Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken und handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

 

Montag, 28. Juli 2008

Freiheit statt Angst: Großdemo in Berlin am 11. Oktober

Ungefähr ein Jahr nach der letzten bundesweiten Großdemonstration rufen Bürgerrechtler und Datenschützer wieder auf, in Berlin Gesicht zu zeigen gegen den Überwachungswahn. Der offizielle Aufruf ist heute veröffentlicht worden, jetzt werden weitere Unterstützer und Helfer gesucht, darüber hinaus viele Spenden, um das alles zu finanzieren. Dieses Mal wird der FoeBuD Busse aus ganz Deutschland nach Berlin organisieren, die Karten dafür gibt es demnächst in deren Shop.

Das beste: Gleichzeitig mit uns werden in vielen anderen Hauptstädten Menschen mit dem gleichen Aufruf (englisch) gegen den Überwachungswahn demonstrieren und andere Aktionen machen. Bisher haben wir insgesamt 16 Länder gewinnen können, aber es trudeln täglich neue ein. Innerhalb weniger Tage hat sich die Idee bis nach Sri Lanka und anderswo herumgesprochen und Interesse geweckt. Da scheint der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, der die ganze Sache wieder iniitiert hat, mal wieder die richtige Idee zur richtigen Zeit gehabt zu haben. Wer Datenschutz-Kontakte im Ausland hat: Schaut mal im Planungswiki, ob ihr noch helfen und die Leute darauf ansprechen könnt.

Im Vorfeld kann man am 20. September in München als “Aufwärmtraining” unter dem Motto “Freiheit Weiß-Blau” gegen das verschärfte bayerische Versammlungsgesetz und andere Überwachungsmaßnahmen auf die Straße gehen. International wird am 22. September an vielen Orten im Rahmen des OneWebDay für den Aktionstag “Freedom not Fear 2008″ mobilisiert werden.

Dienstag, 2. Oktober 2007

Netzpolitik-Podcast: Web2forDev - Interview mit Tobias Eigen

Tobias Eigen gründete vor 8 Jahren Kabissa - Space for Change in Africa. Kabissa unterstützt afrikanische zivilgesellschaftliche Organisationen in der Nutzung des Internets für ihre Arbeit.

In Kürze wird es einen “Web 2.0 Relaunch” von Kabissa geben, über den Tobias in dem 20-minütigen Interview berichtet. Die neue (Drupal/CivicCRM-basierte) Plattform wird ein einfach zu bedienendes Tool-Set von Blogs, persönlichen Profilen, Wikis etc. enthalten, aus denen sich die afrikanischen Kabissa-Mitglieder ihre Sites/Blogs/online Social Networks selbst zusammenstellen können. Im Laufe der Zeit sollen weitere Funktionalitäten hinzukommen - alles im Detail im Interview erläutert. Es geht zudem um die Anfänge von Kabissa, wie afrikanische Menschenrechtsorganisationen das Internet nutzen, und um Tobias’ Perspektiven auf die besonderen Chancen und Herausforderungen des Internets für NGOs in Afrika. Tobias bezieht sich auf das Beispiel von Greenlight Nigeria, ein Web-Projekt zur Wahlbeobachtung in Nigeria. Ausserdem weist er auf das Kabissa Research Paper “Web 2.0 in African Civil Society” im Kabissa Wiki hin.

Hier ist das Interview als mp3:

Mittwoch, 26. September 2007

Top10 der Seiten, die die Welt verändern

Die Nominierungen gibt`s auf der Seite von PoliticsOnline:

For the seventh year in a row, PoliticsOnline subscribers and visitors from around the world are invited to help select the top 10 individuals, organizations and companies having the greatest impact on the way the Internet is changing politics.

Im Jahr 2006 war netzpolitik.org dabei, dieses Jahr sind in der Liste wieder eine Menge Seiten die ich sehr mag, wie DailyKos.com, hoder.com, oder mysociety.org.

Donnerstag, 28. Juni 2007

Korruption per Webformular melden

Nguyen Vu Binh ist nicht der einzige, der Aufklärung über Korruption in Vietnam fordert. Eine Umfrage von 2005 bestätigt, dass bis zu 80% der Vietnamesen glauben, dass die Regierungsvertreter des eigenen Landes korrupt sind - was augenscheinlich auch von einem Drittel der befragten Regierungsvertreter implizit bestätigt wurde: “they would take a bribe if offered” (siehe Beitrag earthtimes.org.)

