Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

Freitag, 9. Mai 2008

Trailer von Iron Sky

Die finnischen Macher von Star Wreck haben einen ersten Trailer ihres Nachfolge-Projektes veröffentlicht: “Iron Sky“. Die Geschichte spielt in der nahen Zukunft. Im Jahre 1945 sind die Nazis auf den Mond ausgewandert und im Jahre 2018 kommen sie zurück auf die Erde. Wie bei der Star Treck-Parodie “Star Wreck” erwartet einen sicherlich wieder lustiger finnischer Humor, gute Animationen und eine kollaborative Entwicklung. Der Trailer und das letztendliche Ergebnis stehen selbstverständlich unter einer Creative Commons Lizenz.

Im Gegensatz zu Star Wreck wird Iron Sky direkt in englisch verfilmt. Geplant wird mit einem Budget von fünf Millionen, was von finnischen Produzenten bereitgestellt wird. Immerhin war Star Wreck der erfolgreichste finnische Film. Dies lässt gleich viel mehr Produktion zu als ein Studio im WG-Wohnzimmer wie beim Erstlingswerk. Dabei wird man die gesammelten Erfahrung in der Online-Kollaboration ausbauen und viel mehr Beteiligung zulassen. Das Drehbuch hat Johanna Sinisalo geschrieben, die wohl die bekannteste Drehbuchautorin Finnlands ist.

Ich bin gespannt auf das Endergebnis. Das scheint das bisher grösste Open-Movie Projekt zu werden.

Mittwoch, 6. Februar 2008

Emerge and See Filmfestival

Am Montag war ich zusammen mit Stefan Kluge von VEB Film Leipzig auf dem Emerge and See Filmfestival in Berlin, um Creative Commons als Alternative vorzustellen. Das Festival, was sich auch “Yet Another Media Conference” nennt, fand drei Tage lang im Kino Babylon statt. Es gab Vorträge, Diskussionen und viele Filme zu sehen. Während ich die veränderten Rahmenbedingungen und Creative Commons vorstellte, sprach Stefan Kluge über seine Erfahrungen als Open Source Film Netlabel. Davon gibt es im Festival-Blog einen Bericht.

Montag, 22. Oktober 2007

Bloodspell in Spielfilmlänge

Die Machinima-Produktion Bloodspell gibt es jetzt auch komplett in Spielfilmlänge. Bloodspell ist damit der erste Spielfilm, der mit einer Games-Engine kreiert wurde. Und dazu noch mit Creative Commons lizenziert. Im Internet Archive gibt es Downloadmöglichkeiten, dazu gibt es auch einen Stream. Vermutlich ist der Film auch schon über Bittorrent zu finden. Demnächst soll auch eine DVD erscheinen.

Wir hatten mal ausführlicher über das Projekt berichtet: BloodSpell: Machinima-Animationsfilm unter CC.

Dienstag, 9. Oktober 2007

MovieSuccess-Center

Gerade bei Heise gelesen und sehr gelacht.

Marketingwissenschaftler der Bauhaus-Universität Weimar und der Universität Hamburg haben eine nach eigenen Angaben unabhängige Studie vorgelegt, die sich mit den Auswirkungen des Filesharing von auf die Filmwirtschaft auseinandersetzt.
Insgesamt gingen der Filmindustrie in Deutschland somit über 190 Millionen Euro pro Jahr verloren.

Und jetzt der Lacher:

Eines der Hauptprobleme ist laut Professor Dr. Thorsten Hennig-Thurau, Hauptautor der Studie und Leiter des Weimarer Moviesuccess-Forschungscenter

Zuerst “unabhängige Studie” und dann “MOVIESUCCES-FORSCHUNGSCENTER” - Krass. Und der Name ist Programm. Ich hab mir mal eine Präsentation von denen angesehen. Auf Seite zwei steht:

• Das MovieSuccess-Center ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Bauhaus-UniversitätWeimar. Damit sind für die Filmindustrie zwei wichtige Vorteile verbunden:
• Innovativität und Kompetenz. Wir verwenden anspruchsvolle wissenschaftlicheund analytische Methoden wie ein repräsentatives proprietäres Panel von Filmkonsumenten, das für die Durchführung von Studien zur Verfügung steht.
• Kosten. Als Non-Profit-Einrichtung ist es uns möglich, wissenschaftlich interessante Studien zu niedrigen Kosten anzubieten.

