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Freitag, 27. Juni 2008

Barcamp Nairobi

Am letzten Wochenende fand das Barcamp Nairobi mit 228 Teilnehmern statt. Wer sich für die Themen der kenianischen Web-/IT-/Blogger-Szene interessiert, findet hier eine Übersicht der Themen des Barcamps und hier ein paar Videos und eine Liste anwesender kenianischer Blogger.

Donnerstag, 29. November 2007

IngOG Hamburg: Computerunterricht für afrikanische Schüler

In der Vortragsreihe “low tech, high efficiency – Ingenieure in der Entwicklungshilfe” der Ingenieure ohne Grenzen (IngOG) berichtet Matthias Schuchard über Computerunterricht in Burkina Faso.

Der Vortragende Matthias Schuchard war dort für die technische Umsetzung verantwortlich. Er wird von seinen Erfahrungen in dieser ganz anderen Welt berichten: Wie sichert man Daten in einem Land, wo der Staub auch CDs und DVDs in ihren Hüllen zerstört? Wie funktioniert Computerunterricht, wenn der Strom während der Regenzeit täglich mehrere Stunden ausfällt? Wozu braucht eine Bevölkerung von 80% Analphabeten das Internet?

Montag, 03.12.2007, um 19h, an der TU Hamburg-Harburg, Schwarzenbergstr. 95, Raum H0.01 (Gebäude H)

Dienstag, 2. Oktober 2007

Netzpolitik-Podcast: Web2forDev - Interview mit Tobias Eigen

Tobias Eigen gründete vor 8 Jahren Kabissa - Space for Change in Africa. Kabissa unterstützt afrikanische zivilgesellschaftliche Organisationen in der Nutzung des Internets für ihre Arbeit.

In Kürze wird es einen “Web 2.0 Relaunch” von Kabissa geben, über den Tobias in dem 20-minütigen Interview berichtet. Die neue (Drupal/CivicCRM-basierte) Plattform wird ein einfach zu bedienendes Tool-Set von Blogs, persönlichen Profilen, Wikis etc. enthalten, aus denen sich die afrikanischen Kabissa-Mitglieder ihre Sites/Blogs/online Social Networks selbst zusammenstellen können. Im Laufe der Zeit sollen weitere Funktionalitäten hinzukommen - alles im Detail im Interview erläutert. Es geht zudem um die Anfänge von Kabissa, wie afrikanische Menschenrechtsorganisationen das Internet nutzen, und um Tobias’ Perspektiven auf die besonderen Chancen und Herausforderungen des Internets für NGOs in Afrika. Tobias bezieht sich auf das Beispiel von Greenlight Nigeria, ein Web-Projekt zur Wahlbeobachtung in Nigeria. Ausserdem weist er auf das Kabissa Research Paper “Web 2.0 in African Civil Society” im Kabissa Wiki hin.

Hier ist das Interview als mp3:

Montag, 1. Oktober 2007

Netzpolitik-Podcast: Web2forDev - Interview mit Ethan Zuckerman

EthanZuckerman

Ethan Zuckerman ist Mitgründer von Global Voices Online und Geekcorps. Am Berkman Center for Internet and Society arbeitet er an Projekten wie den Global Attention Profiles. Er ist bekannt für sein ausführliches Live Blogging von Konferenzen. Mitte der 90er war er Mitgründer von Tripod.

Nach seiner Keynote am 3. Konferenztag hatte ich die Gelegenheit für ein 15-minütiges Interview mit Ethan. Es geht v.a. um Global Voices, Blogger in Afrika, die Bedeutung afrikanischer Blogs in den Ländern selbst und im Ausland, um das Verhältnis von traditionellen Medien und Blogs, um die innovative Nutzung alternativer Technologien wie Mobilfunk, und um die wichtige Rolle von Menschen beim Filtern, Bewerten und Organisieren der vielfältigen online Informationen.

Die kenianische Website auf die er sich als Beispiel bezieht ist Mzalendo - Eye on Kenyan Parliament.

Hier ist die MP3 dazu.

Web2forDev - Wissensmanagement und Advocacy (2)

Web2ForDevPanel

Weitere Anwendungen von Web 2.0 Tools für Entwicklung wurden auf der Web2forDev Konferenz vor allem in den Bereichen
* Wissensmanagement in der Wissenschaft und
* Advocacy grosser im Entwicklungsbereich tätiger Organisationen
vorgestellt. Viele der hier vorgestellten Beispiele kamen aus Europa und Nordamerika, mit Fokus auf / Nutzen für Landwirtschaft, Umweltschutz und ländliche Entwicklung in sogenannten Entwicklungsländern.

