Februar 2006
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: Klingeltöne und kein Ende
: Klingeltöne und kein Ende Warner Music meint eine neue Marktlücke gefunden zu haben: Den Verkauf von Klingeltönen für die Internettelefonie-Software Skype. 1,50 Dollar pro Stück. Janko Röttgers stellt sich auf netzwelt.de vor, wie diese Konzept zustande gekommen sein muss:
Spät in der Nacht muss es gewesen sein, als die New Media-Experten von Warner Music neulich nach einer Idee suchten, die ihnen den Job retten könnte.
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: Du darfst.…
: Du darfst.… Die Arbeitsgruppe Piraterie des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels hat eine Aufklärungs-CD zum Urheberrecht veröffentlicht:
Du darfst auf mich […] auch fremde Werke brennen […], wenn es nicht kopiergeschützt ist […und…] Du nicht vorhast mich danach zu verschenken, […] oder mich gegen eine andere CD zu tauschen […]
Ein lustige und lesenswerte Story dazu findet sich bei Quendor. -
: TR-Interview: Kultur des Mitmachens
: TR-Interview: Kultur des Mitmachens Technology Review hat ein Interview mit Bradley Horowitz von Yahoo: „Kultur des Mitmachens“
TR: Eine letzte Frage: Es hat eine Menge Aufregung gegeben um Stichworte wie „Web 2.0“ und Ähnliches. Steht uns ein neuer Internet-Hype bevor“
Bradley Horowitz: Ich glaube tatsächlich, dass es eine neue Hype-Welle gibt. -
: Offline online filesharen?
: Offline online filesharen? Ist das jetzt bewusste Strategie oder einfach nur dumm gelaufen: Die RIAA hat in den USA (mal wieder) eine Frau wegen Filesharings verklagt, die noch nie in ihrem Leben einen Computer benutzt haben will. Mehr gibts im „Recording Industry vs People“-Blog.
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: Yahoo, Microsoft, Google: China? Alles okay!
: Yahoo, Microsoft, Google: China? Alles okay! Die drei Unternehmen stehen seit geraumer Zeit in der Kritik die politische Verfolgung der chinesischen Regierung zu unterstützen: Yahoo verpetzte einen Journalisten, der Vorhaben der kommunistischen Partei ins Ausland mailte, Microsoft zensierte das MSN-Blog eines Cyber-Dissidenten und seit Kurzem filtert Google seine Ergebnisse nach Wunsch des Regimes.
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: Zensur-Anhörung im US-Kongress
: Zensur-Anhörung im US-Kongress Gestern fand in Washington das „Congressional Human Rights Caucus Members’ Briefing“ zur Frage der Internetzensur in China und die Unterstützung durch US-Firmen statt.
Viele Medien wie Spiegel, Netzeitung, Heise, BBC, NY Times, CNet und San Francisco Chronicle berichten darüber.
Viel interessanter sind die Statements der Firmen (Yahoo & Microsoft, sowie Google), sowie die beiden Redebeiträge von John G. -
: Wikipedia: Entscheidung über Einstweilige Verfügung vertagt
: Wikipedia: Entscheidung über Einstweilige Verfügung vertagt Falls es wen interessiert: Das Gericht hat die Entscheidung über eine Einstweilige Verfügung gegen Wikipedia auf den 9. Februar vertagt. Berichtet zumindest der Wikimedia Deutschland e.V.
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: Lessig: Warum Google Book Search legal ist
: Lessig: Warum Google Book Search legal ist Lawrence Lessig, Jurist und Initiator der Creative Commons-Lizenzen, erklärt in einem Mitte Januar in seinem Blog erschienen Video-Podcast, warum Googles Book Search Pläne (früher „Google Print“) legal seien. In der halbstündigen Präsentationen zieht er Analogien zum Fall um mp3.com und stützt seine These auf die Entscheidung in Sachen Google Images, nach der es sich nicht um eine Urheberrechtsverletzung, wenn die indexierten Inhalte qualitativ reduziert werden, handele.
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: EDRi-gram – Nummer 4.2 erschienen
: EDRi-gram – Nummer 4.2 erschienen Das neue EDRi-gram, Nummer 4.2, der European Digital Rights Initiative ist soeben mit den folgenden Themen erschienen:
1. Commission refuses to do an impact assessment on the data retention directive
2. OECD Conference on the Future Digital Economy
3. German Wikipedia back on the Internet
4. A CD should work on any device, says French court
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: Als iranischer Blogger in Israel
: Als iranischer Blogger in Israel Die Tagesschau hat ein Interview mit Hossein Derakhshan gemacht: „Mein Blog ist Rap-Musik“. Hossein ist ein befreundeter iranischer Blogger, der gerade in Toronto lebt und momentan in Israel ist, um als Citizen Journalist den iranisch-israelischen Dialog zu fördern. Vor seinem Trip nach Israel hat er eine Woche bei uns in Berlin verbracht und seinen Trip vorbereitet.
