Soziale Plattformen und „Serious Gaming“

Die Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltet am Dienstag Abend, den 25.3.08 von 20 bis 22 Uhr in den Sophiensaelen in Berlin „Spielstand #6: Der Weg ist das Spiel – Soziale Plattformen und „Serious Gaming““.

Mit: u.a.
Arne Busse (Fachreferent Bundeszentrale für politische Bildung)
Ralph Stock (Entwickler Promotion-Software)
Malte Behrmann (Geschäftsführer GAME-Bundesverband)
Jan-Anton Dérer (Fachdozent & Fachbereichsleiter für Gamedesign in Berlin)
Martin Hüppe (Geschäftsführer Cornelsen Digitale Medien Publishing; angefragt)
Olaf Wolters (Bundesverband Interaktive Unterhaltungsoftware)

Moderation: Oliver Passek

Spätestens seit der Aufregung um die sogenannten Ego-Shooter-Spiele steht die Generation @ unter Generalverdacht, ihre Freizeit mit blutrünstigen Massenmord-Szenarien zu vertreiben. Doch die Panik besorgter Eltern und die eingeübten Reflexe von MedienpolitikerInnen sehen großzügig darüber hinweg, dass es abseits der drastischen Daddel-Welt auch Spiele gibt, die komplexe soziale Systeme simulieren oder politisches Konfliktmanagement trainieren. „Serious Gaming“ kommt als Instrument im Bildungsbereich und als kreativwirtschaftliches Arbeitsfeld eine immer größere Bedeutung zu. Die Disziplin der „Game Studies“, in der deutschen Hochschullandschaft lange ein Orchideenfach, vermittelt Know-How für die Kreateure und analysiert die kognitiven Wechselwirkungen zwischen spielerischer und sozialer Kompetenz. Demnach führen vernetzte Online-Spiele zu temporären Handlungskoalitionen, die arbeitsteilig an Problemstellungen arbeiten. Wie könnte diese Lust am gemeinsamen Versuch & Irrtum für politische Projekte genutzt werden?

Soll 5 Euro Eintritt kosten.

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4 Ergänzungen
  1. Hehe, bei „Serious Gaming“ muss ich irgendwie an „Serious Sam“ denken! So ziemlich genau das Gegenteil von „komplexe soziale Systeme simulieren oder politisches Konfliktmanagement“ ;)

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