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	<title>netzpolitik.org</title>
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	<description>Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.</description>
	<pubDate>Fri, 09 May 2008 18:19:48 +0000</pubDate>
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		<title>I [edit] Wikipedia - Kampagne</title>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 18:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Campaigning]]></category>

		<category><![CDATA[Digitalkultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Tolle Motive einer "I [edit] Wikipedia"-Kampagne:





Es gibt laufend mehr in einer Flickr-Gruppe.  Jakob Voss hat auch was dazu geschrieben.

[Danke an Torsten.]
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tolle Motive einer <a href="http://www.flickr.com/photos/mikeeperez/sets/72157604803121347/">&#8220;I [edit] Wikipedia</a>&#8220;-Kampagne:</p>
<p><a href='http://netzpolitik.org/wp-upload/wikipediakampagne1.jpg'><img src="http://netzpolitik.org/wp-upload/wikipediakampagne1.jpg" alt="" title="Wikipedia - Art Historian" width="408" height="500" class="alignnone size-full wp-image-5976" /></a></p>
<p><a href='http://netzpolitik.org/wp-upload/wikipediakampagne2.jpg'><img src="http://netzpolitik.org/wp-upload/wikipediakampagne2.jpg" alt="" title="Wikipedia - T-shirt" width="427" height="500" class="alignnone size-full wp-image-5977" /></a></p>
<p>Es gibt laufend mehr in einer <a href="http://www.flickr.com/photos/mikeeperez/sets/72157604803121347/">Flickr-Gruppe</a>.  Jakob Voss hat auch was<a href="http://jakoblog.de/2008/05/08/i-edit-wikipedia-campaign-for-wikipedia/"> dazu geschrieben</a>.</p>
<p>[Danke an <a href="http://nerds.computernotizen.de/">Torsten</a>.]</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Open Tech Summit</title>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 11:05:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Digitalkultur]]></category>

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		<description><![CDATA[In Taipeh fand vor kurzem der "Open Tech Summit" statt. Die taiwanesische Firma Asus hatte freie Projekte aus aller Welt eingeladen, um &#252;ber die Zukunft der Informationstechnologie zu reden. und die Zukunft heisst in Taiwan mittlerweile auch Open Source. Lisa Rank ist mit einer Gruppe aus Berlin r&#252;bergeflogen und berichtet bei Spiegel-Online davon: Freie Hardware [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Taipeh fand vor kurzem der &#8220;Open Tech Summit&#8221; statt. Die taiwanesische Firma Asus hatte freie Projekte aus aller Welt eingeladen, um &#252;ber die Zukunft der Informationstechnologie zu reden. und die Zukunft heisst in Taiwan mittlerweile auch Open Source. Lisa Rank ist mit einer Gruppe aus Berlin r&#252;bergeflogen und berichtet bei Spiegel-Online davon: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,551818,00.html">Freie Hardware - Die Zukunftsbastler.</a></p>
<blockquote><p>Versucht man, die Kriterien von freier Software wie Reproduzierbarkeit und Offenheit auch auf Hardware zu &#252;bertragen, wird es schon etwas schwieriger. Hier kommen gro&#223;e Firmen und Investitionen ins Spiel, aber auch die Chance, einen Paradigmenwechsel zu vollziehen, der vielen Menschen Zugang zu Wissen und einen Zapfhahn zum Informationsfluss dieser Welt geben k&#246;nnte.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Europaparlament: Lobby-Transparenz mit L&#252;cken</title>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 10:19:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[EU]]></category>

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		<description><![CDATA[LobbyControl berichtet &#252;ber eine Resolution f&#252;r ein ein verpflichtendes europ&#228;isches Transparenzregister f&#252;r Lobbyisten, die aktuell das Europaparlament verabschiedet hat. In dem Transparenzregister sollen die Namen der Lobbyisten, ihre Kunden und die Finanzierung der Lobbyaktivit&#228;ten ver&#246;ffentlicht werden. Von der EU-Kommission war vorher nur ein freiwilliges Register vorgeschlagen worden, wo die Namen der Lobbyisten nicht genannt werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2008/05/europaparlament-lobby-transparenz-mit-lucken/">LobbyControl berichtet &#252;ber eine Resolution</a> f&#252;r ein ein verpflichtendes europ&#228;isches Transparenzregister f&#252;r Lobbyisten, die aktuell das Europaparlament verabschiedet hat. In dem Transparenzregister sollen die Namen der Lobbyisten, ihre Kunden und die Finanzierung der Lobbyaktivit&#228;ten ver&#246;ffentlicht werden. Von der EU-Kommission war vorher nur ein freiwilliges Register vorgeschlagen worden, wo die Namen der Lobbyisten nicht genannt werden m&#252;ssen und die Finanzierung auch nur vage offengelegt wird.</p>
<p>Allerdings haben sich Konservative und Liberale mit einem Schlupfloch f&#252;r Rechtsanw&#228;lte durchgesetzt. Mit dabei an vorderster Front war mal wieder der Europaabgeordnete Klaus-Heiner Lehne von der CDU, der den &#196;nderungseintrag mit eingebracht hat. Dieser ist aus der ganzen Debatte rund um <a href="http://netzpolitik.org/2007/klaus-heiner-lehne-und-die-ipred2/">Urheberrechtsversch&#228;rfungen und Softwarepatente bekannt</a>, weil er gerne im Nebenberuf als Anwalt f&#252;r die Kanzlei Taylor Wessing als Lobbyist f&#252;r bestimmte Industrieinteressen arbeitet. Die &#8220;Rechtsberatung von Anw&#228;lten&#8221; soll laut LobbyControl durch die Intervention nicht in das Transparenzregister aufgenommen werden, wovon Industrielobbyisten wie Lehne nur profitieren w&#252;rden.</p>
<p><a href="http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2008/05/europaparlament-lobby-transparenz-mit-lucken/">Lobbycontrol weist darauf hin</a>, dass der Begriff &#8220;Rechtsberatung von Anw&#228;lten&#8221; weit dehnbar ist &#8220;und es ist zu bef&#252;rchten, dass damit viele Lobbyt&#228;tigkeiten von Anw&#228;lten im Verborgenen bleiben. Anwaltskanzleien werben bereits damit, dass deshalb Lobbying durch Anw&#228;lte effektiver sei.&#8221;</p>
<blockquote><p>Andere positive &#196;nderungsantr&#228;ge f&#252;r einen ambitionierten Zeitplan, f&#252;r st&#228;rkere Sanktionen und sofortige Verbesserungen der Regeln des Europaparlaments selbst als ersten Schritt wurden dagegen mit den Stimmen von Konservativen und Liberalen abgelehnt, ebenso Forderungen an die EU-Kommission f&#252;r mehr Transparenz und Ausgewogenheit ihrer Beratungsgremien und Sonderberater. </p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Trailer von Iron Sky</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/trailer-von-iron-sky/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 10:01:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Digitalkultur]]></category>

