Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken und handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

Dienstag, 26. Februar 2008

Der Grüne PC

Ars Technica hat sich mal die üblichen PC-Komponenten angeschaut und gibt Tipps, wie man am ehesten dem Ideal eines “grünen PCs” nahe kommen kann: Ars System Guide special: it’s easy being green.

Keep in mind that $700, $1,400, or more to build a green system will pay for a lot of electricity, and you’ll end up with a very modest system. The best part is the very minimal power use, although an Asus Eee PC or a low-end Core 2 Duo T5270-based laptop probably does just as well on power consumption—even moreso when the monitor is taken into account.
[...]
Beyond that, it’s hard to say. If you already have an Athlon 64, late-model Celeron D or any sort of Core 2 Duo/Pentium Dual-core processor right as your primary system, your best bet is to make sure you have a decent power supply in it, maybe make sure it has a thrifty LCD attached, and set it to spin down the hard drive when the system is idle. The near future looks very interesting in the extremely green, low-power area. VIA’s upcoming Isaiah architecture and Intel’s Silverthorne, combined with even faster (and hopefully lower-cost) SSDs make for a very attractive future for green computing efforts.

Dienstag, 30. Oktober 2007

Klimakiller Internet?

Tagesschau.de setzt sich mit den Schreckensmeldungen, Schätzungen und Fakten rund um den Energieverbrauch des Internets auseinander: Die Klimakosten des Internet-Booms.

Punkt 3: Sämtliche Internet-Rechenzentren weltweit verursachen so viele CO2-Emissionen wie der internationale Flugverkehr.

Was ist dran? “Das stimmt absolut nicht”, sagt Claus Barthel vom Wuppertal Institut für Klimaforschung. Die oft zitierte Zahl bezieht sich nach seinen Angaben auf eine Rechnung der IT-Beratung Gartner aus den USA. Diese Schätzung umfasst aber nicht nur die Internet-Nutzung, sondern ein sehr viel umfassenderes Spektrum an Informations- und Kommunikationsgeräten, darunter Handys, PDAs, Drucker. Außerdem seien zum Teil die Kosten für Erzeugung und Entsorgung der Geräte einberechnet worden, sagt Barthel.

Für realistischer hält Barthel Angaben des Bundesumweltministeriums: Danach war das Internet für mehr als zwei Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland verantwortlich, die Informations- und Kommunikationstechnik insgesamt für rund acht Prozent. Damit würde das Internet weltweit dann so viel CO2 verursachen wie ungefähr ein Viertel des Flugverkehrs, schätzt Barthel.

Sehr interessant.

Sonntag, 21. Oktober 2007

Rückblick Sustainable IT - Nachhaltigkeit in der Informationsgesellschaft

Vergangenen Mittwoch und Donnerstag fand die vom newthinking store organisierte Sustainable IT-Konferenz in Berlin statt. Das Thema war “Nachhaltigkeit in der Informationsgesellschaft”. Und im Gegensatz zu den üblichen Nachhaltigkeits- und Grüne IT-Konferenzen haben wir den Bogen durch zusätzliche Themen wie Offene Standards, Freie Software, Nord-Süd und fair produzierte Computer weitergespannt. So wie wir halt Nachhaltigkeit in der digitalen Gesellschaft definieren würden.

Ich hab leider nur den ersten Tag eher passiv verfolgen können und lag dann krank im Bett. Aber es gibt schon ausreichend Dokumentation im Netz. Der erste Tag ist schon komplett als Video im Netz und der zweite Tag folgt Anfang der Woche. Es gab noch einige Video-Interviews, die es teilweise sicher noch auf NetzpolitikTV gibt. Spiegel-Online hat einen Artikel zur Konferenz gemacht, geht da aber leider nur auf die Grüne IT-Thematik ein: Grünes Internet - Wieviel CO2 Avatare ausatmen.

Die beste Berichterstattung hat Christian Heller bei futur:plom gebloggt. Den ersten Tag gibt es schon komplett online, der Rest folgt noch. Ich hab auf dem Panel zu “Nachhaltigkeitsdefizite im Web 2.0″ gesprochen. Davon gibt es einen Video-Mitschnitt und bei futur:plom die Mitschrift.

Einer der Höhepunkte war sicherlich der Vortrag von Professor Sugata Mitra über Experimente und Erfahrungen in ländlichen Gebieten von Indien, Computer Kindern und Jugendlichen durch alternative Pädagogik nahe zu bringen: “Hole in the Wall“. Sehr spannend! Bei futur:plom gibts die Mitschrift.

Donnerstag, 6. September 2007

Sustainable IT – Interdisziplinäre Fachkonferenz, 17./ 18. Oktober 2007 in Berlin

Der newthinking store organisiert die “Sustainable IT – Interdisziplinäre Fachkonferenz“, welche am 17./ 18. Oktober 2007 in Berlin stattfindet.

