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Mittwoch, 16. Januar 2008

The Pirate Bay im Slyck-Interview

Das p2p-Nachrichtenportal Slyck hat Peter Sunde von The Pirate Bay interviewt.

Das Media Defender - Update

Im September des vergangenen Jahres tauchten Geschäftsdaten der Firma Media Defender im Netz auf. Die Firma bietet u.a. den Service, im Auftrag von Rechteinhabern Tauschbörsen zu manipulieren, z.B. indem man gefakte Daten einstellt. Die gesamte E-Mail-Kommunikation des Unternehmens wurde offengelegt und die Geschäftspraktiken transparent. Der Journalist Daniel Roth hat dem Jugendlichen hinterher recherchiert, der das getan hat, ihn getroffen und daraus eine spannende Story gemacht: The Pirates Can’t Be Stopped.

This teenager hacked into the outfit charged with protecting companies like Sony, Universal, and Activision from online piracy—the most daring exploit yet in the escalating war between fans and corporate giants. Guess which side is winning.

[via]

Montag, 29. Oktober 2007

Netzpolitik-Podcast 053: The Pirate Bay!

Und nochmal für den Podcast-Feed: Netzpolitik-Podcast Episode 053 ist ein Interview mit Peter von ThePirateBay.org. Das Gespräch geht über die Geschichte des Bittorrent-Trackers, welche mediale Werbe-Wirkung Razzien der schwedischen Polizei entfachen können, was für Technik im Hintergrund läuft, etwas Statistiken und die allgemeine Motivation, die Seite zu betreiben. Das Interview gibt es als MP3 zum anhören. Ist leider etwas leise, da mit internem Mikrophon aufgenommen: Also einfach etwas lauter drehen.

NetzpolitikTV 026: The Pirate Bay!

NetzpolitikTV Episode 026 ist ein Interview mit Peter von ThePirateBay.org. Das Gespräch geht über die Geschichte des Bittorrent-Trackers, welche mediale Werbe-Wirkung Razzien der schwedischen Polizei entfachen können, was für Technik im Hintergrund läuft, etwas Statistiken und die allgemeine Motivation, die Seite zu betreiben. Das Interview gibt es als Ogg Theora und MP4-Flash zum anschauen, sowie als MP3 zum anhören.

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Das Interview ist leider etwas leise, da mit internem Mikrophon aufgenommen: Also einfach etwas lauter drehen.

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Stern TV: Wie Kinder zu Kriminellen werden?

Gestern Abend hat man sich bei Jauch auf RTL mit Tauschbörsen, P2P, Filesharing und den Klagen der Musikindustrie beschäftigt. Dazu geladen waren Clemens Rasch, der im Auftrag der Musikindustrie Abmahnungen verschickt und Christian Solnecke, der schon zahlreiche “Filesharer” vor Gericht vertreten hat.

Die Standpunkte der Anwälte waren dabei nicht gerade neu, die Art der Präsentation auf “Fernsehniveau” hingegen schon. In den Beträgen wurde knapp die Problematik erläutert, um dann vor allem unbescholtene Jugendliche und deren eingeschüchterte Eltern zu zeigen. Wahlweise beim Rasenmähen oder bei anderen idyllischen Familientätigkeiten, fern vom bösen Computer. “Es soll wehtun” war die Forderung von Rasch, “es tut weh” schien die Antwort von Stern TV und RTL zu sein. Als die Jugendlichen am Ende von Jauch gefragt wurden, welche CD sie zuletzt gekauft hatten, antworte einer der beiden “The Dome 43″(eine Compilation, die man zur entsprechenden Show auf RTL2 erwerben kann).

So mag man bei Stern TV zwar die hohen Forderungen der Musikindustrie und die Abmahnwellen kritisiert haben, vor allem hat man aber dem eigenen Kundenkreis eine deutliche Warnung zukommen lassen. Um sich möglichen Forderungen der Musikindustrie erwehren zu können, wird empfohlen “vorbeugende Unterlassungserklärungen” auf der Seite von Stern TV herunterzuladen:

Wenn Sie zu befürchten haben oder nicht ausschließen können, dass in den vergangenen Monaten über Ihren Internetanschluss sei es von Freunden oder von Kindern - illegal Musik getauscht worden ist, dann empfehlen wir die Abgabe der nachfolgenden sechs Unterlassungserklärungen.