Naja, so wünschenswert ein offenes Webformular gegen Korruption im Prinzip ist, es kann auch viele absichtsvolle Falschmeldungen liefern (in der ct gabs mal ein passenden Editorial zum GEZ-Anmeldeformular, wo man fröhlich und auf Verdacht mal eben schnell alle Nachbarn eintragen kann). Und gegen die korruptionsanfällige Polizei, die viel zu schlecht bezahlt wird, hilft online allein wenig.

Mittwoch, 20. Juni 2007

Citizen Activism, Sklavenarbeit, Filterung und die staatlichen Medien in China

Die heftigen Nachrichten von letzter Woche zu Kinderarbeit in Ziegelfabriken in China sind noch frisch? Die üblichen Massenmedien erwähnten nur am Rande, wie die “Befreiung” zu Stande kam. Ans Licht der Öffentlichkeit kam die Sache ja nicht, weil staatliche Medien den Skandal aufgedeckt hätten, sondern weil die Väter einiger der Kinder online um Hilfe gebeten hatten. In den Bezirksverwaltungen und offiziellen Stellen wurden sie und ihre Anliegen zuvor ignoriert und ihre Anliegen nicht bearbeitet. Danwei.org fasst das ganze zusammen:

State media have published news about the story, with the most aggressive reporting being done by The China Daily: Slave-labor boss detained amid national shock.

However, the government has also sought to minimize the effect of the affair on the ‘harmonious society’. On June 15, China Digital Times translated a letter purporting to be from ‘The Internet Bureau, CPC Central Office of External Communication’ which ordered news websites that ‘Harmful information that uses this event to attack the party and the government should be deleted as soon as possible.’

Nonetheless, there are still plenty of Chinese blog and forum posts about the affair, including the original letter from the enslaved children’s fathers.

Warum wird YouTube in China zensiert? Nicht wegen tanzenden jungen Menschen in Unterwäsche, sondern wegen Videos wie dem hier verlinkten, und den Diskussionen, die sie auslösen. Das schwächt das sonnige und grüne Internet. (In punkto Entwicklung einer Diskussionskultur ist da wohl noch Spielraum.) Auch steigt der soziale Druck, der mit der Filterung des Internets zusammengeht. Ob sich da wohl nachhaltig was ändert? Kann ja nur besser werden..

(Mir fiel kein passenderer Titel ein.)

[via virtual-china.org]

Update: diese Übersetzung einiger relevanter Artikel bei EastSoutchWestNorth bringt noch mehr grauenvolle Details.

Dienstag, 15. Mai 2007

FSFE sucht Übersetzer

Die Free Software Foundation Europe sucht Unterstützung: Helfen Sie im Übersetzungsteam mit!

Die Free Software Foundation Europe ist eine internationale Organisation. Informationen in so vielen Sprachen wie möglich anzubieten ist unentbehrlich, um Menschen in ganz Europa zu erreichen. Die FSFE hängt dabei sehr stark von Freiwilligen ab, die Webseiten, Pressemitteilungen und andere Texte übersetzen. Es gibt immer etwas zu übersetzen oder gegenzulesen. Wenn Sie die FSFE direkt und effizient unterstützen möchten, helfen Sie im Übersetzungsteam mit!

Montag, 30. April 2007

Warner Music Wake Up Call

Die Anti-DRM - Kampagne DefectivebyDesign hat eine kleine Aktion gestartet, um den Musik-Major Warner Brothers davon zu überzeugen, zukünftig auch DRM-freie Musik zum Verkauf anzubieten. Passenderweise finden sich die Telefonnummern von verschiedenen WB-Managern auf der Webseite zum bequemen kontaktieren.

Donnerstag, 26. April 2007

Dataloo im Interview

Dirk von Gehlen hat bei jetzt.de ein Interview mit Dirk und Mac von Dataloo zu “Stasi 2.0: Widerstand mit Schäublone gegen den Bundesinnenminister” gemacht.

 

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