I [edit] Wikipedia - Kampagne
Tolle Motive einer “I [edit] Wikipedia“-Kampagne:
Es gibt laufend mehr in einer Flickr-Gruppe. Jakob Voss hat auch was dazu geschrieben.
[Danke an Torsten.]
Tolle Motive einer “I [edit] Wikipedia“-Kampagne:
Es gibt laufend mehr in einer Flickr-Gruppe. Jakob Voss hat auch was dazu geschrieben.
[Danke an Torsten.]
Im August hatten wir über eine Aktion berichtet, wo Studenten der Linux Users Group an der Oregon State University in einem Kornfeld ein riesiges Firefox-Logo geschnitten haben. Ziel der Aktion war damals, ein für “Aliens” und vor allem Google Maps sichtbares Firefox-Logo zu schaffen und damit Aufmerksamkeit auf den freien Browser zu lenken. Gestern wurde stolz verkündet, dass zumindest ein Ziel erreicht wurde: Bei Google Maps kann man nun das Logo deutlich sehen. Ein Quicktime - und OGG Theora - Video berichtet anschaulich von den Strapazen.
[via]
Anfang letzter Woche hatten wir die Chance, ein Interview mit Lawrence Lessig in Berlin zu machen. Lawrence Lessig ist Autor mehrerer Bücher, ein US-amerikanischer Jura-Professor an der Stanford Law School und Mitgründer von Creative Commons. Im Moment ist er für ein Jahr Fellow an der American Academy in Berlin und hat sich hierher zurückgezogen, um zwei weitere Bücher zu schreiben. Trotz Erkältung und Husten hatte er sich fast eine Stunde Zeit genommen, verschiedene Themen ausführlich zu erklären. Auch wenn wir gerne noch viel mehr Themen angeschnitten hätten.
Das Ergebnis ist hier zu sehen. Ich habe das ganze Interview in kleine Teile geschnitten, so dass immer ein Block aus Frage und Antwort besteht. Beim schneiden kam die Idee, das ganze Interview gleich unter die Creative Commons Lizenz zu stellen, die am meisten Freiheit gewährt und alles zum Remixen unter der CC-Namensnennung auch zur kommerziellen Nutzung frei zu geben. Die einzelnen Blöcke sind alle als .dv-Dateien in einem beinahe unkomprimierten Zustand (Vorsicht: Teilweise sind die Dateien über 1 GB gross!**). Gleichzeitig finden sich hier bearbeitete Versionen in OGG Theora und weitgehend als AVI mit dem NetzpolitikTV-Intro, was der Wetterfrosch mal erstellt hatte.***
Es gibt sicherlich viele Leser und Leserinnen, die begnadeter im Videomixen sind als ich es mit meiner knappen Zeit im Moment bin und wahrscheinlich jemals sein werde. Deshalb macht damit, was Ihr wollt: Die einzige Regel ist, die Creative Commons Namensnennungs-Lizenz zu befolgen. Alle Remixe müssen einen Verweis auf netzpolitik.org haben*. Das ist alles. Das Videomaterial kann mit Unterstiteln versehen werden, anders zusammengestellt werden, man kann meine Rolle als Interviewer einnehmen und bessere Fragen stellen, man kann Musik unterlegen, Special-Effects einfügen, einzelne Teil-Aspekte in eigene Videoproduktionen eingebunden werden oder wieso nicht eine Best-of-Zusammenfassung machen? Ich bin gespannt, was dabei kreatives herauskommt. Ergebnisse können und sollen am besten in den Kommentaren verewigt werden.
Und hier ist das Interview:
Weiterlesen …
Morgen werde ich auf dem Web 2.0 Infotag im Rahmen der Berliner XML-Tage einen Vortrag zum Thema “User as contributor” halten. Darin wird es viel um Open Source Strategien in verschiedenen Bereichen gehen und weniger um Youtube, MySpace und den üblichen Buzzwörtern rund um den hippen “User generated content”. Spannender finde ich Sachen wie Howard Dean, SpreadFirefox, OpenWRT / Hardware Hacking, Creative Commons, Freifunk, Freie Software und Wikipedia.
Der Infotag geht von 10 Uhr bis 16 Uhr, der Eintritt ist wohlkostenlos und mein Vortrag beginnt um 11:30 Uhr.
27.09.2006
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden
10117 Berlin
Eine gute Strategie von Ubuntu zur Marktdurchdringung war es bisher,Ubuntu-CDs an Interessierte kostenfrei zu verschicken. Dies soll für die kommende Ubuntu-Version 6.10 (Edgy Eft) nicht mehr gelten. Stattdessen soll weiterhin die Version 6.06 verschickt werden, die langfristig als stabile Distribution gedacht ist. Die kommenden Versionen sollen weiterhin kostenfrei zum Download angeboten werden, für eine Verschickung sollen aber 1,50 Euro berechnet werden. Schade eigentlich.
