, nachdem eigentlich schon alles wichtige gesagt wurde will ich noch mal zusammenfassen: Body der Kamera ist im angesprochenen Preissegment relative Nebensach. Wichtig ist das Objektiv. Hier für Innenraumaufnahmen irgendwas bei einer Blende <=1/2.8f. Bei der Brennweite eher eine Festebrennweite nehmen, da die bessere Abbildungsleistungen hat. Für Personenaufnahmen und Fotos ins Räumen ist ein Aufsteckblitz sehr sinnvoll.
    Alternativ greift man zu einer Oberklasse Kompaktkamera. Da gibt es z.B was von Sony [1], womit ich gute Erfahrungen gemacht habe. Ebenso sehr interessant, allerings außerhalb des Preisramens, den du genannt hast, ist auch die Leica hier [2]. Macht sehr tolle Fotos, finde ich.

    [1] http://www.sony.co.uk/hub/cyber-shot/2/3
    [2] http://www.flickr.com/cameras/leica/m8/

  24. @prayerslayer: Aktuelle DSLRs der Einsteigerklasse sind inzwischen so günstig, dass Gebrauchtgeräte allenfalls Sinn machen, wenn man ihre Vorgeschichte kennt. D.h. wenn man weiß, wie sie behandelt wurden, wieviele Auslösungen sie auf dem Shutter haben, usw.

    ISO-Werte sind natürlich auch ein Thema. Da ist seit der D60 auch nochmal ein bisschen was passiert. D.h. mit einer aktuellen DSLR kann man evtl. noch fotografieren, wo die D60 wegrauscht (ich selber habe eine D70 ,).

    @Markus: Das was Konrad Lischka sagt. Bei Nikon gibt’s noch die Besonderheit, dass Nikon bei den Einsteiger-DSLRs auf einen Autofokus-Motor in der Kamera verzichtet. D.h. die Auswahl beschränkt sich auf AF-S und AF-I-Nikkore mit eigenem AF-Motor, bzw. entsprechende Objektive von Drittherstellern (Als Einsteiger kann dir das aber fast egal sein. Es versperrt lediglich den Weg zu einigen älteren Schätzchen …).

    @kihill: „würde anstelle eines teuren Blitzes immer ein lichtstarkes Objektive bevorzugen.“

    Sorry, nein. Allein schon, weil lichtstarke Objektive teurer als brauchbare Blitzgeräte sind (Wenn man mal solche Schäppchen wie ein 50/1.8 aussen vor lässt). Zudem hast du dann noch das Problem geringer Tiefenschärfe. Das mag bei Portraits ganz reizvoll sein, grundsätzlich ist Licht aber durch nichts zu ersetzen. Ausser durch noch mehr Licht, natürlich ,) Letztendlich hängt das aber auch von der Situation ab. Nicht überall kann/will man hemmungslos rumblitzen.

    @Hirsch2k: Wobei man einfach mal sagen muss, dass ISO-Werte jenseits von 1600 schon ziemlich abenteuerlich sind ,)

    PS: Was die Eye-Fi-Karte für WLAN betrifft, sollte man genau schauen, ob man mit deren Macken klarkommt. Für mich wäre die nix.

  25. @Jörg-Olaf Schäfers

    Klar, Iso von 102000 halte ich auch nicht grade für nötig. Man erweitert sich aber schon seinen Spielraum, wobei ich eigentlich auch denke, bei ISO 3200 dürften 95% der denkbaren Einsatzszenarien für den Hobbyfotografen abgedeckt sein, besonders mit lichtstarkem f1.8er und die 50mm kann man zur Not auch bei ner 30stel noch gut aus der Hand schießen.

  26. Ich habe grade ein Komplettset zu Verkaufen:
    sony Alpha 100 inkl. 18-75mm Kit Objektiv, 70-300mm Zoom, Fernauslöser, ext. Blitz mit dem auch drahtloses Blitzen möglich ist, Tasche und 2 Akkus.

    Wenn da Intresse besteht Mail an docsteel-at-docsteel.de

  27. @Jan (15): Gute Blitze gibt es für deutlich weniger als 300 Euro. Ich habe eine Nikon D90 und dazu ein Speedlight SB-600 als Blitzgerät. Wenn man es beim freundlichen Holländer kauft (Hint: http://www.cameranu.nl) kommt man inklusive Versandkosten auf 181 Euro. Generell ist zumindest Nikonzubehör im Ausland häufig deutlich billiger als in Deutschland. Das SB-600 dürfte für die allermeisten Anwendungsfälle ausreichen und unterstützt, zusammen mit einem SB-800, SB-900 oder dem internen Blitz der D90 und aufwärts Remotesteuerung mittels AWL (entfesseltes Blitzen).

    Festbrennweiten dürften auf Vorträgen relativ unpraktisch sein, wenn man sich nicht allzu frei bewegen kann. Ein lichtstarkes Zoomobjektiv oder ein guter Blitz (Wie gesagt, der SB-600 dürfte für den Anfang locker reichen) würde da schon sinnvoll sein.

    HD-Video hat die EOS 450D AFAIK nicht, erst ab 500D, bei Nikon ab D5000. Ist allerdings wegen dem fehlenden Autofokus natürlich nur eingeschränkt benutzbar.

  28. also, ich schwör ja auf pentax.
    ich hab seit ein paar jahren die k100d und bin sehr zufrieden.wenn ich jetzt ne kamera kaufen würde wäre es ne neuere pentax.
    die vorteile von pentax:

    im gegensatz zu z.b. nikon ist die bildstabilisierung im gehäuse = billigere objektive

    ausserdem passen alte objektive (manuelle) die man bei ebay billig bekommt problemlos drauf und profitieren ebenfalls von der bildstabilisierung. zum beispiel dieses schmuckstück, meine absolute lieblingslinse http://www.kenrockwell.com/pentax/35mm/lenses/50mm-f17-smc-m.htm

    digital-objektiv hab ich ein smc 50mm f1.4, auch wirklich super und *relativ* preisgünstig. aber eine lichtstarke festbrennweite ist meiner meinung nach pflicht, sonst lohnt sich die ganze SLR geschichte nicht wirklich.

  29. Hm, also Aufnahmen bei schlechtem Licht in Innenräumen…. Auf jeden Fall eine Markenkamera, dann vergleich bitte die Größe der Digitalwandler, je größer desto weniger Rauschen bei schlechtem Licht. Das Obejtiv sollte möglichst lichtstark sein, also kleiner f-Wert (wie f2.x). Früher, zu analogen Zeiten hab ich im Innenraum Objektive mit f1.4 eingesetzt, was heute bei den Multitalenten die die Objektive darstellen müssen eigentlich nicht mehr drin ist. Also Marke, großer Wandler, kleiner f-Wert (wird auch als 1:2.x angegeben). Und na ja, die Bedienung der verschiedenen Menüs ist auch so eine Sache. Am besten anhand der technischen Daten ein paar anschauen und wenn möglich irgendein Probefoto in einem möglichst dunklen kontrastschwachen Eck machen. Dank Digitaltechnik sollte der Verkäufer in der Lage sein die Ergebnisse sofort auf einem Notebook zu zeigen. Auf http://www.digitalkamera.de/Kamera/ gibt eine meiner Meinung nach, sehr gute Übersicht was die einzelnen Modelle technisch drauf haben.

