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Donnerstag, 24. April 2008

Ubuntu 8.04 - Hardy Heron ist erschienen

Die Linux-Distribution “Ubuntu 8.04 - Hardy Heron” ist heute offiziell erschienen.

Dienstag, 22. April 2008

Samstag: Ubuntu „Hardy Heron“ - Release-Party

Am Samstag, 26.4. gibt es ab 16 Uhr in der c-base in Berlin die Ubuntu „Hardy Heron“ - Release-Party.

Auf dem Programm stehen mehrere Demonstrationen der neuesten Ubuntu-Version. Neben einer Vorführung der neuen Funktionen von Hardy, des auf Wunsch nutzbaren modernen 3D-Desktops, werden weitere Programme durch Anwender vorgestellt. Befreundete Vereine wie die Free Software Foundation Europe (FSFE) und der Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur (FFII) runden das Vortragsprogramm ab. Die Vorträge sind nicht länger als je zwanzig Minuten und finden in lockerer Atmosphäre statt. An einer „Brennstation“ kann zum Selbstkostenpreis von einem Euro eine CD von Ubuntu Hardy erworben werden. Mehrere Rechner stehen den Besuchern zum Ausprobieren von Ubuntu zur Verfügung, viele erfahrene Anwender beantworten die Fragen der Gäste.

Dazu gibts Live-Bands, freie Musik und DJs. Und die Veranstaltung geht bis in die Nacht rein. Der Eintritt ist frei.

Adresse: c-base, Rungestraße 20 in Berlin Mitte, S+U Jannowitzbrücke. Hier ist eine Anfahrtskarte.

Mittwoch, 23. Januar 2008

Noch einfacher Linux ausprobieren mit Wubi

Wubi hilft Neueinsteigern, ein Ubuntu, Kubuntu, Xubuntu oder Edubuntu testweise zu installieren. Zum einen gibt es schon länger die Methode der LiveCDs, ebenfalls für all diese Distributionen. Dort kann man direkt von CD aus ein ganzen Betriebssystem testen und risikolos ausprobieren, ob es einem gefällt und ob alle Komponenten des Rechners vom System erkannt werden. Die Einstiegshürde ist dadurch schon um ein großes Maß gesunken. Nun gibt es noch was neues, nämlich den “Windows based Ubuntu Installer” namens Wubi. Hier kann man ohne Veränderung der Partitionen, also ohne eine Partition für Linux mit einem Linux-Dateisystem auf der Festplatte einzurichten, auf einem Windowsrechner ein Linux installieren.

Wubi wird wie ein ganz normales Programm unter Windows installiert. Das Programm lädt das jeweils benötigte CD-Image selbst herunter. Man muss nicht selber danach suchen und es auch nicht brennen, denn Ubuntu installiert sich mit Wubi aus Windows heraus selbst. Wubi legt dann ein virtuelles Laufwerk an, d.h. die Installation von Linux wird in einer Image-Datei auf dem Windows-Rechner gestartet, welche aus Sicht des Linux-Systems ein Laufwerk ist. Das Partitionieren entfällt - der Teil der Installation, der bei Neuanwendern immer wieder als einer der kompliziertesten aufgefallen war. Zu guter letzt trägt Wubi Ubuntu in den Windows-Bootmanager ein, statt einen eigenen zu installieren. Für den Windowsuser ist also die Installation denkbar einfach und “transparent”, und so funktioniert auch die Deinstallation: wie immer unter Windows über die Systemsteuerung (”Software”). Wird dort der Eintrag “Wubi” deinstalliert, wird das gesamte virtuelle Laufwerk und der Eintrag im Bootmenü rückstandslos entfernt.

Risikofreies und “transparentes” installieren und deinstallieren ist hier die Devise. Bei den LiveCDs gibt es leider den Nachteil, dass beim Ausprobieren logischerweise direkt von CD ausgeführt wird, was natürlich zu Verzögerungen und einem weniger flüssigen Betrieb führt. Dieses Problem wird durch Wubi behoben. Wubi unterscheidet sich von einer normalen Ubuntuinstallation nur noch dadurch, dass es eben auf Dateien in der Windowspartition zugreifen muss und keine eigene Linuxpartition hat. Dies könnte manchmal langsamere Schreib- und Lesezugriffe bewirken. Einem Neueinsteiger ist diese Variante also ohne Vorbehalt zu empfehlen und im Wiki der Ubuntuusers gibt es dazu auch eine schöne Anleitung.

