Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken und handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

 

Freitag, 23. November 2007

Guerilla-Gardening

Gefunden im neuen Wiki-Blog des Schockwellenreiters: Die Grüne Jugend Berlin hat einen netten Imagespot über “Guerilla-Gardening” gemacht:

Gibts bei Google-Video auch zum herunterladen.

Berechtigte Frage per IM: Warum sitzt am Ende dieser Popper auf der Parkbank?

Montag, 22. Oktober 2007

Bloodspell in Spielfilmlänge

Die Machinima-Produktion Bloodspell gibt es jetzt auch komplett in Spielfilmlänge. Bloodspell ist damit der erste Spielfilm, der mit einer Games-Engine kreiert wurde. Und dazu noch mit Creative Commons lizenziert. Im Internet Archive gibt es Downloadmöglichkeiten, dazu gibt es auch einen Stream. Vermutlich ist der Film auch schon über Bittorrent zu finden. Demnächst soll auch eine DVD erscheinen.

Wir hatten mal ausführlicher über das Projekt berichtet: BloodSpell: Machinima-Animationsfilm unter CC.

Montag, 15. Oktober 2007

Die Mission hinter Miro

Die freie Software Miro (formerly known as Democracy Player) steht kurz vor der offiziellen Release Version 1.0 und kann jetzt schon zur Zukunft des Fernsehens gezählt werden. Video-Podcasts anschauen ist damit so einfach wie noch nie.

Von den Machern gibt es jetzt ein kleines Video zur Software: “The Mission Behind Miro“.

Last week I recorded Nicholas Reville, our executive director, giving his presentation on Miro and the importance of open video. If you’re wondering how a piece of software could possibly pave the way to a more independent and democratic media space, definitely watch this video.

Das Video (MP4) ist aber nicht besonders spannend, weil nur ab und an die Slides wechseln. Das MP3 ist demnach viel interessanter.

Freitag, 7. September 2007

Truth happens

Nettes DRM-kritisches Video:

Mehr dazu: Dance on the grave of DRM with this awesome cartoon requiem video mashup challenge.

This is a prototype of a video designed to tell the story of DRM. The life and death, the rise and fall, the here today, gone-tomorrow story of DRM. So we start with a heartbeat and a bird, and tell as much as we can. If you think there’s more to say, add to the story. We’ll be posting music tracks later, and if you need higher quality video, that can be arranged (email me for now tdoddATredhatDOTcom). All of it - the cartoon, the music, the elements, the story, etc. is under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 United States license, the terms of which you can find here translated into a jillion languages, so have at it.

Donnerstag, 30. August 2007

NetzpolitikTV 022: Blogger meets Greenpeace - Das Video

Vor vier Wochen waren ein paar Blogger zu Gast bei Greenpeace zum diskutieren und Schlauchbootfahren. Daraus haben wir folgendes Video gemacht:


Link: sevenload.com

Die Musik stammt von von einem meiner Lieblings-Netlabels, Pulsar Records: ASKONDO - DAY AFTER COLLISION. Am Ende gibt es übrigens noch Statements nach dem “Musik-Video”. Hier ist die 25 MB grosse OGG Theora-Datei dazu.

Disclaimer: Mein Unternehmen arbeitet für Greenpeace. Das Treffen war aber eine Non-Profit Aktion.

Donnerstag, 23. August 2007

Aktionsidee: Sie fragen, Politiker antworten

Die ARD bindet jetzt auch etwas ihre Zuschauer ein und kopiert dafür das Format der CNN-Präsidentschaftsdebatte. Dazu wurde die Aktion “Ihre Frage nach Berlin: Sie fragen, Politiker antworten” gestartet.

Zum Politik-Auftakt nach der Sommerpause haben wir uns für Sie etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Was wollten Sie von den Spitzenpolitikern schon immer wissen? Was brennt Ihnen auf den Nägeln? Fragen Sie die Politiker selbst! Jetzt können Sie Ihre Frage stellen. ARD-Morgenmagazin, ARD-Mittagsmagazin und tagesschau.de machen es möglich.

Die Aktion wird vom 3.-5. September im Rahmen von Morgen- und Mittagsmagazin ausgestrahlt. Man soll dazu eine bis zu 20 MB grosse Videodatei hochladen (Format unklar) oder gleich per UMTS-Handy einen Video-Anruf machen.

Zielgruppen sind Kurt Beck, Guido Westerwelle, Edmund Stoiber, Renate Künast, Ursula von der Leyen und Peer Steinbrück.

Aktionsvorschlag: Wir wäre es, wenn viele Bürger Fragen zur Vorratsdatenspeicherung stellen würden? Oder zu anderen aktuellen netzpolitischen Gesetzgebungen? Einfach eine Kamera anschmeissen, eine gute Frage nett lächelnd in die Kamera formulieren, das Video ins Blog stellen und bei der Tagesschau hochladen.

[Danke Serge]

Donnerstag, 26. Juli 2007

Polit-Videoblogs: Wir haben Freude dran.