  30. Ich habe unlängst eine günstige 40D erstehen können (Auslaufmodell), das war eine ziemlich gute Wahl.

    Freunden rate ich sonst immer vor allem ein Budget festzulegen und danach zu entscheiden, alas: Ich lege 600€ fest und schaue wo ich das beste Paket bekomme (beste = möglichst lichtempfindliches Objektiv, möglichst „hohe“ Kamera, also D90 oder 40/50D). Aber auch Pentax und Sigma bauen gute Kameras, Sony hat gerade einen neuen Sensor released..

    Wenn Du mit Blitz photographieren kannst/willst sind die Kombinationen DSLR/Hersteller-Blitz ziemlich genial (point-and-shoot).

    Kompliment an alle daß hier noch kein Nikon/Canon-bashing begonnen hat :-)

  31. Ich besitze eine Canon S5 IS Bridge und bereuhe es, dass ich mir keine DSLR gekeuft habe. Die 500D von Canon ist nicht schlecht, nur das Plaste Gehäuse überzeugt irgentwie nicht so ganz. http://www.welt.de/webwelt/article3880524/Eine-Profi-Kamera-fuer-ungeuebte-Fotografen.html

    Zum einsteigen reicht sie allemal, da du sowieso von den Einstellungsmöglichkeiten erstmal erschlagen bist. Wenn du in Räumen Fotografierst, empfehle ich dir ein ordentliches Blitzgerät.

  32. Hihi, da hast Du was angestoßen.
    Da Du hier mit Tipps totgeschmissen wirst nur so viel: Nicht nur die beiden vermeintlichen Platzhirsche ansehen – ich habe mich seiner Zeit zu einer Olympus E-510 entschieden und bereuhe NICHTS (Nachfolger ist die E-620).

    Die Kamera ist für mich perfekt, da günstig, handlich und enorm flexibel. Und das Objektivsystem ist auch zukunftsweisend (FourThirds). Die Kitobjektive sind allerdings vermutlich zu lichtschwach – ergo schätze ich 500 Euronen zusätzlich für ein geeignetes 50er.

    Für Deinen sehr eingeschränkten Anwendungsbereich lohnt sich aber vielleicht wirklich auch ein Blick auf die „Bridgekameras“, da gibts bestimmt Spezialisten für den Bereich die dann doch um einiges billiger sind.

  33. Auch wenn es Dir der >43. Kommentar sicher nicht leicher machen wird: Ich als überzeugter Nikon/Fujifilm-Nutzer würde einem Neueinsteiger zu Sony raten.

    – Die Gehäuse sind wirklich gut und amateurfreundlich
    – Die Sensoren spielen in der ersten Liga
    – Das Objektivangebot ist sehr breit und günstig, eine ältere Minolta 50mm-Optik (1:1,4) und Du kannst Dir den Blitz sparen

    Viel Spaß!
    Martin

  34. Kamera ist nicht so wichtig. Egal ob Canon oder Nikon. Das ist Geschmackssache. Auf die Objektive kommt es an. Was du benötigst sind lichtstarke Linsen. Ein 30/1.4 oder ein 50/1.4 machen sich da sehr gut.

  35. Ich persönlich habe eine Pentax K200D (da ich noch passende Objektive hatte) habe aber auch schon mit Canon und Nikon Bilder gemacht, letztlich nehmen sich die alle nicht viel, entscheidender sind wie schon gesagt die Objektive – sehr gute Erfahrungen im günstigeren Preissegment habe ich mit Tamron gemacht.
    Gerade bei Portrait Aufnahmen solltest du aber weniger die Kamera betrachten als vielmehr den Blitz der integriert ist.

  36. Also nachdem der Kurztipp vorhin schon per Twitter von mir zur Empfehlung einer D90 kam, hier nochmal die ausfuehrlichere Variante:

    Wie viele schon ausgefuehrt haben, ist es sinnvoll, eher x00.- mehr in gute Objektive zu investieren als in den Body.

    Welchen Body man nun nimmt, ist sicherlich Geschmackssache, wie auch bereits viele ausgefuehrt haben. Wer im Bekanntenkreis eher Nikon findet, sollte zwecks Erfahrungs- und Objektivtausch eher zu Nikon neigen, analog halt Canon oder andere Hersteller.

    Bei der D90 hab ich selber das 50mm 1.8er, von dem oben auch schon die Rede war. Einen Vergleich zum Kit-Objektiv findet man hier:
    http://blog.windfluechter.net/index.php?/archives/395-Nikon-D90-und-AF-Nikkor-50mm-11.8-D.html

    Was einen Blitz angeht: der Kauf eines SB-600 war sicherlich mit die sinnvollste Anschaffung, die man ueberhaupt taetigen kann. Gerade bei schwierigen Lichtverhaeltnissen (starke, dunkle Schatten bei Sonnenlicht) ist ein guter Blitz zum Aufhellen unerlaesslich.
    Im gemuetlichen Rahmen am Lagerfeuer oder bei Kerzenlicht, moechte man natuerlich nicht die Gaeste mit einem Blitz vergraulen. Da lohnt sich dann ein lichtstarkes Objektiv.

    Wenn es nicht auf ein paar Euros mehr ankommt, wuerde ich mir heute vielleicht statt der D90 die D300 kaufen. Die D90 ist eine gute Kamera, aber die D300 ist halt doch eine Klasse hoeher. ;-)

    Ansonsten:
    http://blog.windfluechter.net/index.php?/plugin/tag/D90 bietet noch ein paar Fotos mit der D90

  37. Bei DSLR ist das Gehäuse das am wenigsten kritische Bauteil. Bildbestimmend ist das Objektiv.

    Du willst gute Bilder bei wenig Licht machen. Dazu brauchst Du:

    – so viel Sensorfläche wie möglich (bei Deinem Preisrahmen kommt hier nur APS-C in Frage)

    – ein oder mehrere möglichst lichtstarke Objektive

    – einen leistungsstarken Blitz mit aufsetzbarem Diffusor und dreh- und schwenkbarem Reflektor (wichtig für indirektes Blitzen!).

    – ein Stativ oder wenns mobiler sein soll ein Einbein.

    – einen möglichst großen, hellen optischen Sucher

    – einen präzisen, schnellen und bei wenig Licht zuverlässigen Autofocus.

