Firefox 3: 8.290.908 Downloads in 24 Stunden
Der Download-Day, anlässlich des Firefox 3 Release, hat genau 8.290.908 Downloads gebracht. Deutschland war nach den USA zweitbestes Land mit 651.422 heruntergeladenen freien Browsern
Der Download-Day, anlässlich des Firefox 3 Release, hat genau 8.290.908 Downloads gebracht. Deutschland war nach den USA zweitbestes Land mit 651.422 heruntergeladenen freien Browsern
Lustige Sache: Mozilla vermarktet den Firefox-Browser als “Bio-Software“:
Was ist Bio-Software?
Im Bereich der Software-Firmen sind wir ein bisschen anders als die anderen. Wir verwenden den Begriff “Bio-Software”, um all die Eigenschaften zusammenzufassen, in denen wir uns von den anderen unterscheiden: Unser bekanntestes Produkt, Firefox, wird von einer weltweiten Gemeinschaft tausender Mitwirkender entwickelt, wobei nur ein sehr geringer Prozentsatz tatsächlich Angestellte sind. Wir werden motiviert von unserer Mission, Offenheit, Innovation und Möglichkeiten im Web zu fördern, nicht von Profitmaximierung oder unserem Aktienkurs (kleiner Hinweis: Wir haben gar keine Aktien).
Ich teile ja die Ansicht, dass man Freie Software mit nachhaltigen Ressourcen vergleichen kann. Ich hab mir jetzt auf die schnelle aber noch keine Meinung gebildet, ob ich Freie Software auch als “Bio-Software” bezeichnen würde. Klingt auf jeden Fall etwas komisch. Und der Freiheitsaspekt fällt auch etwas heraus. Könnte aber aus Marketing-Sicht funktionieren, um neue Zielgruppen zu erschliessen. Was sagt Ihr?
Auf dem Social Camp in Berlin gab es ja viele Teilnehmer, die Wert auf fairen Konsum und Nachhaltigkeit legen. Linux nutzte aber kaum jemand. Gedanken über einen nachhaltigen Umgang mit digitalen Ressourcen hatte sich dort auch kaum jemand gemacht. Für die Ubuntu für Einsteiger-Session gab es keine Interessenten. Da ist also noch viel Potential.
Firefox 3 ist jetzt da und der Download-Day hat begonnen. Viel Spass beim herunterladen. Server sind langsam, wenn man sie überhaupt erreicht. Da gibt es ganz schön viele Zugriffe gerade.
Update: Da sind noch die Versionen vom 13. Juni auf dem FTP-Server. Wer weiß, wie lange noch.
Plan B ist der FTP-Server. Da gibt es auch alle Download-Varianten und alles funktioniert. Hier ist z.B. die deutsche Windows-Version. Und hier die 686er Linux-Version als Tar.
Update: Auf die deutschsprachige Mozilla-Seite kommt man drauf. Aber dort findet sich im Moment nur der Firefox 2. Jetzt ist 3 da.
Morgen will die Firefox-Community mit einer kollaborativen Aktion ins Guiness-Buch-der-Rekorde kommen. Zum offiziellen Release der Firefox Version 3.0 wurde der Download-Day ausgerufen. Ziel ist, dass man einen Rekord der am meisten an einem Tag heruntergeladenen Software aller Zeiten aufstellt. Mir ist gerade nur unklar, ab wann gezählt wird, da es ja mehrere Zeitzonen gibt. Zur Sicherheit am Besten erst Mittags anfangen. Oder mir die Lösung in den Kommentaren verraten. Ich hab da gerade nichts genaueres zu gefunden.
Die Mozilla-Foundation (Die Stiftung hinter Firefox & Co.) hat einen ersten Entwurf eines Manifestes veröffentlicht, was die langfristige Vision ihrer Arbeit formulieren soll. Das berichtet Golem mit Verweis auf die Mozilla-Blogs.
Kern des Manifestes sind zehn Prinzipien, an denen sich die Mozilla Foundation orientieren will:
1. Das Internet ist ein integraler Teil des modernen Lebens - eine Schlüsselkomponente in Sachen Bildung, Kommunikation, Zusammenarbeit, Geschäftsleben, Unterhaltung und der Gesellschaft als Ganzem.