Dienstag, 16. Oktober 2007

Ubuntu Open Week: Konferenz zu Ubuntu im IRC

Im Anschluss an die Veröffentlichung von Ubuntu 7.10 „Gutsy Gibbon“ finden im Internet Relay Chat (IRC) im Rahmen der Ubuntu Open Week 42 Sitzungen zu Ubuntu statt. In der Woche vom 22. bis zum 27. Oktober versammeln sich Interessierte zwischen 16:00 und 23:00 Uhr (MEZ) im Channel #ubuntu-classroom auf dem IRC-Server Freenode. Das Themenfeld ist sehr breit, es wird sowohl über die Technik, als auch über die Ubuntu-Gemeinschaft gesprochen. Unter anderen stehen Mark Shuttleworth, der Gründer von Ubuntu und auch Jono Bacon, der Ubuntu-Community-Manger in einzelnen Sitzungen für Fragen jeder Art zur Verfügung. Außerdem geht es auch immer wieder um Kubuntu, Xubuntu, Edubuntu und andere Ubuntu-Ableger. Diese Veranstaltung lädt ausdrücklich auch Interessierte ein, die in der Ubuntu-Gemeinschaft bisher nicht involviert sind. Die Chatlogs der bisherigen Konferenzen und der aktuelle Stundenplan finden sich auf der Webseite des Projekts: https://wiki.ubuntu.com/UbuntuOpenWeek

IRC ist ein System das Ende der 80er von Studenten entwickelt wurde und ist bis heute sehr lebendig. Um teilzuhaben braucht man einen IRC-Client, z.B. XChat, IRSSI oder mIRC. Man verbindet sich dann mit den jeweiligen Servern und tritt dann den einzelnen Channels bei. Für Plappereien gibt es parallel zu den Hauptveranstaltungen den Channel #ubuntu-classroom-chat, Fragen an die Referenten kann man jederzeit mit dem Präfix „QUESTION“ stellen. Diese Art der geographisch unabhängigen Veranstaltungsreihe scheint für die Struktur der Ubuntu-Community geradezu ideal.

Erste deutschsprachige Ubuntu-Konferenz

Am Wochenende des 20. und 21. Oktober wird die deutsche
Ubuntu-Community, mit Unterstützung des Ubuntu Deutschland e.V., die erste Ubucon im deutschsprachigen Raum veranstalten. Der Gastgeber ist die Hochschule Niederrhein in Krefeld und das Programm steht bereits zur Verfügung. Die Veranstalter schreiben auf Ihrer Webseite:
“Wir versuchen, allen Besuchern unabhängig vom jeweiligen Wissensstand ein ansprechendes Vortragsprogramm zu bieten.” Sie beweisen dies mit einem differenzierten Programm, das von linux4afrika über Bug Reports schreiben für Dummies und Kernel Programmierung zu einer Diskussionsrunde zu Vermarktung von Ubuntu reicht.

Beim Projekt linux4afrika werden vom Verein FreiOSS gebrauchte Geräte zentral gesammelt, getestet und nach Tansania gebracht. Die Projektteilnehmer berichten von ihren konkreten Erfahrungen. Ähnlich grenzüberschreitend ist „Wubi“, der „Windows-based Ubuntu Installer“: hier wird eine Möglichkeit vorgestellt, die es dem Windowsnutzer noch einfacher macht, ubuntu auszuprobieren. Nicht nur im Beitrag Fliegender Roboter geht es um die praktische Anwendung von Linux, weitere Vorträge gibt es zu Metadaten und zu konkreten Anwendungen wie Seminarix. Einige Diskussionen und Veranstaltungen zur Community runden das Programm ab.

Der Eintritt ist kostenlos, aber wer die Ubucon finanziell oder als
Helfer unterstützen möchte, ist herzlich dazu eingeladen.

Donnerstag, 27. September 2007

Ubuntu 7.10 Beta erschienen

Die Beta-Version von Ubuntu 7.10 (Codename “Gutsy”) ist heute erschienen. Ich hab mir eben Kubuntu 7.10 installiert und bin zufrieden. Die KDE-Integration ist mittlerweile echt prima. Im Oktober soll dann irgendwann die Endversion erscheinen.

Donnerstag, 23. August 2007

Resultate der 2007 Desktop Linux Survey

Pro-Linux berichtet über die “Resultate der »2007 Desktop Linux Survey«“, die DesktopLinux.com durchgeführt hat. Das Ergebnis ist wenig überraschend: Spitzenreiter ist das Ubuntu-Projekt. Kann ich verstehen.