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: Google: OpenNet zeigt Blümchenwiese und Freie Welt
: Google: OpenNet zeigt Blümchenwiese und Freie Welt Die OpenNet-Initative, ein Zusammenschluss von akademischen und aktivistischen Institutionen, welche sich mit Filtern und Zensursystemen im Netz beschäftigt, veranschaulicht die Zensurmaßnahmen von Google. Auf ihrer Website Google China Search Comparison kann sowohl das chinesische als auch das amerikanische Angebot der Suchmaschine durchsucht und angezeigt werden.
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: Berliner Zeitung über Netlabels
: Berliner Zeitung über Netlabels Die Berliner Zeitung hat in der heutigen Ausgabe die komplette „Berlin Kultur“-Seite dem Thema Netlabels gewidmet. Anlass ist die am Samstag erstmalig veranstaltete „Netlag“-Party der Berliner Netlabels Pentagonik und Pulsar im RAW-Tempel.
Auch im Netz nachzulesen: Der Hauptartikel Labels aus dem Netz, ein Interview mit Timor Kodal (Die GEMA bekommt keinen Cent), dann werden vier Berliner Labels vorgestellt (Musik aus dem Web) und auf die kommenden Veranstaltungen hingewiesen (Musik aus dem Internet wird tanzbar). -
: Amnesty Action Alert: Yahoo, free Shi Tao!
: Amnesty Action Alert: Yahoo, free Shi Tao! Der chinesische Journalis Shi Tao wurde vergangenes Jahr zu zehn Jahren Haft verurteilt, weil er eine interne Direktive der Kommunistischen Partei zusammenfasste und im Ausland publizierte. Der Betreiber seines E‑Mail-Accounts, Yahoo, hat bei der Ermittlung gegen ihn durch Herausgabe seiner Account-Informationen dem chinesischem Regime geholfen.
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: Bundesregierung will Datensätze aller BürgerInnen verkaufen?
: Bundesregierung will Datensätze aller BürgerInnen verkaufen? Die Bundesregierung möchte Unternehmen der Wirtschaft die Datensätze der neuen Personalausweise verkaufen. 40 bis 50 Cents pro Datensatz (Name, Adresse und Geburtsdatum) sind im Gespräch, wie die Analysten von Kuppinger Cole + Partner (KCP) laut de.internet.com aus dem Innenministerium erfahren haben.
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: Offene Fragen bei den neuen Microsoft Zensurregeln
: Offene Fragen bei den neuen Microsoft Zensurregeln Da ich gerade dem Berliner Radio-Sender 100,6 MhZ ein Kurzinterview zur Microsoft-Ankündigung betreffend der Blog-Zensur gegeben habe, poste ich die paar Punkte auch nochmal hier. Als kleines Zeichen ist es sicherlich positiv zu sehen, dass es Änderungen in der Geschäftspraxis geben soll. Aus Sicht von Microsoft dürfte es nicht angenehm sein, ständig durch neue Fälle ein PR-Desaster nach dem anderen zu produzieren.
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: Die Lizenzierungsstrategie des Microsoft DRM
: Die Lizenzierungsstrategie des Microsoft DRM Am Montag fand in London eine Konferenz zu Digital Rights Management statt. Neben Vertretern der Firma Microsoft und anderen Industrie-Playern waren auch Digital Rights Aktivisten wie Cory Doctorow dabei. Cory beschreibt auf BoingBoing die Strategie der Lizenzierung des Microsoft DRMs:
The bombshell was Amir’s explanation of the reason that his employer charges fees to license its DRM. -
: Microsoft zensiert nur regional
: Microsoft zensiert nur regional Nachdem ein chinesischer Blogger auf einem bei Microsoft gehosteten Blog für seine Regierung problematische Worte geäussert hat, zensierte das Unternehmen Ende letzten Jahres wiedereinmal ein Blog. Nachdem sich Robert Scoble, Mitarbeiter von Microsoft, in seinem Blog darüber beschwerte, hat der Softwareriese eine neue Policy für den Umgang Zensurwünschen von Regierungen verabschiedet.
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: Zeitungen kritisieren Kunden
: Zeitungen kritisieren Kunden Wenn man mit Gesetzen nicht weiterkommt und noch nicht so weit ist, eigene Fehler zu erkennen, prügelt man auf die Gruppe mit der geringsten Lobbydichte ein, die Kunden:
O’Reilly erläuterte, die News-Aggregatoren zeigten zwar oft lediglich eine Überschrift und einen knappen Text an, doch für viele Nutzer reiche dies bereits aus, um einen Überblick zu bekommen.