    Das alles unter 1000 Euro zusammenzukriegen wird nicht viel Spielraum lassen. Eher unwichtig dürften lange Brennweiten sein (bei wenig Licht sind die schlechter einsetzbar weil sie kürzere Belichtungszeiten erfordern).

    Vom Sensorformat her kämen Modelle von Nikon, Canon, Pentax oder Sony in Frage. Bei Nikon solltest Du möglichst auf einen eingebauten AF-Motor achten. Welches Gehäuse paßt, solltest Du durch Begrabbeln in einem Laden selbst herausfinden, das ist hauptsächlich eine Ergonomiefrage. Da mit dem Gehäuse aber auch eine Systementscheidung fällt, solltest Du hier sehr sorgfältig auswählen.

    Vergiß Rattenfänger-Features wie \Live View\, \HD-Video\ o.ä. – das sind für Deinen Zweck eher sinnlose Spielereien ohne viel Mehrwert.

    Der Bildstabilisator ist für sowas sicher sinnvoll, spielt seine Stärken aber hauptsächlich bei langen Brennweiten aus. Deshalb kannst Du ohne Weiteres erstmal ein Nikon-Gehäuse und ein billiges, aber lichtstarkes Stabi-freies Weitwinkel- bis Normalzoom nehmen und später ein stabilisiertes 55-200 o.ä. dazukaufen.

    Eine Ausrüstung mit Nikon-Bajonett könnte ungefähr so aussehen:

    Gehäuse: Nikon D90 (D5000 hat keinen Motor)

    Objektive: Tamron 18-55/2,8 und
    Nikkor AF 1,8/50 (billig zu
    kriegen, qualitativ ein Gewinn,
    sehr lichtstark)

    Blitz: wg. begrenztem Budget würde ich
    zum Sigma EF 500 DG Super II
    oder irgendwas in der Richtung
    raten, der bietet viel Leistung und
    Flexibilität für wenig Geld, ist
    allerdings klapperig verarbeitet.

    Einbein: Manfrotto 681B

    Mit einkalkulieren: Ersatz-Akku fürs Gehäuse, zwei Sätze Eneloop-Akkus für den Blitz, Tasche oder Rucksack.

    Aus großen Entfernungen ranzoomen wird mit der Ausrüstung zwar noch nix, das kannst Du aber in Form eines Objektivs mit längerer Brennweite jederzeit nachrüsten.

  38. Da du sowieso grad überflutet mit Infos wirst sag ichs jetzt mal kurz und knapp:

    Canon hat den Vorteil das dieses EF bajonett noch sehr verbreitet ist und mit einem adapter kannst du auch ältere nikon objektive anschließen ohne qualiverlust.

    egal was du momentan als gehäuse kaufst.
    die sind alle equivalent.

    Ich fotographiere mit einer Canon 450D, viele nikon festbrennweiten sehr lichtstark und manuellem fokus. Mein blitz ist ein uralter nikon Sb24 und er funktioniert. hat zwar kein ttl ist aber auch unnötig.

    Ich sagst ganz offen. such dir aus was dir gefällt oder was besser in der hand liegt.

  39. @Martin

    Die Sony Sensoren spielen aber bei weitem nicht in der ersten Liga, jedenfalls nicht in der 600 Euro Klasse um die es ja hier anscheinend geht

  40. Von Canon gibt es kompakte Bridekameras aus der Powershot-Reihe (G10, G11, S5is, SX1is, SX20is) auf die ein externen Blitz aufgesetzt werden kann. Blitz halte ich für essentiell, schließlich bedeuten „Photographieren“ soviel wie „zeichnen mit Licht“ ;-) Und von Canon gibt es sicherlich brauchbare Blitze mit Leitzahl größer 50.

    Da kann man, wenn später entsprechend ambitioniert (oder die kleinen Sensoren zu sehr rauschen oder die Auslöseverzögerung doch nervt), immer noch auf die Canon DSLRs umsteigen – und den guten Blitz weiterverwenden.

    Lichtstarke Objektive sind natürlich auch prima – und teuer. Zudem rutscht bei offenen Blenden (mit denen man natürlich ganz gut bei normalem Licht fotografieren und auch sonst prima gestalten kann) die Schärfentiefe auf einen sehr engen Bereich zusammen. Kann man mit Erfahrung alles in den Griff kriegen, aber was nützt es wenn bei spontanen Bildern die Nasenspitze scharf und die Augen schon leicht unscharf sind?

  41. Canon? Nikon? Sony? …
    Egal. Die machen alle gute Kameras und Bilder. Man kann lange darüber diskutieren. Jeder hat seine eigene Meinung und Philosophie.

    Das wichtigste ist: Geh in einen Laden und nimm die Kamera(s) in die Hand. Welche liegt in Deiner Hand besser? Welche findest Du vom ersten Gefühl her besser? Welche Bedienung findest Du (gerade als Anfänger) intuitiver?
    Diejenige, die Dir gut in der Hand liegt, die wird es sein. Das passende Objektiv für Innenaufnahmen wird sich dann auch finden.

    Wie gesagt, die machen alle gute Bilder. Und eigentlich hängt ein gutes Bild kaum von der Kamera ab, sondern vom Photographen. Man bewundert einen guten Koch ja auch nicht daran, wie gut und toll seine Töpfe sind, sondern wie gut seine Fähigkeiten sind, damit umzugehen.

    Im Zweifels falle: http://www.happyshooting.de
    Dort einfach mal nach Einsteiger und Kameratips suchen.

  42. Also: Als Anfänger keine Altlasten, deswegen:
    Eine der beiden großen Marken, für die bekommst du am günstigsten alle späteren Zusatzobjektive, Akkus, Ladegeräte etc.

    Dann: Canons 500d hat technisch aktuell etwas die Nase vorn. Nikon ist auch nicht verkehrt, aber ich mag die Canon-Bedienung zudem lieber.

    Weiter: Für Innenräume würde ich keine Festbrennweite (wie hier so oft empfohlen) nehmen , denn meistens kann man sich zur Auswahl des Bildausschnitts nicht frei genug bewegen.

    Also ein kleines Zoom. Das muss lichtstark sein, dann kommst du tagsüber und bei normaler Beleuchtung auch ohne Blitz aus. Ich find hier aktuell das Tamron 17-50 2.8 das beste fürs Geld. Canons und Nikons Originale sind nicht viel besser aber doppelt so teuer.

    Wenn Blitz: Mal bei den Drittherstellern umsehen – ich bin am Ende trotzdem bei einem Orihinalblitz gelandet, muss aber nicht. Bei Canon mimdestens den 430er Blitz nehmen, drunter ist so klein das es nichts bringt.

    Weitere Objektive: Eine günstige 50mm-Festbrennweite mit 1,8er Lichtstärke für Portraits.(gut 100 Euro) Eventuell eine 200er oder ein 70-200 Zoom, wenn du nochmal gut 500 – 700 Euro übrig haben solltest. Braucht man aber eher selten….

