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Dienstag, 19. Juni 2007

OECD: The Emergence of Open Educational Resources

Die OECD hat einen neuen Report über offene Bildungsprojekte veröffentlicht: “Giving Knowledge for Free - The Emergence of Open Educational Resources”. Das Buch kann man hier kaufen. Es findet sich aber auch an anderer Stelle ein PDF davon zum Download.

Freitag, 8. Dezember 2006

Freie Software durchbricht Barrieren

Das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) stützt in der Studiensammlung “Breaking Barriers” die These der vorteilhaften Nachhaltigkeit des Einsatzes von freier und quelloffener Software (FOSS) in Entwicklungsländern. In “Breaking Barriers” werden 14 Entwicklungsprojekte vorgestellt, in denen FOSS beim sozio-ökonomischen Aufbau hilft und Menschen die Möglichkeiten zur Selbstbestimmung bietet. In der Publikation werden die Vorteile, die Herausforderungen und die dadurch gelernten Lektionen herausgestellt.

Der Fokus der betrachteten Fälle liegt allerdings nicht in der speziellen Entwicklung bestimmter FOSS-Anwendungen, sondern in der Benutzung von FOSS als Mittel, um die primären Ziele der Projekte zu erreichen. So kümmert sich zum Beispiel LexUM um die freie Erreichbarkeit von Gesetzestexten in Burkina Faso, AgriBazaar um die Erstellung einer Handelsplattform für Bauern in Malaysia, OSCAR um die Identifikation und Kontrolle von Weizen in Bangladesh, Indien, Nepal und Pakistan - und Sahana um das Management von Katastrophen in Sri Lanka.

Diese Fallstudien können als Inspiration für Organisationen und Einzelne, die armen Gemeinschaften helfen, Informations- und Kommunikationstechnologien zu verwenden, dienen, weil sie demonstrieren, dass FOSS eine wichtige Rolle dabei spielen kann, Menschen zu ermächtigen, ins Informations- und Internetzeitalter zu gelangen. Und wie es sich für eine Publikation gehört, deren Wissen allen Menschen helfen soll, wurde die Publikation unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht.

Dienstag, 26. September 2006

Unbounded Freedom - A guide to Creative Commons thinking for cultural organisations

Das British Council hat einen interessanten Leitfaden namens “Unbounded Freedom - A guide to Creative Commons thinking for cultural organisations” unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht.

The growing popularity of cultural commons thinking sets new and provocative challenges for traditional copyright law. Changes are occurring in politics, the economy and law, but first and foremost in the domain of culture. One third of all internet users have now downloaded music, videos and information using P2P file sharing software. New attitudes to the accessibility and ownership of intellectual property have become a force for change that will transform communication in the information age. User-led innovation is reshaping cultural production so that it is trans-national, more egalitarian, less deferential, much more diverse and above all, self-authored.

Creative industries face the challenge of keeping pace with this sharing economy, and any organisation wishing to work with them will need to understand the thinking, ethics and communicative conventions of rising generations. Written by Rosemary Bechler, this short book argues that we must look at the history of traditional copyright law in order to understand the current debates about ownership and availability. In doing so, it not only elucidates the development of intellectual property law, but also reveals a unique glimpse of existing principles and developing trends. Bechler argues that Creative Commons thinking enables cultural organisations to embark on mutual relationships of trust with huge new publics. Describing the transformative potential of new attitudes, she offers us a vision of the future in which ‘unbounded freedom’ is not simply a romantic notion.

Das 56-Seitige PDF kann hier heruntergeladen werden.

Freitag, 22. September 2006

World Information Society Report 2006

Die International Telecommunication Union (ITU) hat einen “World Information Society Report 2006″ veröffentlicht.

ITU is proud to announce the launch of the World Information Society Reports series, in collaboration with its partners UNCTAD and the Korea Agency for Digital Opportunity.

“The World Information Society Report” is the first edition in a series of reports that will monitor the development of the Information Society worldwide. In particular, this new series will chart progress towards the implementation of the outcomes of the World Summit on the Information Society (WSIS) and WSIS targets. This report has been prepared in response to the World Summit on the Information Society, held in Geneva in 2003 and Tunis in 2005.

Hier gibts das 12 MB grosse PDF mit 118 Seiten.

Dienstag, 29. August 2006

Schwarzbuch Datenschutz ist erschienen

Passend zum kommenden Weihnachtsgeschäft ist das “Schwarzbuch Datenschutz” erschienen.

Mautdaten für die Fahndung, Anti-Terror-Dateien, Konsumprofile durch Kundenkarten, Adresshandel, geheimdienstliche Ausforschung von Journalisten, Scoring, Videoüberwachung, RFID-Schnüffelchips… das Thema “Datenschutz” hat mittlerweile eine breite Öffentlichkeit erreicht - nicht zuletzt wegen der BigBrotherAwards. Den Bürgerinnen und Bürgern ist keineswegs egal, was mit ihren Daten passiert.

Deshalb gibt es nun das “Schwarzbuch Datenschutz”. Es dokumentiert die übelsten Datensammler aus sechs Jahren BigBrotherAwards und bietet zu allen Preisträgern aktuelle Ergänzungen. Dazu ein Index, Buch- und Filmtipps sowie ein Beitrag mit dem programmatischen Titel “Tausche Bürgerrechte gegen Linsengericht”. Das Buch versammelt Beiträge von Alvar Freude, Frank Rosengart, Fredrik Roggan, Karin Schuler, padeluun, Rena Tangens, Rolf Gössner, Thilo Weichert und anderen. Der Autor und Bachmann-Preisträger Peter Glaser schrieb das Vorwort „Orwellness“.

Rena Tangens & padeluun (Hg.)
Schwarzbuch Datenschutz
Ausgezeichnete Datenkraken der BigBrotherAwards
broschiert, 192 Seiten, 13,90 Euro
Edition Nautilus, ISBN: 3894014946

Weltreport zur Informationsfreiheit 2006

Die Webseite freedominfo.org hat Anfang Juli einen Weltreport zur Informationsfreiheit veröffentlicht, den ich gerade gefunden habe: “Freedom of Information Around the World 2006: A Global Survey of Access to Government Records Laws” (PDF / 1MB). Demnach gibt es mittlerweile in 68 Staaten Informationsfreiheitsgesetze. Neuerdings auch in Deutschland.

 

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