[via]
Am morgigen Sonntag läuft in Österreich im ORF Radio um 22:30 Uhr wieder die Sendung “Matrix” (Live-Stream). Thema diesmal ist “Business ohne Copyright - Kreativer Umgang mit digitalen Tools“. Es ist wohl ein netter WOS4-Mix geworden und ich komme wohl auch drin vor.
Medienkompetenz und der kreative Umgang mit den digitalen Tools werden die Bildung im 21. Jahrhundert ausmachen, so Lessig, der die neue digitale Kultur als Read-Write Society beschreibt.
“Wir sollten das feiern und fördern, und wir sollten uns schämen, für Rechtsmodelle, die unsere Kinder zu digitalen Analphabeten machen”, so Lessig, “denn Alphabetisierung bezieht sich heute nicht mehr nur auf Text und Wörter, sondern auch auf Medien.”
Podiumsdiskussion mit anschließender Lounge, veranstaltet von Heinrich-Böll-Stiftung und Netzwerk Neue Medien am Dienstag, den 19. September 2006 um 20:00 Uhr im Grüner Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.
Mit:
*Peter Zombik* (*IFPI*, Verband der deutschen Phonoindustrie)
*Stephan Benn* (*VUT*, Verband unabhängiger Tonträgerhersteller)
*Johnny Haeusler* (Blogger von *spreeblick.com*)
*Moritz Sauer* (Netlabel-Katalog *phlow.net*)
Moderation: *Katja Husen* (Netzwerk Neue Medien)
DJ: *Verena Dauerer* (debug)
Das Internet hat die Musikindustrie im rasanten Tempo verändert, wenn nicht sogar fast schon abgelöst. Bands werden heute immer öfter per Filesharing entdeckt und populär. Selbst etablierte Künstlerinnen und Künstler veröffentlichen ihre neuen Werke zuerst auf digitalen Plattformen wie “MySpace” oder “Yahoo Music”.
Doch welche Konsequenzen und Herausforderungen bedeuten diese Entwicklungen für das gesamte Musik-Business? Wie behaupten sich Musiker in einer zunehmend vernetzten Gesellschaft? Benötigt man heute noch die traditionellen Vertriebs- und Veröffentlichungswege?
In der digitalen Welt des Internets sind es zumeist die Konsumenten selbst, die das Marketing in Musik-Blogs, über Chat-Propaganda in Filesharing-Börsen wie Soulseek oder sozialen Plattformen wie “YouTube” übernehmen. Doch diesen neuen Freiheiten sind weniger technische, als vielmehr rechtliche Grenzen gesetzt. Neben der Frage nach neuen Einkommensquellen spielt vor allem das geltende Urheberrecht eine bedeutende Rolle. Denn es hält mit den neuesten digitalen Entwicklungen - wie dem Aufkommen einer verstärkten “Remix- und Austausch-Kultur” - nicht mehr Schritt.
Acht Jahre nach der Napster-Revolution wird immer noch fieberhaft nach neuen Verdienst- und Vertriebswegen für Musik und kulturelle Produktionen gesucht. Während Rechteinhaber und Online-Anbieter wie “iTunes” oder “MusicLoad” von neuen Geschäftsmodellen mit Hilfe von Kopierschutzsystemen träumen, setzen andere auf das Prinzip Offenheit: Die Netlabels mit ihren frei downloadbaren Musik-Tracks, die Creative-Commons-Bewegung mit extra dafür zugeschnittenen Lizenz-Paketen und natürlich die Heerschar der Blogger.
Unsere Diskussion bringt unterschiedliche Standpunkte an einen Tisch und vermittelt zwischen traditionellen Bedenken und heutigen und zukunftsorientierten Visionen. Dabei werden aktuelle Tendenzen und Entwicklungen aufgegriffen, um die Kernfrage zu diskutieren: Welche Chancen eröffnet die Digitalisierung für Musiker und Labels?

Das Open Source Marketing rund um Firefox liefert ständig neue Ideen, wie man den freien Browser mehr Menschen zugänglich machen kann. Firefoxies ist eine neue Plattform, die eine schon ältere Idee aufgreift. Besucher können ein Bild von sich hochladen, mit einem Firefox-freundlichen Kommentar versehen und das von anderen Besuchern bewerten lassen.
[via]
Dazu passt auch dieser Businessweek-Artikel: Mozilla Goes Mainstream.
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