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Montag, 1. Oktober 2007

Web2forDev - Wissensmanagement und Advocacy (2)

Web2ForDevPanel

Weitere Anwendungen von Web 2.0 Tools für Entwicklung wurden auf der Web2forDev Konferenz vor allem in den Bereichen
* Wissensmanagement in der Wissenschaft und
* Advocacy grosser im Entwicklungsbereich tätiger Organisationen
vorgestellt. Viele der hier vorgestellten Beispiele kamen aus Europa und Nordamerika, mit Fokus auf / Nutzen für Landwirtschaft, Umweltschutz und ländliche Entwicklung in sogenannten Entwicklungsländern.

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Samstag, 14. Oktober 2006

Die Farbenlehre des Open Access

Telepolis über “Die Farbenlehre des Open Access“:

Die Green Road (Self-Archiving) bezeichnet das Veröffentlichen von wissenschaftlichen Dokumenten (vor allem Artikel in wissenschaftlichen Journalen, sog. Postprints) oder deren Vorabversionen (Preprints) auf Repositories. Davon zu unterscheiden ist das Self-Posting genannte Veröffentlichen solcher Dokumente auf der eigenen Homepage. Self-Posting findet keine Anerkennung mehr, da weder Langzeitarchivierung, Erschließung noch systematisches Retrieval gewährleistet sind. Dokumente, die via Self-Archiving bereitgestellt werden, haben den Status einer zusätzlichen Zugänglichmachung. Der zuweilen verwandte Begriff der Zweitveröffentlichung ist umstritten, da unter Veröffentlichung eine formale Publikation in einem Verlag oder Journal verstanden wird. Repositories sind aber meist keine originären Publikationsangebote, so dass der Begriff der zusätzlichen Zugänglichmachung die Zweit-Verwertung exakter beschreibt. Dokumente, die auf einem Repository abgelegt werden, wurden in der Regel auch nicht mit dem Ziel der Speicherung auf diesem Repository erstellt, sondern meist als Teil einer Prüfungsleistung oder zur Veröffentlichung in einem Journal.

Donnerstag, 5. Oktober 2006

USA, Google und Meinung&Wahrheit in der Politik

Zwei interessante Nachrichten, die man wohl zusammen lesen / denken sollte. Zum einen meldet die New York Times, dass ein Konsortium von US-Universitäten an einer “Sentiment Analysis”-Software arbeitet, die automatisch erkennen soll, wenn sich in den Massenmedien weltweit schlechte Stimmung über die USA breit macht. Finanziert wird das Projekt vom Heimatschutz-Ministerium. Es soll helfen, heraufziehende Bedrohungen für die USA zu erkennen. Während manche das nun als “Orwellsche Gedankenpolizei” bezeichnen, sagen andere “Ist doch klasse, wenn die Regierung besser auf die öffentliche Meinung hört”. Meine Einschätzung: Es kommt drauf an, wie man mit den Meldungen umgeht. Wenn man merkt, das Folter in Guantanamo beim Rest der Welt unbeliebt ist, sollte man solche Praktien beenden und nicht den Rest der Welt als Bedrohung wahrnehmen.

Die andere Meldung ist eine Vision von Eric Schmidt, Gründer und CEO von Google. Er  prognostiziert, dass es in 5 Jahren eine “Wahrheitsvorhersage-Software” gibt, die automatisch die Aussagen von Politikern auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen könnte.

Mir wird zwar Angst und Bange, wenn Googles Computer über “Wahrheit” entscheiden, aber ich stelle mir gerade vor, dass man das mit der “Sentiment Analysis” verknüpft. Dann käme wohl etwa raus: “Zeige mir nur diejenige negative Berichterstattung über die USA, die auch wahr ist.”

Donnerstag, 28. September 2006

Abstimmung über Open Source-CMS

Der Verlag PacktPub stellt in einer Abstimmung verschiedene OpenSource-CMS zur Wahl. 4 von 5 sind PHP-basiert, 1 baut auf Python. Man kann alle auf einer Demoseite mal antesten und dann fundiert abstimmen. Zur Wahl stehen:

Drupal

e107

Joomla

Plone

Xoops

Your vote is needed!
There are four judges in this final stage, with the results of a public vote counting as the fourth judge.

Die Abstimmung begann bereits am 12. September und läuft noch bis zum 7. November. Auf den jeweiligen Mailinglisten gab es belustigte Kommentare, man hätte ja noch nie von den anderen gehört. Ich kannte e107 bisher nicht.

DeepaMehta mit Bestnote bewertet

Unsere DeepaMehta-Plattform ist in der aktuellen Version 2.06b vom britischen LinuxUser & Developer Magazine bewertet worden: “Vision of a future desktop stressing relational and collaborative knowledge management” (PDF / 4MB). Mit fünf von fünf Sternen bekam DeepaMehta dabei die Bestnote.

Der Autor beschreibt die Vorteile von DeepaMehta mit:

“Excellent documentation and design, intriguing well researched ideas, portable codebase and burgeoning, highly active community.”

Und es ist alles Freie Software.

Donnerstag, 14. September 2006

Libération: Geistiges Eigentum ist “Fehler des Kapitalismus”

Abteilung News von gestern, aber immer aktuell: diesmal aus der Libération: “Le libre accès au savoir tient du bien public mondial”.

In seinem neuen Buch “Making Globalization Work”, schreibt der Nobelpreisträger Joseph Stiglitz über die Folgen der Globalisierung. Im Interview mit Christian Losson erklärt Stiglitz, warum geistige Urherberrechte “zu den schlimmsten Fehlern des Kapitalismus gehören. Weil es eine Frage von Leben und Tod ist, wie man das beispielsweise am Kampf gegen billige Generika sieht. Mensch oder Patent? Der ursprüngliche Fehler ist, dass man den Wirtschaftsministern und den multinationalen Konzernen 1994 die Ausformulierung der Vereinbarung um die Rechte auf geistiges Eigentum überlassen hat. Das geistige Eigentum ist zwar auf die Wirtschaft abgestimmt, aber nicht auf die Umwelt und auch nicht auf die Arbeitsbedingungen… Der freie Zugang zum Wissen - wie das die Erschaffer offener Strukturen wie Linux oder Mozilla erkannt haben - trägt bei zum öffentlichen Wohl! Er ist eine moralische Verpflichtung.”

Kennt jemand das Buch genauer?

[via]

Dienstag, 29. August 2006

Österreich: Bundeskanzleramt nutzt Wiki

Das österreichische Bundeskanzleramt nutzt ein öffentlich zugängliches Wiki als “Umgebung für vernetzte Bearbeitung und Dokumentation”. Aus der Selbstdarstellung:

BKA-Wiki ist nicht bloß die Dokumentation eines Wissensstandes, sondern unterstützt auch den Entwicklungsprozess zur Erarbeitung eines gemeinsamen Bildes. Dies manifestiert sich in der Ausarbeitung von Leitlinien, Konzepten und Policies für E-Government im weitesten Sinne.

Die Ausarbeitung erfolgt zumeist in Arbeitsgruppen, welche fast nie von einer einzelnen Dienststelle oder Behörde, sondern meistens gemeinschaftlich von allen Ebenen der Gebietskörperschaften, Interssensvertretungen und anderen gebildet werden.

 

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