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Donnerstag, 24. Januar 2008

Video erklärt die Kapstadt Open Education Declaration

Über die Kapstadt Open Education Declaration, eine Erklärung für offene Bildungs-Inhalte, hatte Andrea am Dienstag schon berichtet. In einem Video-Statement erklärt Mark Shuttleworth, was die Ziele der Erklärung und weitere Schritte sind:

Sonntag, 16. Dezember 2007

Public Project Lead für Creative Commons in Deutschland

Die “5 Jahre Creative Commons Party” am vergangenen Freitag in der c-base war voll und toll. Mit schätzungsweise 250 Menschen kamen viel mehr als wir erwartet und gehofft haben. Das Vortragsprogramm haben wir kürzer gestaltet als geplant, was u.a. daran lag, dass Lawrence Liang gesundheitlich angeschlagen war. Dafür hat die riesige Geburtstagstorte von Creative Commons International für alle gereicht und es gab viele Freigetränke, die wir von newthinking communications und dem Institut für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes gesponsort haben. Musikalisch hat Teamore von Pulsar Records wieder eines von seinen schönen Live-Sets gespielt und die Visuals mit CC-Content waren auch grossartig. Das tolle Party-Motive der Flyer und Banner, was freundlicherweise Kosmar für uns gestaltet hatte, wurde als DIN A1-Poster an viele der Anwesenden verteilt. Das Poster macht sich sehr schön an der Wand. Wir sollten öfters solche Parties machen, selten hat man soviele interessante Menschen an einem Ort. Danke nochmal an alle Beteiligten für die Mit-Organisation. Tolle Fotos hat Franz Patzig gemacht.

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Foto von Franz Patzig (CC-NC-SA)

Ankündigungen haben wir am Freitag auch gemacht: newthinking communications ist jetzt “Public Project Lead” von Creative Commons Deutschland. Der Hintergrund ist, dass es bisher nur einen “Legal Project Lead” gab, die Europäische EDV-Akademie des Rechts aus dem Saarland. Creative Commons ist ausserhalb der USA meist auf zwei Säulen aufgebaut: Der “Legal Project Lead” kümmert sich um die juristischen Fragen der Lizenzen. Dazu gehört u.a. die Anpassung der internationalen Lizenzen an das jeweilige nationale Urheberrechtssystem. Der “Public Project Lead” ist verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit und Community-Building. Mit der Übernahme dieser Aufgabe institutionalisieren wir bei newthinking communications unser langjähriges Engagement für Creative Commons und freuen uns über die Zusammenarbeit mit der Europäischen EDV-Akademie des Rechts und Creative Commons International. CCI wiederum kümmert sich als internationale Koordinierungsinstanz um die Portierung der Lizenzen und das Büro sitzt glücklicherweise mit einem tollen Team in Berlin.

Für uns als Agentur, die auf Open-Source-Strategien spezialisiert ist, ist Creative Commons schon seit Jahren ein spannendes und sehr wichtiges Thema. Wir haben viele Ideen und Konzepte, wie man die Verbreitung und Nutzung der Open Content Lizenzen weiter ausbauen kann und freuen uns auf die Aufgabe. Das wollen wir nicht alleine machen, sondern sehen uns vor allem als Maintainer eines der spannensten Open-Source-Projekte mit einer sehr starken und kreativen Community in Deutschland. Dazu mehr im neuen Jahr. Die Projektbetreuung bei uns werde ich übernehmen.

Weitere Ankündigungen auf der Geburtstagsparty waren, dass der Rohentwurf für die deutsche 3.0-Version der CC-Lizenzen fertig ist und noch im Laufe des Wochenendes hier auf der Creative Commons Deutschland - Homepage online gehen und über die deutsche CC-Mailingliste verschickt werden wird. John Weitzmann dankte allen Mitwirkenden für den unermüdlichen Einsatz, allen voran dem “ATeam” (Affiliate Team) an der Uni Saarbrücken und Herrn Prof. Herberger, der die Arbeit an der Lizenz begleitet und mit seinem Institut für Rechtsinformatik unterstützt. Und die Firma Mokono hat die Domain creativecommons.de übergeben und irgendwann sollte auch der DNS-Eintrag durch sein.

Donnerstag, 8. November 2007

Christine Harold on Intellectual Property Law and Open Content

Bei MediaBerkman gibt es einen neuen Podcast: “Christine Harold on Intellectual Property Law and Open Content”

Christine Harold, an Assistant Professor in Department of Communication at the University of Washington, was the guest speaker this week at the Berkman Center’s Luncheon Series. Harold’s presentation, entitled “Inventing Publics: Kairos and Intellectual Property Law” looks to explore the possibilities of the “open content” movement, specifically the licensing model offered by Creative Commons, as a productive alternative to other prevalent responses to the corporate hoarding of cultural resources.

As she argues in her recent book OurSpace: Resisting the Corporate Control of Culture, rather than engaging commercial culture dialectically, an open content approach serves as a provocation to commercialism by amplifying certain market logics and, in doing so, undermines concepts such as “author” and “property” on which corporate power depends.

Hier ist die MP3.

