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Montag, 16. Juni 2008

25. Web Montag Berlin

Heute ist wieder Web Montag im newthinking store Berlin Mitte.

Montag, 19. Mai 2008

Suchwerkzeuge für private Daten, die nicht veröffentlicht sein wollen

Im Wall Street Journal erschien bereits vergangene Woche ein Artikel, der Prinzipien des nützlichen Vergessens und einer zugangsmäßig erleichterten Mißtrauenskultur illustriert: New Sites Make It Easier To Spy on Your Friends. Vauhini Vara berichtet darin recht niedrigschwellig: “If you are still relying on Google to snoop on your friends, you are behind the curve.” und weiter:

Armed with new and established Web sites, people are uncovering surprising details about colleagues, lovers and strangers that often don’t turn up in a simple Internet search. Though none of these sites can reveal anything that isn’t already available publicly, they can make it much easier to find. And most of them are free. [...]

The bad news, for those who find themselves targeted by snoops: There is no foolproof way to protect yourself from embarrassing personal-data leaks. But you can avoid many mishaps by going to the root of the leak — that is, by keeping individual pieces of personal data from being made public in the first place. If you don’t want people to find your address online, for example, don’t list it in local phone books, which often provide data to online address-search services. If you don’t want others to see your Amazon wish list or the photos you’ve stored on Flickr, visit those sites’ privacy pages and adjust your settings accordingly.

Am Ende des Artikels, der einen deutlich us-amerikanischen Fokus hat, gibt es eine kleine Aufstellung, wie man in den genannten Social Networking-Seiten potentiell heikle Informationen zumindest vor der breiten Öffentlichkeit verstecken kann. Für Deutschland bzw. für hier beliebte Social Networking-Seiten habe ich noch keine übersichtliche Darstellung dieser Art gefunden. Hat da jemand was zur Hand? Für die Zielgruppe der Bitkom-Studie vom Februar wäre das sicherlich relevant und übersichtlicher als die jeweiligen AGBs, die ja im Regelfall nur durchgeklickt werden.

Montag, 21. April 2008

23. Webmontag

Für Verschwörungsfreunde und alle anderen: Heute abend ist der 23. Web Montag im newthinking store.

Donnerstag, 17. Januar 2008

Nächste Woche ist wieder Web Montag in Berlin

Am 21.01. ist der nächste Berliner Webmontag im newthinking store. Alles weitere im Wiki.

Dienstag, 4. Dezember 2007

Facebook überwacht trotz Opt-Out - und behauptet das Gegenteil

Die in den USA sehr populäre Social-Networking-Plattform Facebook hat in den letzten Wochen ja einige Prügel bezogen wegen zwei Neuerungen, durch die die Privatsphäre der Nutzer massiv eingeschränkt worden war: “Social Ads”, wo Leute ungefragt in Werbeanzeigen eingeblendet werden, und “Beacon”, wodurch die Kontakte eines Nutzers erfahren, was er sonst überall im Netz so treibt. Sogar die Aktivisten-Plattform Moveon.org hatte einen Aufruf dagegen gestartet. Facebook hat daraufhin halbherzig zurückgerudert und eine mühsame Opt-Out-Möglichkeit eingebaut.

Und was kommt jetzt raus? Sie speichern lustig weiter, was ihre User so auf den vielen Partnerseiten machen, nur dass denen das weder verraten noch angezeigt wird. Sie überwachen den User übrigens auch dann noch, wenn er sich bei Facebook ausloggt (deutsche Kurzfassung bei heise).

Ich bin ja mal gespannt, ob das jetzt der Todesstoß war. Cory Doctorow hat kürzlich übrigens sehr schön analysiert, warum solche Plattformen auch dann Probleme kriegen, wenn die Mitglieder nicht weglaufen, sondern wenn sie zuviele Nutzer haben:

Facebook and other social networks have built-in self-destructs: They make it easy for you to be found by the people you’re looking to avoid.

Mehr Infos und Gedanken zum Thema hier, hier und hier, und wer zum Thema Social Networking schlaue Überlegungen lesen will, kommt ohnehin um Fred Stutzmans Blog nicht herum.

Mittwoch, 28. November 2007

Die alten Eliten verstehen das Netz nicht

Die französischen alten Eliten scheinen den hiesigen zu gleichen: sie verstehen die Netzkultur nicht richtig. KLingt nach einem Generationenproblem. Philippe Lemoine schreibt über “Internetbegegnungen”, im Télérama; ein übersetzter Absatz kam vor einigen Tagen über eurotopics:

Der Unternehmer und Schriftsteller Philippe Lemoine verteidigt im Gespräch mit Jean-Philippe Pisanias und Vincent Remy das kreative Potenzial der Internetnutzer: “Die Elite denkt, wenn man alles laufen lässt, nimmt die Verdummung zu. Was begeistert die Jungen so am Sich-Vernetzen? Es ist das Gefühl, dass sie angesichts der Fragen, die sich ihnen stellen und auf die sie mit Worten, Büchern oder bekannten Theorien keine Antwort finden, auf dieser Welt nicht alleine sind. Sie stoßen auf andere, die sich die gleichen Fragen stellen. Abgesehen von dem Thema der kollektiven Intelligenz: Es handelt sich um eine Begegnungswelt, in der es nicht nur darum geht, seine Meinung auszudrücken, sondern auch bestimmte Gefühle und Sehnsüchte kundzutun. Wenn man das nicht erkennt, dann versteht man das Internet nicht.” (24.11.2007)

Der zugehörige vierseitige Artikel ist als PDF direkt erreichbar und hier verlinkt.

Ich sehe da nur die Worte Creative Commons, Darknet, Pornographie, Alan Turing, Deleuze und Guattari. Klingt philosophisch… aber der Rest ist unverständlich. Kann jemand mit vorhandenen Französischkenntnissen mal lesen oder querlesen?

Dienstag, 6. November 2007

Neue OECD-Studie zum partizipativem Netz

Die OECD hat eine 128-seitige Studie zu “Participative Web and User-Created Content: Web 2.0, Wikis and Social Networking” veröffentlicht”.

The Internet is becoming increasingly embedded in everyday life. Drawing on an expanding array of intelligent web services and applications, a growing number of people are creating, distributing and exploiting user-created content (UCC) and being part of the wider participative web. This study describes the rapid growth of UCC and its increasing role in worldwide communication, and draws out implications for policy. Questions addressed include: What is user-created content? What are its key drivers, its scope and different forms? What are the new value chains and business models? What are the extent and form of social, cultural and economic opportunities and impacts? What are the associated challenges? Is there a government role, and what form could it take?

Hier ist das PDF. Ist wohl eine Weiterentwicklung einer ähnlichen OECD-Studie zum partizipativen Netz aus dem April diesen Jahres.

[via]

Mittwoch, 11. April 2007

re:publica hat begonnen

Hier wird die nächsten Tage nicht viel geschrieben werden, weil wir seit heute morgen alle auf der re:publica sind. Schön hier und so, rappelvoll, und Markus muss schon den ganzen Tag Interviews geben. Links zu Fotos und allerhand Berichten aus der Blogosphäre gibt es auf der Konferenz-Seite.

 

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