  43. Juhu, Canon vs. Nikon :) Mein Tipp: Canon.

    Wichtig ist vor allem ein gutes Objektiv, ein 50mm/1.8 macht sich da preislich ganz gut. Könnte allerdings fast ein bisschen zu tele sein, vielleicht ein 28mm – da gibt’s auch einiges. Wenn das Kit nicht zufällig billiger ist, lass das Kitobjektiv gleich weg – die sind erstens lichtschwach und zweitens, nun ja, nicht sonderlich toll. In Verbindung mit einer aktuellen(!) Kamera sollte sich das Rauschen bei hohen ISO-Werten in Grenzen halten – also kein Gebrauchtmodell wie die 450D. Ansonsten: statt Lichtstärke kannst du auch auf einen externen Blitz setzen, zerstört aber häufig die Stimmung durch Schatten (Diffuser mildern das Problem) oder dadurch, dass die Leute das Geblitze mitkriegen und dadurch gestört werden.

  44. Hi,
    das Wesentliche wurde ja bereits gesagt, daher versuche ich mich kurzzufassen:
    für Aufnahmen im Innenbereich brauchst Du ein lichtstarkes Objektiv (kleine Blendenzahl) und/oder einen Blitz.
    Lichtstarke Objektive mit Zoom sind sehr teuer, daher würde ich empfehlen, erstmal mit einem lichtstarken Festbrennweiten-Objektiv zu starten. Die 35mm bzw. 50mm Objektive von Nikon liegen bei ca. 100 – 200 EUR.
    Bridgekamera würde ich nicht nehmen: dort ist man dann auf ein Objektiv festgelegt. Bei DSLRs kannst Du erstmal mit Body + Festbrennweitenobjektiv starten und ggf. später weitere Objektive dazu kaufen.

    Ich selbst habe eine Nikon D90 und bin damit sehr zufrieden – allerdings liegt die dann auch schon außerhalb des Preisrahmens.
    Bei Amazon würde ein D3000-Body mit 50mm 1.8er-Linse ca. 470 EUR kosten.

  45. Hi,

    technische Aussagen gab’s hier genug (die hättest Du so auch in jedem Forum, z.B. bei http://www.fotocommunity.de) gefunden.

    Daher der „etwas andere“ Tip: Kriterien aufstellen, Kandidaten auswählen, … und dann geh‘ in einen Laden und nimm die Dinger in die Hand! Nur so bekommst Du ein Gefühl für die Kamera, sprich Gewicht, Größe, Grifform. Was nützt die beste Kamera, wenn sie nicht sicher in der Hand liegt oder das Spitzenobjektiv so groß und schwer ist, daß man es dann doch nicht mitschleppt?

    HIH,
    Alexander

  46. Na, biste jetzt genauso schlau/ratlos wie vorher, nech!?

    Geh ins Fachgeschäft und/oder frag auf der nächsten PK einen der anwesenden Pressefotografen.

    Das einzige an technischer Ausstattung, das sich mir über die Jahre als must-have eingebrannt hat:
    Serienfotos (einmal auslösen = 3-5 Fotos) – ein brauchbares ist fast immer dabei (Passendes Licht vorausgesetzt)

  47. Schöne Bilder in dunkeln Räumen = NIKON
    Portraits von Vortragenden = 70-200 mit Lichtstärke 2,8, wenn du nicht nahe ran kommst

    NIKON hat in allen bisher veröffentlichten Tests die Nase vorn, wenn es um Bildrauschen bei hohen ISO-Werten geht (in dunklen Räumen ohne ausreichenden Blitz benötigst du höhere ISO-Werte, um trotzdem noch fotografieren zu können). Ebenso benötigst du lichtstarke Objektive.

    Empfehlung: NIKON D90 – ca. 600 Euro
    Objektiv: SIGMA 105mm 2,8 – ca. 320 Euro als sehr gutes Portrait-Objekltiv

    Wenn du flexibler sein willst: SIGMA 70-200 2,8 – ca. 650 Euro

    Ich weiß, teuerer, als du wolltest, aber wer billig kauft, kauft doppelt.

    Alex

  48. Als Alternative zur DSLR wuerde ich (wie bereits auch von einigen anderen erwaehnt) an deiner Stelle auch die High-End Kompaktkameras in betracht ziehen, da man mit denen evtl. noch besser dran ist als mit einer „billigen“ DSLR.

    Genannt wurden ja schon die G10/G11 von Canon. Die Bilder sind wirklich grandios, die Kameras sehr flexibel, und das einzige, woran es dann eben wirklich fehlt, ist die Moeglichkeit, ein beliebiges Objektiv drauf zu setzen… wobei ein ordentliches Objektiv ja nochmal soviel (oder mehr) kostet wie eine billige DSLR.

  49. Hallo,

    zu erst kann man sagen: Die Nikon D90 und die Canon 500D (Rebel T1i) tuen sich nichts. Geh in ein Geschäft, fass beide mal an, und entscheide nach Gefühl.
    Problem bei der 500D für mich ist allerdings, das es eine sehr kleine DSLR ist, die dazu noch sehr leicht ist. Sprich, ncihts für große Hände und auch verwackelt man damit leichter, wegendem geringen Gewicht.

    Meine Wahl ist allerdings die D90. Ein super Teil, macht Spaß. Das einzige ist dein WLAN. Das gibt es in der Preisklasse noch nicht. Da kostet der Body schon alleine 1800€ oder mehr.
    Ich würde, wenn du dann irgendwo im Publikum sitzt, ein Kit mit dem 18-105mm nehmen, oder je nach Entfernung noch das Kit mit dem 18-105mm und dem 70-300mm. Ersteres bekommt man im Set schon für gut unter 1000€.

    Oder für schwaches licht und nach Entfernung ein 50mm fest-Brennweite, 1:1,2.

    Solltest du Fragen haben, direkt an einen User, dann melde dich einfach bei mir. Ich kenne die 500D und die Nikon, weil ich beide schon hatte bzw. habe.
    Einfach mailen. ;)

    Grüße,
    Eisi

  50. Das ganze ist natürlich auch immer Geschmackssache. Ich bin z.B. ein Canon-Anhänger.

    Eine richtig gute Seite für Reviews solcher Kameras ist http://www.dpreview.com/

    Da gibt es Reviews vieler Modelle in gigantischer Ausführlichkeit. Vielleicht hilft dir das auch bei der Auswahl weiter.

    1. Achso beinahe vergessen: Objektive werden dort auch getestet. Wenn du in lichtarmen Räumen fotografierst ist natürlich ein Objektiv mit hoher Lichtausbeute besser. Die sind dann leider auch oft entsprechend teuer, „mittlerer dreistelliger Betrag“ für Kamera + Objektiv wird da schwierig.

