OpenStreetMaps: Karten zum Leben erwecken

Night of the Living Maps
Nachdem vor kurzem eine Studie die Qualität von OpenStreetMap belegte und zum Ergebnis kam, dass diese vor allem in Ballungsgebieten hervorsticht, soll das Qualitätsgefälle zum ländlichen Raum jetzt verringert werden. Dazu wird im Projekt OpenStreetMap aufgerufen. Am Dienstag, den 7. Februar, findet deshalb die “Night of the Living Maps” statt:

Durch die gestiegene Nachfrage angespornt, veranstaltet das Projekt am kommenden Dienstag die erste weltweite Mapping-Aktion, bei der die Mitglieder dazu aufgerufen sind selbst kleine lokale Partys zu organisieren und mit Luftbildern insbesondere auf dem Land weitere Details zu ergänzen. Der Titel „Night of the living Maps“ deutet an, dass das ganze zu nächtlicher Stunde stattfinden wird und natürlich nicht ganz ernst gemeint ist.

Das Abzeichnen der Luftbilder stellt dabei eine Grundlage dar, die später “im Feld” verbessert werden kann. Bereits bestehende Events lassen sich hier finden; neben Rostock und Rapperswil (Kanton St. Gallen) werden im deutschsprachigen Raum sicher noch einige dazu kommen.

Die Aktion soll auch zur globalen Vernetzung der Community beitragen und interessierten Neulingen einen leichten Einstieg in das Editieren des Materials geben.

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GEMA gibt neue Stellungnahme zu CC-Lizenzen ab

Im Nachgang zum Start des neuesten Pilotprojekts zum Einsatz von CC-Lizenzen durch Mitglieder von Musik-Verwertungsgesellschaften hat die Redaktion von telemedicus.info die GEMA um eine Stellungnahme gebeten. Darin (PDF) erfährt man einiges über angeblich eherne Vertragswerke, unwillige Mitglieder und Rosinen. Die Analysen von telemedicus und iRights (Disclaimer: Letztere von mir verfasst) untersuchen den GEMA-Text eingehend.

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Niederländische ISPs blocken Piratebay nicht freiwillig

Nach einem Gerichtsurteil, das zwei niederländischen Internetanbietern vorschreibt, das Filesharing-Portal “The Pirate Bay” für ihre Kunden zu sperren, wollen sich zwei weitere Anbieter nicht freiwillig an den Sperren beteiligen.

Die von der Contentindustrie finanzierte niederländische Anti-Piraterie-Organisation BREIN hatte nach dem Urteil auch andere Internetanbieter aufgefordert, sich den im Urteil verfügten Netzsperren ohne weiteres gerichtliches Vorgehen anzuschließen. Diesen Forderungen erteilten die beiden großen Provider KPN und T-Mobile heute eine Absage: Für eine so schwerwiegende Maßnahme wie Internetzensur sei man ohne richterliche Anordnung nicht bereit. Zudem stehe man für ein offenes Internet und empfehle der Contentindustrie, robuste und attraktive Geschäftmodelle zu finden, die gleichermaßen für Kunden und Hersteller fair seien.

Ob dieser Widerstand angesichts der aktuellen Rechtsprechung auf lange Sicht erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten. Den meisten Kunden dürfte das allerdings ohnehin  egal sein, da sich die Blockaden mit wenigen Klicks über Proxy-Server im Ausland umgehen lassen.

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Phoenix-Runde: Facebook & Co. – Netzwerk oder Datenkrake?

Heute Abend gibt es um 22:15 Uhr auf Phoenix die Phoenix Runde zum Thema “Facebook & Co. – Netzwerk oder Datenkrake?”

Alexander Kähler diskutiert in der PHOENIX RUNDE mit

Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz
Susanne Dehmel, BITCOM
Bernd Schlömer, Piratenpartei
Andreas Bogk, Chaos Computer Club

Wiederholung um 24.00 Uhr und am Mittwoch, 1. Februar 2012 um 15.15 Uhr.