Freitag, 5. Oktober 2007

NetzpolitikTV 024: Interview mit Mike Linksvayer von Creative Commons

NetzpolitikTV 024 ist ein Interview mit Mike Linksvayer, dem Vize-Präsidenten von Creative Commons. Er kümmert sich dort vor allem um die technologischen Aspekte von Creative Commons und in dem Interview geht es genau darum: Wie nutzt Creative Commons Metadaten? Welche freie Software Projekte werden im CC-Umfeld entwickelt? Wie können freie Projekte Creative Commons Lizenzen unterstützen und in ihre Software einbauen? Was ist für die Zukunft geplant?

Das Interview ist in englisch und ca. 27 Minuten lang. Als Formate stehen Ogg Theora (123MB), Flash (65MB) und MP3 zum anhören zur Verfügung.

Der Sound ist etwas supotimal. Ich hatte niemanden für die Kamera dabei und es gab einen Wackelkontakt mit dem guten Mikrofon. Zum Glück hab ich parallel auf meinem MP3-Rekroder aufgezeichnet und das dann als Audioquelle genommen.

Donnerstag, 7. Juni 2007

Internetgeschichte genordet

Wenn man etwas über die Geschichte des Internet liest, dann sind da meistens die Punkte Amerika, Arpanet, Atomkriegsresistenz und Genf und dann bald HTML und WWW zu lesen. Danach kommt dann die Musikindustrie und Hollywood und Napster und dann Web 20.
Einen erfrischend anderen Bogen spannt Professor Bernd Lutterbeck auf 14 Seiten. Hier ist ein Text als PDF über die skandinavische Einflüsse auf die Entwicklung des Internets.

“Zentral verordnete Mechanismen verhindern im Zweifel die in einer Informationsgesellschaft gebotenen Formen der Kooperation. Eine Gesellschaft, die ihren institutionellen Default auf Offenheit gestellt hat, scheint die überlegenen institutionellen Arrangements bereit zu halten. Die nordischen Länder Europas haben insoweit einen eigenen Weg in die Informationsgesellschaft eröffnet.”

Kein Wunder also, dass die soviel Breitband und Mobile Services haben.

Donnerstag, 11. Januar 2007

BpB: Online-Dossier zu Open Source

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat ein umfangreiches Online-Dossier zum Thema “Open Source” heute veröffentlicht. Mit dabei sind einige Interviews, die auf der Wizards of OS 4 gemacht worden sind, darunter auch eines mit mir.

[...]Und mehr noch: Open Source ist zu einer weltweiten sozialen Bewegung geworden, die antritt, nach der Software nun auch Wissen und Kultur zu “befreien”. Von Open Access bis Creative Commons, von Wikipedia bis Edubuntu arbeiten zehntausende Menschen weltweit über das Internet an einem kollektiven Schatz freien Wissens, entdecken neue Formen der Kooperation und des Gemeinsinns, und stören dabei alle Regeln von Urheberrecht und Wirtschaft auf.

In Interviews und Texten beleuchtet das Dossier das Phänomen “Open Source” von vielen Seiten, lässt Protagonisten und Kritiker zu Wort kommen und hilft, seine technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Mechanismen zu verstehen.

Mittwoch, 20. Dezember 2006

NGO in a Box: Open Publishing Edition erschienen

Aus der Reihe “NGO in a Box” ist jetzt eine neue Zusammenstellung erschienen: Neueste Version ist die “Open Publishing Box“. Enthalten sind zahlreiche Freie-Software-Programme, aber auch Anleitungen und Hilfestellungen. NGOs, Aktivisten und Grassroots-Journalisten sollen eben nicht nur das technische Equipment zum Publizieren an die Hand bekommen, sondern auch das nötige Wissen.

Die “Open Publishing Box” besteht aus drei CDs; auf der ersten finden sich die neu zusammengestellten, auf Publishing ausgerichteten Programme und Informationen, auf der zweiten CD das freie Betriebssystem Ubuntu, die dritte CD enthält eine Zusammenstellung zahlreicher freier Programme für Windows.

Die Hilfestellungen in der neuen “Box” vermitteln NGOs und Aktivisten grundlegendes Wissen, so beispielsweise über Freie Lizenzen und gemeinsames Publizieren. Die “Open Publishing Box” ergänzt zudem die bereits länger verfügbare “Audio/Video Edition” sinnvoll. Auch die Philosophie Freier Software will die “Box” bekannter machen; transportiert wird somit auch das Wissen um die (Entwicklungs-)Potenziale freier Kultur, freien Wissens - und nicht zuletzt Freier Software.

Disclaimer: Ich war an der Entwicklung beteiligt und bin gespannt, wie das gepresste CD-Pack letztendlich aussieht.

Mittwoch, 6. Dezember 2006

Freie Weihnachtslieder zum Download

Anscheinend gibt es ein zeitlich begründetes starkes Interesse nach Weihnachtssongs, wie mir die Suchstatistiken dieses Blogs mitteilen. Vor einem jahr hatte ich auf die Sammlung von Weihnachtsliedern, die unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht wurden, auf dem Blog von Uwe Herrmann hingewiesen. Dort finden sich “10 + 100 Creative Commons Christmas Songs“.

 

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