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Montag, 7. Juli 2008

NDR: Die Hamburg-Vermesser

NDR.de berichtet über OpenStreetMap und verwendet in dem Artikel eine Creative Commons Lizenz: Die Hamburg-Vermesser.

Hamburgs geografische Mitte liegt in der Hafencity. Michael Büge von dem Projekt “Open Street Map” (deutsch: offene Straßenkarte, OSM) drückt es anders aus: “Sie liegt auf dem 53. Breitengrad und 54 Minuten und dem 10. Längengrad.” Er hat sich die Koordinaten sogar auf sein T-Shirt drucken lassen, darunter den Spruch “free the map”. Den Pullover zieht er gerne an, wenn er - ausgerüstet mit einem GPS-Navigationsgerät - Hamburg neu kartografiert. Der 48-Jährige gehört zu den weltweit rund 30.000 Freiwilligen, die für Open Street Map eine freie, im Internet kostenlos verfügbare Weltkarte erstellen. Das Projekt macht mittlerweile Google Maps Konkurrenz.

Donnerstag, 26. Juni 2008

Open Source - Europameister der Herzen?

Beim Linux-Magazin gibt es einen Artikel zum Thema “Open Source Europameisterschaft: Deutschland und Spanien im Finale?Ein Blog hat sich seit Beginn der Europameisterschaft Gedanken gemacht, welche Nationen Förderung und Gleichberechtigung von Open-Source-Software Wert legen:

Linux - Europameister der Herzen? Welche Länder mit gutem Beispiel vorangehen, wenn es um Open Source Software geht, das zeigt ein Blog am Beispiel der Teilnehmer der EM 2008 in Österreich und der Schweiz. Auch hier ist Deutschland im Finale - gegen Spanien?.

Montag, 2. Juni 2008

Offene Weltkarte - Wikipedia für Hobby-Kartographen

Das OpenStreetMap-Projekt wurde am Samstag in der Deutschlandfunk-Sendung “Computer & Kommunikation” vorgestellt: Offene Weltkarte - Wikipedia für Hobby-Kartographen.

Linux. - Die offene Software ist in gewisser Weise auch eine Lebenseinstellung. Zu dieser Lebenseinstellung gehört der Wunsch nach der freien Verfügbarkeit von Wissen. Aus diesem Wunsch heraus ist unter anderem die von jedem bearbeitbare Online-Enzyklopädie Wikipedia entstanden. Ganz ähnlich angelegt ist OpenStreetmap, eine Art Wikipedia für Kartendaten.

Hier ist die MP3 dazu.

Clay Shirky über die gesellschaftlichen Veränderungen durch das Internet

Der elektrische Reporter ist mir zuvor gekommenund hat ein Interview mit Clay Shirky veröffentlicht. Zum Glück hat er nicht dieselben Fragen gestellt, so dass ich meins zu einem späteren Zeitpunkt noch veröffentlichen kann. Auf jeden Fall ist Shirky ein sehr spannender Wissenschaftler aus den New York, der aktuell ein Buch veröffentlicht hat, was sehr zu empfehlen ist: Here Comes Everybody: The Power of Organizing Without Organizations. Im Grunde gehts darum, wie Open Source Prinzipien auf viele Bereiche übergehen. Aber im Gegensatz zu Büchern wie Wikinomics steht weniger populär-langweiliges Buzzword-Bingo und mehr spannendes Inhaltliches drin. Und hier ist nn die Folge 49 des Elektrischen Reporters: Clay Shirky über die gesellschaftlichen Veränderungen durch das Internet.

“Das größte Missverständnis ist, zu glauben, das Internet sei eine Art Dekoration der heutigen Gesellschaft”, sagt der Netz-Denker und Medienprofessor Clay Shirky, vielmehr verändere das Netz unsere Gesellschaft an sich. Trotzdem oder deswegen nerven Shirky unkritische Euphoriker, die das Internet als den großen Heilsbringer sehen: “Was mich nachts nicht schlafen lässt, ist der investigative Journalismus.” Dieser sei in einem anderen, als im klassischen Medienmodell, kaum zu praktizieren. Clay Shirky gehört nicht nur ein zu den klarsten Denkern, sondern zweifellos auch zu den präzisesten Formulierern, die ich bislang vor der Kamera hatte. Daher habe ich mir die Freiheit genommen, unser Gespräch in beinahe voller Länge (über 20 Minuten) zu veröffentlichen.