2. Das Internet ist eine globale öffentliche Ressource, die frei zugänglich bleiben muss.
3. Das Internet sollte das Leben eines jeden Menschen bereichern.
4. Die Sicherheit des Einzelnen im Internet ist fundamental und kann nicht behandelt werden, als wäre sie optional.
5. Jeder Einzelne muss die Möglichkeit haben, seine eigene Erfahrung mit dem Internet zu sammeln.
6. Die Effektivität des Internets als öffentliche Ressource beruht auf Interoperabilität (Protokolle, Daten, Datenformate und Inhalte), Innovation und einer dezentralen Teilnahme weltweit.
7. Freie Software und Open Source fördern die Entwicklung des Internets als öffentliche Ressource.
8. Transparente, auf Gemeinschaften basierende Prozesse fördern eine Teilnahme, Verantwortung und Vertrauen.
9. Kommerzielles Engagement an der Entwicklung des Internets bringt viele Vorteile; entscheidend ist eine Ausgewogenheit zwischen kommerziellen Zielen und dem öffentlichen Interesse.
10. Den öffentlichen Nutzen des Internets zu vergrößern, ist ein wichtiges Ziel, das es wert ist, Zeit, Aufmerksamkeit und Hingabe zu investieren.
Aus dem Blog von Tristan Nitot, dem Präsidenten von Mozilla Europe. Das Blog scheint aber gerade down zu sein.

Im August hatten wir über eine Aktion berichtet, wo Studenten der Linux Users Group an der Oregon State University in einem Kornfeld ein riesiges Firefox-Logo geschnitten haben. Ziel der Aktion war damals, ein für “Aliens” und vor allem Google Maps sichtbares Firefox-Logo zu schaffen und damit Aufmerksamkeit auf den freien Browser zu lenken. Gestern wurde stolz verkündet, dass zumindest ein Ziel erreicht wurde: Bei Google Maps kann man nun das Logo deutlich sehen. Ein Quicktime - und OGG Theora - Video berichtet anschaulich von den Strapazen.
[via]
Nach etlichen Release Candidates steht er ab heute zum Download bereit: Die lang erwartete Version 2 des populären freien Browsers Firefox hat, wie immer, einige interessante Neuerungen zu bieten. Die überarbeitete Fassung bietet zum Beispiel eine verbesserte Handhabung der Suchmaschinen, die bequem durch den Suchleisten-Manager umgruppiert werden können. Ebenso lassen sich die Feeds nach Belieben anzeigen. Das Surfen mit Tabs, also den Unterfenstern, geschieht nun automatisch. Neu ist auch, dass eben geschlossenen Fenster leicht wieder aufgerufen werden können. Stürzt der Rechner ab, öffnet sich nach dem Neustart die zuletzt aufgerufenen Seite.
Weiterhin soll eine Rechtschreibkorrektur die Eingabe auf Browser-Seiten vereinfachen und Tippfehler beispielsweise in Newsletter-Fenstern verhindern. Eine wichtige Erweiterung ist der Umgang mit dem Phisching, dem Ausspionieren von privaten Daten. In der Firefox Version 2 soll das verhindert werden: Wird eine Seite aufgerufen, gleicht der Browser die Adresse mit einer sich regelmäßig aktualisierten Phishing-Liste ab. Ist eine unsichere Seite dabei, erscheint ein Fenster mit einem Warnhinweis.
Der für heute angekündigte Firefox war gestern schon auf FTP-Servern zu finden. Die Nachricht machte via Digg und Slashdot schnell die Runde. Dies war eigentlich nicht im Interesse des Firefox-Projektes, weil man noch nicht alle Vorbereitungen abgeschlossen hatte. Die Futurezone rekapituliert die Nachrichtenlage von gestern und gibt einen Einblick in die eigene Arbeit anhand der Frage, ob es richtig war, die Nachricht gestern schon zu verkünden: Der Firefox-Fehlstart.
Spätestens nachdem das erste IT-Portal im deutschen Sprachraum die Nachricht gebracht hatte und klar war, dass es sich bei den Dateien tatsächlich um keinen Release Candidate, sondern um die endgültige Version handelte, hatte futurezone.ORF.at die Wahl, innerhalb der angemessenen Reaktionszeit einen von zwei Fehlern zu begehen:
1. auf den vorzeitigen Start hinzuweisen und damit die Entwickler eventuell in Schwierigkeiten zu bringen - die allerdings mit den Links von Digg und Slashdot schon längst begonnen hatten.
2. als einzige IT-Site die Nachricht überhaupt nicht zu bringen.
Die Nachricht zu verschweigen wäre aus Sicht des Journalisten der eindeutig größere Fehler gewesen. Also haben wir uns dafür entschlossen, Fehler Nummer eins zu begehen und zu versuchen, die Vorgänge nachzuvollziehen.
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