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Sonntag, 7. Oktober 2007

Networked Journalism

In den USA fand vor wenigen Tagen der “Networked Journalism Summit” statt. David Cohn hat 52 Interviews mit Teilnehmern und Referenten gemacht, die teilweise echt spannend sind: A Compendium of Knowledge: Interviews for the Networked Journalism Summit.

Mittwoch, 25. Juli 2007

Journalism 2.0 - How To Survive and Thrive

Onlinejournalismus.de verweist auf “Journalism 2.0 - How To Survive and Thrive” , ein 132-seitige Buch, welches unter einer Creative Commons Lizenz zum Download angeboten wird. Es gibt Einsteigern einen guten Überblick über die üblichen Technologien und Methoden des (neuen) Online-Journalismus.

Mittwoch, 11. Juli 2007

Video-Starter-Kit für Zeitungs-Redakteure

Roman Mischel hat bei onlinejournalismus.de über “Video-Starter-Kit für Zeitungs-Redakteure” geschrieben.

In einigen US-Blogs und Fachpublikationen ist vor kurzem mehrfach diskutiert worden, wie Online-VJs technisch ausgerüstet sein sollten, um ihren Job vernünftig ausüben zu können. Passendes Equipment gibt es in allen Preisklassen. Die Frage ist, was man damit machen will. Die Ideen reichen von kleinen “Point-and-Shoot”-Kameras, also günstigen Vollautomatik-DV-Camcordern, bis hin zu Komplettausrüstungen für mehrere zehntausend Dollar.

Donnerstag, 28. Juni 2007

Frankreich: Journalisten gegen Konzentrationseffekte

Kam per Mail: ein Artikel in der Libération von heute: Gravité

Vertreter aus 27 französischen Presse-Redaktionen haben sich getroffen, um über die journalistische Unabhängigkeit nachzudenken. Sie sind beunruhigt von der Medienkonzentration in den Händen weniger Industrieller, die der Macht sehr nahe stehen. Der Chefredakteur der Libération, Laurent Joffrin, findet das auch: “Präsident Nicolas Sarkozy hat schon immer mit Erfolg ein Netzwerk von Freunden in den Medien und vor allem bei den Besitzern der wichtigsten Unternehmensgruppen geknüpft… Sie haben naturgemäß immer wieder mit dem Staat zu tun. Aus Vorsicht sind sie versucht, noch über die Wünsche des Prinzen hinaus zu gehen, ohne dass der auch nur eine Augenbraue hochziehen müsste. Um dieser Anziehungskraft durch die Politik zu entgehen, gibt es nur eine Lösung: Die Verteidigung des Journalismus durch die Journalisten selbst. Die Organisation der Redaktionen, der Pressekodex, das Recht gegen die Nominierung von Chefredakteuren ein Veto einzulegen: Es ist dringend geboten, von diesen demokratischen Mitteln auch Gebrauch zu machen.”

“Demokratische Mittel” mag heißen, dass es bald mehr gute französische Blogs geben wird, die sich dem Thema widmen. :)

[übersetzt von und via eurotopics]

Olympia 2008: Reporter ohne Grenzen mahnen China

Logo der Reporter ohne Grenzen-Kampagne In der nächsten Runde China v. Pressefreiheit (wir berichteten) starten die Reporter ohne Grenzen eine Kampagne, die auch das Internationale Olympische Kommittee daran erinnern soll, dass China kein sorgloses Pflaster für die Medien ist, weder aus- noch inländische. Auch die Vorstellung, dass Olympia 2008 ein chinesischer Frühling werden kann, muss ja immer noch als Illusion gelten.

heise online berichtet:

Neun Bedingungen müsse die chinesische Regierung erfüllen, bevor in gut 400 Tagen in Beijing die Olympischen Spiele beginnen, heißt es auf der internationalen Kampagnen-Webseite von Reporter ohne Grenzen, darunter: Alle Journalisten und Internetnutzer, die ihr Recht auf Information wahrgenommen haben, müssten aus der Haft entlassen werden. Ausländische Korrespondenten dürften nicht gegängelt, ausländische Radiostationen nicht gestört werden. Weiter fordern die Menschenrechtler einen freien Zugang zu Informationen im Internet und die Zulassung von unabhängigen Journalisten-Vereinigungen und Menschenrechtsaktivisten.