Gibts hier als Quicktime-Datei zum herunterladen.

Freitag, 25. Januar 2008

EU-Handelsausschuss warnt vor Open-Source?

Na, da waren wohl mal wieder echte Experten am Werk, die im Ausschuss für internationalen Handel beim EU-Parlament in einer Stellungnahme vor Open Source gewarnt haben: EU: Neue Schutzmaßnahmen gegen Piraterie gefordert.

Weitere Maßnahmen zum Schutz des geistigen Eigentums hält der Ausschuss für internationalen Handel beim EU-Parlament für angebracht. Im einer Stellungnahme (PDF-Datei) zur “europäischen Kulturagenda im Zeichen der Globalisierung” wird vor “bislang nicht gekannten Bedrohungen” durch “Open-Source-gestützte Internetportale und –dienstleistungen” gewarnt. Die damit einhergehende Verletzung “geistiger Eigentumsrechte”, “Produktpiraterie” und “unerlaubte Digitalisierung” müsse aufmerksam beobachtet werden.

Politiker sind ja oft etwas überfordert von den vielen neuen Entwicklungen. Das merkt man vor allem, wenn sie von Open Source und der “damit einhergehende Verletzung “geistiger Eigentumsrechte” schreiben. In der Schule würde man damit durchfallen.

Hier nochmal die konkreten Formulierungen:

VORSCHLÄGE
Der Ausschuss für internationalen Handel ersucht den federführenden Ausschuss für Kultur und Bildung, folgende Vorschläge in seinen Entschließungsantrag zu übernehmen:

[...]
H. in der Erwägung, dass die neuen Medientechnologien, darunter auch Open-Source-gestützte Internetportale und -dienstleistungen und deren Entwicklung, mit immer umfangreicheren Inhalten beschickt werden müssen,
I. in der Erwägung, dass diese Entwicklungen bislang nicht gekannte Bedrohungen mit sich bringen, die die Aufmerksamkeit der EU und ihrer Mitgliedstaaten erfordern, was die Verletzung der Rechte an geistigem Eigentum, Produktpiraterie und unerlaubte Digitalisierung betrifft,

Und was ist jetzt eine unerlaubte Digitalisierung?

Sonntag, 16. Dezember 2007

Public Project Lead für Creative Commons in Deutschland

Die “5 Jahre Creative Commons Party” am vergangenen Freitag in der c-base war voll und toll. Mit schätzungsweise 250 Menschen kamen viel mehr als wir erwartet und gehofft haben. Das Vortragsprogramm haben wir kürzer gestaltet als geplant, was u.a. daran lag, dass Lawrence Liang gesundheitlich angeschlagen war. Dafür hat die riesige Geburtstagstorte von Creative Commons International für alle gereicht und es gab viele Freigetränke, die wir von newthinking communications und dem Institut für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes gesponsort haben. Musikalisch hat Teamore von Pulsar Records wieder eines von seinen schönen Live-Sets gespielt und die Visuals mit CC-Content waren auch grossartig. Das tolle Party-Motive der Flyer und Banner, was freundlicherweise Kosmar für uns gestaltet hatte, wurde als DIN A1-Poster an viele der Anwesenden verteilt. Das Poster macht sich sehr schön an der Wand. Wir sollten öfters solche Parties machen, selten hat man soviele interessante Menschen an einem Ort. Danke nochmal an alle Beteiligten für die Mit-Organisation. Tolle Fotos hat Franz Patzig gemacht.

cc-torte.jpg
Foto von Franz Patzig (CC-NC-SA)

