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Donnerstag, 1. Februar 2007

Neue Boardmitglieder bei ICANN nominieren

ICANN hat einen Call für neue Boardmitglieder gestartet:

ICANN’s Nominating Committee invites Statements of Interest from the Internet community as it seeks qualified candidates to assist in ICANN’s technical and policy coordination role. Interested individuals are invited to submit a Statement of Interest to this year’s Committee for the following positions:

* Three members of the ICANN Board of Directors
* Two members of the Council of the Generic Names Supporting Organization (GNSO)
* One member of the Council of the Country-Code Names Supporting Organization (ccNSO)
* Three members of the At Large Advisory Committee (ALAC)

Montag, 22. Januar 2007

ICANN hat jetzt auch ein Blog

ICANN hat jetzt auch ein Blog.

Montag, 18. Dezember 2006

Das ICANN Meeting von Sao Paulo im Rückblick

Wolfgang Kleinwächter fasst auf Telepolis nochmal das vergangene ICANN-Meeting in Sao Paulo zusammen: TLDs für Städte und Regionen.

Auf dieser Strecke brachte Sao Paulo einen nicht unerheblichen Fortschritt. Nach vierjähriger Diskussion in ICANNs Nutzerorganisation, dem “At Large Advisory Committee” (ALAC) wurde die erste “Regional At Large Organisation” (RALO) für die Karibik und Lateinamerika gegründet. Ihr gehören mehr als 30 sogenannte “At Large Structures” (ALS) aus fast allen Ländern der Region an. Auch individuelle Nutzer kønnen der RALO beitreten. Die Europäer wollen in Lissabon im März 2007 ihre EU-RALO gründen. Bislang sind knapp 20 europäische ALSs lizensiert. Fortgeschritten sind auch die regionalen Projekte in Asien und Afrika. Der Fortschritt geht nicht zuletzt auf den energischen Führungsstil der sei einem Jahr im Amt befindlichen neuen ALAC-Vorsitzenden, der deutschen Anette Mühlberg, zurück.

Mit Annette steht auch noch ein ausführlicher Netzpolitik-Podcast zu ALAC und ICANN auf dem Programm. Irgendwann klappt das auch mal.

Montag, 4. Dezember 2006

ICANN Meeting in Sao Paulo

In Sao Paulo / Brasilien findet gerade ein ICANN Meeting statt. Viele Infos bietet die “São Paulo participation website“. Dort gibt es auch Webcasts (Unfreundliches Real-Format) , IRC-Channels und Notizen aus den Sitzungen.

Montag, 23. Oktober 2006

Nächste Woche beginnt das Internet Governance Forum in Athen

Nächste Woche findet in Athen das erste Internet Governance Forum statt. Wolfgang Kleinwächter hat im Vorfeld auf Telepolis darüber geschrieben: Die nächste Runde.

Das Reizthema der Internetaufsicht wird beim ersten IFG-Forum in Athen vermieden, zur Diskussion steht die Entwicklung des Internet mit den Themen Zugang, Offenheit, Vielfalt und Sicherheit Nächste Woche findet in Athen das erste Internet Governance Forum (IGF) statt. Das IGF wurde auf dem 2. Weltgipfel zur Informationsgesellschaft (WSIS II) im November 2005 gegründet und soll als ein globales Diskussionsforum helfen, die Zukunft des Internet zu gestalten. Rund 1500 Experten von Regierungen, der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft haben sich für diese erste “Internet Olympiade” bereits angemeldet.

Ralf Bendrath wird vor Ort sein und hoffentlich auch etwas Zeit finden, hier darüber zu bloggen. Ich schaff es aus Zeitmangel leider nicht dahin.

Dienstag, 19. September 2006

Überraschung: Insider geben in ICANN-Gremien den Ton an

Überraschung: Studie: Insider geben in ICANN-Gremien den Ton an.

Insider geben in einzelnen Gremien der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) den Ton an. Das stellt die London School of Economics (LSE) in einer von ICANN in Auftrag gegebenen Studie (PDF-Datei) der so genannten Generic Name Supporting Organisation (ICANN GNSO) fest. Die GNSO ist vor allem Regeln für Einführung und Vergaberichtlinien allgemeiner Top Level Domains verantwortlich. Die LSE-Studie schlägt daher die Abschaffung der sechs verschiedenen GNSO-Interessengruppen (Registries, Registrare, Internet Service Provider, Business User, Markenrechtsvertreter, nicht-kommerzielle Anwender). Künftig soll es nur noch die Interessengruppen Registries/Registrare, Unternehmensanwender und die Zivilgesellschaft geben. Die Arbeit der GNSO müsse auch wesentlich transparenter gemacht werden. Dazu bedürfe es deutlich verbesserter Webseiten von ICANN und GNSO, empfiehlt die LSE.

Montag, 24. Juli 2006

Deutschlandradio zur Ecosoc-Konferenz über den WSIS-Nachfolgeprozess

Das Deutschlandradio hat am vergangenen Samstag über ein UN-Meeting in Genf berichtet: Punktsieg für die Nutzer (MP3 / 5min). Dort ging es um die Frage, ob und wie zivilgesellschaftliche Organisationen bei dem WSIS-Nachfolgeprozess eingebunden werden sollen.

Manfred Kloiber: Im November vergangenen Jahres war ja auf dem UN-Gipfel zur Informationsgesellschaft in Tunis eine Folgekonferenz beschlossen worden, die die Einzelheiten der künftigen Internet-Verwaltung regeln soll. Da geht es um viele strittige Themen, aber in einigen Punkten konnten sich die Delegierten doch in der vergangenen Woche einigen, Peter Welchering?

Peter Welchering: Einigkeit hat der Wirtschafts- und Sozialrat der UNO (ECOSOC) in der Frage der Nicht-Regierungsorganisationen bewiesen. Dieser Punkt war ja in Tunis noch hochgradig umstritten. Und in dieser Woche hat man sich nun in Genf immerhin darauf verständigt, dass die Vertreter von Nicht-Regierungsorganisationen beim so genannten World Summit on Information Society-Anschlussprozess Beobachterstatus hat. Noch am Dienstagabend hat es so ausgesehen, als würde dieser Beobachterstatus gekippt. Im Vorfeld der ECOSOC-Konferenz hatten insbesondere Russland, China und erstaunlicherweise Südafrika vehement gegen den Beobachterstatus der Nichtregierungsorganisationen Front gemacht. Aber der ist jetzt durch. Und ein hochrangiger UNO-Vertreter hat diesen Genfer Beschluss nicht umsonst eine diplomatische Revolution genannt. Denn der ECOSOC-Rat ist ja das höchste UNO-Gremium in Sachen Internet. Und hier die NGOs mit am Tisch sitzen zu haben, das sei so als würden NGOs demnächst auch an Sitzungen des UNO-Sicherheitsrates teilnehmen, wenn man die Internet-Politik mal auf die allgemeine Politik überträgt.

Ich bin ja noch am überlegen, ob ich zum Internet Governance Forum Ende Oktober/Anfang November nahe Athen fliegen soll. Aber die haben es immer noch nicht auf die Reihe gebracht, eine Location zu nennen, so dass die Übernachtungskosten ungeklärt sind und ausserdem hab ich keinen Billigflieger gefunden, der mich günstig nach Athen bringt. Und so ist es mir finanziell noch ein zu grosses Risiko, da ich alles aus eigener Tasche finanzieren müsste. Weiss jemand zufällig günstige Billigflieger, die von Berlin nach Athen und zurückfliegen?

 

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