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Mittwoch, 10. Oktober 2007

Unsubscribe - Kampagne für Menschenrechte von Amnesty International

Amnesty International hat die internationale Kampagne “unsubscribe - unite against human rights abuse in the “war of terror” gestartet. Unsubscribe will die klare Message aussenden, dass man nicht länger die Menschenrechtsverletzungen im Namen des “Krieg gegen den Terrorismus” toleriert.

Governments take for granted that you support their actions in the war on terror. The truth is you’ve never been given a choice. Until now. This is your chance to say NO, I didn’t sign up to a world governed by fear culture & accepting of racial discrimination. I didn’t sign up to secret detention, torture,… (more) rendition and the ill treatment of prisoners at Guantanamo Bay. Most petitions ask you to add your name to a list; this one asks you to take it off.

Die Kampagne nutzt ein ziemlich unübersichtliches Design. Villeicht ist das eine Anspielung an den MySpace-Zeitgeist. Allerdings geht damit ein wenig die sehr nette Einbindung an verschiedene Soziale Medien verloren. Auf der Seite kann sich man nach dem Vorbild von PledgeBank zu Aktionen bekennen, wie dass PersonX sich an einer Petition oder an der Verbreitung von Banner beteiligt hat. Das ist gut gelöst und sorgt für mehr Partizipation und Transparenz unter den freiwilligen Helfern (Im englischen auch Volunteers genannt). Nutzer können Bilder und eigene Ansichten hochladen. Man kann sich auf der Seite auch direkt verschiedenen Gruppen in diversen Social-Networks anschliessen.

Es gibt verschiedene Widgets wie Filme, Slideshows und Banner zum einbetten in die eigene Webseite. Hier ist mal der gute Kampagnenfilm:

Insgesamt eine interessante Netz-Kampagne mit vielen Social Media-Komponenten, die leider an einer noch etwas komischen Usability leidet. Aber vielleicht ist das gerade Teil der Strategie von “Unsubscribe”.

Hab ich schon geschrieben, dass wir auch gerne mal in Kundenprojekten unsere Vorstellungen von zeitgemässen Netz-Kampagnen umsetzen würden? Wer daran Interesse hat, kann sich gerne bei newthinking communications melden. Wir haben genug Ideen und Erfahrungen in der digitalen Welt.

Dienstag, 5. Juni 2007

Morgen Abend: Live-Event im Netz von Amnesty International

Amnnesty International UK und der britische Observer veranstalten morgen Abend im Rahmen der irrepressible.info-Kampagne einen Online-/Offline Event rund um die Anstrengungen im Kampf für Meinungsfreiheit im Netz: “Some people think the internet is a bad thing

Join Amnesty International UK and The Observer for a unique global event. We will use the internet to link activists from around the world to discuss the struggle against internet repression and to celebrate the irrepressible desire of people towards freedom of expression.

Speakers include:

* Martha Lane Fox - lastminute.com
* Clark Boyd – BBC
* Ron Deibert – Open Net Initiative
* Sami Ben Garbia – Tunisian cyber-dissident
* Josh Wolf – US cyber-dissident
* Morton Sklar –Yahoo! Court case
* Shava Nerad – The TOR Project
* Yan Sham-Shackleton – glutter.org
* Kevin Anderson – The Guardian

With contributions from:

* Jimmy Wales – wikipedia
* Richard Stallman – Free Software Movement
* Ethan Zuckerman – Global Voices
* Dan Gillmor – Center for Citizen Media
* Yu Ling – wife of Chinese cyber-dissident
* Markus Beckedahl – netzpolitik.org
* Cory Doctorow – boing boing
* … and you

Der Event wird unter www.amnesty.org.uk/webcast um 19:30 (Unserer Zeit) ausgestrahlt. Wer in London ist, kann im “Human Rights Action Centre” vorbeischauen.

Ich fühle mich geehrt, bei diesem interessanten Event dabei sein zu können. Zuerst wurde ich angefragt, ob ich live zugeschaltet werden kann. Aber das klappt wohl aus technischen Gründen nicht, bzw. ist diese Idee wohl verworfen worden, weil dabei wohl zuviel schief gehen könnte. Ich sprech später noch einen Podcast ein, wo ich eher die Situation in Europa beschreibe in Zeiten von Vorratsdatenspeicherung und dem Wandel zum Präventivstaat.

 

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