  51. Haben uns auch gerade für eine EOS500D entschieden. Eine Freundin, die als Fotografin arbeitet, ist mit ihrer EOS50 voll zufrieden. Beide haben den gleichen Sensor, die 50 kann noch mal einen Zacken schneller prozessieren. Für Hobbyanwender sollte die 500 auf jeden Fall ausreichen.

    Jetzt müssen wir nur noch hoffen, dass die Lieferung kommt – bestellt wurde vor zwei Wochen.

  52. Hiho,

    für einen mittleren dreistelligen Betrag wirds nicht ganz einfach. Da bei Veranstaltungen häufig Blitzen verboten ist, brauchst Du zum einen ein lichtstarkes Objektiv und zum anderen eine Cam, die auch bei hohen ISO-Bereichen möglichst wenig rauscht, damit Du im Zweifelsfall Reserven hast.
    Eine mögliche Kombination wäre die Nikon D90 zusammen mit einer lichtstarken Festbrennweite. Allerdings bist Du dann bei knapp 1000 Euro angekommen. Aber letztendlich ist so eine Kamera auch eine Investition in die Zukunft – deswegen wäre mein Rat, erst mal was tiefer in die Tasche greifen und gleich was gescheites kaufen.

    Beste Grüße

    Tommy

  53. Canon, Nikon, Sony, Pentax… der Hersteller ist eigentlich nur dann relevant, wenn langfristig „mehr“ draus werden soll. Wenn Du zukünftig noch weitere Objektive kaufen willst, mehr investieren willst.
    Wenn Dir allerdings die künstlerische Herangehensweise egal ist, schnelle und qualitativ hochwertige Portraits und Gruppenbilder im Vordergrund stehen, solltest Du vielleicht überlegen, eine Einsteiger-DSLR (vielleicht sogar gebraucht) zu kaufen, die Motivprogramme mit bringt. Also Portrait, Landschaft, Marco etc. Das spart Dir das Spiel mit Blende & Belichtungszeit.
    Dazu ein lichtstarkes Objektiv (vielleicht nicht unter 1:2,8) und einen (schwenkbaren!) Aufsteckblitz.
    Ansonsten gilt immer: Beratung im Fachgeschäft – nicht bei Elektro-Großmarkt – und alles anfassen und ausprobieren. So bin ich zu Pentax gekommen. Wahrlich kein Mainstream. Aber richtig gute Technik und Verarbeitung, wie ich finde.
    Willst Du mehr Zeit in Recherche investieren, empfehle ich http://www.dslr-forum.de
    Eine Mail, und ich „berate“ gerne intensiver.

  54. …die Videofunktion der DSLRs ist nicht brauchbar. Es sei denn, du kannst auch schelle Bewegungen und Schwenks verzichten.
    Der Rolling-Shutter-Effect macht das ganze nahezu unbrauchbar.
    Über die unzureichende Focusierung und Bildstabilisierung möchte ich garnicht erst anfangen.

  55. Da hast du nun über 60 verschiedene Meinungen … und meine kommt noch dazu ;-)

    Wie schon richtig gesagt wurde, kommt es weniger auf den Body, sondern mehr auf das Objektiv an wie die Fotos werden. Die weitere Frage ist, ob es bei den Innenraum-Portrait Aufnahmen bleibt oder ob du da flexibeler sein möchtest. Meiner Meinung nach ist es zuviel Geld, wenn man nur ein paar Fotos von Menschen für den Blog oder so machen möchte, da würde ich einfach eine mittlere kompakt nehmen.
    Mit einer DSLR hast du die Basiskamera die man für sehr viele verschiedene Fotoarten benutzen kann … aber bleiben wir bei deinem Wunsch.

    Ich würde dir folgende Zusammenstellung empfehlen.

    Kamera:
    Canon EOS 450D

    Blitzgerät:
    Canon Speedlite 430EX II (der Blitz)

    Objektiv:
    Canon EF-S 18-55 3,5-5,6 IS
    oder
    Canon EF 50mm 1,8 II

    Es wäre halt wichtig dein komplettes Budget + kompletten Einsatzbereich zu erfahren.

  56. Hallo,

    ich will Dir gar nicht zur einen oder anderen Marke raten. Ob nun Canon, Nikon oder gar Sony ist grundsätzlich egal und IMHO reine Geschmackssache.

    Ein Argument für die eine oder andere Marke währe, wenn es im Freundes-, Familien-, Bekannten- oder Kollegenkreis Leute gibt, welche die eine oder andere Marke ihr Eigen nennen oder man selber (oder Papa ;) noch eine alte analoge Canon-EOS, Nikon oder Minolta (Sony) im Schrank hat. Man kann dann mal Equipment untereinander Tauschen oder ausprobier bzw muss nicht gleich alles neu kaufen, weil das eine oder andere \Altteil\ für den Anfang reicht.

    Denn eine Illusion muss ich Dir rauben: Für +/- 500,- Euro bekommt man bei allen Herstellern einen Kamerabody mit Kit-Objektiv. Damit kann man schon mal \Losknipsen\, aber je nach Anwendungsgebiet kommen dann schnell mehrere T-Euros hinzu für \vernünftige\ andere Objektive, \vernünftigen\ Aufsteckblitze usw.

    Wenn man das nicht will, sollte man lieber gleich zu einer Bridge-Kamera greifen. Man muss dann aber auch mit den Einschränkungen (z.B. kein Objektivwechsel) leben (können).

    Gerade bei In-Door-Fotografie braucht man eine gute und lichtstarke Optiken mit durchgängig großer Blendenöffnung. Was nützt einem z.B. bei einer Podiumsdiskussion ein \Consumer-Telezoom\, welches am langen Ende gerade mal noch eine Blende von 5.6 oder schlechter hat. Ein lichtstarkes Zoom mit einer durchgängige Blende von z.B. 2.8 sollte es da schon sein, um eine kurze Belichtungszeit zu erhalten.

    Der viel beschworene Bildstabilisator bringt nur etwas bei ruhigen Motiven. Wenn sich das Zielobjekt bewegt hat man trotz Bildstabilisator Bewegungsunschärfen.

    Auch der externe Blitz ist wichtig, denn mit dem eingebauten Blitz wirst Du nicht wirklich weit kommen. Externe Blitze sind deutlich heller (Stichwort: Leitzahl) und viel Variabler.

  57. Mit Casio hab’ ich bisher keine gute Erfahrung machen dürfen. Vor einem Jahr hab ich mir für ca. 300 Euro die Casio EX-S770 Kamera gekauft. Diese war im Sommer schon schrott, weil irgendwie Sandkörner in die Kamera gekommen sind. Fand ich schon wunderlich, weil ich nur in Strandnähe war. Kostete mich dann 100 Euro Reperatur, weil Casio dafür keine Garantie übernehmen wollte. Vor zwei Monaten hab ich sie zurückbekommen. Heute dann der nächste Schaden: Das Display ist kaputt. Einfach so. Ohne Display ist die Kamera aber weitgehend wertlos. Mal schauen, was Casio sagt und ob diesmal die Garantie wenigstens zieht. Ich ärgere mich nur, dass ich soviel für eine Kamera ausgegeben habe, die innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal kaputt ist. Und mich jetzt wieder mit dem Casio-Support rumärgern darf. Nochmal bin ich nicht bereit, Geld dafür auszugeben.