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		<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<category><![CDATA[sciencefiction]]></category>

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		<description><![CDATA[Die finnischen Macher von Star Wreck haben einen ersten Trailer ihres Nachfolge-Projektes ver&#246;ffentlicht: "Iron Sky". Die Geschichte spielt in der nahen Zukunft. Im Jahre 1945 sind die Nazis auf den Mond ausgewandert und im Jahre 2018 kommen sie zur&#252;ck auf die Erde. Wie bei der Star Treck-Parodie "Star Wreck" erwartet einen sicherlich wieder lustiger finnischer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die finnischen Macher von <a href="http://www.starwreck.com/">Star Wreck</a> haben einen ersten Trailer ihres Nachfolge-Projektes ver&#246;ffentlicht: &#8220;<a href="http://www.ironsky.net/">Iron Sky</a>&#8220;. Die Geschichte spielt in der nahen Zukunft. Im Jahre 1945 sind die Nazis auf den Mond ausgewandert und im Jahre 2018 kommen sie zur&#252;ck auf die Erde. Wie bei der <a href="http://netzpolitik.org/2007/icommons-star-wreck/">Star Treck-Parodie &#8220;Star Wreck&#8221;</a> erwartet einen sicherlich wieder lustiger finnischer Humor, gute Animationen und eine kollaborative Entwicklung. Der Trailer und das letztendliche Ergebnis stehen selbstverst&#228;ndlich unter einer Creative Commons Lizenz.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/4KEueJnsu80&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/4KEueJnsu80&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>Im Gegensatz zu Star Wreck wird Iron Sky direkt in englisch verfilmt. Geplant wird mit einem Budget von f&#252;nf Millionen, was von finnischen Produzenten bereitgestellt wird. Immerhin war Star Wreck der erfolgreichste finnische Film. Dies l&#228;sst gleich viel mehr Produktion zu als ein Studio im WG-Wohnzimmer wie beim Erstlingswerk. Dabei wird man die gesammelten Erfahrung in der Online-Kollaboration ausbauen und viel mehr Beteiligung zulassen. Das Drehbuch hat Johanna Sinisalo geschrieben, die wohl die bekannteste Drehbuchautorin Finnlands ist. </p>
<p>Ich bin gespannt auf das Endergebnis. Das scheint das bisher gr&#246;sste Open-Movie Projekt zu werden.  </p>
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		<title>Pflichtlekt&#252;re f&#252;r Fernsehchefs</title>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 09:41:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Pohl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe selten einen so gut den Kampf zwischen Fernsehkonzernen und Piraten kurz zusammenfassenden Artikel gelesen, wie diesen auf ars technica.

Der Kampf beschr&#228;nkt sich auf die Punkte Preis, Qualit&#228;t und Bequemlichkeit. Beim Preis sind Piraten unschlagbar, aber Qualit&#228;t und Bequemlichkeit ist die Waffe der Konzerne. Nur sie haben die Mittel, Qualit&#228;t und Bequemlichkeit zu erreichen.

Den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe selten einen so gut den Kampf zwischen Fernsehkonzernen und Piraten kurz zusammenfassenden Artikel gelesen, wie <a href="http://arstechnica.com/news.ars/post/20080508-how-viacom-can-sink-the-pirates.html">diesen auf ars technica</a>.</p>
<p>Der Kampf beschr&#228;nkt sich auf die Punkte Preis, Qualit&#228;t und Bequemlichkeit. Beim Preis sind Piraten unschlagbar, aber Qualit&#228;t und Bequemlichkeit ist die Waffe der Konzerne. Nur sie haben die Mittel, Qualit&#228;t und Bequemlichkeit zu erreichen.</p>
<p>Den Artikel sollte sich eigentlich jeder TV-Chef an seine T&#252;r h&#228;ngen und jeden Morgen lesen, wenn er in sein B&#252;ro tritt. Dann werden sie vielleicht weniger klagen und ihre Online-Strategie justieren. User generated content und social networking ist zwar auch supi, aber nicht gerade das Kerngesch&#228;ft vom Fernsehen.</p>
<p><b>Update:</b><br />
Das ist ja lustig. Gerade muss ich lesen, dass <a href="http://thepiratebay.org/legal">The Pirate Bay</a> wieder verklagt wurde. <a href="http://torrentfreak.com/mpaa-demands-15-million-from-the-pirate-bay-080508/">Diesmal</a> nat&#252;rlich wieder von der MPAA. Der US-Film-Verband hat daf&#252;r willk&#252;rlich eine Summe festgesetzt, die sich auf eine Anzahl von Torrent-Datei-Downloads bezieht. Nunja, nach schwedischem Recht ist Pirate Bay ohnehin legal. Die MPAA wei&#223; eigentlich auch, dass sie den Prozess nicht gewinnen kann. Sie wollen damit nur in der Presse erscheinen, ihren Mitgliedern zeigen, dass sie nicht unt&#228;tig sind und ihren Lobbyisten Zahlen in die Hand geben, die skizzieren sollen, wie sehr die Filmindustrie leidet.<br />
Hervorragend gelaunt ist auch wieder einmal Peter Sunde - der ja bereits bei der re:publica f&#252;r allgemeine Heiterkeit und derbe Lacher meinerseits verantwortlich war. Seine Schilderungen der von der USA induzierten illegalen Razzia in Schweden waren sehr unterhaltsam. Zudem hat er damals betont, dass The Pirate Bay weder aus finanziellen noch aus politischen Gr&#252;nden agiert, sondern schlichtweg Spass an juristischen P&#246;beleien hat. Dabei &#228;u&#223;ern sie sich nur zu den interessanten juristischen Anmachen, um nicht jeder &#246;ffentlichkeitsgeilen Kanzlei ein Plattform zu bieten. Auf die MPAA allerdings hat Peter Sunde reagiert. Er sei betr&#252;bt, weil er in einer pers&#246;nlichen Wette die Forderungssumme anders gesch&#228;tzt hatte.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nominierung f&#252;r den Grimme Online Award Information</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/nominierung-fuer-den-grimme-online-award-information/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 May 2008 10:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>

