Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken und handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

Dienstag, 15. Januar 2008

Vorratsdatenspeicherungstalk vom 24C3

Mario Behling hat auf dem CCC-Kongress - wie schon im Jahr davor - padeluun und mich vor die Kamera gezerrt, um ein wenig über die Aktionen gegen die Vorratsdatenspeicherung zu reden. Diesmal waren wir noch alberner drauf als beim 23C3, weil die ganze Mobilisierung und Unterstützung uns einfach verdammt froh macht. Ein paar Inhalte sind dennoch rüber gekommen, denke ich. Na, schaut selber.

Hier gibt es das ganze auch groß und in 16:9.

Montag, 7. Januar 2008

Warum Hacker sich als Bürgerrechtler verstehen

Die Welt hat jetzt auch einen 24C3-Rückblick veröffentlicht: Warum Hacker sich als Bürgerrechtler verstehen.

Politikverdrossen ist hier trotzdem niemand. Die Hacker nehmen ihre Sache nun bloß selbst in die Hand. Diese neue außerparlamentarische Opposition könnte den Berufspolitikern gefährlich werden. Nicht weil sie in viele Computernetze eindringen kann. Sondern weil sie inzwischen eine demokratische Kraft geworden ist, die von keiner Partei vertreten wird und doch immer mehr Anhänger findet.

Donnerstag, 3. Januar 2008

NetzpolitikTV 031: Constanze Kurz über den 24C3

NetzpolitikTV 031 ist ein Zwischenfazit am dritten Tag zum 24C3 und etwas Jahresrückblick zu den Tätigketen des Chaos Computer Club mit Constanze Kurz. Das Interview ist ca. 5 Minuten lang und liegt als OGG Theora, Flash und MP3 vor.

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Am Anfang gibts kurz etwas Rauschen. Das ging leider nicht mehr weg.

NetzpolitikTV 030: Andreas Krisch über RFID in Europa

NetzpolitikTV 030 ist ein Interview mit Andreas Krisch von European Digital Rights (EDRi) über RFID-Regulierung in Europa. Das INterview ist ca.5 Minuten lang und liegt als OGG Theora, Flash und MP3 vor.

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Andreas Krisch hat auf dem 24C3 über “EU Policy on RFID & Privacy” gesprochen. Dazu gibt es bereits die Aufnahmen online.

Mittwoch, 26. Dezember 2007

Reisepässe in die Mikrowelle

Die Taz hat im Vorfeld des 24. Chaos Communication Congress Frank Rosengart vom Chaos Computer Club interviewt: “Reisepässe in die Mikrowelle”.

Trotz aller Proteste - auch von Hackern - hat der Bundestag beschlossen, dass im neuen Jahr alle Verbindungsdaten gespeichert werden. Warum hat die öffentliche Diskussion nichts bewirkt?

Darüber werden wir auf unserem Kongress natürlich reden müssen. Ich will gar nicht leugnen, dass wir etwas ratlos sind. Schließlich haben die Medien ausführlich über die Gefahren berichtet, die entstehen, wenn ab nächstem Jahr gespeichert wird, wer, wann mit wem per Telefon oder Internet Kontakt hatte. Passiert ist dennoch nicht viel. Wir wissen von einigen Politikern, die wider besseres Wissen für das Gesetz über die Vorratsdatenspeicherung gestimmt haben. Ihnen war die Fraktionsdisziplin wichtiger als eine Gefährdung des Datenschutzes. Also hat weder das Lobbying im Bundestag noch der Protest auf der Straße bei den Verantwortlichen dazu geführt, ihre Entscheidungen zu überdenken.

Aber was folgt für Sie daraus?

Aus der Zeit der RAF wissen wir: Der bewaffnete Kampf bringt nichts (lacht). Aber im Ernst, vielleicht müssen wir versuchen, die Menschen mehr zu radikalisieren. Das heißt, ihnen mehr Mut zu zivilem Ungehorsam zu machen. So kann man den Chip, der auf den neuen Reisepässen die gespeicherten Fingerabdrücke enthält, zu Hause in der Mikrowelle zerstören. Möglicherweise sollten auch Organisationen wie der Chaos Computer Club und der AK Vorratsdatenspeicherung über radikalere Formen des Protestes nachdenken.

 

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