  58. Marke: Egal.
    Objektiv: WICHTIG
    Bei freier Wahl des Aufnahmestandpunktes nimm eine lichtempfindliche Festbrennweite (50 oder 85 mm mit 1.4 bzw. 1.8er Blende).

    Wenn Du mal nah, mal weit weg bist ist dann ist ein 0815 Kitobjektiv in Deinem preislichen Rahmen, die liegen meist zwischen 18 und 200 mm, bei 3.5er bis 5.6er Blende. Die Qualität ist bei diesen Objektiven im Vergleich zu den Festbrennweiten schlecht.

    Für mehr Infos http://www.dslr-forum.de

  59. Ich habe seit einem Jahr eine Canon 450D inkl. 18-55mm Kit, einem Speedlight 430EX Blitz (~220€) und einem 50mm/1.4 Festbrennweitenobjektiv (~350€, ohne Stabi).

    Gegenüber der 500D fehlt nur der HDMI-Ausgang und die Videofunktion, LiveView hat sie schon aber die will man i.A. bei einer SLR nicht benutzen (ich zumindest). Ich würde dir das 50mm/1.8 Objektiv nicht empfehlen, da es deutlich minderwertiger ist und man sich ein Objektiv meist nur einmal kauft…

    Das Kit-Objektiv ist gar nicht so schlecht – ich glaube es wird einfach dagegen geschimpft, weil es so günstig ist. Zum Fotografieren ist es gut geeignet – hat auch Stabi.

    Den externen Blitz kann ich nur allerwärmstens empfehlen! Für Personenaufnahmen kann ich auch noch gleich die passende Softbox (einfach bei amazon suchen) nahelegen, da sie die fiesen Blitzreflexe in den Gesichtern abmildert.

    Bei Objektiven mit einem Brennweitenbereich, die den Faktor 4 übersteigen (also z.B. 28-200 entspricht Faktor 200/28=7,14) muss man diverse Kompromisse eingehen (siehe http://www.heise.de/foto/artikel/Praxistest-Reisezooms-fuer-Canon-SLRs-227012.html ), weshalb ich das 75-300mm noch habe.

    Ich persönlich bin mit der Kombi 450D – 50mm/1.4 – Speedlight 430EX SEHR zufrieden und kann sie nur empfehlen. Ich würde auch eher den Aufpreis zu einer 40D/50D in ein gutes Objektiv (z.B. Festbrennweite oder Blitz) stecken – davon hat man mehr!
    Zu Nikon kann ich nichts sagen, keine Erfahrung. Du kannst wohl bei beiden nicht viel falsch machen.

  60. Die Sony A700 kann ich sehr empfehlen. Sie ist bei hohen ISO-Zahlen (die Du in Innenräumen brauchst) die wohl mit Abstand rauschärmste Kamera, die man für 3stelliges Geld kaufen kann und hat zudem einen eingebauten Bildstabilisator.
    Dazu würde eine lichtstarke Festbrennweite passen.
    Die Brennweite hängt davon ab wie groß die Räume sind, in denen Du fotografierst. Kürzere Brennweiten sind universeller verwendbar.

    Um im Preisrahmen zu bleiben müsstest Du Dich auf dem Gebrauchtmarkt umsehen, hättest dann aber Setup, dass in Innenraum- und Dunkelsituationen jedes aktuelle Einsteigerset ganz alt aussehen lässt.

    Viele Grüße von Zippo!

  61. Ich bin seit Jahren auch mit meiner Perntax K100D glücklich.
    Ein Kollege hat sich gerade die neue Pentax K-x besorgt und die hat auch einige ziemlich nette neue Features (eigene HDR-Option…) — oder gleich den grossen Bruder der K-x die K7! :)

  62. Habe mir gerade die D5000 geholt. Finde ich persönlich sehr gut für mich Anfänger. Hat ne ganze Reihe festgelegten Einstellungen (Portrait, Nachtaufnahme, Sport….), d.h. auch ohne Ahnung von Blende, Belichtungszeit etc. kann man erstmal gute Bilder machen.

    Ganz wichtig für mich war „Live View“ mit dem ->!! schwenkbaren Display. Lässt Dich gezielt über die Massen hinweg fotografieren!

    Sie hat ne HD-Videofunktion (720p) mit Monosound. Dann allerdings nur 5min max. Aufnahme am Stück. Sie hat nen HDMI Ausgang.

    Ick findse spitze…

  63. Das wesentliche insbesondere zu den technischen Dingen wurde hier in de Kommentaren schon gesagt.

    Aber zwei Dinge möchte ich dir nochmals raten. Zum einen nimm im Fotogeschäft die Kamerakandidaten in deiner Hand. Versuch sie direkt mal zu benutzen und die gängigen Einstellungen wie etwa z.B. Weißabgleich oder Belichtungskorektur vorzunehmen. Gelingt es dir auf anhib im Geschäft ohne Gebrauchsanweisung? Wenn ja dann hat diese Kamera schon ein Pluspunkt. Im alltäglichen Einsatz willst du ja nicht erst das Manual herauskramen müssen oder?

    Zum anderen denk bitte daran geld für ein gutes Objektiv zurück zu legen. Es muß dabei nicht unbedingt eins Canon, Nikon oder einem anderen Kamerahersteller sein. Sigma, Tokina oder Tamron stellen auch gute Scherben her.
    Ich denke das man für ein Gutes mittleres Zoom Objektiv ca 300-400 Euro hinlegen muß/sollte.

  64. Ich kenne mich mit Digitalkameras nicht aus. Deswegen nur ein paar praktische Erwägungen:

    Wie jemand bereits oben erwähnt hat, ist die beste Kameraausrüstung diejenige, die man gerne mitnimmt. Du willst zwar hauptsächlich in geschlossenen Räumen fotografieren, und verfügst wahrscheinlich auch über ein Automobil, aber es ist schon etwas lästig, Festbrennweiten wechseln zu müssen. Deswegen würde ich dir schonmal zu einem Zoomobjektiv raten, allerdings einem guten. Einen geeigneten Brennweitenbereich kann ich dir gerade nur bezogen auf das 35mm-Filmformat angeben; 28mm–135mm fände ich weit nützlicher als z. B. 35mm–200mm. Erstens ist der Weitwinkeleffekt bei 35mm noch nicht so richtig spürbar. Zweitens braucht man lange Brennweiten eher, um damit größere Distanzen zu überwinden, als um interassante fotografische Effekte zu erzielen. Für Portraits z. B. finde ich 100mm optimal, weil du einerseits dem zu Portraitierenden nicht zu sehr auf die Pelle rücksts, und andererseits 100mm die Perspektive noch nicht so sehr verdichten, dass das Bild flach wirkt.

