monatliches Archiv:: Juli 2005

What The Hack 1

What The Hack ist gestartet und versprüht immer noch ein wenig den Charme eines Aufbautages. In vier Zelten läuft das Vortragsprogramm, welches in den Wochen vorher noch sehr technisch aussah.

Vorratsdatenspeicherung ist keine Lösung!

Heute wurde die Kampagne „Vorratsdatenspeicherung ist keine Lösung“ (Data retention is no solution) auf dem „What the Hack„-Camp in den Niederlanden vorgestellt. Die Kampagne wird von European Digital Rights Initiative (EDRi) in Zusammenarbeit mit XS4all durchgeführt.

Auf dem Weg zu WhattheHack

Ich bin gerade auf dem Weg nach Holland zum „What the Hack“ – Camp. Am Freitag spreche ich um 17h in Zelt3 zusammen mit Elmar Geese, dem Vorsitzenden des Linux-Verbandes über folgendes Thema: A Guide to Free Software Lobbying Lobbying for Open Source and Free Software is necessary for raising awareness in politicians‘ minds.

Chaosradio: Sicherheitswahn auf dem Prüfstand

Chaosradio 104, 27.07.2005, 22-1 Uhr: Sicherheitswahn auf dem Prüfstand Deutschland 2005. Wir befinden uns zwischen den Anschlägen von London und Bundestagswahl. Kaum waren die Opfer des schrecklichen Attentates geborgen, forderten konservative Politker eine Ausweitung der Videoüberwachung und aus Richtung der Ermittlungsbehörden werden die Rufe nach einer umfassenden Speicherung sämtlicher Telefon- und Internetverbindung laut.

BPB: Aus Politik und Zeitgeschichte zum Thema Netzpolitik

Die neueste „Aus Politik und Zeitgeschichte„-Publikation der Bundeszentrale für politische Bildung ist zwar noch nicht gedruckt erhältlich, dafür schon im Netz zu finden. Die kleinen Heftchen liefern immer wieder einen Überblick zu einzelnen Themen.

Nachrichtenüberblick 26.07.

Wer schon immer wissen wollte, wie die Hörerzahlen der deutschen Radiosender ermittelt werden, und wieso es dabei immer nur Gewinner gibt, kann das mal bei Telepolis nachlesen: „Es ist nicht wichtig, wie viele Leute uns hören„.

Buch-Rezension: Free Culture

Matthias Spielkamp hat für die Frankfurter Allgemeine Zeitung eine Buch-Rezension über „Free Culture – How Big Media Uses Technology and the Law to Lock Down Culture and Control Creativity“ von Lawrence Lessig geschrieben: „Free Culture“ ist eine Gegenrede, bei der Lessig nicht nur Empirie, sondern auch die Logik auf seiner Seite hat.

Nachrichtenüberblick 25.07.

Die Netzeitung hat Edda Müller, Präsidentin der Verbraucherzentrale Bundesverband, zur Bundestagswahl und Verbraucherschutz im Allgemeinen befragt. RFID kommt auch vor, aber diese Äusserung hier finde ich interessanter: Netzeitung: Ist das Verständnis für diese verbraucherpolitischen Forderungen in den Parteien und selbst im Verbraucherministerium nicht gegeben?

Drucker-Wasserzeichen zur Überwachung

Imagine that every time you printed a document, it automatically included a secret code that could be used to identify the printer — and potentially, the person who used it.

Freies Wissen als Schulphilosophie

Auch im Bereich Bildung ist Großbritannien mal wieder ein Stück weiter: Am Londoner Ravensbourne College gibt es jetzt die School of Computing for the Creative Industries.

BBC-Backstage Entwickler-Wettbewerb

Das BBC Backstage Developers Network hat einen Wettbewerb gestartet, um neue Anwendungen rund um die freigegebene APIs zu entwickeln: BBC opens TV listings for ‚remix‘ „We want people to innovate and come up with prototypes to demonstrate new ways of exploring the BBC’s TV schedule,“ backstage.bbc.co.uk project leader Ben Metcalfe told the BBC News website.

Cory Doctorow im BBC-Interview

Die BBC berichtet in einer Interview-Serie über „digitale Bürger„. Aktuell ist das Interview mit Cory Doctorow von BoingBoing und der Eletcronic Frontier Foundation über DRM, Copyright und die Arbeit der EFF: Digital Citizens: The activist.

Nachrichtenüberblick 23.07.

Die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) hat 1000 geförderte Wissenschafter zu Open Access befragt und die Ergebnisse der Befragung als Studie veröffentlicht. Richard Sietmann hat für Heise darüber geschrieben: DFG legt Studie zu Open Access vor Insgesamt zeigte sich in der Umfrage eine deutliche Unterstützung für das Open-Access-Konzept.

Ist Social Software nur ein Hype?

Steve Rubel von Micropersuasion hat seine 10 Trends für die nächsten 10 Jahre geschrieben. Darauf aufbauend hat Mario Sixtus in seinem Blog eine schöne Zusammenfassung geschrieben.

Nachrichtenüberblick 22.07.

Gestern fiel der Nachrichtenüberblick leider aus, da ich mal nach Köln musste. NINJAM ist eine coole freie Software (GPL), die es ermöglicht, übers Netz verteilt in einem kollaborativen Prozess Musik zu machen.

WIPO: Common Public Interest NGO statement

Mehr als 100 NGOs, darunter auch das Netzwerk Neue Medien, haben bisher ein gemeinsames Statement für eine Reform der WIPO unterzeichnet, indem die Position der Group of Friends of Development /3,3MB PDF) unterstützt wird.

Podsafe music network startet

Der Podcasting-Pionier Adam Curry hat heute die Beta-Version eines neuen Dienstes namens „Podsafe music network“ vorgestellt. Alle Musiker, die Interesse haben, können ihre eigenen Songs in eine grosse Bibliothek hochladen, wenn sie sich bereit erklären, dass ihre Musik kostenlos genutzt werden kann.

Wikimania 2005 in Frankfurt

Eine grossartige Konferenz, die in den Medien leider bisher wenig Beachtung findet, wird die Wikimania 2005 werden. Die erste internationale Wikimedia Konferenz wird in Frankfurt am Main, Deutschland vom 4.

Nachrichtenüberblick 20.07.

Das Open Source Bier, mit dem Rezept und Branding unter einer Creative Commons Lizenz, hat die Mainstream-Medien erreicht. DerStandard berichtete gestern und heute ist Spiegel-Online dran (Der dritte Spiegel-Artikel mit einem Link zu Creative Commons diese Woche).

iRights: Cachen von Webseiten in Kanada bald verboten?

Das Verbraucherschutzportal iRights berichtet über einen Gesetzentwurf in Kanada, der Anbietern von Websites und den Betreibern von Suchmaschinen und Web-Archiven verbieten können, ihre Seiten zwischenzuspeichern: Kanada: Cachen von Webseiten bald verboten?
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