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Donnerstag, 26. Juli 2007

NetzpolitikTV: Alex Antener über Freie Software in Malawi

Im Rahmen des Studiums im Bereich “Neue Medien” an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich reiste Alex Antener im Jahr 2004 für 7 Monate nach Malawi (Südostafrika) um an der dortigen Universität (Polytechnic of Malawi) ein GNU/Linux Projekt durchzuführen. Auf dem 23c3 stellte er in einem Vortrag das Projekt vor: “Freie Software - Eine Chance für Afrika? - Ein Erfahrungsbericht aus Malawi“. Von dem Vortrag gibt es auch ein Video.

Für NetzpolitikTV interviewten wir ihn zu seinen Erfahrungen und Erlebnissen. Das gibts als Ogg Theora und Flash zum anschauen, sowie als MP3 und OGG Vorbis zum anhören. Bei dem Video gibts nur eine Tonspur, die Audios hab ich gerade noch kurz gefixt.


Link: sevenload.com

Sonntag, 20. Mai 2007

ONI-Studie: Zensur nimmt überall auf der Welt zu

Je weniger überraschend die Erkenntnisse einer Studie, desto wichtiger kann es sein, auf sie hinzuweisen: die OpenNet-Initative (mit neuer Webseite, “the first ONI Woodstock, without the drugs”) verzeichnet eine “deutliche Zunahme” der Zensur von Online-Inhalten, von der Sperrung ganzer Webseiten bis zur gezielten Filterung. In der letzten Zeit hatte auch dieses Blog von mehreren Fällen berichtet, und auf ein Podcast-Interview aufmerksam gemacht. Die Daten wurden traditionell offline auf einer Konferenz in Oxford (England) präsentiert. In 25 der 41 untersuchten Länder wurde dabei Online-Zensur festgestellt. Die ausführlichen Ergebnisse werden im November als Buch erscheinen. Im März hieß es dazu:

Zehn Länder, darunter China, Iran, Tunesien, Burma oder Usbekistan, bezeichnet Deibert als dauerhafte Zensierer. Es häufen sich jedoch auch die Sperrungen ganzer Angebote wie Bloganbieter (beispielsweise LiveJournal in China) oder YouTube in der Türkei. Die Genauigkeit, unerwünschte Inhalte zu erkennen und unzugänglich zu machen, sei auch durch kommerzielle Produkte verstärkt worden, mit denen sich Inhalte in der jeweils lokalen Sprache durch Erkennung bestimmter Begriffe identifizieren lassen: “Früher hat eine Regierung beispielsweise CNN geblockt. Jetzt aber geht es gegen Blogs in Farsi, Chinesisch oder Arabisch, während die westlichen Medien relativ zugänglich bleiben. Es sind die lokalen Themen, die kontrolliert werden sollen. Die Menschen vor Ort lesen die Artikel auf der Website von CNN eher nicht.”

Zusammengefasste Information gibt es auch in den Länderprofilen und kategorisierten interaktiven Karten.

[via, via]

Montag, 7. Mai 2007

Südafrikanisches online Seminar zu “Blogs + Education”

Wer Interesse an (süd)afrikanischen Perspektiven auf den Einsatz von Blogs im Bereich Bildung hat, sei auf das online Seminar “Blogs for quality learning in developing contexts” vom 16. bis 23. Mai verwiesen. Veranstalter ist SANTEC (Society and Network for Technology in Education through Collaboration), ein lockeres Netzwerk rund um “educational technology” v.a. auf dem afrikanischen Kontinent. Das Seminar wird geleitet von Tony Carr von der University of Cape Town. Dem Programm zufolge geht es um einen grundlegenden Einstieg in die Anwendung von Blogs in Lehre und Forschung. Die Ressourcen zum vorangegangenen online Seminar “Podcasting in eLearning” sind auch noch auf der SANTEC Site verfügbar.

Donnerstag, 3. Mai 2007

Top 10 der Presseunfreiheit: Äthopien, Gambia, Russland (und andere)

Im China Herald heute, anlässlich des Internationalen Tages der Pressefreiheit, wird auf den Jahresbericht 2007 des Committee to Protect Journalists verlinkt:

The African nations of the Gambia and the Democratic Republic of Congo join Russia and Cuba among the world’s worst “backsliders” on press freedom.

“Democracy’s foothold in Africa is shallow when it comes to press freedom,” said CPJ Executive Director Joel Simon. “These three African nations, as diverse as they are, have won praise at times for their transition to democracy—but they are actually moving in reverse on press issues. Journalists in Ethiopia, Gambia, and DRC [Kongo] are being jailed, attacked, and censored, a picture far worse than what we saw only a few years ago.”

China ist hier nicht mehr in den Top Ten. Die Reporter ohne Grenzen haben eine ähnliche, nicht ganz deckungsgleiche Liste im Jahresbericht für 2007:

“The report lists the worst violations in repressive countries, including major culprits North Korea, Eritrea, Cuba and Turkmenistan, but also looks at democracies, where progress needs to be made too,” the organisation says.

“A disturbingly record number of journalists and media workers were killed or thrown in prison around the world in 2006 and we are already concerned about 2007, as six journalists and four media assistants have been killed in January alone,” the report’s introduction says.

 

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