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Samstag, 30. Juni 2007

Test: Zensur der BBC von China aus?

Diesen Aufruf hab ich gerade bei der Peking Duck gesehen. An alle unsere chinesischen Leser, 致 我們所有的中文讀者 :

Can everyone currently in China do a quick test for me and see whether they can read any of the following articles?

BBC report 1
BBC report 2
BBC report 3
BBC report 4

If you could say where you are in China it might be helpful.

Entsprechende Erfahrungen bitte dort posten.

Donnerstag, 7. Juni 2007

Studie zu Computerspielern in Deutschland

Eine Studie der Uni Frankfurt hat 576 Spieler im Rahmen einer Studie befragt. Ein Ein Abstract der Studie wurde jetzt veröffentlicht und ist als PDF online zu finden.

Hier sind einige Ergebnisse: Weiterlesen …

Sonntag, 20. Mai 2007

ONI-Studie: Zensur nimmt überall auf der Welt zu

Je weniger überraschend die Erkenntnisse einer Studie, desto wichtiger kann es sein, auf sie hinzuweisen: die OpenNet-Initative (mit neuer Webseite, “the first ONI Woodstock, without the drugs”) verzeichnet eine “deutliche Zunahme” der Zensur von Online-Inhalten, von der Sperrung ganzer Webseiten bis zur gezielten Filterung. In der letzten Zeit hatte auch dieses Blog von mehreren Fällen berichtet, und auf ein Podcast-Interview aufmerksam gemacht. Die Daten wurden traditionell offline auf einer Konferenz in Oxford (England) präsentiert. In 25 der 41 untersuchten Länder wurde dabei Online-Zensur festgestellt. Die ausführlichen Ergebnisse werden im November als Buch erscheinen. Im März hieß es dazu:

Zehn Länder, darunter China, Iran, Tunesien, Burma oder Usbekistan, bezeichnet Deibert als dauerhafte Zensierer. Es häufen sich jedoch auch die Sperrungen ganzer Angebote wie Bloganbieter (beispielsweise LiveJournal in China) oder YouTube in der Türkei. Die Genauigkeit, unerwünschte Inhalte zu erkennen und unzugänglich zu machen, sei auch durch kommerzielle Produkte verstärkt worden, mit denen sich Inhalte in der jeweils lokalen Sprache durch Erkennung bestimmter Begriffe identifizieren lassen: “Früher hat eine Regierung beispielsweise CNN geblockt. Jetzt aber geht es gegen Blogs in Farsi, Chinesisch oder Arabisch, während die westlichen Medien relativ zugänglich bleiben. Es sind die lokalen Themen, die kontrolliert werden sollen. Die Menschen vor Ort lesen die Artikel auf der Website von CNN eher nicht.”

Zusammengefasste Information gibt es auch in den Länderprofilen und kategorisierten interaktiven Karten.

[via, via]

Donnerstag, 10. Mai 2007

ARD/ZDF-Online-Studie 2007: Deutschland ist online

ARD/ZDF haben ihre Online-Studie 2007 veröffentlicht: Deutschland ist online.

Neuer Rekord bei der Internetverbreitung in Deutschland: Erstmals wurde 2007 die 40 Millionen-Grenze für die Internet-Nutzung durchbrochen. Mit einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 2,2 Millionen “neuen” Anwendern haben aktuell 40,8 Millionen Deutsche ab 14 Jahre Zugang zur Internet-Welt. Damit stieg der Anteil der Internet-Nutzer in Deutschland im Zeitraum 1997 bis 2007 von 6,5 Prozent auf 62,7 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt die seit 1997 jährlich durchgeführte ARD/ZDF-Online-Studie 2007. Innerhalb dieser bundesweiten Repräsentativstudie wurden im April dieses Jahres 1820 Erwachsene in Deutschland befragt. Die Zuwachsraten gehen vor allem von den Frauen und den Über-50-Jährigen aus – Personen, die noch vor wenigen Jahren dem Internet distanziert gegenüberstanden.