		<category><![CDATA[award]]></category>

		<category><![CDATA[goa2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir f&#252;hlen uns sehr geehrt, dass dieses Blog zum ersten Mal f&#252;r einen "Grimme Online Award" in der Kategorie "Information" nominiert worden ist. 

Der Grimme Online Award Information zeichnet herausragende Beitr&#228;ge des Online-Journalismus und der Informationsvermittlung aus, die demonstrieren, wie das Internet f&#252;r aktuelle Formen der Information, f&#252;r vertiefende Analysen und Reportagen, aber auch f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir f&#252;hlen uns sehr geehrt, dass dieses Blog zum ersten Mal f&#252;r einen &#8220;<a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=7">Grimme Online Award</a>&#8221; in der Kategorie <a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=33">&#8220;Information&#8221;</a> nominiert worden ist. </p>
<blockquote><p>Der Grimme Online Award Information zeichnet herausragende Beitr&#228;ge des Online-Journalismus und der Informationsvermittlung aus, die demonstrieren, wie das Internet f&#252;r aktuelle Formen der Information, f&#252;r vertiefende Analysen und Reportagen, aber auch f&#252;r publizistische Kritik und Kontrolle eingesetzt werden kann. </p></blockquote>
<p>Sehr nett ist auch die Beschreibung von Studenten des Studiengangs Online-Redakteur an der FH K&#246;ln, die im Rahmen einer Recherche-Lehrveranstaltung auf die Suche nach ihren Favoriten f&#252;r den Grimme Online Award netzpolitik.org vorgeschlagen haben: <a href="http://www.online-redakteure.com/html/projekte/2008/goa-2008/netzpolitikorg/">Alles andere als trocken: Politik zum Mitreden im Netz.</a></p>
<blockquote><p>[...] Wir haben uns f&#252;r Netzpolitik.org entschieden, weil es ein aktuelles, &#252;bersichtliches und interessantes Blog zur politischen Situation in unserem Land ist. Themen, die in normalen Politikblogs trocken erscheinen, werden in einer jugendlichen, erfrischenden Art pr&#228;sentiert. Die Beitr&#228;ge der Autoren sind gut recherchiert und &#252;bersichtlich aufgebaut.[...] Netzpolitik greift wichtige Themen aus der Politik auf, es bleibt aber nicht beim einfachen Wiederholen bekannter Nachrichten. Die Redaktion macht sich wirklich M&#252;he, soviel Eigenes mit einzubringen wie m&#246;glich. Die Kommentar-Funktion wird durch die Leser rege genutzt.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Impossible Mission: Musik im Internet kaufen.</title>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 13:43:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Digitalkultur]]></category>