Ankündigungen haben wir am Freitag auch gemacht: newthinking communications ist jetzt “Public Project Lead” von Creative Commons Deutschland. Der Hintergrund ist, dass es bisher nur einen “Legal Project Lead” gab, die Europäische EDV-Akademie des Rechts aus dem Saarland. Creative Commons ist ausserhalb der USA meist auf zwei Säulen aufgebaut: Der “Legal Project Lead” kümmert sich um die juristischen Fragen der Lizenzen. Dazu gehört u.a. die Anpassung der internationalen Lizenzen an das jeweilige nationale Urheberrechtssystem. Der “Public Project Lead” ist verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit und Community-Building. Mit der Übernahme dieser Aufgabe institutionalisieren wir bei newthinking communications unser langjähriges Engagement für Creative Commons und freuen uns über die Zusammenarbeit mit der Europäischen EDV-Akademie des Rechts und Creative Commons International. CCI wiederum kümmert sich als internationale Koordinierungsinstanz um die Portierung der Lizenzen und das Büro sitzt glücklicherweise mit einem tollen Team in Berlin.

Für uns als Agentur, die auf Open-Source-Strategien spezialisiert ist, ist Creative Commons schon seit Jahren ein spannendes und sehr wichtiges Thema. Wir haben viele Ideen und Konzepte, wie man die Verbreitung und Nutzung der Open Content Lizenzen weiter ausbauen kann und freuen uns auf die Aufgabe. Das wollen wir nicht alleine machen, sondern sehen uns vor allem als Maintainer eines der spannensten Open-Source-Projekte mit einer sehr starken und kreativen Community in Deutschland. Dazu mehr im neuen Jahr. Die Projektbetreuung bei uns werde ich übernehmen.

Weitere Ankündigungen auf der Geburtstagsparty waren, dass der Rohentwurf für die deutsche 3.0-Version der CC-Lizenzen fertig ist und noch im Laufe des Wochenendes hier auf der Creative Commons Deutschland - Homepage online gehen und über die deutsche CC-Mailingliste verschickt werden wird. John Weitzmann dankte allen Mitwirkenden für den unermüdlichen Einsatz, allen voran dem “ATeam” (Affiliate Team) an der Uni Saarbrücken und Herrn Prof. Herberger, der die Arbeit an der Lizenz begleitet und mit seinem Institut für Rechtsinformatik unterstützt. Und die Firma Mokono hat die Domain creativecommons.de übergeben und irgendwann sollte auch der DNS-Eintrag durch sein.

Samstag, 24. November 2007

Open Source Web-Radio/Video aus NL

Gestern abend war ich auf einem kleinen Launch Event in einem Berliner Plattenladen von WORMstation aus Rotterdam/NL. WORMstation ist eine Webplattform für Webradio/Musik, Video, und Live-Konzert-Streaming. Die zugrundeliegende Software ist Open Source und so kann man sie zum Aufbau eigener weiterer Webradio-/Video-/Streaming-Plattformen nutzen. Innerhalb der nächsten Monate soll die Software soweit entwickelt sein, dass man sie sich funktionstüchtig und dokumentiert von der WORMstation Site runterladen kann. Die Plattform scheint bisher noch im Aufbau zu sein - die meisten Funktionalitäten sind noch nicht nutzbar. Aber sicher interessant dies im Auge zu behalten.

WORM.station = back to the future of television & radio. You don’t need lots of money, expensive equipment or a board of managers like in the old days. Just good energy and ideas. Start transmission!

Donnerstag, 8. November 2007

Christine Harold on Intellectual Property Law and Open Content

Bei MediaBerkman gibt es einen neuen Podcast: “Christine Harold on Intellectual Property Law and Open Content”

Christine Harold, an Assistant Professor in Department of Communication at the University of Washington, was the guest speaker this week at the Berkman Center’s Luncheon Series. Harold’s presentation, entitled “Inventing Publics: Kairos and Intellectual Property Law” looks to explore the possibilities of the “open content” movement, specifically the licensing model offered by Creative Commons, as a productive alternative to other prevalent responses to the corporate hoarding of cultural resources.

As she argues in her recent book OurSpace: Resisting the Corporate Control of Culture, rather than engaging commercial culture dialectically, an open content approach serves as a provocation to commercialism by amplifying certain market logics and, in doing so, undermines concepts such as “author” and “property” on which corporate power depends.

Hier ist die MP3.

Donnerstag, 1. November 2007

Poster: The Web is Agreement

Poster von Paul Downey, das die Architektur des Web`s im Comicstil darstellt.

webisagreement.jpg

 

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