Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken und handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

 

Dienstag, 7. August 2007

NetzpolitikTV: Das Open Street Map - Projekt

Das OpenStreetMap - Projekt hat sich als Aufgabe gesetzt, mit einer Community freies Kartenmaterial zu schaffen. Kurz zusammengefasst kann das Projekt eine freie Alternative zu Google-Maps werden.

Open Street Map ist ein tolles Projekt, wo jeder mitmachen kann: Einerseits kann man selber Kartenmaterial mit einem eigenen GPS-Gerät anfertigen und hochladen. Andererseits werden Menschen gesucht, die dann anschliessend die GPS-Daten zu Strassenkarten weiterentwickeln, Strassennamen hinzufügen, Fahrradwege einzeichnen, etc. Alle Inhalte werden unter eine Creative Commons Namensnennungs-Lizenz gestellt. Erste Geschäftsmodelle entwickeln sich aus der freien Community. Das alles erklärt Jörg Ostertag, den wir auf dem LinuxTag 2007 ausführlich befragt haben.

Das ca. 16 Minuten lange Interview gibt es als freies Ogg Theora, als FLV zum selbereinbinden und als MP3 zum anhören.

Etwas mehr Hintergrund zur Problematik von fehlendem freien Kartenmaterial gibt es hier:
NetzpolitikTV: Jan-Oliver Wagner über Freie Geodaten.

Dienstag, 13. Februar 2007

Handyinfoticker

Bei Indymedia gibt es ein Interview und etwas Hintergrund zum Thema “Handyinfoticker“. Das ist ein WAP-Service, der bei Demonstrationen und ähnlichem mittels der WAP-Technik aktuelle Berichte versendet. Klingt etwas veraltet, aber darauf geht Jens beim Bildschirmarbeitsplatz genauer ein: Dresden digital mobil.

Dazu kommen Datenschutz und Befindlichkeiten. Eine Subskribentenliste ist bei einem Push-Dienst zwingend notwendig und könnte im schlimmsten Fall beschlagnahmt oder sonstwie in falsche Hände geraten. Bei seinem WAP-Angebot speichert der Server einfach keine Zugriffsdaten und gut ist es. Je länger ich über das Problem nachdenke, desto mehr gewinnt die technisch unterlegene WAP-Lösung. Auch faszinierende Spielereien wie Location-Based-Services für den mobiltelefonierenden Gegendemonstranten von heute (”… Sie sind im Begriff, in die XY-Allee einzubiegen. Am Ende dieser Straße wartet eine Polizeikontrolle. Soll ich mit Google Earth eine Alternativroute berechnen?”) bleiben da aufgrund der erschreckenden Anzahl von persönlichen Daten, die zum Betrieb notwendig sind, eher ein Phantasieprodukt. WAP-Ticker statt dem, was technisch noch denkbar ist, sind ein bißchen wie VHS statt Betamax: Es ist ganz furchtbar, aber irgendwie geht es.

Montag, 16. Oktober 2006

Google Earth für Linux

Ist mri eben erst aufgefallen: Es gibt Google Earth jetzt auch für Linux. Die Installation läuft zwar über die Kommandozeile, ist aber nicht besonders schwer. 400 MB Festplatte werden in der Minimalausstattung benötigt, besser sind aber 2 GB.

Ansonsten empfiehlt Google als PC-Ausstattung:

* Betriebssystem: Ubuntu 5,10, Suse 10,1, Fedora Core 5, Linspire 5,1, Gentoo 2006,0, Debian 3,1, Red Hat 9
* CPU: Pentium 4 2,4 GHz+ oder AMD 2400xp+
* Systemarbeitsspeicher (RAM): 512 MB RAM
* Festplatte: 2 GB frei
* Netzwerkgeschwindigkeit: 768 Kb/s
* Grafikkarte: 3D-fähige Videokarte mit 32 MB VRAM
* Bildschirm: 1280 x 1024, 32-Bit-True-Color-Bildschirm

Mittwoch, 11. Oktober 2006

The Persistence of Surveillance: The Panoptic Potential of Locative Media

Interessant: “The Persistence of Surveillance: The Panoptic Potential of Locative Media” von Andrea Zeffiro (PDF).

Locative media connects to a longer tradition associated with communication technologies and the arts, notably artistic experimentation with telecommunications media in the 1970s. Yet, what sets locative media apart is its commitment, engagement, and deployment of Western controlled satellite technologies. Yet the democratization of the tools and data generated via surveillance technologies is complicated by the fact that these technologies are necessary in the formation of locative media. This diminutive analysis will briefly outline locative media’s relationship to and its radical break from surveillance technologies and in turn isolate the intrinsic tension of locative media; its anomalous position as an appropriation and assimilation of surveillance technologies.

 

Tagmap

Kategorien

Am häufigsten kommentiert

Meta

Über netzpolitik.org

  • Politik in der digitalen Gesellschaft
  • A blog dealing with open source technologies, Internet-users' rights and free expression in cyberspace.
  • Un blog sur les logiciels libres, les droits des internautes et la liberté d'expression dans le cyberespace.