		<category><![CDATA[Musik im Netz]]></category>

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		<description><![CDATA[Peter Bihr wollte &#252;bers Netz in Deutschland ein Musik-Album kaufen und ist grandios daran gescheitert: How I tried (and failed at) legally buying music in Germany. Das best&#228;tigt meine Erfahrungen, dass man im Jahre 2008 die Musik von vielen K&#252;nstlern immer noch nicht legal in Deutschland erwerben kann. Auch wenn die PR-Vertreter der Musikindustrie immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Bihr wollte &#252;bers Netz in Deutschland ein Musik-Album kaufen und ist grandios daran gescheitert: <a href="http://www.thewavingcat.com/2008/05/05/how-i-tried-and-failed-at-legally-buying-music-in-germany/">How I tried (and failed at) legally buying music in Germany</a>. Das best&#228;tigt meine Erfahrungen, dass man im Jahre 2008 die Musik von vielen K&#252;nstlern immer noch nicht legal in Deutschland erwerben kann. Auch wenn die PR-Vertreter der Musikindustrie immer das Gegenteil behaupten.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Positionen der Parteien und Jugendverb&#228;nde zu Internetsperrungen</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/die-positionen-der-parteien-und-jugendverbaende-zu-internetsperrungen/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 11:21:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Das Thema "Internetsperrungen f&#252;r Filesharing" hatten wir in den letzten Wochen recht h&#228;ufig hier behandelt. Am vergangenen Montag habe ich dazu einen kleinen Fragekatalog zu Internetsperrungen, Tauschb&#246;rsen und Urheberrechtspolitik an die f&#252;nf im Bundestag sitzenden Parteien und ihre  Jugendverb&#228;nde geschrieben, um ihre Position zu erfahren. Meine Hoffnung war, dass diese auch antworten. Immerhin wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema &#8220;<a href="http://netzpolitik.org/2008/bundesregierung-will-internetsperrungen-fuer-tauschboersennutzer/">Internetsperrungen f&#252;r Filesharing</a>&#8221; hatten wir in den letzten Wochen recht h&#228;ufig hier behandelt. Am vergangenen Montag habe ich dazu einen kleinen Fragekatalog zu Internetsperrungen, Tauschb&#246;rsen und Urheberrechtspolitik an die f&#252;nf im Bundestag sitzenden Parteien und ihre  Jugendverb&#228;nde geschrieben, um ihre Position zu erfahren. Meine Hoffnung war, dass diese auch antworten. Immerhin wird dieses politische Blog recht h&#228;ufig gelesen und verlinkt. Und die Aktion ist ein kleiner Testballon, wie Parteien und Jugendverb&#228;nde auf politische Blogs reagieren. Immerhin werden Presseanfragen in der Regel auch recht schnell beantwortet. </p>
<p>Nach acht Tagen sieht das Ergebnis aber sehr mager aus. Von zehn verschickten Mails habe ich drei Antworten bekommen. Bei einigen bekam ich eine automatisch generierte Mail, dass meine Mail eingetroffen ist. Die SPD vertr&#246;stete mich auf gestern und die Linkspartei auf fr&#252;hestens diese Woche. Von FDP und CDU kam &#252;berhaupt nichts. Von ihren Jugendverb&#228;nden Julis und Junge Union auch nichts. B&#252;ndnis 90 / Die Gr&#252;nen, Gr&#252;ne Jugend und JUSOS haben recht schnell geantwortet. Mag sein, dass in den n&#228;chsten Tagen noch die eine oder andere Antwort eintrifft. Die werde ich dann in diese &#220;bersicht dazu packen.</p>
<p><strong>Die Antwort der Parteien:</strong></p>
<p>Anmerkungen: Die Gr&#252;nen haben recht schnell geantwortet, was auch daran liegt, dass diese sich schon l&#228;nger damit besch&#228;ftigen und auch explizit zu den Internetsperrungen mit einer <a href="http://www.gruene.de/cms/default/dok/230/230850.fairen_ausgleich_schaffen_urheberrecht_r.htm">Pressemitteilung Stellung genommen haben</a>. Das hat die FDP auch, allerdings vertrat Frau Leutheusser-Schnarrenberger in ihrer <a href="http://www.liberale.de/webcom/show_websiteprog.php/_c-730/_lkm-167/_nr-10284/bis-/i.html">Pressemitteilung die Meinung</a>, dass die Forderung nach Internetsperrungen unterst&#252;tzenswert w&#228;re. Mir h&#228;tte ja schon ausgereicht, wenn &#252;berhaupt von der Pressestelle ein Verweis auf diese Pressemitteilung als Antwort gekommen w&#228;re, aber gar nichts?</p>
<p><strong>1.) Aktuell ist die Forderung nach Internetsperrungen f&#252;r Tauschb&#246;rsen-Nutzung. Wie ist die Position Ihrer Partei dazu?</strong><span id="more-5967"></span></p>
<p>B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen: &#8220;Der Einsatz jeglicher Techniken um Inhalte und Verbreitungswege des Internets zu sperren, lehnen wir kategorisch ab. Gerade der Einsatz von Filtersoftware bietet keinen Schutz und er&#246;ffnet unglaubliche Missbrauchspotentiale. Sperrungen von Internetzug&#228;ngen f&#252;r Tauschb&#246;rsen-NutzerInnen ist damit v&#246;llig unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig und l&#246;st keine Probleme. Besonders die Vorstellung das Internetdienstanbieter diese Aufgaben &#252;bernehmen sollen, w&#252;rde sie in die Rolle des Hilfssheriffs versetzen, sie m&#252;ssten entscheiden wer Zugang erh&#228;lt und bei wem der Zugang gesperrt wird, das ist aber nicht ihre Aufgabe.&#8221;</p>
<p><strong>2.) Die Praxis der Musikindustrie ist, Tauschb&#246;rsennutzern hohe Abmahnungen zu schicken. Wie stehen Sie zu dieser Praxis?</strong></p>
<p>B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen: &#8220;Die Musikindustrie untergr&#228;bt mit ihrem Vorgehen ihre Glaubw&#252;rdikeit. Produktpiraterie und kommerziellen Handel zu bek&#228;mpfen ist richtig und sinnvoll, gegen PrivatnutzerInnen so vorzugehen und sie mit massiven Kosten zu belegen dagegen v&#246;llig falsch. Die Musikindustrie l&#228;sst das Bild entstehen, dass der Privatrechner mit 100 MP3s das Problem  der Musikindustrie ist, die Probleme liegen aber v&#246;llig woanders. Besonders auch der Missbrauch des Justizapparats f&#252;r die eigenen Ermittlungen zeugt von einem komischen Rechtsverst&#228;ndnis. Wer Anzeigen stellt, bei denen von vornherein klar ist, dass sie eingestellt werden, nur um an die entsprechenden Namen und Verbindungsinformationen zu kommen, handelt entgegen dem allgemeinen Rechtsverst&#228;ndnis.&#8221;</p>