    Auch in Bezug auf die eingebauten Blitzgeräte wurde hier bereits erwähnt, dass sie so gut wie nutzlos sind. Erstens strahlen die kaum Licht ab und zweitens befinden sich eingebaute Blitzgeräte viel zu dicht am Objektiv, um bei Portraits was anderes zu machen als rote Augen. Vorblitze gegen rote Augen sollen nur die Pupillen verkleinern, damit weniger von der roten Netzhaut des zu Portraitierenden sichtbar ist. Rot bleiben die Pupillen aber trotzdem, wenn der Blitz zu dicht an der Kamera ist.

    Selbst eine Spiegelreflexkamera braucht man meiner Meinung nach nicht unbedingt, weil man den Bereich, der scharf erscheint, auch berechnen kann. Das fällt insbesondere dann leicht, wenn sich vom Objektiv oder der Kamera (sollte bei Digitalkameras eigentlich möglich sein), die Distanz zum Objekt ablesen lässt und wenn der Schärfebereich, bezogen auf die Haupt-Schärfeebene, ablesbar ist. (Dann kannst du nämlich auf die Objekte fokussieren, die am Anfang bzw. am Ende der Schärfeebene liegen sollen und die Blendenöffnung optimal darauf abstimmen.) Das setzt allerdings etwas Übung voraus und gheht auch nicht ganz so schnell.

    Ich komme zu dem Schluss, dass eine Kamera mit einem fest eingebautem, nicht zu lichtschwachem Objektiv (2–2,8 – höchstens 4) und einem Blitzschuh, in Kombination mit einem starken Kompaktblitzgerät und Blitzschiene (mit deren Hilfe du den Blitz zum Stabblitz machen kannst) optimal wäre. Und dazu eine vernünftige Tasche. Und auch ein (Kompakt)stativ wäre nützlich. Und ein gutes Buch über Fotografie. Kostet alles in allem wahrscheinlich etwas mehr als 1000 Euro, womit du nicht mehr im mittleren dreistelligen Bereich lägest. Vielleicht kannst du aber was gebraucht kaufen. Da solltest du nur jemanden mitnehmen, der sich auskennt und weiß, wie man Kameras und Objektive auf Schäden testet.

  65. Ein gebrauchter Body (ohne Kitobjektiv) + guten Blitz + lichtstarkes Objektiv (f 1.8 oder geringer mit Bildstabilisator, Objektivstabilisatoren sind besser als Kamerastabilisatoren). Alte Bodys sind meist genau so gut wie neue, das Objektiv macht den Großteil der Bildqualität aus. LiveView und HD-Aufnahmen wärmen den Sensor auf, das gibt schönes Bildrauschen. Für Videos würde ich sowieso zu einer dezidierten Kamera raten.

    1. Vielen Dank schon mal für die vielen antworten. Jetzt bin ich etwa schlauer, vor allem, was die Wahl der Objektive betrifft. Aber immer noch ist die Qual der Wahl. Ich werde wohl erstmal in ein Geschäft gehen und verschiedene Kameras ausprobieren. Die Canon G11 hatte ich tatsächlich vor einem Monat schon bestellt und damit rumgespielt. Aber irgendwie hat sie mich nicht wirklich überzeugt, was vor allem an Aufnahmen im Dunklem lag. Ich habe sie dann wieder zurück geschickt und da ist dann die Entscheidung gefallen, es vielleicht doch mit einer DSLR zu versuchen.

  66. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass dies hier noch gelsen wird, gering ist: Ich würde die Canon 1000D oder eine gebrauchte 450D nehmen und dazu ein wirklich lichtstarkes Objektiv kaufen. Lieber noch eine ältere Kamera und dafür ein wirklich gutes Objektiv. In Innenräumen zu fotografieren ist nicht ganz leicht, und die Leute ständig anzublitzen ist unhöflich.

  67. @ Markus

    »[…]und dazu ein wirklich lichtstarkes Objektiv kaufen. Lieber noch eine ältere Kamera und dafür ein wirklich gutes Objektiv. In Innenräumen zu fotografieren ist nicht ganz leicht, und die Leute ständig anzublitzen ist unhöflich.«

    Wirklich lichtstark und gut schließt sich meiner Erfahrung nach bei Zoomobjektiven schon beinah aus, insbesondere dann, wenn sie einen großen Brennweitenbereich abdecken. Mit einem hochlichstarken Objektiv, z. B. 1,4 muss man auch erstmal umzugehen wissen, um tatsächlich die Schärfe in den Bereich legen zu können, in der man sie haben will. Meine Erfahrungen habe ich zwar zwischen 1985 und 1995 gesammelt, aber lichtstarke Objektive sind in Bezug auf andere optische Eigenschaften nicht unbedingt die besten. Außerdem sind sie meist größer und schwerer. Was das ditrekte Anblitzen angeht, so sollte man das schon deswegen nicht tun, weil direktes Licht Schlagschatten wirft. Und mit nem Reflexschirm, den man sich sehr gut selbst basteln und am Blitzgerät befestigen kann, ist die Blendwirkung weniger störend. Außerdem kann man Farbstiche zwar elektronisch heutzutage recht gut korrigieren, aber eigentlich sollte das Licht bei der Aufnahme halbwegs weiß sein. Normale Raumbeleuchtung ist nicht weiß.

    Die Canon G11 ist, soweit ich weiß, einige der wenigen Kompaktkameras mit Blitzschuh. Wenn dich die Aufnahmen im Dunkeln nicht überzeugt haben, dann lag es möglicherweise am eingebauten Blitzgerät. Ich weiß nicht, ob Canon in der G-Serie in Bezug auf die Bildqualität abgebaut hat, aber einige der älteren Modelle sollen ziemlich gut gewesen sein.

    Kauf dir ein gutes Blitzgerät mit vernünftigem Zubehör.

    Einen Reflexschirm kannst du dir basteln, indem du auf ein starkes Stück Pappe eine Schicht Alufolie und darüber weißes Papier klebst. Oder halt kaufen.

    Übrigens werden Blitzgeräte nicht nur im Dunkeln eingesetzt, sondern z. B. auch bei strahlendem Tageslicht. Bei Portraits z. B. sorgt man dafür, dass die Sonne im Rücken des zu Portraitierenden steht, und hellt sein Gesicht (das einen Schatten wirft) mit Hilfe eines Blitzgerätes auf.