Über 30 Prozent der insgesamt 38500 teilnehmenden Personen setzen laut DesktopLinux.com die freie Distribution »Ubuntu« oder eine ihrer Abwandlungen als Hauptbetriebssystem ein. An zweiter Stelle kommt das zu Novell gehörende openSUSE (19,6 Prozent), gefolgt von Debian (11,7 Prozent), Gentoo (7,2 Prozent) und Fedora (6,0 Prozent). Zur beliebtesten Desktop-Umgebung wurde GNOME. Wie die aktuelle Erhebung herausgefunden hat, setzen 44,8 Prozent der Befragten GNOME ein. Platz zwei der Rangliste belegt KDE mit einem Anteil von 34,8 Prozent. Auf Platz drei liegt Xfce (7,9 Prozent), gefolgt von Fluxbox (3,9 Prozent) und Enlightenment (3,9 Prozent).

Donnerstag, 19. April 2007

Ubuntu 7.04 ist offiziell da

Es ist wieder Zeit, endlich verschiedene Rechner neu zu installieren. Denn die neuen (K)Ubuntu-Versionen sind jetzt offiziell da. Die freundliche Linux-Distribution erscheint in der Verison 7.04, nennt sich “Feisty Fawn” und ist wie immer noch nutzerfreundlicher geworden. Gleichzeitig gibt es neue Tools speziell für den Umstieg von Windows.

Neben einem praktischen Assistenten, mit dem Daten und Einstellungen von Windows migriert werden können, beinhaltet Ubuntu 7.04 eine verbesserte Multimedia Unterstützung. Codecs, die nicht mit der Standard-Installation mitgeliefert werden, können nun einfach mit einem Wizard nachinstalliert werden. Ebenfalls neu in Version 7.04 ist die Möglichkeit, dass sich mit Avahi Dienste publizieren und Hosts in einem lokalen Netz entdecken lassen. Ebenfalls wurde die Unterstützung für WLAN weiter optimiert.

Gleichzeitig veröffentlicht Canonical heute neue Versionen von Kubuntu und Edubuntu. Kubuntu enthält jetzt KDE 3.5.6. in der Standardinstallation. Die Einrichtung des Netzes soll mit “knetworkmanager” einfacher werden und als weitere Softwarepakete wurden Digikam 0.9.1 und Kexi beigelegt. Bei Edubuntu gibt es eine Terminal-Server, Schul- und Ausbildungssoftware und eine Server-Variante. Die Server-Ausgabe Ubuntu 7.04 bietet eine neue erweiterte Hardware Unterstützung und ermöglicht beschleunigte Zugriffe auf die Kernel-basierte virtuelle Maschine (KVM). Enthaltene Softwarepakete sind unter anderem Apache 2.2, PostgreSQL 8.2, PHP.

Golem hat ein Interview mit Canonical-Chef und Ubuntu-Sponsor Mark Shuttleworth: “Ubuntu ist Mitglied der Debian-Familie”

Ubuntu ist noch immer unweigerlich mit Mark Shuttleworth verbunden. Der südafrikanische Multimillionär und Weltraumtourist rief die Linux-Distribution ins Leben und tritt mit seiner Firma Canonical weiterhin als Hauptsponsor auf. Anlässlich der Veröffentlichung von Ubuntu 7.04 hatte Golem.de die Gelegenheit, mit Mark Shuttleworth ein Interview zu führen, in dem er unter anderem über das Verhältnis zu Debian und natürlich die neue Ubuntu-Version sprach.

Und Oliver Diedrich hat für Heise-Open die neue Version getestet: Ubuntu 7.04: Erster Test.

Ubuntu 7.04 präsentiert sich als solides Update, das eine Reihe von eher vorsichtigen Neuerungen einführt – den 3D-Desktop mit Compiz und die Virtualisierungslösung Xen etwa hat Novell bereits vor einem Jahr mit Suse Linux 10 eingeführt. Die automatische Suche nach Multimedia-Codecs nimmt dem Anwender einige Mühe ab. Der Migrationsassistent ist eine schöne Idee, muss aber erst noch seine Kinderkrankheiten überwinden.

Montag, 12. März 2007

Französisches Parlament wählt Ubuntu

Wie das Ubuntu-Projekt verkündet, wird das französische Parlament demnächst 1154 Computer auf Ubuntu-Linux migrieren:

The French Parliament looks to be the next big Ubuntu switcher according to reports. Recently the Parliament produced an official government report that recommended the use of free software over proprietary software. The switch to free software is expected to provide a substantial savings to the tax-payers according to the government study.

Following this recommendation two companies, Linagora and Unilog, have been selected to provide the members of the Parliament as well as their assistants new computers containing free software. This will amount to 1,154 new computers running Ubuntu prior to the start of the next session which occurs in June 2007.

Mehr Infos gibt es auf französisch bei LaTribune.fr: L’Assemblée nationale choisit le logiciel libre.

 

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