Hier ist die Pressemitteilung dazu:

Nationale und internationale Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Verbänden treffen sich am 17. und 18. Oktober 2007 zu der ersten interdisziplinären Fachkonferenz zum Thema Sustainable IT in Berlin. Die Veranstaltung bündelt die Themen übergreifenden Fragestellungen von nachhaltiger Entwicklung und IT- Nutzung und Produktion an einem Ort. Organisatoren sind die newthinking store GmbH und die amina Stiftung. Weiterlesen …

Mittwoch, 27. Juni 2007

Neuer Greenpeace Guide to Greener Electronics

Greenpeace International hat die Ausgabe des “Greenpeace Guide to Greener Electronics” veröffentlicht. Apple konnte sich durch das Versprechen etwas nach vorne arbeiten, zukünftig auf PVC und andere Chemikalien verzichten zu wollen. Aber toll ist die Leistung immer noch nicht. Nokia führt die Liste an, weil hier nach Versprechungen schon Taten folgten. Mehr Informationen bietet die verlinkte Webseite.

4th-ranking-meter.jpeg

The electronics ranking guide has been our answer to getting the electronics industry to face up to the problem of e-waste. We want manufacturers to take responsibility for the unprotected child labourers who scavenge the mountains of cast-off gadgets created by our gizmo-loving ways. We’ve been happily surprised at how quickly many corporations have risen to the competitive challenge. It’s especially rewarding to see more than a few CEOs openly vying for the top green spot, and challenging their competitors to adopt industry-wide policies to reduce the problem of e-waste.

Freitag, 15. Juni 2007

Wie grün wird das iPhone sein?

Gute Frage von Greenpeace: How green is that iPhone?

Like everyone else we don’t know what’s in the iPhone yet. It debuts June 29th. But we already know how green a phone can be. Nokia, Sony Ericsson, and Motorola have both removed some of the worst chemicals from their phones and identified extra toxic chemicals they intend to remove in the future — even beyond the minimal legal requirements.

Nokia and Sony Ericsson have a global take-back policy for their phones and accept their responsibility to reuse and recycle the phones they manufacture. That saves resources and helps prevent old phones ending up as e-waste dumped in Asia. Due to our successful Green my Apple campaign Steve claimed: “Apple is ahead of, or will soon be ahead of, most of its competitors” on environmental issues. This is Apple’s chance to prove it.

To be only as good as Nokia and Sony Ericsson, Apple should:

* Not use toxic chemicals like brominated flame retardants and Polyvinyl Chloride in the iPhone.
* Offer for free worldwide take-back for the iPhone.

Mittwoch, 14. März 2007

Nachhaltige Notebooks?

Beim Deutschlandradio gab es eben ein Kulturinterview zum Thema “Nachhaltige Notebooks” (MP3) mit einer Mitarbeiterin einer Rating-Agentur, die sich mit Nachhaltigkeit in Unternehmen beschäftigt. Weiterführende Infos gibts noch nicht auf dradio.de.

Dienstag, 13. März 2007

Öko-Label für Computer

In der Berliner Zeitung fordert die Chefin des Bundesverbandes der deutschen Verbraucherzentralen (vzbv), Edda Müller, mehr Nachhaltigkeit in der Informationstechnologie und machte einige sinnvolel Vorschläge: Klima-Siegel für Computer gefordert.

Die Verbraucherzentralen forderten ferner ein neues Öko-Label speziell für Computer, mit dessen Hilfe die Kunden verbrauchsarme Geräte identifizieren können. “Wir brauchen endlich auch bei Computern & Co. eine klare Verbrauchskennzeichnung. Der Kunde muss auf einen Blick erkennen können, welches Produkt wenig Energie verschwendet”, so Müller. Die Verbraucherzentralen fordern ein Siegel, wie es dieses heute zum Beispiel bei Kühlschränken gibt. Dabei kann der Kunde mit Hilfe eines gestaffelten Codes erkennen, ob das Gerät zu den stromsparenden seiner Klasse gehört. Zwar gibt es bereits eine Umweltkennzeichnung für Rechner und Monitore. Doch der sogenannte Blaue Engel gibt keine genaue Auskunft über den Stromverbrauch und bezieht auch viele andere Kriterien wie Recyclingfähigkeit oder Lärmemissionen mit ein. Zudem trägt bislang noch kein einziger Computer-Anbieter das seit Juni 2006 gültige, neueste Label.

Den Herstellern werfen die Verbraucherzentralen deswegen ökologische Ignoranz vor. “Die Marketingstrategen der Unternehmen müssen endlich auch die Umwelteigenschaften als Wettbewerbsvorteil erkennen”, forderte Müller. Die Branche müsse außerdem dafür sorgen, dass die Abfallberge durch die immer schneller ausgedienten Computer nicht immer höher würden. “Die Ex- und Hop-Mentalität bei Telekommunikationsgeräten und Computern muss ein Ende haben.”

 

Tagmap

Kategorien