„Freiheitsredner“ informieren über den Wert der Privatsphäre

Die kleine Plattform Freiheitsredner.de ist gestern nach etwas Vorlaufzeit offiziell online gegangen:

Ab heute können Schulen, Universitäten und Vereine ein Netzwerk Freiwilliger in Anspruch nehmen, die ehrenamtliche Vorträge über den Wert der Privatsphäre anbieten. Die „Freiheitsredner“ wollen vermitteln, welche Bedeutung überwachungsfreie Räume für uns und unsere Gesellschaft haben, wie groß die „Bedrohung“ durch Kriminalität wirklich ist und wieviel Sicherheit Überwachung tatsächlich bewirken kann. Nähere Informationen finden sich auf der Internetseite Freiheitsredner.de.

Ich hab mich schon eingetragen und Ralf dürfte für die Region Bremen drin stehen. Macht mit und vergrössert die Basis der Beteiligten.

Dazu gibt es auch eine Pressemitteilung.

Mehr Zeit für kritische Berichterstattung

Ihr kennt es: Zum Jahresende stehen wir traditionell vor einer sehr großen Finanzierungslücke und auch wenn die Planung und Umsetzung unseres Spendenendspurts viel Spaß macht, bindet es doch sehr viele Ressourcen; Ressourcen, die an anderer Stelle für unsere wichtige Arbeit fehlen. Um Euch also weniger mit Spendenaufrufen auf die Nerven zu gehen und mehr Recherchen und Hintergründe bieten zu können, brauchen wir Eure regelmäßige Unterstützung.

Jährlich eine Stunde netzpolitik.org finanzieren

Das Jahr hat 8.760 Stunden. Das sind 8.760 Stunden freier Zugang zu kritischer Berichterstattung und wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik bei netzpolitik.org.

Werde Teil unserer Unterstützungs-Community und finanziere jährlich eine von 8.760 Stunden netzpolitik.org oder eben fünf Minuten im Monat.

Jetzt spenden


Jetzt spenden

6 Ergänzungen

  1. Ich halte es möglich, dass Irgendwelche Institutionen einen vortrag von Markus oder Ralf buchen – aber dass Schulen sich irgend einen „Freiheitsredner“ einladen, sehe ich kaum.

    Da muss schon aktiv Reputation aufgebaut werden und die Zielgruppe angesprochen werden. Und die Leute müssen Vorträge üben.

  2. Torsten, ich erwarte da jetzt auch keine Revolution. Aber vielleicht kann man mit der Seite zumindest für einige das Problem lösen, wie man an Sprecher kommt, die etwas zur Thematik beitragen können. Die ersten Anfragen kommen aus universitären Zusammenhängen. Das können auch Jugendgruppen oder sonstwer sein. Sich an Schulen aufzuhängen, ist etwas unnötig. Und wenn es nicht klappt haben es wenigstens ein paar fleissige Bienchen versucht, die ihre Zeit in den Aufbau der Plattform besteckt haben. Und das unterstütze ich gerne.

  3. „Freiheitsredner“ klingt aber sehr revolutionär :-)

    Wenn die Leute tatsächlich das meine, was sie auf der Webseite schreiben, müssen die fleißigen Bienchen halt bedeutend mehr organisieren. Sonst bleiben die Ergebnisse hinter den Ansprüchen zurück und die Beteiligten sidn am Ende nur enttäuscht.

Ergänzung an markus Ergänzung abbrechen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge! Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.