<p><strong>3.) Bef&#252;rworten Sie ein Verbot von Tauschb&#246;rsen?</strong></p>
<p>B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen: &#8220;Wir lehnen ein Verbot von Tauschb&#246;rsen ab.&#8221;</p>
<p><strong>4.) Bef&#252;rworten Sie eine Legalisierung von Filesharing? Wenn ja: Wie sollte diese aussehen?</strong></p>
<p>B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen: &#8220;Das Problem ist nicht das Filesharing. Das Problem liegt vielmehr darin das die entsprechenden Akteure nicht den Willen haben f&#252;r einen fairen Interessensausgleich im digitalen Zeitalter zwischen K&#252;nstlerInnen und VerbraucherInnen einzutreten. Das heutige Urheberrecht ist nicht mehr zeitgem&#228;&#223; f&#252;r die digitale Welt und hier gilt es neue Ideen zu entwickeln. Besonders die Musikwirtschaft h&#228;ngt an Konzepten aus dem letzten Jahrtausend. Wir Gr&#252;ne treten f&#252;r einen Schutz geistigen Eigentums ein, aber gegen Repression und Einsatz technisch r&#252;ckw&#228;rtsgewandter L&#246;sungen. Wir wollen die Rechte der VerbraucherInnen im digitalen Zeitalter st&#228;rken und sie nicht den Interessen von einzelnen Gro&#223;unternehmen aussetzen.&#8221;</p>
<p><strong>5.) Wie stehen Sie zu Alternativen Modellen wie Creative Commons und Wikipedia?</strong></p>
<p>B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen: &#8220;Die Idee von alternativen Lizenzen begr&#252;&#223;en wir ausdr&#252;cklich und nutzen sie selber schon zum Teil. Es wird ein Weg gezeigt wie man die Interessen des K&#252;nstlers mit denen der Verbraucher in Einklang bringen kann. Dabei hat besonders der K&#252;nstler mehr Freiheiten als bisher, indem er jedesmal selber entscheiden kann welche genaue Lizenz er nutzen m&#246;chte. Die Entwicklung von GPL zu CC zeigt, das sich die Idee weiterentwickelt und somit den Bed&#252;rfnissen einer foranstreitenden Digitalisierung nicht im Wege steht. Wir haben zuletzt in unserem medienpolitischen Grundsatzbeschluss die Nutzung beispielsweise von Creative Commons Lizenzen gefordert um somit die breite Nutzung auch im Internet von Eigenproduktionen der &#246;ffentlich-rechtlichen Anstalten zu gew&#228;hrleisten.&#8221;</p>
<p><strong>Die Jugendorganisationen:</strong></p>
<p>Die Jugendorganisationen hatten ich zuerst angeschrieben, daher sind auch zwei Fragen mehr im Fragenkatalog. Mein Ziel war erstmal, &#252;berhaupt zu erfahren, ob diese sich mit dem Themenkomplex schon auseinander gesetzt haben. Immerhin d&#252;rften diese auch altersm&#228;ssig n&#228;her am Internet dran sein. Sollte dies nicht der Fall sein, war eine weitere motivation von mir, sie &#252;berhaupt mal zu einer Stellungnahme zu bewegen und eine eigene Meinung/Position zu entwickeln.</p>
<p><strong>Hier sind die Antworten der Jugendorganisationen:</strong></p>
<p><strong>1.) Aktuell ist die Forderung nach Internetsperrungen f&#252;r Tauschb&#246;rsen-Nutzung. Wie ist die Position Ihrer Organisation dazu?</strong></p>
<p><a href="http://www.jusos.de">JUSOS</a>: &#8220;Das restriktive Instrument einer Sperrung des Internetzugangs halten wir – erstmal ganz unabh&#228;ngig von der Bewertung von Tauschb&#246;rsen selbst – f&#252;r v&#246;llig unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig und zudem f&#252;r h&#246;chst unpraktikabel. Der Zugang zu Informationen ist zur demokratischen Willensbildung essenziell, deshalb darf heute kein Mensch vom Zugang zum Internet ausgeschlossen werden.&#8221;</p>
<p>Gr&#252;ne Jugend: Die GR&#220;NE JUGEND spricht sich prinzipiell gegen Internetsperrungen aus. Wir halten es nicht f&#252;r zielf&#252;hrend, Einzelpersonen einen erheblichen Teil ihres Gestaltungs-, Kommunikations- und damit Lebensumfeldes zu entziehen. Bei dem von uns favorisierten Modell einer steuer&#228;hnlichen Kulturflatrate f&#252;r digitale Inhalte w&#228;re dies von Grund auf sowieso nicht n&#246;tig. </p>
<p><strong>2.) Die Praxis der Musikindustrie ist, Tauschb&#246;rsennutzern hohe Abmahnungen zu schicken. Wie stehen Sie zu dieser Praxis?</strong></p>
<p>JUSOS: &#8220;Klar ist, dass alle Ma&#223;nahmen verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig sein m&#252;ssen. Hohe Abmahnungen als Reaktion auf das Herunterladen von ein, zwei Liedern sind das sicher nicht. Die Frage l&#228;sst sich allerdings nicht pauschal beantworten. Solange es illegal ist, Musik runterzuladen, ist das Verhalten der Musikindustrie erst einmal legal – allerdings stellt sich die Frage, wie die Musikindustrie an die Daten der Tauschb&#246;rsennutzer gelangt. Die Privatsph&#228;re der Internetnutzer ist f&#252;r uns im Vergleich zu den Verwertungsinteressen der Film- und Musikindustrie das h&#246;herwertige Rechtsgut.&#8221;</p>
<p>Gr&#252;ne Jugend: &#8220;Die GR&#220;NE JUGEND h&#228;lt die Kriminalisierung von Tauschb&#246;rsennutzerInnen f&#252;r unn&#246;tig. Dahingehend ist auch das Versenden von Abmahnungen unseres Erachtens ein &#252;berzogenes Mittel.&#8221;</p>
<p><strong>3.) Bef&#252;rwortet Sie ein Verbot von Tauschb&#246;rsen?</strong></p>
<p>JUSOS: &#8220;Nein. Tauschb&#246;rsen erm&#246;glichen auf einfache Art und Weise einen Austausch von Inhalten aller Art. Vielen Internetnutzern geht es gerade darum, ihre Inhalte weit zu verbreiten, und allen, die Interesse daran haben, zug&#228;nglich zu machen. Selbst wenn Tauschb&#246;rsen zu illegalen Zwecken missbraucht werden, kann es nicht sein, dass deshalb das Instrument Tauschb&#246;rse an sich verboten wird. Grunds&#228;tzlich sind wir gegen eine leichtfertige Kriminalisierung von Tauschb&#246;rsennutzern.&#8221;</p>
<p>Gr&#252;ne Jugend: &#8220;Nein, die GR&#220;NE JUGEND sieht Tauschb&#246;rsen als eine kosteng&#252;nstige und schlanke M&#246;glichkeit, unkompliziert mit Menschen auf aller Welt Daten auszutauschen. Mit einer Kulturflatrate w&#228;re es auch sinnfrei, nur noch bestimmte Downloadwege zuzulassen und andere zu verbieten.&#8221;</p>
