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Mittwoch, 23. April 2008

NetzpolitikTV 036: MIRO - Der freie Internet-TV Player

NetzpolitikTV 036 ist ein Interview mit Jesse Pattel und Holmes Wilson vom MIRO-Projekt. Miro hat sich zum Ziel gesetzt, eine freie und offene Plattform für Videoinhalte zu schaffen. Basis ist der freie Player, der wiederum auf die freien Projekte VLC und Mozilla zurückgreift. Vereinfacht kann man sagen, dass Miro ein RSS-Reader für Video(-Podcasts) ist. Die Software funktioniert unter Windows, Linux und Apple. Dazu gibt es einen offenen Programmführer, den Nutzer durch eigene Video-Podcasts ergänzen können. Gleichzeitig ist auch das abonnieren von Youtube-Inhalten möglich und ein Bittorrent-Client ist eingebaut. So sieht die Zukunft des Fernsehens aus. Und in Deutschland sitzen mit mehr als 20% der Downloader die meisten Nutzer von Miro.

In dem Interview geht es um die Geschichte und Idee des Projektes, wie MIRO als Open-Source-Projekt funktioniert, dazu etwas Tech-Talk über die verwendete Technik und vor allem wie man dem Projekt konkret helfen kann. Hilfe bei den Übersetzungen bieten sich hier als erstes an. Aber auch Python-Programmierer werden noch gesucht.

Das Interview ist ca. 25 Minuten lang und wurde auf der re:publica´ 08 gedreht. Es liegt als MP4, Flash und OGG Theora vor.


NetzpolitikTV 036: Miro - Turn your computer into an internet TV. from netzpolitik on Vimeo.

Der NetzpolitikTV-Videopodcast kann man besten mit Miro angeschaut werden.

Miro 1.2.3 ist veröffentlicht

Das Miro-Projekt hat die Version 1.2.3 des freien Video-RSS-Readers veröffentlicht: Miro 1.2.3 released: YouTube mp4s, bugs fixes, and updates. Die Version nur ein kleines Update: Es gibt mehr Übersetzungen, ein paar Fehlerkorrekturen und kleinere Updates im Backend. Ales neues Feature gibt jetzt beim Download von Youtube MP4s anstatt FLV, wenn diese verfügbar sind. Das bedeutet eine bessere Qualität.

Montag, 15. Oktober 2007

Die Mission hinter Miro

Die freie Software Miro (formerly known as Democracy Player) steht kurz vor der offiziellen Release Version 1.0 und kann jetzt schon zur Zukunft des Fernsehens gezählt werden. Video-Podcasts anschauen ist damit so einfach wie noch nie.

Von den Machern gibt es jetzt ein kleines Video zur Software: “The Mission Behind Miro“.

Last week I recorded Nicholas Reville, our executive director, giving his presentation on Miro and the importance of open video. If you’re wondering how a piece of software could possibly pave the way to a more independent and democratic media space, definitely watch this video.

Das Video (MP4) ist aber nicht besonders spannend, weil nur ab und an die Slides wechseln. Das MP3 ist demnach viel interessanter.

Mittwoch, 18. Juli 2007

Democracy Player heisst jetzt Miro

Der Democracy Player wurde nun mit der ersten Beta für Version 1.0 in “Miro” umbenannt. Damit erhofft sich die Participatory Culture Foundation eine bessere Chance, den freien Video-Player zu vermarkten. Ich schliesse mich mal dem Schockwellenreiter an, der heute morgen schrieb: “Ich fand die Namensänderung ja albern, aber wenn es der Verbreitung der freien Internet-TV- und Video-Plattform dient…”.

Auf jeden Fall ist Miro / Democracy Player meiner Meinung nach der coolste Player für Video-Podcasts. Probiert ihn mal aus, wenn Ihr das nicht schon gemacht habt. Der NetzpolitikTV-Feed sieht darin prima aus. Das ist freies Fernsehen der Zukunft.

Wer sich an dem Projekt mit aktiver Hilfe beteiligen möchte, findet auf der Startseite die folgenden vier Möglichkeiten:

* 1. Translate the Miro Sofware and Website
* 2. Team Miro: Open Video Love
* 3. Become a Miro Member
* 4. Testing and Development Help Needed

 

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