Na, wenn das kein billiges Ergebnis ist.

Update: Spiegel-Online hat sich wohl nicht die Präsentation angeschaut, wenn man das dort liest:

Jetzt gibt’s keine Ausreden mehr. Bisher konnten sich Befürworter illegaler Filmkopien stets damit herausreden, dass die Schauermeldungen über enorme Umsatzverluste ja von der Industrie selbst stammen, also ideologisch verfärbt seien. Jetzt aber hat ein Forscherteam der Uni Hamburg und der Bauhaus-Universität Weimar eine Studie veröffentlicht, die den Filmbossen Recht gibt: Der durch Raubkopien angerichtete Schaden sei enorm.

Mittwoch, 18. Juli 2007

Freitag: Good Copy Bad Copy im Pirate Cinema

Am Freitag Abend wird der Film “Good Copy Bad Copy” im Pirate Cinema in Berlin-Mitte aufgeführt. Adresse ist Tucholskystr. 6.

Wer hat Angst vor Google?

Am kommenden Samstag, den 21.07.07, kommt um 23.15 Uhr auf Phoenix der Dokumentarfilm “Wer hat Angst vor Google?“.

Google ist eine Erfolgsstory der Superlative: Innerhalb von nur sieben Jahren haben die jungen Gründer der weltweit führenden Internetsuchmaschine, Larry Page und Sergey Brin, ein Unternehmen aufgebaut, das mächtiger als General Motors ist und grenzenlos zu expandieren scheint.

Wer den Film zu einem anderen Zeitpunkt sehen möchte, wird auf Google-Video fündig. Dort gibt es die 1:27h lange Doku zum anschauen und herunterladen.

Dienstag, 3. Juli 2007

Morgen in Leipzig: Salon Surveillance #1 mit “Alltag Überwachung”

Morgen sind Roman Mischel und Fiete Stegers in Leipzig beim Salon Surveillance zu Gast, um ihren Film “Alltag Überwachung” zu präsentieren.

Für ihren Film „Alltag Überwachung“ (2006) haben die beiden Journalisten einen Querschnitt durch aktuelle Tendenzen zur Überwachungsgesellschaft gezogen: Videoüberwachung, RFID, Vorratsdatenspeicherung. Dabei stellen sie vor allem die Fragen: Warum ist bisher großer Widerstand wie seinerzeit gegen die Volkszählung ausgeblieben? Was bedeutet das Recht auf informationelle Selbstbestimmung heute? Dafür sind sie von Hamburg, über Bielefeld, Brüssel, Leipzig und Berlin gereist, um Innenminister, Datenschutzbeauftragte, Politiker im europäischen Parlament, Polizisten und AktivistInnen gegen Überwachung zu interviewen. Im Salon stellen sie Filmausschnitte vor und wollen einen Anstoß zur weiteren Diskussion geben.

Mittwoch, 4. Juli 2007, 19 Uhr, Horns Erben (Arndtstraße 33)

Und für alle Nicht-Leipziger gibt es hier den Film zum Download (350MB / MP4).

Samstag, 16. Juni 2007

Interview mit Henrik Moltke

Henrik Moltke ist einer der Köpfe hinter der Dokumentation “Good Copy Bad Copy“. Meike Richter ist mir zuvor gekommen und praktischerweise schon ein Interview mit ihm über die Dokumentation gemacht. Hier ist die MP3 dazu.

 

Tagmap

Kategorien

Am häufigsten kommentiert

Meta

Über netzpolitik.org

  • Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.
  • A blog dealing with open source technologies, Internet-users' rights and free expression in cyberspace.
  • Un blog sur les logiciels libres, les droits des internautes et la liberté d'expression dans le cyberespace.