<p><strong>4.) K&#252;nstler sehen das Urheberrecht unter anderem als Schutz daf&#252;r, dar&#252;ber zu bestimmen, in welchem Kontext ihre Werke erscheinen. Wie wollen Sie dies k&#252;nftig gew&#228;hrleisten?</strong></p>
<p>JUSOS: &#8220;Wir halten es f&#252;r denkbar, dass dies mit einem flexibleren Urheberrechtssystem wie Creative Commons oder anderen, vergleichbaren Lizenzsystemen gew&#228;hrleistet werden k&#246;nnte – siehe auch Antwort zu Frage Nr. 6. Eine weitere M&#246;glichkeit k&#246;nnte eine sog. „Kulturflatrate“ darstellen, bei der durch eine pauschale monatliche Abgabe auf Breitband-Internetzug&#228;nge Urheberrechtsverg&#252;tungen abgegolten w&#252;rden.&#8221;</p>
<p>Gr&#252;ne Jugend: &#8220;Hier sollte zu aller erst ein Unterschied zwischen kommerziellen und nicht-kommerziellen VerwenderInnen gemacht werden. Kommerzielle sollten immer fragen m&#252;ssen und – wenn durch die Verwendung eines Kulturgutes Mehrwert entsteht – auch daf&#252;r angemessen zahlen. Nicht-Kommerzielle sollten die K&#252;nstlerInnen &#252;ber die Verwendung ihrer G&#252;ter informieren. Sobald die K&#252;nstlerInnen Widerspruch einlegen, ist die weitere Verwendung in diesem Kontext oder von dieser Person/Organisation untersagt. Zudem k&#246;nnen K&#252;nstlerInnen mit individuellen Lizenzen,wie dies beispielsweise unter dem Creative Commons Modell schon m&#246;glich ist, die Verwendungsm&#246;glichkeiten von vornherein beschr&#228;nken. Moderne K&#252;nstlerInnen entwickeln selbst inzwischen eine andere Haltung zu ihren Inhalten bzw. Werken, die von der derzeit gebr&#228;uchlichen Handhabung des UrheberInnenrechtes abweicht. So setze letztens – um ein prominentes Beispiel zu nennen – die Band Radiohead den Preis f&#252;r ihr Album „In Rainbows“ nicht konkret fest, sondern es stand den Fans frei, wie viel Geld ihnen die Musik wert ist. Unbekannte K&#252;nstlerInnen ver&#246;ffentlichen, um bekannt zu werden und die kreative Weiterentwicklung ihrer Werke durch andere anzuregen, ihre Musik inzwischen immer &#246;fter unter freien Lizenzen.&#8221; </p>
<p><strong>5.) Bef&#252;rworten Sie eine Legalisierung von Filesharing? Wenn ja: Wie sollte diese aussehen?</strong></p>
<p>JUSOS: &#8220;Filesharing, also der Austausch von Dateien, ist an sich ja nicht verboten. Verboten ist nur, bestimmte Dateien und Inhalte weiterzugeben, eben solche, bei denen das Urheberrecht eine Weitergabe verbietet. Ankn&#252;pfungspunkt f&#252;r die Diskussion muss aus unserer Sicht daher nicht die Technik Filesharing, sondern das Urheberrecht sein. Darauf zielen ja auch Ihre n&#228;chsten Fragen ab. Klar ist aber auch: Die Verbreitung von illegallem Material wie Kinderpornografie oder rechtsextreme Inhalte muss in jedem Fall entscheiden verfolgt und bestraft werden.&#8221;</p>
<p>Gr&#252;ne Jugend &#8220;Faires Filesharing ist m&#246;glich, deswegen spricht sich die GR&#220;NE JUGEND f&#252;r eine Legalisierung von Filesharing aus. Mit dem Modell einer Kulturflatrate ist es sowieso hinf&#228;llig, von welcher Quelle aus Daten auf ein Speichermedium gelangen.&#8221;</p>
<p><strong>6.) Wie stehen Sie zu Alternativen Modellen wie Creative Commons und Wikipedia?</strong></p>
<p>JUSOS: &#8220;Wir halten die von Ihnen genannten Lizenzmodelle f&#252;r vorbildlich. Kultur bzw. Inhalte aller Art sind nicht mehr statisch wie vor der Digitalisierung der Medien und vor der Erfindung des Internets, sondern flexibel. Deshalb brauchen wir auch flexible Lizenzen, sodass es denjenigen, die Inhalte schaffen, unkompliziert und ohne nervigen Aufwand m&#246;glich ist, zu bestimmen, was mit ihren Inhalten geschehen darf und was nicht. Creative Commons ist aber kein Allheilmittel. Es ver&#228;ndert nicht das Urheberrecht, sondern flexibilisiert und vereinfacht nur seine Anwendung. Klar ist: Auch mit Werkzeugen wie Creative Commons haben K&#252;nstlerinnen und K&#252;nstler die M&#246;glichkeit, zu bestimmen, dass Inhalte nicht oder nur gegen Geb&#252;hr weitergegeben werden d&#252;rfen.</p>
<p>Gr&#252;ne Jugend: &#8220;Die GR&#220;NE JUGEND begr&#252;&#223;t derartige Entwicklungen, da sie kreative Prozesse erm&#246;glichen anstatt zu behindern.&#8221; </p>
<p><strong>7.) Die Idee des Urheberrechts war immer, eine Balance zwischen den Interessen der Allgemeinheit und den Interessen der K&#252;nstler zu schaffen. Sehen Sie diese Balance gew&#228;hrleistet?</strong></p>
<p>JUSOS: &#8220;Das Urheberrecht ist politisch sehr umstritten, dies ist sich auch nach der letzten Urheberrechtsreform, die zum Jahresbeginn in Kraft trat, nach wie vor der Fall.  Angesichts der gegens&#228;tzlichen Interessen, die Rechteinhaber/Verwerter und Nutzer haben, ist dies nicht weiter verwunderlich. Grunds&#228;tzlich gew&#228;hrleistet das Urheberrecht den Ausgleich zwischen den Interessen der Allgemeinheit und der Rechtverwerter nach wie vor in vielen Bereichen. Allerdings wurde das Urheberrecht in den letzten Jahren h&#228;ufig zu Gunsten der Rechteverwerter und Urheber versch&#228;rft, mit der Folge dass viele Inhalte f&#252;r viele Menschen nicht mehr zug&#228;nglich sind.&#8221;</p>
<p>Gr&#252;ne Jugend: &#8220;Derzeit schl&#228;gt diese „Balance“ unserer Ansicht nach in eine ganz andere Richtung aus. Weder die K&#252;nstlerInnen noch die Allgemeinheit k&#246;nnen ihre Interessen als gewahrt sehen, denn das derzeitige UrheberInnenrecht bevorteilt lediglich Konzerne – also Platten- und Vertriebsfirmen, sowie gr&#246;&#223;ere Handelsketten –, die an UrheberInnenrechtsverletzungen Geld verdienen m&#246;chten.&#8221;</p>
<p><strong>Anmerkungen: </strong></p>
<p>Eine kleine Feinheit ist die Grussformel: W&#228;hrend die Gr&#252;ne Jugend mit &#8220;Liebe Gr&#252;sse&#8221; abschliesst, sind es bei den JUSOS sofort &#8220;sozialistische Gr&#252;sse&#8221;.</p>
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		<title>Neues Wikipedia-Feature: Gesichtete und gepr&#252;fte Versionen</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/neues-wikipedia-feature-gesichtete-und-gepruefte-versionen/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 09:57:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Digitalkultur]]></category>

