Sony Rootkit: 175 Dollar Entschädigung in Kalifornien

Es gibt eine Gerichts-Entscheidung zum Sony BMG Rootkit: Sony zahlt Kaliforniern 175 US-Dollar für Rootkit-CDs

Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters mit Berufung auf den mit dem Verfahren betrauten Staatsanwalt Tom Papageorge. Demnach soll Sony BMG 750.000,- US-Dollar für die Einstellung des Verfahrens an den US-Bundesstaat zahlen und zudem jeden Kunden mit 175,- US-Dollar entschädigen, der eine Beschreibung des Schadens liefert, der an seinem Computer durch die Kopiersperren aufgetreten sei. Sony BMG hatte den Kunden auf einer eigenen Webseite bereits ein ähnliches Angebot gemacht, das aber nur 7,50 US-Dollar und den Gratis-Download eines Albums aus Sonys Online-Shop als Entschädigung vorsah.

Heise berichtet auch und verweist auf die Mitteilung des Gerichtes.

Letztes Jahr hatten wir auf dem 22. Chaos Communication Congress eine Chronologie der Ereignisse rund um die Rootkit-Kampagne präsentiert: Rootkit – Sonys digitaler Hausfriedensbruch.

Du möchtest mehr kritische Berichterstattung?

Unsere Arbeit bei netzpolitik.org wird fast ausschließlich durch freiwillige Spenden unserer Leserinnen und Leser finanziert. Das ermöglicht uns mit einer Redaktion von derzeit 15 Menschen viele wichtige Themen und Debatten einer digitalen Gesellschaft journalistisch zu bearbeiten. Mit Deiner Unterstützung können wir noch mehr aufklären, viel öfter investigativ recherchieren, mehr Hintergründe liefern - und noch stärker digitale Grundrechte verteidigen!

 

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

Eine Ergänzung

Ergänzung an Korrupt Ergänzung abbrechen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.