Ob dies tatsächlich ohne “Anerkennung einer rechtlichen Verpflichtung [..] und ohne Präjudiz für die Sach- und Rechtslage” möglich ist, bleibt allerdings mehr oder minder dem Zufall überlassen. Der Musikindustrie geht es ja darum ein Zeichen zu setzen. Christian Solnecke meint aber dennoch, dass eine solche Erklärung schützen kann:

Der Vorteil einer präventiven Unterlassungserklärung liegt darin, dass die aktiven Anwälte keine Abmahngebühr mehr verlagen können. Womöglich verlieren sie dann das Interesse an Ihrem Fall - sicher ist das allerdings nicht.

In seinem Schlusswort forderte Rasch, dass “solche Programme”(P2P) dann auch tatsächlich nicht mehr genutzt werden dürfen. Kein Wort von den Möglichkeiten P2P jenseits der Illegaliltät zu nutzen, kein Wort von anderen Strategien der Musikindustrie.

Die Strafe und der Verfahrensausgang hängt nicht zuletzt auch von dem Gericht ab, an dem die einzelnen Fälle ausverhandelt werden. Eine Übersicht über die einzelnen Urteile gibt`s auf der Seite der Kanzlei von Christian Solnecke.

Folgende Kanzleien in Deutschland verfolgen für die Rechteinhaber Filesharingaktivitäten:

kanzlei rasch (hamburg - musikindustrie)
schutt&waetke (karlsruhe – spiele)
kuw (karlsruhe) porno
waldorf (münchen) hörbücher
kornmeier(frankfurt) 3p- wenige kleinere labels

Montag, 12. März 2007

Rechtliche Lage von Filesharing in Deutschland

Das Handakte Weblawg verweist auf einen Artkel zur rechtlichen Lage von Filesharing in Deutschland.

In der aktuellen Ausgabe der juristischen Fachzeitschrift Kommunikation & Recht (K&R) ist ein mehrseitiger Aufsatz (PDF) von Rechtsanwalt Christian Solmecke zum Thema Filesharing erschienen. Der Aufsatz beleuchtet zunächst umfassend die technische Situation der P2P Tauschbörsen und zeigt dann die verschiedenen Gerichtsurteile, die in den letzten Monaten ergangen sind, auf. (…)

Mittwoch, 7. März 2007

Wofür so eine Patentbehörde alles gut ist

Wofür so eine Patentbehörde alles gut ist, sieht man in den USA. Dort werden Studien finanziert, die dann feststellen: Filesharing macht unbedarfte Nutzer zu Kriminellen. Wissen wir doch schon. Aber Schuld sind nicht die Tauschbörsen, sondern die Urheberrechtsgesetze. Das kann man auch ohne Studie herausfinden.

Nutzer von P2P-Filesharing-Programmen würden häufig ohne ihr Wissen zu Urheberrechtsverletzern, warnt des US Patent and Trademark Office (USPTO). Die US-Behörde malte in einer jetzt veröffentlichten Auftragsstudie (PDF-Datei) ein düsteres Szenario und forderte weitere Untersuchungen, um die betrügerische Natur gebräuchlicher P2P-Software festzustellen. Durch automatische Redistribution von lokal gespeicherten Mediendateien, Suchläufe und automatische Freigabe bestimmter Datenbereiche sorgten die P2P-Distributoren dafür, dass Dateien vom Rechner des Nutzers auch ohne dessen Wissen und Zutun im entsprechenden Netz verbreitet würden, meint man beim USPTO. [...] Den P2P-Programmierern und Plattformanbietern wird in dem Bericht eine erhebliche kriminelle Energie im Bemühen unterstellt, urheberrechtsrelevante Daten aus dem Fundus des Nutzers verfügbar zu machen.

Dienstag, 6. März 2007

Wie Open Source Prozesse das Bildungssystem verändern

Die Online Education Database hat zehn Erfolgsgeschichten, wie Open Source Prozesse das Bildungssystem verändern. Da geht es dann um Wikipedia, Linux, OpenCourseWare, Project Gutenberg, etc.

Kurz: Es geht um die Power von Peer-Production.

 

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