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Dokumentation des Chaos Communication Camp

Nerds in den Ferien: Eine 42 Minuten lange Dokumentation über das vergangene Chaos Communication Camp gibt es auf Youtube zu sehen.

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Ansgar Heveling erzählt vom Krieg (Update)

Großes Kino: Ansgar Heveling erzählt vom Krieg.

Danke an Mario Sixtus für die Vertonung und den Schnitt.

Update:

Hier hat jemand die Wochenschau mit der Rede nachgebaut: Ansgar Heveling, kampf gegen die Netzgemeinde. Wichtige Rundfunksendung! Ich finde Nazi-Assoziationen zwar in der Regel uncool und unpassend, aber das ist gut gemacht. Und die Deutsch-Nationalen Kriegs-Anspielungen hat der geschichts-bewusste Heveling ja zuerst in seinen Text gepackt.

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Understanding #hevelingfacts (Update)

In einem Büttenreden-ähnlichen Gastkommentar hat heute der CDU-Bundestagsabgeordnete Ansgar Heveling das Netz getrollt. Auf Twitter läuft seitdem das Mem #hevelingfacts heiß, bei der eine Menge kreativ freigesetzt wird. Wir haben hier mal einige der mittlerweile hunderten, wenn nicht sogar tausenden, Tweets zusammengefischt.

Angefangen hatte das Mem durch einen Tweet von @tarzun:

Ansgar Heveling ist in Eile, er muss das Drei-Uhr-Drehflügelflugzeug nach Belgisch-Kongo erreichen. #hevelingfacts

@LaviniaSt

Da sucht wohl jemand die Türe von diesem rechtsfreien Raum. #hevelingfacts

@Florian_Leclerc

“Der Endkampf um Mittelerde” steht bevor – das ist die “Perspektive eines geschichtsbewussten Politikers” #Hevelingfacts

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Die Büttenrede des Ansgar Heveling zur Netzpolitik (Update)

Den mit Abstand lustigsten Text über Netzpolitik in letzter Zeit hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Ansgar Heveling im Handelsblatt publizieren lassen: Netzgemeinde, ihr werdet den Kampf verlieren! Auch wenn der Text wie eine Büttenrede klingt, ist er wohl Ernst gemeint.

Denn, liebe “Netzgemeinde”: Ihr werdet den Kampf verlieren. Und das ist nicht die Offenbarung eines einsamen Apokalyptikers, es ist die Perspektive eines geschichts-bewussten Politikers. Auch die digitale Revolution wird ihre Kinder entlassen. Und das Web 2.0 wird bald Geschichte sein. Es stellt sich nur die Frage, wie viel digitales Blut bis dahin vergossen wird.

Bitte beachten: Immer den Tusch nach jedem Satz mitdenken. Tata-tata-tatahhhh!

Also, Bürger, geht auf die Barrikaden und zitiert Goethe, die Bibel oder auch Marx. Am besten aus einem gebunden Buch! [...] Und offensichtlich sind Narzissmus und Nerdzismus Zwillinge. Natürlich soll niemandem verboten werden, via Twitter seine zweite Pubertät zu durchleben. Nur sollte man das nicht zum politischen Programm erheben.

Ansgar Heveling sitzt übrigens für die CDU/CSU-Fraktion in der Enquete-Kommission Internet & Digitale Gesellschaft…

Mein Lieblingskommentar dazu auf Twitter stammt von @clemensweins:

Bravourös und mit einem großen Hechtsprung hinter den Zug gesprungen

Update: Aus der Büttenrede hat sich das Mem #hevelingfacts entwickelt.

Update: Da hat wohl jemand seine Webseite gehackt. Auf Twitter gab es das Gerücht, dass Nutzername “heveling” und Passwort “ansgar” war. Das muss aber nicht so gewesen sein, gut möglich, dass jemand Sicherheitslücken gefunden und dann das Admin-Passwort dahingehend verändert hat.

Update: Und hier die vertonte Büttenrede durch Metronaut.de: Metrolaut Special: Die Büttenrede des Ansgar Heveling.

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