  68. Gut, wenn Du noch mit einer kleineren Kamera liebäugelst, dann gucke Dir die Ricoh GR Digital II (oder neu III) an, klein aber 28 mm Weitwinkel mit f2.8 (gr II) f1.9 (gr III) Lichtstärke. Allerdings: Festbrennweite! Das muss man mögen, aber die „echten“ Fotografen kaufen die Ricoh gerade wegen diesem „Leica-Style“) und externem Blitzschuh (!). Dazu kauft man sich einen kleinen TTL-Blitz, kann das Baby nämlich. Super-Kamera, stabil, die die meisten Profis sehr gerne als Zweitkamera dabei haben und schätzen.

    photophunk macht viele (natürlich nicht alle) seiner clubfotos mit der ricoh (allerdings noch mit ein, zwei zusätl. Slave-Blitzen). Die hier auf alle Fälle mit der damals aktuellen Vorgängerin, der GR. Seine Transpyrenäen-Fotos sind mit der GR II gemacht.

    Und als Bridge-Lösung siehe Dir die neue Fuji S200EXR (bei € 500,–) an. Die hat als erste Prosumer-Kamera eine Funktion namens Pro Focus Modus, damit lässt sich mit der Kamera so etwas wie die Schärfentiefe an einer DSLR simulieren, d.h. Motiv scharf, Hintergrund unscharf. Das ist ziemlich cool, da bis jetzt fototechnisch ein Schwachpunkt bei allen Kompakten/Prosumers. Habe die Kamera selber noch nicht i.d. Hand gehabt, aber ihr Funktionsspektrum (Blitztechnologie) hört sich extrem gut an. Ich kenne Fuji-Bridges noch von früher, die machen ziemlich gute Bridge-Kameras (die bei kleinerem Werbeetat immer ein bisschen hinter Sony verschwinden, das gilt ja auch für Pentax, nimmt man kaum wahr, weil sie gerne hinter Canon verschwinden.) Die Fuji hat ebenfalls einen Blitzschuh für einen optionalen ext. Blitz.

    Gut Kameras angucken und beraten lassen kann man sich übrigens bei Foto Meyer, Welserstraße 1 (U-Bahn Viktoria-Luise-Platz). Bei Kameras gilt, was hier schon viele sagten, man muss sie i.d. Hand haben und man muss das Gefühl haben mit dem Menü gerne klar zu kommen – deswegen einen Bogen um Läden machen, die für ihre Kameras keine geladenen Akkus bereit halten. Gerade wer von den kleinen Pocket-Kameras auf größer umsteigt, sollte sich überlegen, ob er wirklich einen Brocken wie eine Prosumer oder DSLR regelmäßig mit nimmt – auch wenn es weh tut. Wer die Kamera zu Hause lässt, weil sie ihm dann doch zu schwer/klobig ist, macht die allerschlechtesten Fotos: nämlich gar keine.

    Ich bin genau deswegen damals bei Pentax gelandet, das war die DSLR mit dem wenigsten (eh meist überflüssigen Schnickschnack), dafür aber einem Metall-Chassis zu einer Zeit als Canon noch Plastikbomber lieferte. Von der Ergonomie her habe ich noch nie eine so gute Kamera in der Hand gehabt wie die K7, klein und fließt förmlich i.d. Hand. Das ist echt wichtig! Man darf nie das Gefühl haben, die Kamera ist in der Hand eine Belastung. Ehrlicher Rat: in dem Punkt zählt Deine Emotion mehr als das letzte technische SuperDuperFeature. Gleiches gilt für die K-x, die hat eben „nur 12 Mio“ Pixel. Was für ordentliche Poster immer noch dicke reicht (und wir belichten ja eh alle ständig unseren Fotos auf 2,60×3,90 m für lässige 350 Euronen aus, ich weiß! ,-) )

    Und noch eins zum Schluss: wenn Du vorher noch nie oder sehr lange nicht mehr mit SLR/DSLR fotografiert hast, es ist eine Umstellung. In diese Umstellung muss man selber Zeit investieren, lesen und lernen wollen – bei einer DSLR kommt dazu, dass jedes Objektiv gesondert erlernt und geliebt werden will. Gute Foto fließen einem nicht so einfach zu, da gehört der Wille zum Lernen dazu – sonst wird man mit denen auch nicht glücklich! Das heißt aber auch, man muss wirklich ein bisschen Zeit haben zum üben!

  69. Ich kann da leider auch nur mit einem Link aushelfen, den mir meine Freundin, semi-professionelle Fotografin, gab:

    „DSLR-Dreikampf: Canon, Nikon und Sony im Vergleich

    Im großen Direktvergleich deckt die DigitalPHOTO 01/2010 die Stärken und Schwächen der aktuellen Spiegelreflexkameras von Canon, Nikon und Sony auf und beantwortet die Frage, welcher Hersteller den Dreikampf der Kamerahersteller gewinnt.“

    Anm.d.Verf.: Ich bin mit der Zeitschrift nicht verbandelt und erhalte für diesen Tipp keinerlei sach- und/oder geldwerte Vorteile. ;O))

  70. Ich denke, Kameras, die etwa im gleichen Preissegment liegen sind auch von der Leistung sehr, sehr ähnlich.

    Ich persönlich habe mich irgendwann mal für Nikon entschieden, und fahre damit nach der D50 inzwischen mit der D90 sehr gut. Ja, die Nikon-Objektive sind teuer, aber dafür sind sie gut.

    Die Stärke von Nikon gegenüber anderen Marken ist, dass sie mit „lichtschwachen Situationen“ besser zurechtkommt. Das macht sich dadurch bemerkbar, dass man auch ohne zusätzliche Lichtquellen oft noch relativ rauscharme Bilder hinbekommt. Aus dem Grund möchte ich meine Nikon auch nicht mehr missen, da ein Blitz oft die Stimmung eines Motivs komplett ruiniert.

    Andere Marken haben dann wieder andere kleine Vorteile. Das nur mal zum Thema Nikon :)

  71. Die Kamera ist im Prinzip egal, die Linse zum großen Teil auch. Bei Deinem Budget ist in beiden Bereichen nichts drin, was Deinem Vorhaben technisch gerecht wird. Das wichtigste ist die Investition in einen Aufsteckblitz. Der Ausklappblitz ist selbst bei ISO 800 und darüber ein Witz und außerdem werfen die meisten Objektive aufgrund ihrer Länge Schatten ins Bild.
    Kauf Dir also irgendein Kamerakit von Canon oder Nikon (bieten einfach das größte System), dass Dir in der Bedienung zusagt und einen Aufsteckblitz.

  72. ganz wichtig ist, dass du mal ins geschäft gehst dun dir ein paar modell in die hand nimmst. es bringt die die beste kamera nichts, wenn die haptik schlecht ist. bei den aktuelle kameras sind die unterschiede auch nur marginal. da wo eine was besser kann, ist die andere wiederrum in einer anderen sache sttärker – ausgleichend also.
    D90 – 500D..sie nehmen sich nicht viel.
    nach guten und günstigen linsen kannst du dann zB bei sigma mal schauen, sind günstiger als nikon oder Canon, bieten aber ebenso gute Objektive an.

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