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Alle Beiträge dieses Autors/dieser Autorin

Berlin: Schlaue Bürger statt tumbe Stadt

Jahre des weitgehenden Stillstands bei Open Data und Open Government in Berlin gehen möglicherweise zu Ende. Der eigentliche Auftrag an eine rot-rot-grüne Landesregierung ist, über das im Jahr 2016 Selbstverständliche hinauszudenken: Was kann offenes Regierungshandeln, Open Government in Zukunft bedeuten?

Die Deutsche Bahn setzt endlich auf Open Data

Dem Deutschen Bahn-Konzern ist es endlich gelungen, einige Datensätze als Open Data zu veröffentlichen. Das eigene Datenportal soll weiter wachsen und ist offenbar Teil einer größeren „Innovationsstrategie“, die sich auch gegen die Konkurrenz durch die Fernbusse richtet.

Google für den Journalismus: 150 Millionen mit „Geschmäckle“

Ein Kommentar 150 Millionen Euro stellt Google seit gestern für journalistische „Innovation“ in Europa zur Verfügung. Über drei Jahre wird diese Summe in mehreren Runden für rein digitale Vorhaben verteilt.

Die #brauneKarte: Zur Kartierung von 2770 (geplanten) Unterkünften für Geflüchtete von rechts

Ein Kommentar Ja, mein erster Impuls zur interaktiven Karte „Kein Asylantenheim in meiner Nachbarschaft“ war auch: Oh je, jetzt wissen die Nazis, wo sie ihren Brandstiftungen, ihrer Hetze und ihren Übergriffen nachgehen können.

Der Super-GAU der Bundestag-IT ist ein Totalschaden der Demokratie

Ein Kommentar Wir könnten in Häme verfallen. Was seit Wochen gemunkelt wurde, ist nun offenbar bestätigt: Die Bundestag-IT hat völlig versagt. Unser aller parlamentarische Vertretung hat die Kontrolle über ihre IT-Infrastruktur verloren.

Kommentar: Der problematische Deal mit Google

Es lässt sich darüber streiten, ob sich Zeitungsverlage mit einem Monopolisten gemein machen sollten. Aber die Frage sollte sich überhaupt erst stellen, wenn Google in Europa seine Steuern vollumfänglich zahlt.

Rezension: Aufstieg und Niedergang der Piratenpartei

Es ist doch ein „betreutes Tagebuch“ geworden – zumindest teilweise. Das streiten Christopher Lauer und Sascha Lobo im Vorwort ihres Buches zwar ab. Doch das heute nur digital erschienene Werk „Aufstieg und Niedergang der Piratenpartei“ fusst auf 60 Stunden Interviews mit Lauer.

Kommentar: Sigmar Gabriel und das Feindbild Silicon Valley

Die SPD hat bemerkt, dass man “Netzpolitik als moderne Gesellschaftspolitik verstehen” muss. Auf einem Parteikonvent #DigitalLeben wurde am vergangenen Samstag ein Diskussionspapier auf den Weg gebracht.

Kommentar: Zur Zukunft der Arbeit hat die Digitale Agenda nichts zu sagen

Knapp 2000 handverlesene Personen aus der IT-Branche wurden für eine PEW-Studie zur Zukunft der Arbeit angesichts von Automatisierung und „Künstlicher Intelligenz“ befragt. Sie macht deutlich, dass der Wandel der Arbeitswelt durch die Digitalisierung und damit auch der Wandel der Gesellschaft voranschreitet – mit gewisser Wahrscheinlichkeit sogar in drastischer Form.

Piraten – Am Rande der Spaltung

Der neue Chef der Piraten hat die richtige Parole ausgegeben: Weniger twittern. Es ist die Ironie der Geschichte, dass für die so genannte Internet-Partei das größte Problem die ungehemmte Nutzung eines Sozialen Netzwerk-Dienstes darstellt.

Was ist eigentlich Roboterjournalismus? Teil 2: Warum die Zeit reif ist

Seit vor rund einem Monat der erste Teil “Was die Softwaremaschinen können werden” dieser Artikelserie erschien, kündigte das deutsche Softwareunternehmen Aexea an, Sportberichte automatisch generieren zu wollen.