Die Netzeitung zeigt eine subjektive Top Ten der deutschsprachigen Politiker-Homevideos: Polit-Videoblogs: Wir haben Freude dran.

In Video-Podcasts zeigen sich unsere Berufspolitiker von ihrer ganz menschlichen Seite - stoffelig, eitel, unbeholfen, unberaten.

Montag, 23. Juli 2007

US-Wahlkampf: TV-Event mixt Fernsehen und Youtube

Heute Nacht gibt es im US-Fernsehen eine interessante Weltpremiere. In einer TV-Debatte auf CNN beantworten demokratische Kandidaten für das US-Präsidentschaftsamt Fragen von Internetnutzern. Diese konnten auf auf Youtube mit einem Video die Fragen stellen. Über 2000 Stück kamen zusammen und eine Redaktion bei CNN hat daraus einige Fragen ausgewählt. Das waren aber nicht die meist abgerufenen Fragen wie die folgende:

“Was denken Sie darüber, dass 88 Prozent der Kalifornier Arnold Schwarzenegger deshalb zum Gouverneur wählten, weil nur ein Cyborg seines Formats einen künftigen Atomkrieg verhindern kann?”

Die Antwort würde mich auch interessieren. Damit könnte man zumindest das Improvisationstalent der Präsidentschaftskandidaten für skurille Fragen und Antworten testen. Aber anscheinend kommen ernstere Fragen. Im Grunde genommen ist das Event eine Weiterentwicklung der klassischen “Bürger fragen Politiker”-Shows, die wir auch schon in Deutschland sehen konnten. Aber die Auswahl ist eine leicht andere. Normalerweise gehen Redaktionen hin und fragen mal ein paar Passanten, die auf dem nächsten Platz von der Redaktion entfernt vorbei laufen. In diesem Fall hat man auch Chancen, wenn man mitten im Wald mit Internetzugang wohnt und die Zivilisation selten erblickt.

Tagesschau.de berichtet im Vorfeld über den Event: User befragen Clinton und Obama.

Dies könnte eine interessante Frage sein: Ist der Wahlkampf im Internetzeitalter nicht sehr unberechenbar?” Denn einerseits bietet das Internet natürlich eine ideale und von allen Kandidaten viel genutzte Werbeplattform. Gleichzeitig ist es aber ein Fluch: Jeder noch so kleine, erst recht die großen Fehler, finden als Video ihren Weg ins Netz. Das rassistische Statement des Republikaners George Allen kostete den vergangenen Herbst die Kongress-Wahl und die Republikaner damit ihre Senatsmehrheit.

Was im Endeffekt dabei herauskommt, wird sich dann heute Nacht zeigen. In Deutschland gibt es auch die Plattform “Direkt zur Kanzlerin“. Da kann man auch in Videoform (Dazu Audio und Text) Fragen an die Merkel stellen, es gibt eine Vorkontrolle durch ein “Gremium” und dann können Nutzer die Beiträge bewerten. Die drei meistbewerteten Beiträge werden dann dem Kanzleramt vorgelegt, die verfassen einen Antworttext und die Merkel liest diesen dann vom Teleprompter ab und wird dabei gefilmt. Muss mal testen, ob und wie man das Tool für Kampagnen einsetzen kann. Man könnte die Merkel wöchentlich zum Thema Vorratsdatenspeicherung und/der Urheberrecht befragen, wenn genug mitmachen. Zumindest müsste man das mal ausprobieren, ob und wie die Plattform mit solchen gezielten Kampagnenaktionen umgeht.

Update: Hatte DirektzurKanzlerin am Anfang so verstanden, dass die Merkel wenigstens selber vom Teleprompter die Antworten in Videoform vorliest. Aber ist wohl zurück geschraubt worden. Nun gibts nur noch Textantworten aus dem Presse- und Informationszentrum der Bundesregierung. Das ist ja langweilig, die Antworten auch so auf Mails (die man nicht erst durch ein aufwändiges Ranking-Verfahren laufen lassen muss).

Nochmal Update: Das Handelblatt berichtet jetzt auch über diesen Event: Wahlkampf 2.0.

In Deutschland ist die Politik noch nicht ganz so netzaffin. Erst kürzlich erklärte der wissenschaftliche Dienst des Bundestages den Abgeordneten » was ein Weblog ist und informiert sie darüber, dass die Blogs zu „einem bedeutenden politischen Kommunikationsraum geworden“ sind. Wie ein Video Beitrag des ARD-Morgenmagazin erst kürzlich zeigte, haben die deutschen Volksvertreter solcherlei Nachhilfe des Bundestagsdienstes offenbar auch bitter nötig. Im „bedeutenden politischen Kommunikationsraum“ der deutschsprachigen Blogosphäre ist nicht zuletzt die Inkompetenz der Politik in Sachen IT und Internet ein beliebtes Thema, so etwa auf » Netzpolitik.org, » Spreeblick, » Blogs von CCC-Mitgliedern oder >» Doeners Blog.

 

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