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Mittwoch, 16. Juli 2008

Wikileaks - Die digitale Petze

Die Sendung “Breitband” bei Deutschlandradio Kultur hat ein Portrait über “Wikileaks - Die digitale Petze“:

Journalisten stehen derzeit im Ruf, zu wenig für Recherche übrig zu haben – vor allem aus Zeitmangel. Hinzu kommt der Trend zum Recherchieren im Internet, anstatt einfach vor die Türe zu gehen. Allerdings bietet das Netz nicht nur jede Menge Artikel von Kollegen, von denen sich prima abschreiben lässt - sondern auch Futter für investigative Journalisten. Zum Beispiel auf Wikileaks.org. Ein „Leak“ ist ein Leck, eine undichte Stelle. Und genau für diese Leaks bietet Wikileaks eine Heimat. Hier finden sich über eine Million geheime Dokumente von mehr oder weniger großem Wert. Ein Beitrag von Fabian Dietrich.

Hier ist die MP3 dazu.

Montag, 16. Juni 2008

Aktenverlust, diesmal offline

Diesmal keine elektronisch mitgeführten Daten, dafür aber gleich zum wiederholten Male:

In den Akten sollen Details zu Manipulationsmöglichkeiten des Handels und von Banksystemen zur illegalen Finanzierung von Massenvernichtungswaffen im Iran stehen. Ebenso würden Methoden zur Finanzierung von Terroristen und zum betrügerischen Missbrauch des internationalen Zahlungssystem im Internet offengelegt. Einzelheiten wollte das Blatt aus Sicherheitserwägungen nicht veröffentlichen. Das Finanzministerium bedauerte den Zwischenfall und kündigte Schritte an, damit sich solche Indiskretionen nicht wiederholten.

Und es klingt nach einem strategischen und gewollten “Versehen” - so viele Schlagwörter die Gordon Browns Politik derzeit braucht/nutzt, wo man sich doch mit dem Bush trifft.

[via heise.de]

Mittwoch, 21. Mai 2008

Bundesregierung plant gesetzliche Regelung für Whistleblower

Die Bundesregierung arbeitet gerade an einer gesetzlichen Regelung für Whistleblower, damit Informationen aus Unternehmen besser geschützt werden. Auf die Lobby-Debatte weist das Whistleblower-Netzwerk hin: Warnung vor Denunzianten.

Was die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Plänen der Bundesregierung angeht, so hofft das Whistleblower-Netzwerk, dass diese sich nicht in der oben zitierten platten Polemik erschöpfen wird. Wir sind seit langem der Auffassung, dass Deutschland und Europa einen effektiven gesetzlichen Whistleblowerschutz dringend brauchen und haben unsere grundsätzlichen Positionen hierzu auch bereits an anderen Stelle ausführlich dargelegt. Andererseits bestehen aber gewisse Zweifel, ob die geplante Regelung in ihrer derzeitigen Fassung hierfür ausreichend sein würde. Näheres und genaueres hierzu finden Sie auf unserer Webseite und in diesem Blog sobald wir Gelegenheit hatten einen offiziellen Textenwurf im Detail zu analysieren.

Auch die FAZ berichtet: Rechtsschutz für Arbeitnehmer - Das Verpfeifen wird leichter gemacht.

 

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