		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutschsprachige Wikipedia hat ein neues Feature bekommen: Gesichtete und gepr&#252;fte Versionen. Die Funktion wurde aber gerade erst aktiviert. Daher sind die meisten Artikel noch nicht gesichtet. Und so funktioniert es:

Zur Qualit&#228;tskontrolle k&#246;nnen in diesem Wiki die einzelnen Versionen von Artikeln markiert werden. Der Markierungsstatus einer Artikelversion wird in einem Kasten in der rechten oberen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutschsprachige Wikipedia hat ein neues Feature bekommen: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Gesichtete_und_gepr%C3%BCfte_Versionen">Gesichtete und gepr&#252;fte Versionen</a>. Die Funktion wurde aber gerade erst aktiviert. Daher sind die meisten Artikel noch nicht gesichtet. Und so funktioniert es:</p>
<blockquote><p>Zur Qualit&#228;tskontrolle k&#246;nnen in diesem Wiki die einzelnen Versionen von Artikeln markiert werden. Der Markierungsstatus einer Artikelversion wird in einem Kasten in der rechten oberen Ecke angezeigt:</p>
<p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9b/FlaggedRevs-1.png" alt="" /> Unmarkierte Artikelversionen sind mit einem grauen Minus gekennzeichnet.</p>
<p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/15/FlaggedRevs-2.png" alt="" /> Gesichtet gilt eine Artikelversion, wenn von einem regelm&#228;&#223;igen Autor best&#228;tigt wurde, dass sie keine mutwilligen Verunstaltungen (Vandalismus) enth&#228;lt.</p>
<p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/94/FlaggedRevs-3.png" alt="" /> Gepr&#252;ft kann eine Artikelversion zus&#228;tzlich werden, wenn sie nach Meinung eines fachkundigen Pr&#252;fers keine falschen Aussagen oder verf&#228;lschende L&#252;cken enth&#228;lt. </p></blockquote>
<p>Tim Bartel erkl&#228;rt die <a href="http://wikipedistik.de/2008/05/06/wikipedia-nun-mit-stabilen-versionen/">Funktion in seinem Blog</a>:</p>
<blockquote><p>Momentan ist dazu die Stimmberechtigung Voraussetzung, in Zukunft sollen die H&#252;rden allerdings deutlich niedriger angelegt werden.</p></blockquote>
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		<title>Twitter f&#252;r Demonstrationen?</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/twitter-fuer-demonstrationen/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 08:47:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Bendrath</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Campaigning]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Demonstration in Hamburg am 1. Mai wurde erstmals Twitter eingesetzt, um live zu berichten, was sich wo tut, speziell in Bezug auf den Nazi-Aufmarsch. Das liest sich dann so:
Die ersten Nazis sind in Wellingsb&#252;ttel angekommen. Es sind nur wenige Antifas vor Ort.   05:49 PM May 01, 2008  from web