Was ist eigentlich Roboterjournalismus? Teil 1: Was die Softwaremaschinen können werden

Auch das noch: Ein weiterer Journalismusbegriff. Nach Daten, Drohnen- und Sensorjournalismus kommt jetzt auch noch Roboterjournalismus. Bei ihm dreht es sich um Software, die in Teilbereichen des Journalismus selbstständig Artikel und Berichte erstellt.

Wo der Hammer hängt – Ein Kommentar zur Jauch-Sendung zum Interview mit Edward Snowden

Die Jauch-Sendung vom gestrigen Abend rund um das Interview mit Edward Snowden zeigte, wie Überwachungskritiker und Befürworter der Überwachungsprogramme aneinander vorbeireden. Hoffnung, dass die Geheimdienste in absehbarer Zeit in ihre Schranken verwiesen werden können, konnte man aus der Sendung nicht mitnehmen.

Widerstand gegen Überwachung: Was ist zu tun?

Gestern schrieb ich hier auf netzpolitik.org eine Polemik über den Aufruf „Writers Against Mass Surveillance” und dessen Initiatoren. Tatsächlich kann man darüber streiten, ob ein solcher Tonfall angebracht ist und manche Sprüche hätte ich mir auch verkneifen können.

Überwachung: Einfach mal die Luft anhalten

Über das traurige Niveau des “Widerstandes” gegen die Überwachungsprogramme Wir halten jetzt alle so lange die Luft an, bis ihr mit der Überwachung aufhört. Auf diesem Niveau, so scheint es, findet derzeit der “Widerstand” statt: Gegen die von vielen Staatsregierungen mitgetragenen oder zumindest geduldeten Überwachungsprogramme der Tele- und Internetkommunikation.

Visualisierungen & Daten zur Bundestagswahl 2013

Berlin-Wahlkarte – B. Morgenpost (siehe auch making-of) Wie wäre die Wahl ausgegangen, wenn… – Datenlese/SpOn Atlas der Nichtwähler 2009 und 2013 – mappable.info Diverse Projekte der Wahl-Daten-Helfer Wählerwanderung – süddeutsche.de Wahlkantine – Teil 1 – Teil 2 – Teil 3 auf Zeit Online Wahlergebnisse kartiert – süddeutsche.de

Internetüberwachung: Worauf die Bundesregierung nicht öffentlich antworten will

Oder: Keine Antwort ist auch eine Antwort 115 Fragen hatte die SPD am 26.7.2013 an die Bundesregierung in Form einer Kleinen Anfrage gestellt. Zum „Abhörprogramme der USA und Umfang der Kooperation der deutschen mit den US-Nachrichtendiensten (BT-Drucksache 17/14456 – Anfragetext als pdf) Der SPD Abgeordnete Thomas Oppermann hat die 50-seitige Antwort unlängst als Scan (pdf) im Netz veröffentlicht.

Die bequeme Staatsgläubigkeit

  Auf süddeutsche.de empört sich Dirk von Gehlen über den Text von Evgeny Morozov „Der Preis der Heuchelei“ in der FAZ. Von Gehlens Vorwurf an Morozov: Er würde ähnlich wie der deutsche Politiker Hans-Peter Uhl (CSU) zu Datensparsamkeit aufrufen und damit die Gültigkeit des Postgeheimnisses (GG Art.

Wir Naiven und der Big Data Brother

Die Aufdeckung der weitgehenden Überwachung des Internetverkehrs stellt eine Zäsur dar, der wir hilflos gegenüber stehen. Es mag zwar wie eine Niederlage für die Geheimdienste von USA und Großbritannien anmuten, dass Edward Snowden über sie berichtet.

Spaß mit dem Informationsfreiheitsgesetz – heute: Plenarprotokolle des Bundestages ab 1949

Im Frühjahr diesen Jahres veröffentlichte der Bundestag erfreulicherweise ein Archiv aller Plenarprotokolle des Parlaments. Schriftstücke ab 1949 bis 2005 finden sich in einer durchsuchbaren Datenbank. Alte Protokolle waren eingescannt und per Schrifterkennung ausgelesen worden und so wichtige politische Zeitdokumente zugänglicher gemacht.
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