Und das ist die Liste mit den neun Bedingungen:

1. Release all journalists and Internet users detained in China for exercising their right to information.
2. Abolish for ever the restrictive articles in the Foreign Correspondents Guide that limit the media’s freedom of movement and work.
3. Disband the Publicity Department (the former Propaganda Department), which exercises daily control over content in the Chinese press.
4. End the jamming of foreign radio stations.
5. End the blocking of thousands of news and information websites based abroad.
6. Suspend the “11 Commandments of the Internet,” which lead to content censorship and self-censorship on websites.
7. End the blacklisting of journalists and human rights activists, which prevents them from visiting China.
8. Lift the ban on Chinese media using foreign news agency video footage and news reports without permission.
9. Legalize independent organisations of journalists and human rights activists.

Montag, 11. Juni 2007

Bürgerliche Rechte und Pflichten ungleich Regimekritik?

Bei heise.de gefunden: Journalist Nguyen Vu Binh begnadigt. Vu Binh war/ist Regimekritiker und hatte nach seiner Entlassung aus der Kommunistischen Parteizeitung im Januar 2001 versucht, eine unabhängige politische Partei zu gründen. Auch hatte er über eine Menschenrechtskonferenz in Washington DC zu berichten versucht, und eine Justizreform samt unabhängiger Untersuchungen zu Korruptionsfällen gefordert. Die ganz normalen Bürgerpflichten eben. Begnadigt wurde er aus einem anderen Grund:

Der vietnamesische Präsident Nguyen Minh Triet habe einem Gnadenersuch Binhs, der Ende 2003 wegen Spionage zu sieben Jahren Haft und drei Jahren Hausarrest verurteilt worden war, stattgegeben. Der 39 Jahre alte Journalist hatte laut Bericht darum gebeten, wieder mit seiner Familie zusammen sein zu dürfen, und beteuert, “seine bürgerlichen Rechte und Pflichten” wahrzunehmen.

Binh war im September 2002 wegen angeblicher Spionage verhaftet worden. Anlass war ein regimekritischer Artikel, den Binh im Internet veröffentlicht hatte. Zudem hatte der Journalist in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber dem US-Kongress Vietnam der Verletzung der Menschenrechte beschuldigt. Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch und Amnesty International hatten die sofortige Freilassung Binhs gefordert.

Anlaß ist vermutlich, dass der vietnamesische Präsident demnächst die USA besuchen wird. Die Reporter ohne Grenzen werden dennoch wenig Grund haben, Vietnam zu feiern.

Freitag, 25. Mai 2007

European Youth Media Days – Einladung für 270 junge Journalisten

Für die jpngeren Leser vielleicht interessant: European Youth Media Days.

Die European Youth Press und das Europäische Parlament haben für Ende Juni einen internationalen Kongreß in „Europas Hauptstadt“ organisiert. Die Veranstaltung richtet sich an Jeden, der sich als europäischer Bürger fühlt und als journalistische / mediale Stimme für das vereinte Europa engagieren möchte. Alle interessierten Medienproduzenten unter 25 - Journalismusstudenten, Radio- und TV-Reporter, Podcaster oder Blogger - sind herzlich eingeladen, sich ab sofort für den Kongreß (27. bis 30. Juni 2007 in Brüssel) zu bewerben.

European Youth Press, der erste internationale Dachverband junger Medienmacher, unterstützt seit nunmehr drei Jahren europäische Nachwuchsjournalisten. Trotz seiner noch jungen Vergangenheit versammelt er nach eigenen Angaben mittlerweile mehr als 48.000 Autoren und Redakteure von Schüler- und Studentenzeitungen unter 30 Jahren aus über 13 nationalen Organisationen, darunter die Federation of European Journalism Students (FEJS) und die Jugendpresse Deutschland.

Montag, 22. Januar 2007

Nieman Report - Winter Edition: Goodbye Gutenberg

Die “Nieman Foundation for Journalism” an der Harvard University hat den “Nieman Report” in der Winter-Edition zum Thema “Goodbye Gutenberg” veröffentlicht. Wort finden sich viele interessante Artikel zur Zukunft des (Online-) Journalismus. Leider nur als HTML und nicht als PDF.

 

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