Kunstaktion am 12.9.: Papierberge für die GEMA

Der Berliner Künstler Johannes Kreidler möchte sein neustes Werk „product placements“ – einen Remix, der Soundelemente aus 70 200 Songs umfasst – ganz formgerecht bei der GEMA anmelden und lädt Kameras und Schaulustige Übergabe der entsprechenden Masse an Formularen an die GEMA am 12. September um 11 Uhr auf den Wittenberg Platz ein:

Und hier gibts das 33 Sekunden lange Stück zum (leisen) Vorhören:

Du möchtest mehr kritische Berichterstattung?

Unsere Arbeit bei netzpolitik.org wird fast ausschließlich durch freiwillige Spenden unserer Leserinnen und Leser finanziert. Das ermöglicht uns mit einer Redaktion von derzeit 15 Menschen viele wichtige Themen und Debatten einer digitalen Gesellschaft journalistisch zu bearbeiten. Mit Deiner Unterstützung können wir noch mehr aufklären, viel öfter investigativ recherchieren, mehr Hintergründe liefern - und noch stärker digitale Grundrechte verteidigen!

 

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

Durch klicken des Links wird unser Spenden-Widget geladen. Dabei werden Daten an unseren Spendendienstleister twingle gesendet. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

6 Ergänzungen

  1. Ihr solltet mal lieber die Langversion seines Trailers verlinken, wo er schön demonstriert wie er richtig schön Arschloch-mässig über die Antwort der GEMA-Angestellten rüberlabert. (Wobei ich sogar den Verdacht habe, dass er das im Nachhinein so bearbeitet hat, damit man nicht versteht was sie sagt.)

    1. Ja, die Gema-Mitarbeiterin würgt er immer ziemlich schnell ab. Die wollen doch gar nicht, dass man alle Mini-Zitate in Formularen angibt. Hat die Frau ja auch selbst gesagt.

      Aber mal kucken, was das gibt.

  2. Was soll denn dieser Quatsch?
    Seit wann verhindert die GEMA die Zusammenstellung von Medleys?

    Die urheberrechtliche relevante Frage im Zusammenhang mit der Verwurstung von 70.200 „Soundelementen“ hat doch überhaupt nichts mit der GEMA, sondern mit den Inhabern der Rechte an den Tonaufnahmen zu tun.

    Hat der „Künstler“ alle Soundelemente selbst eingespielt oder benutzt er fertige Aufnahmen? Und falls er Tonaufnahmen von anderen (z.B. von Industrielabels) benutzt, hat er die erforderlichen Genehmigungen eingeholt?

    Bei dem Niveau dieser Aktion wird klar, warum die „Zöglinge der Musikindustrie“ so viel erfolgreicher bei der Beeinflussung der Politiker / der Gesetzgebung sind …

Ergänzung an Yetused Ergänzung abbrechen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.