Nazis werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Demonstration in Hamburg am 1. Mai wurde erstmals Twitter eingesetzt, um live zu berichten, was sich wo tut, speziell in Bezug auf den Nazi-Aufmarsch. Das liest sich dann <a href="http://twitter.com/fsk">so</a>:</p>
<blockquote><p>Die ersten Nazis sind in Wellingsb&#252;ttel angekommen. Es sind nur wenige Antifas vor Ort.   05:49 PM May 01, 2008  from web</p>
<p>Nazis werden immernoch mit S1 Ri. Norden weggefahren. 05:41 PM May 01, 2008 from web<br />
Pol. versuchte erfolglos Nazi Rieger festzunehmen, Nazis versuchten 1. Strophe N.Hymne zu singen, AntiFa zerstreut sich in Richt. Barmbek 05:13 PM May 01, 2008 from web</p>
<p>Die Nazi Abschlusskundgebung wurde von pol. abgebrochen, die ersten Nazis steigen in den S1-Sonderzug Ri. Norden ein. 05:04 PM May 01, 2008 from web</p>
<p>Nazidemo jetzt bei S-Ohlsdorf, relativ viele Antifas anwesend.. Nazis werfen Steine zur&#252;ck, Cops greifen nicht ein 04:57 PM May 01, 2008 from web</p></blockquote>
<p>Das erinnert an <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/4/4750/1.html">fr&#252;he Versuche</a>, SMS-Broadcasting zu benutzen, um auf Demos live zu berichten.</p>
<p>Organisiert hat das Ganze das <a href="http://www.fsk-hh.org/">Freie Sender Kombinat (FSK)</a>, das sonst auch per Radio von diversen Aktionen berichtet. Meike Richter hat mit einem der FSKler <a href="http://www.commonspage.net/2008/fsk-auf-twitter/">gesprochen</a>:</p>
<blockquote><p>Ein Organisator erz&#228;hlte mir, dass die Aktion ziemlich erfolgreich gelaufen ist. &#220;ber 360 Leute haben sich f&#252;r den Dienst eingetragen. Die Initiatoren f&#252;hlten sich etwas unbehaglich, weil sie die Leute in die Arme von twitter getrieben haben. Ging aber nicht anders. Einen freien twitter-Dienst gibt es nicht. Und durch twitter haben sie um die 650 Euro SMS-Kosten gespart. Das Budget k&#246;nnte FSK nicht aufbringen.</p></blockquote>
<p>&#8220;Ging aber nicht anders&#8221; - soso. Nicht nur hat jetzt Twitter eine Reihe neuer Kunden und den gesamten Live-Feed von der Demo auf dem Server, sondern man kann auch noch komplett &#246;ffentlich die Liste der <a href="http://twitter.com/fsk/followers">&#252;ber 360 Leute</a> einsehen, die den Stream verfolgt haben, also mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der Demo waren. Umgerechnet hat also jeder von diesen Leuten weniger als 2 Euro gespart, um sich daf&#252;r im Gegenzug als Mai-Demonstrant-Verd&#228;chtiger zu outen. Ging nicht anders? Man h&#228;tte es auch sein lassen k&#246;nnen. Ich bezweifle n&#228;mlich auch, dass es neben dem puren Gef&#252;hl der Hyper-Pr&#228;senz einen realen Einfluss auf den Demo-Verlauf und damit den Demo-Erfolg hatte - insofern w&#228;re auch mal &#252;ber die Erfolgskriterien zu reden.</p>
<p>SMS-Broadcast w&#228;re &#252;brigens wahrscheinlich sogar billiger gewesen als 650 Euro, h&#228;tte aber das Problem nur begrenzt verringert. Die Empf&#228;ngerliste w&#228;re zwar nicht mehr &#246;ffentlich, aber wegen der Vorratsdatenspeicherung dennoch weiterhin beim SMS-/Telefonanbieter vorhanden und f&#252;r die Polizei bei Bedarf abrufbar.</p>
<p>Meike schreibt zu der Twitter-Aktion:</p>
<blockquote><p>&#8220;Fazit: Wohl den Aktivisten, die Nerds in ihren Reihen haben&#8221;</p></blockquote>
<p>Dem kann ich nur zustimmen. Allerdings sollten es dann echte Nerds sein, die ein wenig Ahnung von anonymer Kommunikation haben. Um Twitter zu nutzen, braucht es keine gesteigerten Programmierkenntnisse, das kann wirklich jeder DAU. Bin ja gespannt, wann jemand die erste Autonome Antifa als &#8220;nerdig&#8221; lobt, weil sie GoogleGroups verwendet&#8230;</p>
<p>Wie h&#228;ttet ihr das Problem gel&#246;st? Mir f&#228;llt auf Anhieb auch nur Radio oder CB-Funk ein, oder ein HTTP- / RSS-Dienst per normalem Internet - daf&#252;r sind aber UMTS-Handies noch nicht weit genug verbreitet.</p>
<p><strong>Update:</strong> Ich hatte &#252;bersehen, dass das FSK darauf <a href="http://www.fsk-hh.org/wiki/infostruktur">hingewiesen hat</a>, wie man den Dienst benutzen sollte - n&#228;mlich mit einem Wegwerf-Account bei Twitter, der &#252;ber eine Wegwerf-Email angemeldet ist, und den Twitter-Stream dann mit einem gebrauchten Handy und einer anonymen Prepaid-Karte empfangen. Insofern haben sie sich schon Gedanken gemacht.</p>
<p>Ich bin aber, auch nach einem l&#228;ngeren Gespr&#228;ch vorhin mit jemandem vom FSK, immer noch skeptisch, ob das reicht. Gerade bei so einer Art von Demo muss man schon ein wenig mehr auf die Risiken hinweisen. Man h&#228;tte hier verschiedene Sachen besser machen k&#246;nnen:</p>
<p>- Darauf hinweisen, was passieren kann, wenn man das nicht genau so anonym benutzt. Ist den Twitter-Followern allen klar, dass sie jetzt &#246;ffentlich in einem sozialen Netzwerk einsehbar sind, das recht wahrscheinlich von der Polizei ausgewertet wird? Als Betreiber so eines Dienstes hat man hier eine gesteigerte Verantwortung. Das ist dem AK Vorrat (zu Recht) ja auch bei der SIM-Karten-Tauschb&#246;rse vorgeworfen worden.<br />
- Vorher massiv dazu aufrufen, dass viele Leute den Twitter-Stream abonnieren, die nicht auf der Demo sind. Dann h&#228;tten die zumindest die Demo-Teilnehmer eine <em>plausible deniability</em>.<br />
- Sich &#252;ber andere Optionen Gedanken machen, hier auch mal mit CCC und anderen reden. Da gibt es massig Know-How &#252;ber anonyme Telekommunikation.</p>
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