Die Deutschen sind zwar online, die Studie ist es aber nicht. Es gibt nur ein zweiseitiges Datenblatt mit statistischen Zahlen der Studie, die Pressmeitteilung mit Zahlen und Zitaten und der Verweis auf die Publizierung der Studie in einem mir unbekannten Fachmagazin. Ob die von unseren Geldern finanzierte Studie dann auch mal online kommt, ist mir bisher unklar.

Freitag, 27. April 2007

Versicherungsbranche beliebter als Unterhaltungsbranche?

Beim Bootsektor gibts nützliche Verbraucher-Informationen: Piraterie: die Hintergründe.

Ganz 41% der britischen und 54% der französischen Teilnehmer an dieser Edelman-Umfrage erklärten, die Entertainment-Industrie würde ihnen keinen angemessenen Gegenwert für ihr Geld bieten. Und 35 bzw. 46% sind der Ansicht, die Anbieter der digitalen Unterhaltungsmedien würden die Rechte der Verbraucher nicht respektieren (Stichwort: DRM). Während Computer- und Elektronikhersteller bei dieser europäischen Bevölkerungsgruppe ein hohes Ansehen geniessen, stehen Unternehmen der Medien- und Unterhaltungsbranche ganz am Ende der Respektskala. Noch unter der Versicherungsbranche. Das sollte zu denken geben. Eine öffentliche Diskussion entfachen. Tut es aber nicht. Statt dessen werden mit Hilfe von Lobbyanstrengungen (a.k.a. Korruption) Strafgesetze eingeführt, wo eigentlich freier Wettbewerb stattfinden sollte.

Wie wir ja wissen, sind Edelman-Studien mit Vorsicht zu geniessen. Aber das mit der Versicherungsbranche ist gut.

Donnerstag, 19. April 2007

USA: Jugendliche, Social Networks und die Privatsphäre

Das Pew Internet & American Life Project veröffentlicht regelmässig nette Umfrageergebnisse und Studien rund um die Netznutzung in den USA. Aktuell wurde auf diesen Report hingewiesen: Teens, Privacy and Online Social Networks: How teens manage their online identities and personal information in the age of MySpace. Hier ist der 1,2MB grosse Report als PDF. Basierend auf Umfragen und Fokus-Gruppen gibts jetzt diese Statistiken:

Some 55% of online teens have profiles and most of them restrict access to their profile in some way. Of those with profiles, 66% say their profile is not visible to all internet users. Of those whose profile can be accessed by anyone online, nearly half (46%) say they give at least some false information. Teens post fake information to protect themselves and also to be playful or silly.

Weiterlesen …

Mittwoch, 18. April 2007

OECD-Studie zum partizipativen Netz

Sehr interessant ist diese OECD-Studie zum “partizipativen Netz” (PDF) - gerne auch Web 2.0 oder sonstwie genannt. Auf 74 Seiten werden verschiedene globale Entwicklungen aufgezeigt.

The concept of the “participative web” is based on an Internet increasingly influenced by intelligent web services that empower the user to contribute to developing, rating, collaborating on and distributing Internet content and customising Internet applications. As the Internet is more embedded in people’s lives “users” draw on new Internet applications to express themselves through “user-created content” (UCC).

Dienstag, 17. April 2007

Mehr Internet-Nutzung in der Schweiz

Wieder mal eine Studie, die überraschende Details liefert:

Das Radio bleibt in der Schweiz das am meisten genutzte Medium, auch wenn es im vergangenen Jahr erneut an Zuhörern verloren hat. Immer noch auf dem Vormarsch in der Gunst der Schweizer ist das Internet. [...]

Die Internetforschung der Berner Medienforscher stellte zum sechsten Mal Jahresergebnisse vor. Der Internetmarkt in der Schweiz scheint auch im Jahr 2006 noch immer nicht gesättigt, obwohl bereits 72 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren mindestens einmal pro Quartal das Internet nutzen. Seit 2001 ist die Internetnutzung um insgesamt 21 Prozentpunkte gewachsen. Die Verbreitung eines Internetzugangs zu Hause hat seit 2001 um ganze 24 Prozentpunkte zugenommen, im Jahr 2006 verfügen 67 Prozent der Schweizer Bevölkerung über einen privaten Internetzugang.

Uuaah, um da erfasst zu werden muss man daheim Software installieren. Wie repräsentativ wohl so eine Studie ist?

[via]

 

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